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Gewinnspiel: Hier Tickets fürs Blacksheep Festival sichern

nazarethDrei Tage, drei Bühnen und 18 Bands, darunter Stars wie die Hooters, David Knopfler und Nazareth. Das erwartet uns im Juni beim Blacksheep. CLASSIC ROCK verlost 3×2 Tickets.

Das Festival auf dem Bonfelder Schlosshof findet zum vierten Mal statt. Neben internationalen Acts wie den Hooters, David Knopfler, Nazareth, Saga oder Alan Doyle gibt es Lokalhelden wie Grachmusikoff zu sehen, die sich nach drei Jahrzehnten von der Bühne verabschieden werden.

Das Blacksheep dauert vom 22. bis zum 24. Juni. CLASSIC ROCK verlost 3×2 Kombitickets für Freitag und Samstag (23.+24. Juni). Mehr Infos zum Festival gibt’s hier: goo.gl/p9EZWH.

Hier teilnehmen (Teilnahmeschluss: 05.06.):
[contact-form-7 id=“60344″ title=“blacksheep_festival“]Viel Erfolg!

Iron Maiden – THE COMPLETE ALBUMS COLLECTION 1990–2015

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iron maiden completeEs wird schwarz im Hause der Eisernen.

Endlich mag man sagen. Erschienen die ersten sieben Studioalben (plus das legendäre LIVE AFTER DEATH-Werk) der britischen Metal-Institution zuletzt 2014 er­­neut auf schwarzem Vinyl, so gibt es die sukzessiv über die kommenden Monate erscheinenden Werke NO PRAYER FOR THE DYING, FEAR OF THE DARK, THE X-FACTOR, VIRTUAL XI, BRAVE NEW WORLD, ROCK IN RIO, DAN­CE OF DEATH, DEATH ON THE ROAD, A MAT­TER OF LIFE AND DEATH, FLIGHT 666, THE FINAL FRONTIER und EN VIVO! erstmals seit ihrem Originalrelease auch wieder auf PVC.

Die meisten davon, nämlich alle ab dem Dickinson/Smith-Rückkehrer-Album BRAVE NEW WORLD, erscheinen überhaupt erstmals auf schwarzem Vinyl. Sieht man mal von arg limitierten Record-Store-Day-2016-HMV-UK und US-Ausgaben ab. Aber auch die sind schon wieder vergriffen und verschwenderisch teuer. Alles andere danach gab es bislang zwar als hübsche, aber klanglich eher unzureichende Ton­­konserven. Mal abgesehen davon, dass auch diese feinen Teile extrem gesucht sind und deren Erwerb damit kostspielig ausfällt.

Chro­nologisch machen natürlich die letzten beiden vor dem Ausstieg von Dickinson eingesungenen NO PRAYER FOR THE DYING und FEAR OF THE DARK den Anfang. Ebenjene beiden Longplayer sind es auch, die in der limitierten Platzhalter-Box enthalten sind (übrigens inklusive des 2015er-Albums THE BOOK OF SOULS). Darüber hinaus gibt es noch die beiden von Dickinson-Nachfolger Blaze Bayley ein­­gesungenen Tonträger THE X-FACTOR und VIRTUAL XI käuflich zu erwerben. Anschließend musste der sympathische Brite den Platz am Mikro schon wieder für Rückkehrer Dickin­son räumen, der der Einfachheit halber Gitar­rist Adrian Smith gleich wieder mitbrachte. Seither fungieren Maiden als Sextett.

Höhe­punkt der vorliegenden Werke ist ganz klar das neunte Studio-Opus FEAR OF THE DARK, dessen Titeltrack bis heute auf jeder Setlist der Band steht. Weitere Kracher wie ›Afraid To Shoot Strangers‹, ›From Here To Eternity‹ und ›Be Quick Or Be Dead‹ runden den Tonträger souverän ab. Alle Alben kommen auf standesgemäßem 180-Gramm und natürlich im Original-Artwork.

8/10

Iron Maiden
THE COMPLETE ALBUMS COLLECTION 1990–2015
PARLOPHONE/WARNER

Video der Woche: Chris Cornell – ›Redemption Song‹

Mit seinem Cover von Bob Marleys ›Redemption Song‹ in unserem „Video der Woche“ wollen wir noch einmal der Stimme von Chris Cornell lauschen.

Ja, auch den aus dem Jahr 1979 stammenden ›Redemption Song‹ von Bob Marley hatte Chris Cornell einmal gecovert. Mit genau dieser großartigen Version seht ihr in unserem „Video der Woche“ den Soundgarden-, Temple Of The Dog– und Audioslave-Frontmann, der sich am vergangenen 17. Mai das Leben nahm: ein schmerzender Verlust – für seine Familie, Fans und die gesamte Musikwelt.

R.I.P. und say hello to heaven, Chris Cornell!

Bryan Ferry: München, Circus Krone (13.05.2017)

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bryan ferry liveDie Oldies, nur die Oldies!

Bryan Ferry ist kein Typ, der nicht auch gerne zurückschaut. Er scheut sich nicht, seine alten Klassiker zu bringen, meist im lockeren Wechsel mit neueren Sachen. Diesmal ist er komplett ohne neues Album nach München gekommen, und so gibt’s ausschließlich Lieder von vor 1990 zu hören, als der große britische Artrock- und Popstilist kurz vor neun die Bühne betritt – der dunkelgraue Anzug sitzt bequem, der oberste Knopf des weißen Hemds ist offen. Einigermaßen leger für Dandy-Verhältnisse. Der Circus Krone ist bis auf den letzten Platz ausverkauft, der Jubel frenetisch. Und das bleibt auch so, als Ferry und Band durch die ersten Songs stürmen, ›The Main Thing‹, ›Ladytron‹, ›Out Of The Blue‹, ›Bitter-Sweet‹, sämtlich von Roxy Music, und den Solohit ›Slave To Love‹.

Es folgen weitere Solonummern aus den mittleren 80ern. Die sind natürlich nicht schlecht, aber irgendwie scheint jetzt kurz alles ein wenig, nun ja, so vor sich hin zu fließen. Bis zum ersten großen Einschnitt: der elegant-spacigen Cover-Version von Neil Youngs ›Like A Hurricane‹. Der Unterschied zu früheren, auch schon auf Live-Platten festgehaltenen Fassungen ist der, dass die Stimme des 71-jährigen Briten nicht mehr so kräftig ist wie früher, sondern mehr ein leicht heiseres Hauchen (das aber besonders ruhigeren Stücken auch nicht schlecht steht). Jedenfalls ist das Eis endgültig gebrochen. Zumal es weiter geht mit frühen Großtaten wie ›Re-Make/Re-Model‹, ›If There Is Something‹, und, vor allem: dem live nicht so oft gehörten ›In Every Dream Home A Heartache‹, in der bedrohlichen VIVA!-Fassung.

Besser kann’s dann nicht mehr werden. Aber mit ›More Than This‹, ›Avalon‹, ›Love Is The Drug‹ und ›Virginia Plain‹ schon auch verdammt gut. Die Stimmung ist ganz oben, Ferry klatscht sich beschwingt mit der Faust in die Hand – und verschwindet dann kurz zugunsten eines Instrumentalintermezzos seiner Band um Saxofonistin Jorja Chalmers und Leadgitarrist Jacob Quistgard. Zurück geht’s, im Blumenjackett, über ›Let’s Stick Together‹ zu ›Jealous Guy‹, das – natürlich – nie fehlen darf, logisch. Nach Dylans ›Simple Twist Of Fate‹ und ›Editions Of You‹ gehen die Lichter an und die Leute raus in eine der ersten lauen Frühlingsnächte. Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden – die wie immer viel zu kurz waren.

Videopremiere: Siena Root stellen Clip zu ›No Filters‹ vor

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siena rootIn einer Woche erscheint mit A DREAM OF LASTING PEACE das siebte Studioalbum von Siena Root. Vorab zeigen die Schweden ihr Video zur Single ›No Filters‹.

Lange Mähnen, Schlaghosen und zupackender Sound. Siena Root sind voll auf klassischen 70s-Roots-Rock eingestellt, samt dröhnender Orgel, markanten Gitarrenriffs und wuchtigen Drums.

Am 26. Mai veröffentlichen die schwedischen Retro-Spezialisten ihr mittlerweile siebtes Album A DREAM OF LASTING PEACE. Zum Song ›No Filters‹ gibt’s jetzt ein Video in stilechter Vintage-Optik.

Hier sind Siena Root mit ihrem neuen Clip zu ›No Filters‹:

Jethro Tull – SONGS FROM THE WOOD (40TH ANNIVERSARY EDITION – THE COUNTRY SET)

jethro tull woodsAufwendige Wiederveröffentlichung eines wahren Meisterwerks auf vier CDs.

Wie so häufig in seiner Karriere handelte Ian Anderson auch 1977 entgegen dem Trend: Wäh­rend in London der Punk den an­­geblich allzu saturierten Pomp-Rock der 70er verdrängte und in den Clubs der Stadt bereits heftig Pogo getanzt wurde, zog sich der Jethro-Tull-Frontmann aufs Land zurück und veröffentlichte mit SONGS FROM THE WOOD ein reinrassiges Folk-Rock-Werk. Auf dem Cover erklärte Anderson seine Sicht auf die Songs („Küchenprosa, Gossenreime und allerlei Lieder aus dem Wald“). Für einen Großteil des Material traf diese Um­­schreibung tatsächlich zu, allerdings gab es mit ›Hunting Girl‹ und ›Pibroch (Cap In Hand)‹ auch zwei handfeste Prog-Rock-Nummern mit Gitarren von Martin Barre im ›Locomotive Breath‹-Stil.

Höhepunkte waren dennoch der folkloristische Titelsong, die zauberhaften ›Velvet Green‹ und ›The Whist­ler‹ sowie das magische ›Jack-In-The Green‹ über ein keltisches Fabelwesen, das der Sage nach die Pflanzentriebe grün sprießen lässt. Eine im wahrsten Sinne wundervolle Scheibe, die jetzt als Jubiläumsausgabe – Untertitel: THE COUNTRY SET – mit einem neuen Mix von Steven Wilson, bislang unveröffentlichten Aufnahmen, alternativen Versionen und einem Live-Konzert aus dem Veröffent­lichungsjahr auf vier CDs ausgedehnt wird. Wie schon das Original eindeutig ein Muss für alle Fans!

Jethro Tull
SONGS FROM THE WOOD
(40TH ANNIVERSARY EDITION – THE COUNTRY SET)
PARLOPHONE/WARNER

The Beatles: Hört hier den bisher unveröffentlichten ersten Take von ›Lucy In The Sky With Diamonds‹

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Am 26. Mai erscheint die Super-Deluxe-Edition von SGT: PEPPER’S LONELY HEARTS CLUB BAND der Beatles mit vielen unveröffentlichten Extras. Hier könnt ihr den ersten Take von ›Lucy In The Sky With Diamonds‹ als kleinen Vorgeschmack hören.

Als Einstimmung auf die neu gemasterte Super-Deluxe-Version des Beatles-Meisterwerks SGT: PEPPER’S LONELY HEARTS CLUB BAND veröffentlichen die Beatles nun den ersten Take ihres Hits ›Lucy In The Sky With Diamonds‹, das am 28. Februar 1967 aufgenommen wurde.

Der 4-minütige Clip beginnt mit einigen Kommentaren der Musiker während der Aufnahme sowie Gitarren- und Keyboard-Sounds. Nach kurzer Zeit ertönt Paul McCartneys Orgelriff bevor Lennon zu singen anfängt. Der Song wurde vier Tage später mit Hilfe ihres Produzenten George Martin fertiggestellt, der auch einen Piano-Part übernahm.

Diese Aufnahme unterscheidet sich nicht maßgeblich von der finalen Version, die später auf SGT. PEPPER landete. Aber ihr fehlt der berühmte Refrain, der bis heute als eine der ersten Drogenreferenzen in der Rockmusik gilt, auch wenn Lennon stets darauf bestand, die Inspiration zu dieser Textzeile durch eine Zeichnung seines damals dreijährigen Sohnes erhalten zu haben, die der Junge selbst mit „Lucy, in the sky with diamonds“ betitelt hatte.

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Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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little stevenSpringsteen-Gitarrist Little Steven ist als Solokünstler zurück. Außerdem gibts neue Platten von Daniel Romano, Jade Jackson und den Dead Daisies.

Zurück als Solokünstler: Auf seinem ersten Album seit 18 Jahren nimmt sich Little Steven seinen in den 70ern mit Bruce Springsteen geschriebenen Song ›Love On The Wrong Side Of Town‹ vor:

Hier findet ihr die Review zu SOULFIRE…

Eklektischer Country- und Folkrock mit Schmiss und Style. So klingt Daniel Romanos Single ›When I Learned Your Name‹ vom Album MODERN PRESSURE:

Hier findet ihr die Review zu MODERN PRESSURE…

Jade Jackson liefert mit GILDED ein Debüt voll bodenständigem Country-Rock. Hier der neue Song ›Finish Line‹:

Hier findet ihr die Review zu GILDED…

LIVE & LOUDER, das erste Livealbum der Dead Daisies, ist da. Konsequent, denn der schweißtreibende Rock‘n‘Roll der Supergroup funktioniert auf der Bühne natürlich am allerbesten:

Hier findet ihr die Review zu LIVE & LOUDER…

 

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