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Jade Jackson – GILDED

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jade jacksonErdiger Country-Rock von einer bemerkenswerten Debütantin.

Man sieht sich im Leben gerne mal öfter, das wissen auch Jade Jackson und Mike Ness. Sie hat ihn mit Social Distortion auf der Bühne gesehen, als sie zum ersten Mal ganz alleine bei einem Konzert war. Jetzt hat Mike Ness ihr Debütalbum produziert. Sein Mitwirken ist natürlich interessant, aber dennoch leben die elf Songs zuallererst von Jack­sons starker Präsenz und ihrer raukehligen und doch klaren Stimme, die sowohl in Uptempo-Stücken als auch in Balladen bestens zur Geltung kommt. Man kommt nicht umhin, dabei spontan an gewisse prominente Kol­leginnen zu denken. Lucinda Williams kommt einem beispielsweise sofort in den Sinn, und in ›Back When‹ spürt man auch eine Nähe zur sensiblen Brüchigkeit der frühen Suzanne Vega. Der Vortrag ist angenehm bodenständig und hat erfreulicherweise überhaupt nichts mit dem zu tun, was man aus dem Country-Mainstream kennt. Das gilt auch für die Musik, in der Gitarren, die Rhythmusgruppe, Pedal Steel und Fiedel eine feste und bestens funktionierende Einheit bilden. Zu statisch geht es Gott sei Dank nie vonstatten, dafür sorgen etwa der galoppierende Rhythmus in ›Troubled End‹ oder auch die betont temperamentvoll intonierte Geschichte über eine berauschte Nacht in ›Good Time Gone‹. Davon kann man schlichtweg nicht genug kriegen. Dieses Album ist ein wirklich ex­­zellenter Einstand.

8/10

Jade Jackson
GILDED
ANTI RECORDS/INDIGO

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