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Start Blog Seite 728

The Rolling Stones: Ronnie Wood spricht über seinen Lungenkrebs

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ron wood„Es hätte vorbei sein können“: Rolling-Stones-Gitarrist Ron Wood musste sich einen Teil seiner Lunge entfernen lassen, wie er jetzt in einem Interview verraten hat.

Bei einer Routineuntersuchung im Mai war bei Ronnie Wood eine Lungenkrebserkrankung diagnostiziert worden, wie der Gitarrist der Rolling Stones jetzt der „Mail on Sunday“ sagte. In einer fünfstündigen Operation wurde dem 70-Jährigen ein Teil seiner Lunge entfernt.

Bisher sei der Krebs nicht zurückgekehrt, so Wood. Nun gehe er alle drei Monate zur Vorsorgeuntersuchung. „Es gab eine Woche, in der alles in der Schwebe war und es vorbei sein hätte können.“ Hätte sich der Tumor weiter in seinem Körper ausgebreitet, hätte er sich nach eigener Aussage gegen eine quälende Chemotherapie entschieden.

„Ich hatte furchtbares Glück“, sagte Wood weiter. Als er die Diagnose erhalten habe, sei er nicht wirklich überrascht gewesen. „Wie hätte ich 50 Jahre Kettenrauchen und meine ganzen anderen schlechten Angewohnheiten überstehen können, ohne dass da drinnen etwas passiert?“

Erst kurz nach der Geburt seiner Zwillingsmädchen im Jahr 2016 hatte der Rolling Stone das Rauchen sowie seinen Alkohol- und Drogenkonsum aufgegeben. Bei der „No Filter“-Tour der britischen Rockikonen im Herbst wird Wood voraussichtlich dabei sein.

Die Rolling Stones live 2017:
09.09. Hamburg, Stadtpark
12.09. München, Olympiastadion
09.10. Düsseldorf, Esprit Arena

The Isley Brothers & Santana – POWER OF PEACE

santana isleyLatin-Rock-Legende und Soul-Superstars inspirieren sich gegenseitig.

Die Isley Brothers hatten schon immer ein Händchen für Gitarristen: Bekanntlich spielte Jimi Hendrix auf ihrer 1964er-Single ›Testify‹. Die Zusammenarbeit mit Carlos San­tana, seiner trommelnden Ehefrau Cindy Blackman Santana sowie weiteren Mitgliedern der aktuellen Santana-Band ergab sich indes, als Ronald Isley 2015 auf SANTANA IV zwei Songs sang und eine erneute Kooperation beschlossen wurde. Binnen vier Tagen entstand ein Album, dem man die Spontaneität und Spielfreude anhört. Bis auf einen von der Schlagzeugerin geschriebenen Beitrag handelt es sich um Neuinterpretationen bekannter Stücke, etwa dem einst von Hendrix bearbeiteten ›Gypsy Woman‹ von Curtis Mayfield. Aber auch ein hierzulande wenig geläufiger Track wie die 1955er-Chorhymne ›Let There Be Peace On Earth‹ kriegt seinen Platz. Zudem finden sich Songs von Stevie Wonder, Marvin Gaye, Muddy Waters, Billie Holi­day und den Chambers Brothers. Allein diese Namen machen deutlich, dass das Album stilistisch ein breites Spektrum zwischen Soul, Funk, Latin, Rock und Jazz abdeckt, wobei die große Leistung darin besteht, dass sich Santana wie auch Ronald und Ernie Isley außerhalb ihrer jeweiligen Komfort-Zone bewegen. Anders als bei dem weniger inspirierten Coveralbum GUITAR HEAVEN (2010) von Santana faszinieren hier vor allem Vorstöße in jazzige Gefilde, während der 76-jährige Ronald Isley als Sänger im Wechselspiel mit den Gitarrenlinien noch einmal über sich hinaus wächst.

6/10

The Isley Brothers & Santana
POWER OF PEACE
COLUMBIA/SONY

Live – MENTAL JEWELRY

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mental jewelery25th-Anniversary-Ausgabe nach 26 Jahren.

Bereits seit dem Release des übermäßig erfolgreichen Nachfolgers THROWING COPPER war ich der Meinung, dass das Debütalbum MENTAL JEWELRY von Live (1991) eigentlich das viel bessere Album ist. Der nun vorliegende Re-Release des gesuchten Vinyl-Exemplars spricht aber eine andere Sprache. THROWING COPPER hat sich zu Recht über acht Mil­lionen mal in den USA verkauft. MENTAL JEWELRY ist zwar gut gealtert, könnte aber wie bereits vor 26 Jahren ein wenig mehr Wumms vertragen. Produziert von Talking- Heads-Gitarrist und -Keyboarder Jerry Harrison hat das Juwel, trotz der Übermacht von THROWING-COPPER-Hits wie ›I Alone‹ oder ›Lightning Crashes‹, auch einige wirkliche Perlen unter den zwölf Songs. ›Pain Lies On The Riverside‹ und ›The Beauty Of Gray‹ sollen da mal als Paradebeispiele für wundervolles frühes Song­writing des jungen Quartetts herhalten. Der Erstling kommt ohne wirkliche Ausfälle über die Runden, wenn auch eine Nummer wie ›Good Pain‹ auf späteren Alben vermutlich keinen Platz mehr gefunden hätten. Die Jubiläumsausgabe auf CD verfügt über 4 Bonustracks und ein komplettes Konzert aus dem Roxy in L.A, das schön schwere Vinyl kommt mit Beileger (Lyrics) und Download-Code. Leider lässt die Qualität der Pressung ein wenig zu wünschen übrig – es knackt recht häufig.

7/10

Live
MENTAL JEWELRY
RADIOACTIVE/UNIVERSAL

Video der Woche: Toto – ›Rosanna‹ live at Montreux 1991

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totoVor 25 Jahren starb Jeff Porcaro unter ungeklärten Umständen. Seht in unserem „Video der Woche“ den Ausnahme-Drummer von Toto mit einem seiner bekanntesten Songs!

Am 05. August 1992 starb Jeff Porcaro nach einem Herzstillstand. Als Grund wurde sein früherer Drogenkonsum vermutet. Vollständig geklärt wurde der Fall jedoch nie. Porcaro, einflussreicher Schlagzeuger und Gründungsmitglied von Toto, wurde nur 38 Jahre alt.

In unserem „Video der Woche“ seht ihr ihn bei einem Auftritt 1991 in Montreux kurz vor seinem Tod. Sein legendärer „Half-Time-Shuffle“ in ›Rosanna‹ machte den Song zu einem Hit und ihn unsterblich.

Seht hier Toto live in Montreux 1991 mit ›Rosanna‹:

Battle Of The Bands: Finalist Nummer drei – The Variety Show!

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variety showVom 5. bis zum 10. September steigt am Faaker See in Österreich die 20. Harley-Davidson® European Bike Week. Der Gewinner des „Battle Of The Bands“ von Harley-Davidson und CLASSIC ROCK wird dann neben Acts wie Black Stone Cherry und Danko Jones auf der Main Stage spielen. Der dritte Teilnehmer am Contest-Finale sind The Variety Show.

For English version click here…

Dürfen wir vorstellen, der dritte Finalist unseres „Battle Of The Bands“: The Variety Show, ein Rock-Trio aus Nürnberg, dessen Musik tief verwurzelt ist in Blues, Garagen- und Psychedelic-Rock.

Wir wünschen der Band natürlich, wie den beiden anderen Finalteilnehmern auch, alles Gute für das Sieger-Voting, das am Montag (7. August) auf classicrock.net startet. Der Gewinner wird am 21. August verkündet.

Hier sind The Variety Show mit ›Stable Substitution‹:

Das Programm der Harley-Davidson® European Bike Week:

Battle Of The Bands: Finalist Nummer zwei – Reverend Backflash!

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reverend backflashVom 5. bis zum 10. September steigt am Faaker See in Österreich die 20. Harley-Davidson® European Bike Week. Der Gewinner des „Battle Of The Bands“ von Harley-Davidson und CLASSIC ROCK wird dann neben Acts wie Black Stone Cherry und Danko Jones auf der Main Stage spielen. Jetzt ist mit Reverend Backflash der zweite Teilnehmer am Finale da.

For English version click here…

Wir dürfen den zweiten Finalisten unseres „Battle Of The Bands“ vorstellen: Reverend Backflash aus Wien sind ein rohes Rock’n’Roll-Monster, das frischen AC/DC-Vibe mit Punk, Country und einem Hauch Poper-Pop anreichern. Das ließ der Jury natürlich keine Wahl.

Glückwunsch an die Band! Das Sieger-Voting mit allen drei Finalteilnehmern beginnt am Montag (7. August) hier auf www.classicrock.net

Hier sind Reverend Backflash mit ›Alright Alright‹:

Das Programm der Harley-Davidson® European Bike Week 2017:

Black Country Communion: Hier den neuen Song ›Collide‹ hören

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black country communion 2017Im September veröffentlichen Black Country Communion das Album BCCIV. Jetzt zeigt uns die Supergroup um Glenn Hughes und Joe Bonamassa ihren Clip zu ›Collide‹.

BCCIV ist bereits die vierte Studioplatte von Black Country Communion. Die Initiative ging diesmal von Joe Bonamassa aus, der seine Bandmitglieder Glenn Hughes, Jason Bonham und Derek Sherinian 2016 kontaktierte.

„Es fühlte sich einfach nach der richtigen Zeit an“, so Bonamassa. „Glenn, Derek und Jason stimmten sofort zu, es noch einmal zu versuchen. Das Timing war perfekt.“

„Wir nahmen uns vier Monate Zeit um dieses Album zu schreiben und ich glaube, das Ergebnis spricht für sich“, findet Glenn Hughes. Seit dem Vorgänger AFTERGLOW (2012) habe sich viel getan, auf BCCIV sei ein „noch viel härterer, rifflastiger und kühlerer Sound zu hören. Solltet Ihr auf der Suche nach einem Folkalbum sein – das hier ist keines.“

Die Aufnahmen zu BCCIV, das am 22. September erscheint, fanden in den Cave Studios in Los Angeles statt, als Produzent war Langzeitkollaborateur Kevin Shirley (Led Zeppelin, Iron Maiden, Aerosmith, Journey) mit an Bord.

Hier sind Black Country Communion mit ihrer bluesig-kantigen Vorab-Single ›Collide‹:

Randy Newman – DARK MATTER

dark matterDie Songwriter-Legende erklärt, was es mit den ›Putin Girls‹ auf sich hat.

Wenn ein nicht mehr ganz junger Künstler anfängt, seine besten Songs noch einmal in reduzierten Akustikversionen einzuspielen, ist das meistens kein gutes Zeichen. Und Randy Newman hat gleich drei Alben seiner SONGBOOK-Reihe veröffentlicht. Seine letzten regulären Studiowerke, BAD LOVE und HARPS AND ANGELS, waren 1999 und 2008 erschienen. Jetzt, erneut neun Jahre später, präsentiert der 73-Jährige eine Song­sammlung, für die man den Begriff „Alterswerk“ neu definieren muss. Statt einer melancholischen Abhandlung über die letzten Dinge, die sich Leonard Cohen mit YOU WANT IT DARK noch einmal abgerungen hatte, ist DARK MATTER – zumindest in den ersten drei Songs – ein Frontalangriff auf Gesellschaft und Politik. Hier beschäftigt sich Newman mit den großen Fragen von Evolutionstheorie bis Klimawandel – und wie sie von reaktionären Kräften abgetan werden; mit Wladimir Putin und dessen Verhältnis zu den ominösen ›Putin Girls‹; mit einem fiktiven Dialog der Brüder John F. und Robert Kennedy im Oval Office kurz vor der Ku­­bakrise, denn auch frühere US-Politiker waren keine perfekten Vorbilder. Bei Songs wie ›Sonny Boy‹ (eine elegische Abhandlung über den Blues-Sänger Sonny Boy Williamson und seinen Nachahmer) oder dem traurigen ›Wandering Boy‹ (in dem ein Vater über seinen abwesenden Sohn sinniert) entfalten sich dann doch sentimentale Untertöne. Diese sind aber so zugespitzt, dass man statt von „altersmilde“ eher von „altersradikal“ sprechen sollte.

7/10

Randy Newman
DARK MATTER
NONESUCH/WARNER