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Arrival

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arrival

Es ist ein ziemlich brillantes Hütchenspiel, mit dem sich Regisseur Denis Villeneuve nach seinem treffend zynischen Drogen­kriegsthriller „Sicario“ zurückmeldet: Wie ein klassischer Erstkontakts-Science-Fiction-Film mutet die Geschichte der Sprachwissenschaftlerin Louise (Amy Adams) zunächst an, die nach An­­kunft von zwölf scheinbar wahllos über den Globus verteilten monolithischen Raumschiffen im Auftrag der Regierung Sprache und Absichten der unheimlichen außerirdischen Besucher entschlüsseln soll.

Unter ständigem Druck, versteht sich, denn militärische Befehlshaber unterstellen den Ankömmlingen naturgemäß das Schlimmste, während auf internationaler Ebene anfängliche Kooperationsbereitschaft bald von Misstrauen durchzogen ist und sich die Fronten verhärten. Gleichzeitig wird Louise zwischen eigenen Er­­innerungsfetzen, Halluzinationen und allmählich in ihr Hirn sickernden extraterrestrischen Ge­­danken zum Schlüssel des zunehmend drängenderen Rätsels um die Intentionen der Aliens.

Geschickt setzt Villeneuve die Eckpunkte seines clever konzipierten filmischen Puzzles, das im dritten Akt mit elegantem, hirnverbiegendem Twist aufgelöst wird und dabei den Blick auf den zutiefst humanistischen Kern der Geschichte freigibt. Ebenso wie in Villeneuves vorhergehenden Filmen zeigt sich der Filmemacher höchst behände darin, große Ideen und reichlich Tiefgang unter dem Deckmantel der jeweiligen Genrekonventionen an den meist eher auf kommerziellen Erfolg schielenden Gatekeepern des Big-Budget-Kinos vorbeizuschmuggeln. Weshalb man auch hochgradig ge­­spannt sein darf, was Villeneuve wohl aus dem bereits lange angekündigten, mit einer Mischung aus Skepsis und Vorfreude erwarteten „Blade Runner“-Sequel zaubern wird.

9/10

Arrival
Sony
VÖ: 27.03.

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