In ihrem Video zur neuen Single ›Cheaper To Drink Alone‹ zeigen Black Stone Cherry viel Humor. Willkommen beim „Speed-Dating“ mit Chris, Jon, John Fred und Ben sowie einigen weiteren bekannten Gesichtern!
Mit ihrem Clip zur neuen Single ›Cheaper To Drink Alone‹ aus dem aktuellen Album KENTUCKY stellen die Jungs von Black Stone Cherry ihr schauspielerisches Talent wie auch ihren Sinn für Humor gewaltig unter Beweis. Das Video zeigt, wie sie sich und einander in mehreren, weiblichen wie männlichen Rollen beim „Speed Dating“ näherkommen. Prominente Gäste sind dabei ihre Freunde und Kollegen Lzzy Hale und Joe Hottinger von Halestorm!
Die Band über ihr neues Werk: „Es ist witzig, unbeschwert, es ist Rock’n’Roll. Hier seht ihr eine bedeutende Seite der Band, nämlich ihre Liebe zum albernen Humor und zur Neigung, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Wir hoffen, ihr habt an dem Video auch so viel Spaß, wie wir ihn bei den Dreharbeiten hatten! Wir fühlen uns außerdem durch die Auftritte […] unserer langjährigen Kumpels Lzzy und Joe […] sehr geehrt.“
Seht hier das wohl bislang witzigste Video von Black Stone Cherry:
Country-Rocker Frankie Ballard muss sein Konzert in Berlin am 09.05. absagen. Findet hier alle weiteren Infos.
Frankie Ballard muss sein Konzert im Berliner Quasimodo am 09.05. aus terminlichen Gründen absagen. So gab der Veranstalter folgende Nachrticht des Künstlers weiter: “Unfortunately, due to a scheduling conflict, we will not be able to play Berlin on this trip to Germany. But we will be sure to play Berlin the next time we are in Europe.”
Weiter gibt der Veranstalter bekannt, dass Tickets dort zurückgegeben werden können, wo sie gekauft wurden.
Alle weiteren Termine in Köln, Isernhagen, Hamburg und München sind nicht betroffen. Gerade eben sendete Frankie Ballard eine persönliche Videobotschaft an seine Fans in Europa und Deutschland und teilt so seine große Vorfreude auf die bevorstehenden Konzerte mit seinem Publikum.
Seht hier Frankie Ballards Videobotschaft:
Frankie Ballard live 2017:
03.05.2017 Köln, MTC
07.05.2017 Isernhagen, Blues Garage
08.05.2017 Hamburg, Prinzenbar
10.05.2017 München, Backstage Club
Mit Roger Waters auf Tour, von Eric Clapton für gut befunden – Doyle Bramhall II hat sein Können schon des Öfteren bewiesen, zuletzt auf seinem Album RICH MAN. Wir haben die Platte für euch einmal auf Vinyl und zweimal auf CD. (Teilnahmeschluss: 10.04.)
Hier teilnehmen:
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Im Mai ist Doyle Bramhall II auf Deutschlandtour unterwegs (präsentiert von CLASSIC ROCK).
Doyle Bramhall II live:
04.05. Hannover, Bluesgarage
05.05. Worpswede, Music Hall
07.05. Dortmund, Musiktheater Piano
11.05. Bensheim, Musiktheater REX
12.05. Frankfurt a.M., DAS BETT
13.05. Winterbach, Lehenbachhalle
15.05. München, Garage
17.05. Münster, Hotjazz
Hier erzählt der Gitarrist von seinen Erfahrungen mit Roger Waters und Eric Clapton:
Keine Chance: zwölf Songs, mit denen die Beatles beim Label Decca durchfielen.
In der Hoffnung darauf, für seine Liverpooler Schützlinge einen Schallplattenvertrag zu ergattern, machte Beatles-Manager Brian Epstein 1961 diverse Trips nach London: Columbia, HMV, Pye, Philips und Oriole sagten allesamt ab. Für den 1. Januar 1962 organisierte Epstein ein Vorspielen bei Decca.
Roadmanager Neil Aspinall verfrachtete John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Pete Best am Silvesterabend 1961 in zehnstündiger, aufreibender Fahrt in die Hauptstadt. Am nächsten Morgen um 11 Uhr schlug das Quartett dann im Decca-Studio in West Hampstead auf. 15 Songs inklusive dreier Eigenkompositionen entstanden in unter einer Stunde im 2-Track-Mono-Format. Sorfältig ausgewählt von Epstein, um Stilvielfalt zu demonstrieren. Assistent Mike Smith war im Auftrag von A&R-Manager Dick Rowe vor Ort. Abermals kassierten die Beatles eine Absage: „Gitarrenbands sind auf dem absteigenden Ast“, hieß es lapidar, und, noch besser: „Die Beatles haben im Show-Business keine Zukunft“. Stattdessen nahm Decca Brian Poole And The Tremeloes unter Vertrag.
1962 THE AUDITION TAPES versammelt auf 180-Gramm-Pressung im famosen Cover und mit Download-Code immerhin zwölf jener legendären Aufnahmen. Doch nicht nur Beatles-Aficionados dürften am runden Dutzend mit u.a. Buddy Hollys ›Crying, Waiting, Hoping‹, Consuelo Velázquezs ›Bésame Mucho‹, Chuck Berrys ›Memphis Tennessee‹, Phil Spectors ›To Know Him Is To Love Him‹, Gordy/Bradfords ›Money (That’s What I Want)‹, King/Goffins ›Take Good Care Of My Baby‹ sowie ›Searchin’‹ und ›Three Cool Cats‹ von Leiber/Stoller Gefallen finden. Präsentieren sich die Beatles doch zu jenem frühen Zeitpunkt als handwerklich ausgereifte Band. Schade nur, dass die Lennon-McCartney-Kompositionen ›Like Dreamers Do‹, ›Hello Little Girl‹ und ›Love Of The Loved‹ aus vertragsrechtlichen Gründen unter den Tisch fielen.
In diesem Video stellten sich alle Mitglieder von Deep Purple einer ganz besonderen Fragerunde. Seht hier die augenzwinkernden Antworten von Gillan, Paice, Glover, Morse und Airey!
Am 07. April erscheint das neue Studioalbum von Deep Purple. Die Veröffentlichung von INFINTE, das tatsächlich das bereits 20. Studioalbum der Hard Rock-Institution darstellt, gibt Anlass, einmal zurückzublicken.
Das taten Ian Gillan, Ian Paice, Roger Glover, Steve Morse und Don Airey nicht nur im neuen, intimen Dokumentarfilm „From Here To inFinite“, sondern auch in diesem humorigen „Rapid Fire“-Interview, in dem die Herren nur mit „ja“ oder „nein“ antworten sollten – eine Aufgabenstellung, die scheinbar nicht allen Bandmitgliedern gleichermaßen liegt. Doch seht selbst!
Seht hier Deep Purple in der witzigen Schnellfragerunde:
Es ist ein ziemlich brillantes Hütchenspiel, mit dem sich Regisseur Denis Villeneuve nach seinem treffend zynischen Drogenkriegsthriller „Sicario“ zurückmeldet: Wie ein klassischer Erstkontakts-Science-Fiction-Film mutet die Geschichte der Sprachwissenschaftlerin Louise (Amy Adams) zunächst an, die nach Ankunft von zwölf scheinbar wahllos über den Globus verteilten monolithischen Raumschiffen im Auftrag der Regierung Sprache und Absichten der unheimlichen außerirdischen Besucher entschlüsseln soll.
Unter ständigem Druck, versteht sich, denn militärische Befehlshaber unterstellen den Ankömmlingen naturgemäß das Schlimmste, während auf internationaler Ebene anfängliche Kooperationsbereitschaft bald von Misstrauen durchzogen ist und sich die Fronten verhärten. Gleichzeitig wird Louise zwischen eigenen Erinnerungsfetzen, Halluzinationen und allmählich in ihr Hirn sickernden extraterrestrischen Gedanken zum Schlüssel des zunehmend drängenderen Rätsels um die Intentionen der Aliens.
Geschickt setzt Villeneuve die Eckpunkte seines clever konzipierten filmischen Puzzles, das im dritten Akt mit elegantem, hirnverbiegendem Twist aufgelöst wird und dabei den Blick auf den zutiefst humanistischen Kern der Geschichte freigibt. Ebenso wie in Villeneuves vorhergehenden Filmen zeigt sich der Filmemacher höchst behände darin, große Ideen und reichlich Tiefgang unter dem Deckmantel der jeweiligen Genrekonventionen an den meist eher auf kommerziellen Erfolg schielenden Gatekeepern des Big-Budget-Kinos vorbeizuschmuggeln. Weshalb man auch hochgradig gespannt sein darf, was Villeneuve wohl aus dem bereits lange angekündigten, mit einer Mischung aus Skepsis und Vorfreude erwarteten „Blade Runner“-Sequel zaubern wird.
Paul McCartney verrät in einem aktuellen Interview, dass bald mit einer neuen Soloplatte von ihm zu rechnen ist.
Im Gespräch mit Matt Everitt von „BBC Radio 6“ sagte der Ex-Beatle: „Ich mache ein neues Album, was großen Spaß macht. Ich stecke da grad mitten drin.“ Als Produzent ist Greg Kurstin mit an Bord, der neben McCartney selbst bereits Beck oder Adele zur Hand ging.
Steve Hackett über Protestsongs, Dinge, die ihn wütend machen, zukünftige Aktivitäten mit Genesis und Telepathie mit Wölfen.
Interview: Fraser Lewry
Nach einem Vierteljahrhundert, in dem er zahlreiche Soloalben veröffentlicht hat, könnte man erwarten, dass Steve Hackett zumindest mit dem Gedanken spielt, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Doch davon will er gar nichts wissen. Sein neuestes Werk THE NIGHT SIREN zeigt ihn in bestechender Form und befasst sich in den Texten mit Extremismus und Intoleranz, während es musikalisch erneut die Grenzen auslotet. Das Instrumentarium umfasst Exotisches wie keltische Uilleann Pipes (ein irischer Dudelsack) oder das peruanische Charango (eine Laute aus den Anden), stilistisch ist von Flamenco bis Symphonic Rock alles dabei und am Mikrofon wechseln sich Sänger aus allerlei Bereichen des musikalischen Spektrums ab. Wir trafen Steve Hackett bei den Proben zu seiner anstehenden Tournee „Genesis Revisited With Classic Hackett“, die im April auch in Deutschland Station machen wird.
Seit deinem Ausstieg bei Genesis hast du 25 Soloalben gemacht. Hast du je daran gedacht, mal kürzer zu treten?
Ich habe vor, den John Wayne Award zu bekommen. Wie viele Filme hat er gemacht? Ich habe noch eine Weile und ein paar mehr Alben in mir. Ich denke einfach, dass ich, statt älter und langsamer zu werden, lieber älter und schneller werden sollte.
Wie bist du an die Aufnahmen zu THE NIGHT SIREN herangegangen?
Ich habe mit einem Gitarrensolo angefangen. Der ganze Prozess des Songwritings und der Aufnahmen bedeutet, dass die Gitarrenparts oft ganz am Ende auf der Liste stehen. Doch diesmal dachte ich mir, scheiß drauf – wieso fangen wir nicht mit ein paar Akkorden und einem lockeren Solo an? Also begann ich mit dem Ende eines der Songs, ›Anything But Love‹. Ich weiß, dass das alles auf den Kopf stellt, aber so habe ich mit der Glasur auf dem Kuchen angefangen statt mit dem Kuchen selbst. Dabei habe ich festgestellt, dass das für mich so am besten funktioniert. Dadurch komme ich immer frisch zur Sache, tue das, wofür ich am bekanntesten bin, und die Musik leidet nicht unter mangelnder Energie.
Außerdem sammle ich Daten. Als ich etwa 2015 in Ungarn WOLFLIGHT aufnahm, hatten wir da sehr interessante Sachen – eine Kombination aus Didgeridoo und einer Trompete mit Dämpfer – und mir lief die Zeit davon. Also haben wir das auf dem neuen Album für ›50 Miles From The North Pole‹ verwendet. Diesmal nahm ich mit einigen Musikern in Sardinien auf, unter dem Einverständnis, dass alles, was bei diesen Sessions herauskam, von jedem von uns in jeglicher Form verwendet werden könnte. Das waren Daten für sie und Daten für mich.
Man muss einfach alle Hindernisse überwinden, die so aufkommen, wenn man sogenannte Solosachen macht. Die Wahrheit ist natürlich, dass es ein Team ist, doch als Solokünstler trägt man eben die Verantwortung. Man bekommt den ganzen Ruhm, aber auch die ganze Schuld.
Gibt es Fälle, in denen du solche unterschiedlichen Elemente zusammenbringst und es einfach nicht funktioniert?
Natürlich. Das Wichtigste beim Experimentieren ist, etwas aufzugeben, sobald man begriffen hat, dass es nicht klappt. Wir hatten da einen kompletten Song, der ein bisschen scherzhaft gemeint war und ein bisschen düster, aber er funktionierte einfach nicht und alle, die lang und hart daran gearbeitet hatten, mussten es widerwillig eingestehen. Also nahm ich nur ein paar Elemente davon, die woanders besser passten. Man muss wissen, wann man etwas in die Tonne treten muss.
Wie unterscheidet sich THE NIGHT SIREN von WOLFLIGHT?
Wir arbeiten mit den Vereinten Nationen der Musiker aus aller Herren Ländern, nicht nur mit meinen Prog-Nachbarn – also mit Leuten aus Island, Aserbaidschan, Israel, Palästina, Ungarn usw. Das habe ich nicht so geplant, aber das Ergebnis ist ein völlig anderes Album. Letztendlich ist es mir egal, woher das kommt. Und es ist nicht so, als hätte ich mich hingesetzt und beschlossen, eine Weltmusik-Platte zu produzieren. Ich wollte ein Rockalbum, doch alle diese Elemente machten etwas ganz anderes daraus, das weit von der vertrauten Quelle entfernt war. Der andere Unterschied sind die Texte. Uns wurde klar, dass zwei der Songs eine Friedensbotschaft hatten, also stellten wir sie an den Anfang und das Ende der Tracklist.
Sind das Protestsongs?
Der Protestsong an sich ist aus der Mode gekommen. Es gibt zwar ein paar Beispiele davon auf dem Album, aber das ist eben meine Version davon, nicht nur ein Mann, der sich mit einer Akustikgitarre hinstellt.
Einige der Tracks wie ›Behind The Smoke‹ und ›El Niño‹ klingen sehr finster. Ist das ein Ausdruck deiner Weltsicht?
Ja, absolut. So ziemlich jeder Journalist, mit dem ich mich unterhalte, scheint Angst zu haben, vor allem in den USA, und das zu Recht. Der Subtext der Platte ist Einigkeit, der Gedanke, dass wir alle zusammenarbeiten können, und die uralten Konzepte des Friedens und der Liebe. Die Botschaft ist sehr wichtig, aber diese Molltöne sind auch Teil meiner DNS. Ich fand düstere Musik schon immer gut. Mit dem Surround-Sound-Mix von ›El Niño‹ wollte ich das Gefühl erzeugen, sich im Auge des Sturms zu befinden, während alles um einen herum passiert. Von Anfang an wird man attackiert.