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Video der Woche: The Eagles ›Hotes California‹

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Der 15. Januar ist ein Schicksalstag für The Eagles: 1976 wird Joe Walsh festes Mitglied der Band, genau ein Jahr später klettert HOTEL CALIFORNIA an die Spitze der amerikanischen Albumcharts.

Don Henley, Glenn Frey und Joe Walsh – das war für viele das musikalische Zentrum der Eagles. Joe Walsh wurde jedoch erst fünf Jahre nach Gründung der Band am 15. Januar festes Mitglied der Band. Frey war damals jedoch nicht so sicher, ob das eine gute Idee war: „Ich persönlich fand es sehr gefährlich, Joe Walsh mit in die Gruppe zu nehmen. Und auch 90% der Leute, die diese Entscheidung mitbekamen waren sich ziemlich sicher, dass das nicht gut gehen kann.“
Dass sich alle irrten, sollte sich schon genau ein Jahr später herausstellen. Denn am 15. Januar 1977 kletterte ihr fünftes Album HOTEL CALIFORNIA auf Platz 1 der US-Billboard-200.

Foo Fighters: Die Retter

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Die Welt beklagt den Untergang der Rockmusik, die von der Musikindustrie, den Massenmedien und dem gemeinen Allerweltspop an den Rand des Exitus geführt werde. Alles Quatsch, meinen diese fünf Herren aus Kalifornien, die 2014 ihr 20. Dienstjubiläum begehen und mit SONIC HIGHWAYS nicht nur ihr achtes Album vorlegen, sondern auch einen Weg aus der hausgemachten Krise aufweisen: Mit frischen, unkonventionellen Ideen, geballtem Ehrgeiz und einer Bodenständigkeit, die ihresgleichen sucht. Attribute, die die FOO FIGHTERS zur wichtigsten Rockband der Gegenwart machen – und Mastermind DAVE GROHL zum ultimativen Retter. CLASSIC ROCK hat den 45-Jährigen in London getroffen.

Wo die Foo Fighters Ende September gleich eine ganze Woche residieren. Und das im gar nicht so bodenständigen Berkeley-Hotel in Knightsbridge, einer mondänen 5-Sterne-Residenz, in der sich aufgebrezelte Milfs im Perlmuttkleid zum Nachmittagssekt treffen und das billigste Zimmer stolze 400 Pfund kostet. Nur, dass Dave Grohl & Co. nicht die Besenkammer, sondern selbstredend geräumige Suiten bewohnen – und ein seltsames Programm aus allabendlichen Live-Trainingseinheiten (unter dem Pseudonym THE HOLY SHITS), Fotosessions für Starknipser Ross Halfin sowie Interviews für die englische Presse absolviert. Der Rest der Welt (also alles außer dem UK) wird an einem internationalen Pressetag im 10/20-Minuten-Takt abgefrühstückt – zwischen dem Besuch eines Arsenal/ManCity-Spiels und einem weiteren Gig. Also so, als wären diese Territorien nicht weiter relevant.

Big Bahnhof

Ein Eindruck, der Dave Grohl genau so unangenehm ist, wie das Szenario, das sich daraus ableitet und an eine nordkoreanische Militärübung erinnert: Die Foos und ihre Entourage aus Bodyguards, Management und übereifrigen Plattenfirmendamen nehmen die gesamte dritte Etage des Luxushotels in Beschlag und vor jeder Zimmertür, hinter der sich ein Bandmitglied verbirgt, bilden sich lange Schlangen an Journalisten, die kurz eingelassen und ganz schnell wieder heraus komplimentiert werden. Eben wie auf einem Bahnhof – und für alle Beteiligten höchst unangenehm. „Ich weiß auch nicht, warum das so ablaufen muss“, gesteht ein genervter Dave Grohl. „Ich meine, wir sind ein paar Tage hier, da könnte das viel entspannter vonstattengehen. Aber hey, das ist nicht meine Entscheidung, sondern das überlasse ich den Leuten, die wir dafür engagiert haben. Und natürlich bin ich damit nicht happy, doch das werde ich in einer ruhigen Minute anmerken“, spricht´s und bemüht sich um eine halbwegs entspannte Gesprächssituation.

The Holy Shits

Er reicht Kaffee, erkundigt sich nach dem Befinden seines Gegenübers und erzählt mit großen, leuchtenden Augen von den Guerilla-Gigs, die er aktuell in schöner Unregelmäßigkeit bestreitet. „Das Ding ist, dass wir uns auf die großen Festivals vorbereiten müssen, die wir bis zum Beginn unserer Welttournee, Anfang 2015, vor der Nase haben. Und das sind zwei in den USA und zwei in Südafrika. Wobei wir uns nicht einfach so, also ohne zu üben, auf die Bühne stellen können, weil wir dann vollkommen abkacken würden. Sondern wir müssen eingespielt und fit sein. Was nur klappt, wenn wir uns gründlich vorbereiten und so viele Test-Konzerte bestreiten, bis wir wirklich tight sind. Genau das machen wir hier: Wir gehen jeden Abend auf die Bühne, und zwar unter dem Namen The Holy Shits, der so schlecht ist, dass er schon wieder etwas Geniales hat. Und das Publikum besteht nur aus Hardcore-Fans, die wir kurz zuvor über Twitter informieren. Was bedeutet: Das sind alles Leute, die uns kennen und vor denen wir uns keine Blöße geben dürfen.“

Das Ebenbild

Was insbesondere für die Mitglieder der weltweit ersten Foo Fighters-Coverband, den Foo Fighters UK, gilt. Eine Truppe, die nicht nur wie das Original klingt, sondern auch genauso aussieht. Vor allem Sänger Jay, der seinem Vorbild wie ein Ei dem anderen gleicht, was bei Dave für ein lautes, glucksendes Lachen sorgt. „Ist das nicht irre? Bislang kannte ich niemanden, der freiwillig aussehen will, wie ich. Aber er hat das zum Beruf gemacht. Und als ich ihn im Publikum sah und der nächste Song ›White Limo‹ sein sollte, für den mir schlichtweg die Puste fehlte, habe ich ihn halt auf die Bühne gebeten. Eben mit den Worten: „Ladies and gentlemen – me“. Er war verdammt gut, vielleicht sogar besser als ich. Was mich total fertig gemacht hat. Also zu wissen, dass uns da Leute zugucken, die unsere Songs wahrscheinlich besser beherrschen als wir und die sich den Mund zerreißen, wie schlecht wir doch sind. Aber in dem Moment als es um ›White Limo‹ ging, war ich froh, dass Jay da war. Ich habe mich einfach auf die Rhythmusgitarre konzentriert, und das war ein tolles Gefühl.“ Das bei dem Mann mit dem Holzfällerhemd, dem Vollbart und dem schulterlangen Haar für einen perfiden, wenngleich nicht ganz ernst gemeinten Plan sorgt: „Ich habe diese Idee, die vielleicht nicht zu realisieren ist, aber die ich gerne mal ausprobieren würde. Nämlich dass ich unseren Drummer Taylor dazu überrede, der neue Sänger der Band zu werden, während ich mich wieder ans Schlagzeug setze. Dann steige ich aus und werde von einem neuen Drummer ersetzt. Was bedeuten würde, dass ich meinen Lebensabend damit verbringen könnte, mir die Foo Fighters live anzusehen und ab und zu ein paar Songs für sie zu schreiben oder ein Album zu produzieren.“

Geballter Ehrgeiz

Doch dieser Gedanke, der an Brian Wilson und die Beach Boys erinnert, entspricht so gar nicht dem Ehrgeiz, der Leidenschaft und der Energie, die Dave tatsächlich in die Foo Fighters investiert, und die den Status begründen, den die Band heute, zum 20. Dienstjubiläum Jahre, im Musikgeschäft wie in der globalen Rock-Community einnimmt. Nämlich als eine der konstantesten, erfolgreichsten und spielfreudigsten Formationen der Welt, die alle zwei bis drei Jahre mit einem neuen Studioalbum aufwartet, allein in den USA über elf Millionen Einheiten verkauft hat, längst jede Multifunktionsarena der westlichen Hemisphäre füllt und dabei nie den Spaß an sich und der Musik verloren hat. Was sich in witzigen Videoclips, energetischen Gigs, namhaften Freunden wie Sympathisanten, aber auch in immer anspruchsvolleren, aufwändigeren Projekten manifestiert.

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Foo Fighters ›Something From Nothing‹:

TV-Tipp: Arte zeigt die Doku „David Bowie – Die letzten Jahre“

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david bowie 2016In „David Bowie – Die letzten Jahre“ blickt Regisseur Francis Whately heute Abend auf die letzten Werke des wandelbaren Popstars zurück.

Am 8. Januar hätte David Bowie seinen 70. Geburtstag gefeiert, außerdem jährte sich das Erscheinen seines Albums BLACKSTAR zum ersten Mal. Zwei Tage später war der erste Todestag des Briten.

Aus diesem Anlass zeigt Arte heute Abend um 21:45 Francis Whatelys Dokumentation „David Bowie – Die letzten Jahre“ (im Original: „David Bowie: The Last Five Years“). Darin lässt der Regisseur Bowies letzte Arbeiten – THE NEXT DAY, BLACKSTAR und LAZARUS – Revue passieren.

Whatelys Ziel sei es – laut Arte-Infotext – gewesen, „zu zeigen wie THE NEXT DAY thematisch und musikalisch brillant zusammenbringt, was vorher war, während BLACKSTAR von überraschender musikalischer Originalität und Einsicht ist wie kaum etwas vorher in Bowies Werk – und wie er mit seinem Musical „Lazarus“ ein lange angestrebtes Ziel erreicht“.

Im Anschluss an die Dokumentation zeigt Arte die Konzertaufzeichnung „David Bowie – Reality Tour Dublin“ (23:15), die Bowie live im Jahr 2013 zeigt.

Roger Waters: Vorschau auf erstes Soloalbum seit 25 Jahren

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roger watersPink-Floyd-Mann Roger Waters arbeitet am Nachfolger von AMUSED TO DEATH. Jetzt gibt’s eine erste Hörprobe und ein Foto aus dem Studio.

Lang, lang ist’s her, die Mauer war gefühlt gerade gefallen, als Roger Waters Anfang der 90er sein sozial- und medienkritisches Album AMUSED TO DEATH veröffentlichte. Seitdem hat sich in Sachen Soloplatte nichts mehr getan beim Briten.

Das ändert sich jetzt. Denn Waters arbeitet zusammen mit Radiohead-Produzent Nigel Godrich an neuem Solomaterial. In einem Interview mit dem „Rolling Stone“ sagte er: „Wir haben einige wirklich gute Arbeit im Kasten“.

„Ich hatte dieses ganze Zeug geschrieben – teils magic carpet ride, teils politische Wutrede, teils Schmerz. Ich spielte es Nigel vor, und er so: ‚Oh, ich mag dieses kleine Stück‘ – etwa zwei Minuten lang – ‚und dieses Stück‘. Und so haben wir dann gearbeitet.“

Wann mit dem Ergebnis zu rechnen ist, steht zwar noch nicht fest, allerdings bietet ein kurzes Video auf Waters‘ Instagram-Seite eine erste Hörprobe. Außerdem teilte Waters ein Foto, auf dem er zusammen mit Godrich zu sehen ist.

yeah! 📸@deadskinboy

Ein von Roger Waters (@rogerwaters) gepostetes Video am

back to work! 📸 @deadskinboy

Ein von Roger Waters (@rogerwaters) gepostetes Foto am

Mike Tramp: Exklusive Videopremiere zur Single ›Coming Home‹

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Am 24. Februar erscheint Mike Tramps neues Album MAYBE TOMORROW. Seht hier die Videopremiere zur ersten Single ›Coming Home‹.

Der ehemalige Sänger der Bands White Lion und Marble wandelt seit 1998 erfolgreich auf Solopfaden. Mit MAYBE TOMORROW veröffentlicht der Däne am 24. Februar sein zehntes Werk. Einen kleinen Vorgeschmack bietet ab heute die erste Single ›Coming Home‹, eine melancholische Rockballade über Heimat, Verlust und nostalgische Erinnerungen.

›Coming Home‹ von Mike Tramp:

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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gotthardBunt geht’s zu heute in unseren Neuheiten der Woche. Accept treffen auf die Flaming Lips, daneben tummeln sich Gotthard und Pain Of Salvation.

Gotthard liefern auf ihrem neuen Album SILVER gewohnt klassischen Hardrock mit Hang zum Balladesken. Hier ist das Video zur Single ›Stay With Me‹:

Hier findet ihr die Review zu SILVER…

Abgedreht, knallig und verrückt wie immer – die Flaming Lips mit ›How??‹:

Hier findet ihr die Review zu OCZY MLODY…

Personalwechsel hin oder her, Accept haben’s einfach drauf – wie sie auf ihrem neuen Live-Mitschnitt RESTLESS AND LIVE zeigen. Hier sind die Metal-Urgesteine mit ›Restless And Wild‹:

Hier findet ihr die Review zu RESTLESS AND LIVE…

Zurück zu den Progressive-Metal-Wurzeln: Pain Of Salvation mit ›Reasons‹:

Hier findet ihr die Review zu IN THE PASSING LIGHT OF DAY…

CLASSIC ROCK empfiehlt: Phil Campbell & The Bastard Sons, Evanescence und Dustin Tebbutt live in Deutschland

Von krachigem Rock’n’Roll bis zu sanften Singer/Songwriter-Klängen: Mit Phil Campbell, Evanescence und Dustin Tebutt ist ein Konzertabend für jeden Geschmack dabei.

Phil Campbell & The Bastard Sons
Der ehemalige Motörhead-Gitarrist betritt im März wieder deutsche Konzertbühnen. Zusammen mit seinen Söhnen Todd, Dane und Tyla und Sänger Neil Starr präsentiert der Waliser handfesten Rock’n’Roll, seine schmissigen und unverkennbaren Riffs natürlich inklusive.

Phil Campbell & The Bastard Sons live in Deutschland
13.03. Köln, Luxor
14.03. Berlin, Lido
16.03. Hamburg, Grünspan
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Evanescence
Goldkelchen Amy Lee war im letzten Jahr mit ihrem sehr melodiösen Soloalbum DREAM TOO MUCH beschäftigt. 2017 ist jedoch wieder Zeit für ihre Hauptband Evanescence, mit denen sie auch einen Termin in Deutschland wahrnehmen wird.

Evanescence live in Deutschland
09.07. Köln, Palladium
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Dustin Tebbutt
Um Inspiration für seine Songs zu finden, verließ der Songer/Songwriter seine Heimat Australien und komponierte seine melancholischen Stücke hauptsächlich in Schweden. Jetzt begibt es sich wieder auf die Reise, um sie live zu spielen.

Dustin Tebbutt live in Deutschland
02.02. Berlin, Maze Club
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Gotthard – SILVER

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gotthard silverGute Scheibe der Schweizer Rockband, wenn auch kein neuer Klassiker.

Die musikalischen Veränderungen bei Gotthard sind seit der schicksalhaften Umbesetzung (2010 starb Sänger Steve Lee bei einem Motor­radunfall, für ihn kam der Wahlaus­tralier Nic Maeder) bekanntlich marginal geblieben. Dementsprechend schmieden die Schweizer auch auf ihrer aktuellen Scheibe SILVER den gewohnt klassischen Hardrock. Die von einigen Balladen durchzogene Rockscheibe ist wieder einmal erstklassig produziert, umschifft mit cleveren Arrangements und starker Instrumentierung das Abrutschen in Klischees und dürfte als Statement gegenüber der einzig nennenswerten Konkurrenz Whitesnake und den kompositorisch wiedererstarkten Bon Jovi standhalten. Soweit also alles im grünen Bereich, allerdings muss man SILVER ein im Vergleich zu den Vorgänger­scheiben tendenziell schwächeres Songwriting attestieren. Um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen: Sämt­liche 13 Tracks sind von durchaus ordentlicher Qualität, den ganz großen Knaller, die dicke Überraschung, den ultimativen Killertrack sucht man allerdings vergeblich. Also: Eine gute Rockscheibe, im Back-Katalog der Band findet man jedoch einige stärkere Werke.

7/10

Gotthard
SILVER
PIAS/ROUGH TRADE