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Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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neil youngNeil Young zaubert eine Platte aus seiner besten Zeit aus dem Archiv. Außerdem gibt’s ab heute Neuheiten von Gregg Allman, Death From Above und Alter Bridge.

Endlich ist es da, Neil Youngs verschollenes Meisterwerk von 1976. So klingt der akustische, autobiografisch gefärbte Titelsong:

Hier findet ihr die Review zu HITCHHIKER…

Am 27. Mai ist er gestorben, der große Gregg Allman. ›I Love the Life I Live‹ ist eines der Stücke auf seinem letzten Album SOUTHERN BLOOD:

Hier findet ihr die Review zu SOUTHERN BLOOD…

Auf OUTRAGE! IS NOW perfektionierten Death From Above ihren „Punk-infizierten Disco-Rock“. Mit ›Never Swim Alone‹ gibt’s hier eine Kostprobe:

Hier findet ihr die Review zu OUTRAGE! IS NOW…

Alter Bridge live und mit Raritäten, das findet sich, wie der Titel verrät, auf LIVE AT THE O 2 + RARITIES. Hier sind die US-Rocker mit ›Blackbird‹:

Hier findet ihr die Review zu LIVE AT THE O 2 + RARITIES…

Death From Above – OUTRAGE! IS NOW

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Rückkehr der Rüsseltiere.

Die Typen mit den Rüsseln sind zurück! Keine Ahnung, warum sich die beiden Kanadier immer wieder mit Elefantenrüsseln darstellen lassen, aber so lange sie dem Hörer damit eine derart amtliche Dusche wie auf OUTRAGE! IS NOW verpassen, dürfen sie sich sogar als Stinktiere oder tasmanische Teufel verkleiden. Auf ihrem dritten Album gehen Sebastien Grainger (Gesang, Schlagzeug) und Jesse F. Keeler (Bass, Keyboards) noch einen Schritt weiter und perfektionieren ihren Sound. Der wird im Begleitschreiben als „Punk-infizierter Disco-Rock“ beschrieben, was den Nagel auf den Kopf trifft: Viele Stücke erinnern in puncto Eingängigkeit gern an die White Stripes und Queens Of The Stone Age oder klingen manchmal auch wie poppige Nine Inch Nails. Der „Tanz auf dem Dancefloor des Weltuntergangs“ funktioniert vorzüglich – wer bei diesen elektronisch verstärkten Groove-Monstern nicht mitzappeln oder zumindest mit dem Fuß wippen muss, sollte sich in ärztliche Obhut begeben. Wer‘s nicht glaubt, hört sich im Netz mal die herrlich eingängige erste Single ›Freeze Me‹ mit ihrer genialen Pianomelodie an. Dann wächst der Rüssel ganz von selbst.

8/10

Death From Above
OUTRAGE! IS NOW
LAST GANG RECORDS

Neil Young – HITCHHIKER

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neil young hitchhiker coverEndlich da: das verschollene Werk von 1976.

1972 veröffentlichte Neil Young HARVEST, 1974 ON THE BEACH, 1975 TONIGHT’S THE NIGHT und ZUMA. Allesamt kanonisiert, in den Rockhimmel erhoben, unantastbar. 1976 erschien kein Album, aufgenommen hat Young trotzdem eins. Mehr als 40 Jahre später erscheint das verschollene Werk, unter dem Titel HITCHHIKER. Aufgenommen wurde es an einem einzigen Tag im August 1976 in den Indigo Studios in Malibu, nur mit akustischer Gitarre, Mundharmonika und auf einem Song mit Klavier. Und ja, das Ergebnis ist ungeschliffen, es ist spröde, doch es ist auch der Diamant, den man aus dieser vielleicht größten Zeit in Youngs Karriere erwarten durfte. Warum die Platte damals nicht erschienen ist? Nun, er sei zu stoned gewesen zu der Zeit, und das höre man, schrieb der Kanadier 2014 in seinen Memoiren „Special Deluxe“. Und in der Tat hört man ihn zwischen manchen Songs verdächtig kichern. Eine Wucht ist es natürlich trotzdem, was Young damals aufs Band brachte. Wirklich unveröffentlicht sind nur zwei der Stücke, die skizzenhafte Ballade ›Hawaii‹ und das großartige, fast gebetsartige ›Give Me Strength‹. Alles andere ist von späteren Live- und Studioalben oder Kompilationen bekannt, nur eben nicht in dieser rohen, frühen Form. ›Pocahontas‹, ›Ride My Llama‹ und ›Powderfinger‹ kennt man von RUST NEVER SLEEPS, ›Old Country Waltz‹ fand seinen Weg auf AMERICAN STARS ‚N BARS, ›Human Highway‹ auf COMES A TIME. Gerade ›Campaigner‹ wirkt in Zeiten alternativer Fakten erschreckend aktuell („The speaker speaks/But the truth still leaks“), in ›Hitchhiker‹ geht‘s um Amphetamine, Paranoia, Kalifornien, es ist der am offensichtlichsten autobiografische Song dieser Platte, die Young so aufgekratzt wie genialisch zeigt.

9/10

Neil Young
HITCHHIKER
REPRISE/WARNER

Alter Bridge – LIVE AT THE O 2 + RARITIES

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alter bridgeNur live ist live!

Live-Alben sind immer so eine Sache, denn bei den meisten Konzertaufnahmen wird im Studio mit zusätzlichen Spuren ordentlich nachgebessert. LIVE AT THE O 2 + RARITIES kommt gänzlich ohne diese Flunkerei aus und klingt dabei verdammt gut, authentisch und dank des Könnens der Akteure perfekter als so manche Trickserei. Aufgenommen in der Londoner The O 2 Arena, lassen Alter Bridge mit ihrer super zusammengestellten Setlist, deren Kernstück das letztjährige THE LAST HERO darstellt, nichts anbrennen und rocken auf den beiden Konzert-CDs den Megakomplex an der Themse sprichwörtlich in Grund und Boden. Neben dem Livedokument befindet sich eine weitere CD mit B-Seiten, Bonustracks und drei zuvor unveröffentlichten Stücken im Aufgebot. Beim Durchlauf der „Rarities“ wirft sich bei fast jedem Stück die Frage auf, was der genaue Grund war, warum diese Songs nicht auf einer der bisher fünf regulären Veröffentlichungen landeten. Der Übersichthalber sind die elf Kleinode in ihren Entstehungsphasen zusammengefasst. Die Deluxe Edition beinhaltet zusätzlich eine Kurzdokumentation, die die Geschehnisse rund um den O2-Gig in tollen Bildern und sympathischen Statements der Band beleuchtet. LIVE AT THE O 2 + RARITIES ist für altgediente A.B.-Fans sowie für den interessierten Neueinsteiger eine sehr lohnenswerte Anschaffung.

7/10

Alter Bridge
LIVE AT THE O 2 + RARITIES
NAPALM/UNIVERSAL

Gregg Allman – SOUTHERN BLOOD

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southern bloodDie Straße war sein einziger Freund.

Wie es sich wohl anfühlt in einer der besten Bands aller Zeiten zu spielen? Gregg Allman hat in einer solchen Truppe mitgewirkt, denn die Allman Brothers Band war in ihren Hochzeiten nahezu unschlagbar. Nun ist er leider am 27. Mai dieses Jahres verstorben, die Band hat schon vor ein paar Jahren die Segel streichen müssen. Über fünf Jahrzehnte haben die ABB und sein Vorsteher den Rock’n’Roll entscheidend mitgeprägt, sein letztes Album SOUTHERN BLOOD ist ein würdiges Testament. Es ist das erste Solowerk des 69-jährigen Sängers und Keyboarders seit dem Grammy-prämierten LOW COUNTRY BLUES von 2011. Don Was hat produziert, die Songs stammen unter anderem aus dem Fundus von Freunden und Kollegen wie Bob Dylan (›Going Going Gone‹), Jackson Browne (›Song For Adam‹, auf dem Browne auch mitwirkt), Tim Buckley (›Once I Was‹), Jerry Garcia/Robert Hunter (›Black Muddy River‹, mit schöner Slide-Gitarre) und Lowell George (›Willin’‹). Lediglich der autobiografische Opener ›My Only True Friend‹ entspringt der Feder von Allman selbst und erzählt quasi seine Lebens-Liebes-Geschichte. „The road is my only true friend“ – Gregg Allman hat sich nur auf der Straße wirklich wohl gefühlt. Folglich hat er auch seine letzten zwei Lebensjahre „on the road“ verbracht, denn die Zeit zwischen Konzerten war nicht seine – seine war die auf der Bühne. Ein majestätischer Abschied von einer der letzten ganz großen Ikonen.

8/10

Gregg Allman
SOUTHERN BLOOD
ROUNDER/UNIVERSAL

Prime Circle: Hier den Trailer zur Deutschland-Tour sehen

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prime circleAb 26. September sind Prime Circle für elf Konzerte in Deutschland. Ebenfalls im September kommt mit IF YOU DON’T YOU NEVER WILL das neue Album der südafrikanischen Modern-Rocker.

Prime Circle 2017 live:
26.09. Hannover, Musikzentrum
27.09. Nürnberg, Hirsch
28.09. München, Backstage Halle
29.09. Konstanz, Kulturladen
02.10. Essen, Turock
03.10. Hamburg, Mojo
04.10. Berlin, Frannz Club
06.10. Frankfurt, Gibson
07.10. Erfurt, Museumskeller
08.10. Dresden, Club Puschkin
10.10. Karlsruhe, Substage

Hier ist der Trailer zur Deutschland-Tour von Prime Circle im September und Oktober:

Song-Premiere: Heat mit ›Where Love Grows‹

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heat promoMitte Oktober erscheint das dritte Album der Berliner Rockband Heat. Das epische, komplexe ›Where Love Grows‹ zeigt, wo’s lang geht.

Am 13. Oktober bringen Heat mit NIGHT TROUBLE ihr drittes Album heraus, den Nachfolger von OLD SPARKY (2012) und LABYRINTH (2014). Aufgenommen wurde die Platte im Berliner Big Snuff Studio.

Jetzt lässt das Quintett einen der neuen Songs hören. ›Where Love Grows‹ dauert rund achteinhalb Minuten und kommt im für die Band charakteristischen Mix aus 70s-Rock, Prog- und Psychedelic-Rock daher.

Hier sind Heat mit ›Where Love Grows‹:

Queen: Erstes Foto von Rami Malek als Freddie Mercury veröffentlicht

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freddie mercury promoRami Malek übernimmt im geplanten Queen-Film „Bohemian Rhapsody“ die Rolle von Sänger Freddie Mercury. Jetzt ist er erstmals in Montur zu sehen.

„Bohemian Rhapsody“ wird voraussichtlich im Dezember 2018 erscheinen. Eine zentrale Position im Biopic soll der Auftritt von Queen beim Benefizkonzert „Live Aid“ 1985 in London.

Im August gaben Queen auf ihrer Homepage bekannt, welche Schauspieler am Film beteiligt sind. So wird der britische (Serien-)Darsteller und Musiker Gwilym Lee Queen-Gitarrist Brian May geben, Drummer Roger Taylor wird von Ben Hardy („X-Men: Apocalypse“) gespielt und Bassist John Deacon von Joe Mazzello („Jurassic Park“, „The Social Network“).

Bereits zuvor stand fest, wer Frontmann Freddie Mercury verkörpern würde: Rami Malek, bekannt vor allem für seinen Auftritt in der TV-Serie „Mr. Robot“. Jetzt hat „Entertainment Weekly“ via Twitter ein erstes Foto von Malek als Mercury veröffentlicht. Er ist zwar ein wenig schmal auf der Brust, aber ansonsten sieht er seinem historischen Vorbild doch ziemlich ähnlich, oder?