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Gewinnspiel: Deluxe-Reissues von Crowded House warten auf euch!

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CLASSIC ROCK verlost unter allen Teilnehmern die ersten drei Alben von Crowded House. Gewinnt die Deluxe-Reissues CROWDED HOUSE, TEMPLE OF LOW MEN und WOODFACE!

Pünktlich zum 30-jährigen Bandjubiläum veröffentlichten Crowded House am 04. November 2016 Reissues ihres gesamten Backkatalogs als 2CD-Versionen mit einigem exklusiven und persönlich kompiliertem Zusatzmaterial. CLASSIC ROCK verlost einmal die ersten drei Alben dieser Reihe: CROWDED HOUSE (1986), TEMPLE OF LOW MEN (1988) und WOODFACE (1991)!

Jetzt teilnehmen!
[contact-form-7 id=“54459″ title=“Crowded House“]Hinweis: Einsendeschluss ist der 17. Februar 2017. Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück!

Black Star Riders: Die Glücksritter reiten wieder

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black star riders 2016Der Schatten von Thin Lizzy, er wird kürzer und kürzer. Dennoch machen die Black Star Riders um Gitarrist Scott Gorham – von 1974 bis 1984 unverrückbar an Phil Lynotts Seite – auch auf ihrem gelungenen dritten Hardrock-Erzeugnis HEAVY FIRE keinen Hehl daraus, wo sie herkommen. Und wem sie ihre mittlerweile florierende Karriere zu verdanken haben. Wir trafen die Gitarren-Doppelspitze Gorham und Damon Johnson zum Interview in Köln.

Mit HEAVY FIRE legt ihr das dritte Album unter dem Namen Black Star Riders vor. Habt ihr mittlerweile das Gefühl, als vollwertige, als eigenständige Band angesehen zu werden?
Scott: Ich hoffe es zumindest. Mir ist natürlich klar, dass in dieser Band sehr viel Geschichte steckt und viele Menschen an den historischen Aspekten interessiert sind, immerhin wurden die Black Star Riders erst im Zuge der Thin-Lizzy-Reunion geboren. Auf mittlerweile drei Alben haben wir aber, für mich sehr überzeugend, gezeigt, wie wir den Thin-Lizzy-Sound konsequent weiterentwickelt haben.

Drei Alben in vier Jahren ist ein bemerkenswertes Tempo, das auch euren Willen zeigt, diese Band als unabhängige Einheit zu etablieren. Hattet ihr anfangs das Gefühl, euch wieder von Neuem beweisen zu müssen?
Scott: Jeder Mensch in jeder Band muss das tun. Wieder und wieder. Wenn du erwartest, dass dich alle Menschen sofort innig lieben und vor dir auf die Knie fallen, bist du ein Narr. Jedes Mal, wenn du auf die Bühne gehst, musst du dich erneut beweisen. Und wenn du das nicht willst, solltest du deinen Platz dort vorne jemand anderem überlassen, der ihn mehr verdient.

Damon: Als wir unser erstes Album schrieben, gingen wir anfangs ja noch davon aus, es würde ein Thin-Lizzy-Werk werden. Alle wussten also, dass wir Thin-Lizzy-Songs veröffentlichen würden. Ich werde nie vergessen, wie ich die Songs einem eurer englischen CLASSIC ROCK-Kollegen erstmals vorspielte und er sich nach 30 angespannten Sekunden zurücklehnte und seufzte: „Gott sei Dank ist es gut!“ Erst da merkte ich, was eigentlich alles auf dem Spiel stand.

Für HEAVY FIRE habt ihr auf Pledge Music auch eine Crowdfunding-Kampagne gestartet – ein Tool, das sonst eher von Newcomern genutzt wird…
Scott: Wir wollen nah an unseren Fans sein und ganz bewusst den direkten Draht aufrechterhalten. Das ist der Hauptgrund – und nicht etwa, 15.000 Dollar für ein gemeinsames Abendessen zu verlangen, weil wir es eben können.

Damon: Ricky [Warwick, der Sänger der Black Star Riders – d. Verf.] brachte uns auf diese Idee, in der Vergangenheit hatte er sehr gute Er­­fahrungen damit gemacht. Unsere Fans lieben es, Zu­­gang zu exklusivem Material oder zu Sammlerstücken zu bekommen, die es sonst eben nicht gibt. Wir haben das große Glück, eine Fanbase zu haben, die auf solche Dinge wert legt.

Scott: Und auch das Interesse hat, während des Soundchecks beispielsweise einen Song mit uns zu spielen. Okay, du willst die Drums spielen? Du bist ein neunjähriges Mädchen? Auf jeden Fall, los geht‘s! (lacht) Solche Angebote kommen bei den Leuten gut an. Und wieso auch nicht? Ich hätte alles darum gegeben, mal mit Eric Clapton zu jammen.

Scott, als du mit den Black Star Riders zurückkamst, war die Industrie natürlich eine völlig andere als zu der Zeit, als Thin Lizzy noch Platten veröffentlichten. Hat es lange gedauert, bis du dich zurechtgefunden hast?
Scott: Ich frage mich noch immer, wo diese ganzen jungen Bands spielen wollen. Wie sollen sie weiterkommen? Als ich damals nach England zog, konntest du in irgendeinen Pub laufen und dir sicher sein, da drin eine Bühne zu sehen. Jede verdammte Nacht spielte da eine Band. Das beantwortete diese Frage, die all die Jahre davor an mir genagt hatte: Wie kann es sein, dass aus diesem kleinen Land so viele großartige Bands kommen? Die Antwort lag vor mir: Wegen den Pubs. Heute ist das anders. Von zehn Pubs haben vielleicht noch zwei eine Bühne, und die ist eher für die akustischen Singer/Songwriter gedacht.

Damon: Das zeigt uns nur ein weiteres Mal, wie glücklich wir uns schätzen können. Obwohl ich Phil Lynott nie persönlich kennengelernt habe, empfinde ich ihm gegenüber eine tiefe Dankbarkeit. Er spielte die Haupt­­rolle darin, dass wir als Black Star Riders zu­­sammengefunden haben.

Scott: Phil ist ein unsichtbares Bandmitglied.

Paul McCartney: Ungehörter Song mit Elvis Costello veröffentlicht

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›Twenty Fine Fingers‹ findet sich im Bonusteil der Neuauflage von Paul McCartneys Soloalbum FLOWERS IN THE DIRT aus dem Jahr 1989.

Am 24. März bringt Paul McCartney seine neunte Soloplatte FLOWERS IN THE DIRT als Reissue in verschiedenen Formaten heraus, darunter eine Deluxe-Edition samt unveröffentlichten Demos, ungesehenen Fotos, einer Kopie von McCartneys handgeschriebenen Texten und einem 112-seitigen Hardcover-Buch.

Vorab lässt der Ex-Beatle nun das nie offiziell erschienene Demo ›Twenty Fine Fingers‹ hören. Darauf singt Sir Paul im Duett mit einer weiteren Songwriter-Ikone: Elvis Costello.

Costello schrieb einige der Lieder auf FLOWERS IN THE DIRT zusammen mit McCartney: ›My Brave Face‹, ›You Want Her Too‹, ›Don’t Be Careless Love‹ und ›That Day is Done‹.

Hier sind Paul McCartney und Elvis Costello mit ›Twenty Fine Fingers‹:

Queen: Adam Lambert und James Corden battlen sich um Platz am Mikro

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queen lambert cordenQueen gehen auf US-Tour. Eigentlich war klar, dass Adam Lambert für den Gesang sorgen sollte. Doch jetzt hat sich „The Late Show“-Moderator James Corden eingeschaltet.

Da Freddie Mercury den Posten am Queen-Mikro ja nun mal leider nicht mehr einnehmen kann, ist Adam Lambert seit einiger Zeit der Mann der Wahl. Nun aber hat der US-Sänger unerwartete Konkurrenz bekommen.

In seiner „The Late Show“ reklamierte James Corden die ehrenvolle Aufgabe für sich, denn er sei dafür eindeutig besser geeignet als Lambert. Außerdem müsse sowieso ein Brite Queen anführen.

Corden tat sehr überrascht, als dann auf einmal Lambert im Studio stand und die Queen-Legenden Brian May und Roger Taylor auf die Showbühne bat. Die beiden Vokalisten lieferten sich einen packenden Gesangswettbewerb zu ›We Will Rock You‹, ›Don’t Stop Me Now‹, ›Another One Bites The Dust‹ und ›Somebody To Love‹.

Wer gewonnen hat? Das folgende Video verräts.

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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black star riders 2016Freitag ist Neue-Musik-Tag: heute liefern die Black Star Riders, Duke Garwood, die Pictures und Horisont ihre neuen Platten ab.

Nahe bei Thin Lizzy und doch ganz eigen: Die Black Star Riders mit ›Testify Or Say Goodbye‹ aus ihrem neuen aktuellen Album HEAVY FIRE:

Hier findet ihr die Review zu HEAVY FIRE…

Duke Garwood gelingt mit Tracks wie ›Coldblooded‹ ein düster-eindringliches Songwriter-Werk:

Hier findet ihr die Review zu GARDEN OF ASHES…

Die Pictures aus England haben sich auf Gitarrenpopstücke zwischen Britpop und Indie­rock spezialisiert. Hier ist der Titelsong ihrer neuen Platte PROMISE:

Hier findet ihr die Review zu PROMISE…

Horisont spielen progressiven (Hard-)Rock, wie er klassischer kaum sein könnte. Hier sind die Mannen aus Göteburg mit ›About Time‹:

Hier findet ihr die Review zu ABOUT TIME…

Duke Garwood – GARDEN OF ASHES

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duke garwoodDüstere Songs für düstere Zeiten.

„Ich bin ein wütender Mann, so wütend, dass ich mich selbst verbrenne. So wütend, dass sich die Luft um mich aufheizt. Das ist der nukleare Treibstoff, aus dem ich Musik mache.“ Sagt Duke Gar­wood im Infoblatt zu seiner neuen Platte GAR­DEN OF ASHES. Eine offen heraus ge­­schriene Wut ist das freilich nicht in den Songs des coolen Bluesmanns. Vielmehr ein existenzialistisches Schwelen angesichts des „Hasses“ und all der „greedy money people“, die unseren „paradiesischen Garten“ zerstört haben, sodass er jetzt in Schutt und Asche liegt. In seinen Songtexten beschreibt Gar­wood sein Leiden an der Welt in abstrakten Bildern. „The sun has moved to a better pla­ce“, singt er im gar nicht fröhlichen ›Sonny Boogie‹. „Let us trade a tale of love and good gone bad“, heißt es im Track ›Coldblooded‹. Auf dass die Zukunft aus der Gegenwart lerne. So wenig sich aus den Texten konkrete Botschaften herauslesen lassen, so wenig fügen sich die Stücke in konzise Song­struk­turen. Sie mäandern vor sich hin, zwischen sprödem Blues und knarzendem Folk. Die E-Gitarre wälzt sich schwermütig neben Gar­woods dunkler Stimme, manchmal kommt geheimnisvoller Background-Gesang hinzu. GARDEN OF ASHES macht es einem nicht leicht, so viel steht fest, es ist weder gefällig noch eingängig. Es ist ein nachdenkliches, düsteres Werk eines kompromisslosen, enigmatischen Songschreibers. Man muss dieser Platte also genügend Zeit geben, damit sie ihre hypnotische Wirkung auch vollends entfalten kann.

7/10

Duke Garwood
GARDEN OF ASHES
HEAVENLY RECORDINGS/PIAS

Black Star Riders – HEAVY FIRE

black star riders 2017Ruhelos.

Im Sommer 2016 standen Scott Gorham, Damon Johnson und Ricky Warwick noch als Thin Lizzy auf der Bühne – nun wartet mit HEAVY FI­­RE schon die nächste Scheibe der Black Star Riders in den Läden. Trotz des vollen Ter­minplans (Warwick und Johnson tourten ­zwischendurch noch mit einem Unplugged-Set durch Europa) präsentiert die All-Star-Combo ein nuancenreiches Drittwerk. Warwick legt charismatisch wie eh und je seine Vokaltracks auf Band beziehungsweise Festplatte, Gorham/Johnson riffen und solieren extrem tight und die Rhythmusfraktion Robbie Crane und Jimmy DeGrasso verpasst dem ganzen Treiben eines der solidesten Fundamente im Rock‘n‘Roll. Wie schon auf THE KILLER INS­TINCT (2015) saß Nick Raskulinecz (Foo Fighters, Deftones, Alice In Chains, Rush) am Mischpult, um die Magie der fünf Protagonisten im Studio perfekt einzufangen. Zehn Songs, keine Ausfälle und ein herrlich organischer und druckvoller Sound – HEAVY FIRE sollte für musizierende Classic-Rock-Kollegen eines der Referenzwerke 2017 darstellen.

8/10

Black Star Riders
HEAVY FIRE
NUCLEAR BLAST/WARNER

Pictures – PROMISE

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picturesThe drugs don‘t work – dieses Album schon.

Bad Bentheim, ein Kurort in der so genannten Grafschaft, fast schon in den Niederlanden und genau an der Grenze zwischen NRW und Niedersachen. Echtes Niemandsland – nur die legendären Festivals im nahe gelegenen Schüttorf brachten früher einmal im Jahr Erlösung. Hier wächst Maze Exler auf und macht, was man halt tut, wenn die Langeweile erdrückend wird: Er gründet mit Kumpels die Band Jonas, später spielt er bei Union Youth. Böse Zungen ernannten die Band zur „Nirvana der Grafschaft“, man spielte vor den Beatsteaks und Gluecifer, supportete Die Ärzte. Es war gut, es war wild – und Maze Exler nahm den Exzess zu ernst. Er geriet an Heroin, zwischen dem Ende von Union Youth und dem Start seiner neuen Band Pictures liegen zehn Jahre. Clean ist der Sänger und Gitarrist der Band mit Epizentrum Berlin laut Bandangabe seit eineinhalb Jahren. Man kann sich also vorstellen, dass die Sucht noch hineinragte in die Konzeption und kreative Erstellung des Al­­bums. Der Titel PROMISE liest sich gleich mehrdeutig. Die Aufforderung „Verspreche es!“ ist eine Lesart. Auch die Songtitel haben eine klare Symbolik: ›Down Under The Hill‹, ›Fall‹, ›Save My Heart‹. In diesen Stücken geht es ums Ganze, ums Überleben. Überraschend ist, dass die Musik häufig gar nicht so dringlich klingt. Zusammen mit dem Co-Songwriter und Gitarristen Ole Fires hat Maze Exler 13 Gitarrenpopstücke zwischen Britpop und Indie­rock geschrieben, die immer dann gut sind, wenn Euphorie die Trägheit schlägt. ›Here I Come‹ ist ein gutes Beispiel: Es gibt aktuell in England nicht viele Bands, die so selbstbewussten Gitarrenpop spielen, The Charlatans gehören dazu. Es macht Freude, Beatles-Referenzen bei ›See The Sun‹ und ›Emily‹ zu entdecken, bei ›Not The Only One‹ übertreiben sie es, weil sich plötzlich Fools Garden in Erinnerung bringen – und das will keiner. Ein bisschen mehr Biss wie beim besten Stück ›Save My Heart‹ – und diese ehrliche Gitarrenpop-Platte hätte richtig groß werden können.

6/10

Pictures
PROMISE
VIRGIN/UNIVERSAL