0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 759

Nick Cave & The Bad Seeds – LOVELY CREATURES: THE BEST OF 1984–2014

nick cave bestDer wahre Fürst der Finsternis.

Mit seinem letzten Studioalbum SKELETON TREE und der begleitenden Making-Of-Doku „One Mo­­re Time With Feeling“ haben Nick Cave und seine Bad Seeds in den vergangenen sechs Monaten gleich zwei vor Grandezza nur so strotzende Meisterwerke veröffentlicht, mit deren ungebrochenem Glanz nach dem tragischen Tod seines Sohnes im Sommer 2015 wohl niemand mehr gerechnet hätte. Doch Freud und Leid lagen bei dem australischen Schat­tenromantiker bekanntlich immer schon weniger als den Bruchteil eines Augenaufschlags voneinander entfernt, wie die illustre Allstartruppe auch auf ihrer aktuellen Compilation demonstriert. Wobei der Titel im Grunde doppelt irreführend ist, handelt es sich bei den 45 auf LOVELY CREATURES vertretenen Stücken keineswegs um eine klassische Best-Of der größten Hits (die bei den Bad Seeds im kommerziellen Sinne sowieso eher spärlich gesät sind), sondern vielmehr um einen repräsentativen Einstieg ins Gesamtwerk der Rock-Exzentriker. Um „Songs, die irgendwie immer da waren oder ständig bei Konzerten gewünscht werden, um unsere persönlichen Lieblingslieder, um geschichtsträchtige Stücke und um Sachen, die es nicht zu großem Ruhm geschafft haben“, wie der 59-jährige Sänger in den Liner-Notes erklärt. Und auch so lovely sind seine bipolaren Songkreaturen freilich nicht. Cave ist der Dompteur der Verdammten; ein Chronist des Weltschmerzes, ein bleicher Straf­verteidiger der der verlorenen Seelen. Oder besser ge­­­sagt: seiner eigenen, verlorenen Seele. Ob als Todes­kandidat auf dem elektrischen Stuhl im fiebrig-manischen ›The Mercy Seat‹, als von Reue zerfressener Sohn im tieftraurigen ›The Weeping Song‹, als Kylie Minogues Lustmörder in ›Where The Wild Roses Grow‹, oder als zynischer Nihilist in ›God Is In The House‹, der sich später ebenso zweifelnd im nachdenklichen ›Higgs Boson Blues‹ auf die Suche nach dem berühmten Gottes­teilchen begibt und die Theorie der Dunklen Materie mit der Existenz von Miley Cyrus zu widerlegen versucht. Jeder Song ein Plädoyer auf der Suche nach der Wahrheit und bestenfalls ein wenig Erlösung. LOVELY CREATURES blickt zurück auf drei zerrissene Dekaden Cave’schen Genius. So zerrissen und facettenreich, wie der Australier selbst.

9/10

Nick Cave & The Bad Seeds
LOVELY CREATURES – THE BEST OF 1984–2014
Mute/BMG/Warner

Blondie: POLLINATOR

Best day ever: Blondies Elfte ist ihre Beste seit Jahren.

Ohne das New Yorker Sextett Blondie wäre die Punk- und New-Wave-Ära ein ganzes Stück ärmer geraten. Nach sechs Alben war 1982 erst einmal Schluss. Bis auf das Comeback-Werk NO EXIT (1999) ließen sämtlich weitere Alben danach zu wünschen übrig. Mit dem von John Congleton produzierten 11. Studiowerk POLLINATOR besinnen sich die seit 1997 reformierten Blondie auf sämtliche Tugenden der frühen Tage vom Debüt BLONDIE (1976) bis zum Durchbruchswerk PARALLEL LINES (1978). Bis auf zwei Songs vom Gründerduo Debbie Harry und Chris Stein sowie zwei weiteren von Keyboarder Matt Katz-Bohen, stammen die knappen, stets melodisch hochinfektiösen Popsongs im für die Band so typischen Retro-Gewand aus fremden Federn: Ex-The Smiths Johnny Marr steuerte ebenso bei wie David Sitek (TV On The Radio), Sia im Gespann mit Nick Valensi (The Strokes), Charli XCX, Adam Johnston (YourMovieSucks.org) und Dev Hynes. Ein weiser Schachzug: Anstatt sich allzu sehr auf Selbstkomponiertes der mit Ur-Schlagzeuger Clem Burke, Bassist Leigh Foxx und Gitarrist Tommy Kessler komplettierten Truppe zu verlassen, garantiert das runde Dutzend (inklusive Hidden Track ›Tonight‹ mit Laurie Anderson) ein durchgängiges Hörvergnügen ohne einen einzigen Qualitätsabfall. Und Debbie Harry singt mit wackeren 71 Jahren noch fast so sexy wie beim Start 1976. Munteren Fifties-Teenage-Pop mit gelegentlichem Phil-Spector-Anstrich beschwören sowohl der Opener ›Doom Or Destiny‹ mit Joan Jett als auch ›Already Naked‹, ›My Monster‹ und ›Best Day Ever‹. Disco-Beat-Induziertes liefern ›Long Time‹ und ›Fun‹. Nervöser Spätsiebziger-Synthie-Pop lässt sich im Charlie-XCX-Cover ›Gravity‹ und in ›Too Much‹ orten. ›When I Gave Up On You‹ in Kollaboration mit The Gregory Brothers gibt eine prima Akustikballade mit Country-Färbung ab. Karibische Ska-Grüße mit gerapptem Mittelteil von John Roberts sendet ›Love Level‹. Als krönendes Finale dient das majestätische, mehr als sechsminütige Unkindness-Cover ›Fragments‹.

8/10

Blondie
Pollinator
INFECTIOUS/BMG

pollinator

The Beatles: Irre Neufassung von SGT. PEPPER erzählt Star Wars!

0

star wars beatlesStar Wars und The Beatles, „May the 4th be with you“ und „It was 50 years ago today“ in einem Film: Seht hier die aufwendige Mash-Up-Parodie „Princess Leia’s Stolen Death Star Plans“!

Welche Fans sind noch hingebungsvoller und vernarrter als Beatlemaniacs? Klar, das können nur Star Wars-Fans toppen! Was aber passiert, wenn diese beiden enormen Leidenschaften aufeinander treffen, dürfen wir jetzt auf eindrucksvolle Weise erfahren!

Zum heutigen Star-Wars-Tag („May the 4th be with you“), an dem in diesem Jahr der 40. Geburtstag der Mega-Film-Saga gefeiert wird, und zum diesjährigen 50. Jubiläum des legendären Beatles-Albums SGT. PEPPER’S LONELY HEARTS CLUB BAND hat das Duo Palette-Swap Ninja den Fan-Vogel abgeschossen.

Mit der Musik der gesamten SGT. PEPPER-Tracklist, die sie eigens neu eingespielt haben, und neuen Texten erzählen sie auf ihrem Parodie-Album PRINCESS LEIA’S STOLEN DEATH STAR PLANS die gesamte Geschichte von „Star Wars – Episode IV“.

Auf der Website von Palette-Swap Ninja könnt ihr alle Lieder gratis herunterladen. Das eigentliche Highlight seht ihr aber hier, denn in elf Youtube-Videos haben sie den 1977er Film zu den jeweiligen Songs zusammengeschnitten: Ein humoristisches Musik- und Filmerlebnis, für das das Internet vermutlich ursprünglich erfunden worden sein dürfte!

1. & 2. ›Princess Leia’s Stolen Death Star Plans/With Illicit Help From Your Friends‹

3. ›Luke is in the Desert‹

4. ›Never Better‹

5. ›Imperial Holes‹

6. ›He’s Leaving Home‹

7. ›Being From the Spaceport of Mos Eisley‹

8. ›The Force Within You‹

9. ›AA Twenty-Three‹

10. ›Dianoga‹

11. ›Keep Moving Keep Moving‹

12. & 13. ›Reprise/A Day in the Life of Red Five‹

Nickelback: Neue Single ›Song On Fire‹ vom bald erscheinenden Album FEED THE MACHINE

nickelback 2017Die Hit-Maschinen von Nickelback legen ein weiteres radiotaugliches Eisen ins Feuer und veröffentlichen die Single ›Song On Fire‹ von ihrem neuen Album FEED THE MACHINE. Hier reinhören!

Am 16. Juni erscheint das neue Studioalbum namens FEED THE MACHINE von Nickelback. Seit über zwanzig Jahren machen die Kanadier bereits zusammen Musik und haben in ihrer Karriere nicht nur einmal Platinstatus erreicht.

Nachdem bereits vor zwei Wochen ein erster Clip zum Titeltrack der Platte erschien, haben die Kandadier kürzlich noch ein Lyric-Video zur Radio-Single ›Song On Fire‹ veröffentlicht.

Frontmann Chad Kroeger sagt über die neue Platte: „Während wir an diesem für mich sehr persönlichen Song arbeiteten, konnte sich jeder von uns auf seine eigene Art und Weise und aufgrund persönlicher Erfahrungen sofort damit identifizieren. Jeder hat das Bedürfnis zu lieben und geliebt zu werden und wir wurden alle schon verletzt oder haben uns verloren gefühlt. Es geht darum, dass Dein Herz sich nach etwas sehnt, das Dein Kopf für unmöglich hält. Es gibt diese universelle, quälende Endgültigkeit wenn man eine Liebe verliert und unser Protagonist versucht diese zurückzugewinnen; weiß aber nicht, wo er anfangen soll oder ob vielleicht am Ende alles umsonst sein wird.“

Hier schon mal den Text von ›Song On Fire‹ mitverfolgen:

Videopremiere: Die Tygers Of Pan Tang mit ›Never Give In‹

0

Die Tygers Of Pan Tang zeigen uns ihren Clip zu ›Never Give In‹. Der Track stammt vom jüngsten Album der britischen Metal-Band.

Die TYGERS OF PAN TANG benannte Platte ist 2016 erschienen. ›Never Give In‹ kommt diesen Freitag als 7inch-Vinyl noch einmal separat heraus – das Video zum Song gibt’s ab sofort.

1978 von Gitarrist Robb Weir gegründet, gilt die heute als Quintett aktive Formation als Vertreter der New Wave Of British Heavy Metal.

Hier sind die Tygers Of Pan Tang mit ihrer aktuellen Single ›Never Give In‹:

Lindsey Buckingham/Christine McVie: Hier die Single ›Feel About You‹ hören

0

buckingham mcvieIm Juni erscheint das gemeinsame Album der beiden Fleetwood-Mac-Kollegen Lindsey Buckingham und Christine McVie.

Lindsey Buckingham und Christine McVie blicken auf ihre erste Platte als Duo voraus. Das LINDESEY BUCKINGHAM/CHRISTINE MCVIE betitelte Werk kommt mit zehn Songs daher, auf denen teils auch Mick Fleetwood und John McVie von Fleetwood Mac zu hören sind.

„Wir haben unserer Kreativität einfach freien Lauf gelassen, die Songs schrieben sich quasi wie von selbst. Wir haben uns ständig gefragt: Warum haben wir das nicht schon viel früher gemacht?“, sagte Buckingham kürzlich über die Zusammenarbeit mit McVie.

Die Songliste:
1. Sleeping Around The Corner
2. Feel About You
3. In My World
4. Red Sun
5. Love Is Here To Stay
6. Too Far Gone
7. Lay Down For Free
8. Game Of Pretend
9. On With The Show
10. Carnival Begin

Hier sind Lindsey Buckingham und Christine McVie mit ›Feel About You‹:

Led Zeppelin: Robert Plant schürt Reunion-Gerüchte

0

led zeppelin liveMit einer ominösen Botschaft auf seiner Homepage befeuert Robert Plant die Gerüchteküche. Wird es eine Wiedervereinigung von Led Zeppelin geben?

Wird der Traum vieler Fans wahr, kehren Led Zeppelin zurück? Es wäre sicher die Sensation des Rockjahres. Dass jetzt darüber spekuliert wird, daran ist Robert Plant schuld.

„Any time now…“ ist aktuell auf der Homepage des Sängers zu lesen, weiß auf schwarzem Hintergrund. Ist die Frage, was genau „jederzeit“ passieren könnte. Wie der „NME“ bemerkt, arbeitet Plant derzeit an einem Album mit seiner Begleitband, den Sensational Space Shifters. Kündigt sich jetzt das Erscheinen der Platte an.

Das wäre aber sicher die langweiligere Erklärung für die kryptische Botschaft. Aufregender wäre da schon eine Led-Zeppelin-Reunion. Und auch ein Szenario ist schon gefunden: Wie „Feel Numb“ mit Bezug auf „gut unterrichtete Quellen“ berichtet, sei Plant offen für einen Auftritt der Rockgiganten im Oktober beim Desert Trip Festival in Indio, Kalifornien.

Letztmals sind Led Zeppelin 2007 bei einer Tribut-Show für den verstorbenen Atlantic-Records-Gründer Ahmet Ertegun in der O2 Arena in London aufgetreten. Damals hatten sich 20 Millionen Fans um Tickets beworben.

Led Zeppelin bei ihrem bisher letzten gemeinsamen Auftritt 2007 in London:

MASS EFFECT: ANDROMEDA (dt. Version)

0

mass effectGrößer, epischer, besser: Wiedergeburt der Action-Rollenspiel-Legende.

Nachdem MASS EFFECT 3 Comman­der Shepards Geschichte zu Ende erzählt hatte, sorgten sich zahlreiche Fans: Wird die Sci-Fi-Action-RPG-Reihe ohne ihren etablierten Hauptcharakter weiterhin bestehen können? ANDROMEDA bejaht die Frage eindeutig, versieht der Auftakt der neuen Saga doch liebgewonnene Serientugenden mit verbesserten (Kampf-)Systemen, neuen Elementen und einem atemberaubenden HD-Anstrich.

2185 schwebt die Menschheit in großer Gefahr. Als wahlweise Scott oder Sara Ry­­ders müssen Spieler in der von feindlichen Außerirdischen besiedelten Andromeda-Galaxie mit einer Gruppe militärisch ausgebildeter Forscher nach einer neuen Heimat suchen. Anders als zuvor sind Benutzer bei der Charakter-Erstellung nicht mehr an sechs vorgegebene Klassen ge­­bunden, sondern können die Eigenschaften frei zusammenstellen (und jederzeit in einem umfangreichen Editor ändern). Diese neue Freiheit spiegelt sich auch in einer Welt wider, die traditionsgemäß of­­fen, im Vergleich zum Vorgänger aber deutlich größer ist. Um bis in die letzten Winkel vorzudringen, greifen die aus der Third-Person-Perspektive befehligten Ryders-Geschwister und ihre – ebenfalls mit individuellen Fähigkeiten gerüsteten – Mitstreiter auf Fahrzeuge und das Raumschiff Tempest zurück.

Neben einem deutlicheren Fokus auf Er­­kundungen und noch härtere Kämpfe gegen abscheuliche Kreaturen mit futuristischen Waffen, spielen moralische Entscheidungen und zwischenmenschliche Beziehungen wieder eine gravierende Rol­le: Ob man egoistisch oder diplomatisch handelt, es sich in Dialogen mit anderen Charakteren verscherzt oder sogar romantische Gefühle für sie entwickelt – in diesem bombastisch inszenierten Universum ist alles möglich. Das gilt auch für den Multiplayer-Koop-Modus: Hier kämpfen bis zu vier Spieler gegen Außerirdische, sammeln Informationen und Ressourcen, erweitern nach und nach Charaktere und Ausrüstungen. Dieser Reboot macht Lust auf mehr!

MASS EFFECT: ANDROMEDA (dt. Version)
PC, PlayStation 4, Xbox One
ELECTRONIC ARTS