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The Whiskey Foundation: Das epische „Blues & Bliss“-Video sehen

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Whiskey Foundation Blues And Bliss VideoIm Oktober haben The Whiskey Foundation ihr drittes Album veröffentlicht, jetzt gibts ein Bonnie-und-Clyde-Video dazu. Und heute Abend startet die Tour der Münchner.

Der neue, mehr als elfminütige Clip von The Whiskey Foundation – ab heute exklusiv hier auf CLASSIC ROCK zu sehen- ist mit gleich zwei Songs unterlegt: ›Try To Handle‹ und ›Unspoken Dreams‹. Beide stammen von der aktuellen Platte der Band, BLUES AND BLISS.

Die ist im Oktober erschienen und weist neben dem an Gruppen wie den Doors oder Canned Heat geschulten Sound der Münchner verstärkt auch in Richtung Funk und Jazz.

Im auf der kroatischen Insel Pag gedrehten Video wird eine Bonnie-und-Clyde-artige Gangster- und Liebesgeschichte erzählt. Neben Sänger Murat Kaydirma treten Luca Feigs und Bahtiyar Bozkurt auf.

Heute Abend steigt in München die Album-Releaseparty, im Januar und im März sind The Whiskey Foundation auf Deutschland-Tour unterwegs.

The Whiskey Foundation live 2018:

12.01. München, Muffathalle – Album-Releaseparty
18.01. Traunstein, Festung
19.01. Passau, “Impuls Festival”
20.01. Pfarrkirchen, Club Bogaloo
22.01. Nürnberg, Club Stereo
25.01. Hamburg, Nochtwache
26.01. Hannover, LUX
27.01. Weiden (Oberpfalz), Salute Club
28.01. Erding, Sonic
17.03. Kempten, my skylounge

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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Endlich wieder frische Ware auf dem Plattenteller. Seit heute stehen Neuheiten von Black Rebel Motorcycle Club, Audrey Horne, Corrosion Of Conformoty und Night Demon in den Läden.

Die Lederjacken immer noch schwarz, die Alben immer noch beeindruckend. Mit WRONG CREATURES zeigen Black Rebel Motorcycle Club, wie man vielfache Einflüsse verwebt und seiner Garage Rock-Seele trotzdem treu bleibt:

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Die Norweger von Audrey Horne setzen bei BLACKOUT auf fesselnde Zwillingsgitarren und große Hymnen. Das Ergebnis? Ein Rock-Hit nach dem nächsten:

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Klassischer Heavy Metal im Stil der NWoBHM ohne überflüssigen Schnickschnack. Mit der EXPANDED EDITION von DARKNESS REMAINS liefern Night Demon erweitertes Schwermetall für alle Liebhaber:

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Corrosion Of Conformity sind wieder mit Pepper Keenan vereint und veröffentlichen nun endlich die lang ersehnte Reunion-Platte NO CROSS NO CROWN:

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Night Demon – DARKNESS REMAINS – EXPANDED EDITION

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Night Demon Darkness Remains

Stilhüter der New Wave Of British Heavy Metal.

Night Demon sind die unverfälschte Essenz des Heavy Metals. Tief im Sound der NWOBHM verortet, hat die Band aus dem kalifornischen Ventura mit DARKNESS REMAINS im April 2017 ein kraftvolles, herzerwärmendes Album veröffentlicht. Fans und Kritiker feierten den zweiten Longplayer des Trios gebührend ab. Die Club- und Festivalauftritte im Sommer heizten die positive Stimmung noch zusätzlich an. Die überwältigende Resonanz verleitete die Band nur einige Monate später zu einem Nachschlag. DARKNESS REMAINS – EXPANDED EDITION beinhaltet die Original-Aufnahmen, alle Songs in einem anderen Mix, vier Bonus­tracks (u.a. ein Queen- und ein Black-Sabbath-Cover), Audio-Kommentare sowie ein komplett neues Booklet. Über die Sinnhaftigkeit dieser Veröffentlichung lässt sich sicherlich streiten. Fest steht allerdings: DARKNESS REMAINS ist genau die Sorte Album, die Traditionalisten daran erinnert, warum sie Bands wie Iron Maiden, Saxon oder Angel Witch geil finden. Und warum sich der Heavy Metal mit dem Ende der 70er- und dem Beginn der 80er-Jahre von England aus seine Bahn brach. Night Demon sind ungestüm, aber immer eingängig. Songtitel wie ›Wel­come To The Night‹, ›Hallowed Ground‹ oder ›Black Wi­­dow‹ feiern das Klischee, ohne zu triefen. ›Maiden Hell‹ ist ein Tribut an die Pionierarbeit der Eisernen Jungfrauen und betont die stilistische Homogenität der Scheibe. Die Pro­duktion ist transparent und auf ihre Weise erfreulich „analog“. Kurzum: DARKNESS REMAINS bietet Superstoff ohne Füllmaterial. Wer die Combo noch nicht live gesehen hat, kann dies zu Jahresbeginn nachholen. Dann touren Night Demon nämlich mit Accept durch die deutschen Konzerthallen.

8/10

Night Demon
DARKNESS REMAINS – EXPANDED EDITION
STEAMHAMMER/SPV

Text: Matthias Bossaller

Black Rebel Motorcycle Club – WRONG CREATURES

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Black Rebel Motorcycle Club Wrong Creatures

Klasse Songs, große Vielfalt.

Robert Levon Been trägt sie immer noch, seine schwarze Lederjacke. Sie ist Schutzschild und Waffe zugleich – und ein Sinnbild für den dreckigen Rock’n’Roll seiner Band, die den Rebellen nicht nur im Namen, sondern wirklich im Herzen trägt. Daran hat sich in den 19 Jahren seit Gründung nichts geändert, wie auch der Sound des Trios längst zu einem Trademark geworden ist. Knapp fünf Jahre nach dem letzten Werk SPECTER AT THE FEAST unterstreichen Black Rebel Mo­­torcycle Club erneut ihre Klasse als Songwriter. WRONG CREATURES wirkt, als hätten sich die inneren Dämonen von Hayes, Been und Shapiro wieder auf eine gemeinsame Sprache verständigt und einen Weg gefunden, miteinander klarzukommen. Denn dass es bei BRMC immer schon um weit mehr als um Rock’n’Roll-Klischees ging, ist an jedem Album der Kalifornier abzulesen. Songs mit Tiefgang als Therapie: Auf WRONG CREATURES geht diese Rechnung auf. Wo der Vorgänger einem heftig zwischen den Extremen ausschlagenden Seismographen glich, auf Adrenalin-triggernde Art und Weise zerrissen wirkte, meint man auf Album Nummer 8 eine zaghaft blühende Ausgeglichenheit zu spüren. Klassische BRMC-Garagen-Punk-Nummern gibt es zwar immer noch (etwa ›Little Thing Gone Wild‹), doch sind es die Mid- und Downtempo-Tracks, die mit ihren Nuancen, ihrem Detailreichtum und ihrer atmosphärischen Dichte einen lang anhaltenden Eindruck hinterlassen. Von der tiefschwarzen, angebluesten Moritat ›Haunt‹ über das staubtrocken hallende, wie aus einem Jim-Jarmusch-Film gefallene ›Question Of Faith‹, das psychedelische, fernöstlich anmutende ›Calling Them All Away‹ bis hin zum experimentierfreudigen ›Circus Bazooko‹, bei dem man einen als Jahrmarktsgaukler getarnten Tom Waits als Pate vermuten könnte: WRONG CREATURES vereint in ausladenden Songs eine Vielzahl an Stimmungen und Stilen, die doch allesamt ein deutlich spürbares Grund­gefühl der Zuversicht ausstrahlen. Der schwarzlederne Schutz­schild, er hat die bösen Geister noch einmal abgehalten.

9/10

Black Rebel Motorcycle Club
WRONG CREATURES
ABSTRACT DRAGON/PIAS

Audrey Horne – BLACKOUT

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Audrey Horne Blackout

Licht aus, Manege frei!

Zeitlos, klassisch, aber trotzdem irgendwie modern: Audrey Horne bekommen einen Spagat hin, bei dem sich die meisten anderen Rockbands die Eier verstauchen würden. Schon die sechsminütige Eröffnungsnummer und erste Single ›This Is War‹ weist den Weg in den Rock’n’Roll-Himmel: Gitarrenarbeit wie bei Iron Maiden, hohes Tempo, unwiderstehlicher Refrain, der einen tagelang wie ein Stalker verfolgt. Die Norweger lassen auf ihrem sechsten Album BLACKOUT die erste Rock’n’Roll-Orgie des Jahres 2018 steigen und sorgen für Hymnen, Hymnen und noch mal Hymnen, die sich nicht vor denen auf PURE HEAVY (2014) verstecken müssen. Im Gegenteil: Alles erscheint noch eine Nummer größer, rockiger und herrlicher, schreit aber gleichzeitig nach kleinen Rockclubs, in denen Bier und Schweiß von der Decke triefen. Ausfälle? Fehlanzeige, alles mitreißend – egal ob eingängige Midtempo-Kopfnicker (›Blackout‹, ›This Man‹) oder High-Speed-Geschosse (›Audrevolution‹, ›Midnight Man‹). Wer hier nicht mit irgendeinem Körperteil mitzappelt und laut mitgrölt, hat sich in der Musikrichtung vertan oder spontane Lähmungserscheinungen. Was für ein BLACKOUT!

9/10

Audrey Horne
BLACKOUT
NAPALM/UNIVERSAL

Corrosion Of Conformity – NO CROSS NO CROWN

Corrosion Of Conformity No Cross No Crown

13 Jahre…

…sind seit IN THE ARMS OF GOD, dem letzten Album mit Pepper Keenan, vergangen. Umso größer ist die Erwartung an die erste Studioscheibe seit der viel umjubelten 2014er Reunion der mit großem Abstand erfolgreichsten Band-Inkarnation. NO CROSS NO CROWN übertrifft dabei mit Leichtigkeit die angesichts des illustren Backkatalogs gesteckten Hoff­nungen. Es gibt etliche Querverweise – aber keine Plagiate – zu Meilensteinen wie DELIVERANCE (1994) und WISE­BLOOD (1996), doomige Verneigungen vor Black Sab­bath (logisch) und den in der pepperlosen Zeit von Fans vermissten Southern-Rock-Einschlag. NO CROSS NO CROWN liefert in Folge dessen die volle Breitseite an Woody Weatherman/Pepper Keenan-Riffs und des groovigen Rhythmusfundaments von Mike Dean (Bass) und Reed Mullin (Schlagzeug). Dazu verabreichte John Custer, der seit BLIND alle Corrosion-Of-Conformity-LPs produziert hat, den erstklassigen Songs am Mischpult die richtige Würze mit einer großen Portion Wüstenstaub. Etwas ungewöhnlich ist hingegen das Artwork im Stil einer der unzähligen Neo-Doom-Kapellen geraten.

9/10

Corrosion Of Conformity
NO CROSS NO CROWN
NUCLEAR BLAST/WARNER

Motörhead: Gitarrist „Fast“ Eddie Clarke ist tot

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Gestern ist „Fast“ Eddie Clarke (links im Bild), ehemaliger Gitarrist von Motörhead, im Alter von 67 Jahren gestorben.

Gerade eben gaben Motörhead den Tod ihres ehemaligen Gitarristen Edward Allan Clarke bekannt. Der auch unter dem Spitznamen „Fast“ Eddie bekannte Musiker war zwischen 1976 und 1982 Mitglied der Band und ist auf den frühen Alben MOTÖRHEAD, OVERKILL, BOMBER, ACE OF SPADES und IRON FIST zu hören.

Auf der Motörhead-Facebookseite schreibt Drummer Mikkey Dee: „Oh verdammter Gott. Das sind schreckliche Nachrichten, der letzte der drei Amigos. Ich habe Eddie erst kürzlich noch gesehen und er war in Topform. Das hier ist also ein riesiger Schock. Eddie und ich kamen immer wunderbar zurecht, ich hatte mich schon darauf gefreut, ihn dieses Jahr im Sommer in den UK zu sehen, wenn ich dort mit den Scorpions unterwegs bin… Jetzt können Lem und Philthy wieder mit Eddie jammen und wenn man gut genug hinhört, kann man sie sicherlich hören. In Gedanken bin ich bei Eddies Familie und seinen Freunden.“

Nach seiner Trennung von Motörhead im Jahr 1982 hatte Clarke zusammen mit UFO-Bassit Pete Way die Gruppe Fastway gegründet. Gestern, am 10. Januar, ist der Musiker an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben.

Kurz vor der traurigen Nachricht von Eddie Clarkes Tod sprach der ehemalige Motörhead-Gitarrist Phil Campbell über ein mögliches Revival der Band in Gedenken an Lemmy Kimister. Hier gibt es das ganze Interview zu hören.

Queen: Band bekommt Grammy fürs Lebenswerk

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queen promoQueen werden dieses Jahr mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet. Neben den Rockikonen gehören Tina Turner und Emmylou Harris zu den Geehrten.

Am 28. Januar findet in New York die 60. Grammy-Verleihung statt. Neben der eigentlichen Gala werden bei einer Zeremonie samt Konzert im Sommer die Lifetime Achievement Awards vergeben werden, sprich: die Grammys fürs Lebenswerk. 2018 gehören Queen zu den Ausgezeichneten.

„Die Preisträger dieses Jahres sind eine namhafte Gruppe ganz unterschiedlicher und einflussreicher Kreativer, die einige der unverwechselbarsten Aufnahmen in der Musikgeschichte geschaffen oder dazu beigetragen haben“, sagt Neil Portnow, Vorsitzender der Recording Academy. „Mit ihrer herausragenden Hingabe und Leidenschaft für ihre Kunst haben sie ein zeitloses Vermächtnis abgeliefert.“

Neben Queen werden Tina Turner, Hal Blaine, Neil Diamond, Emmylou Harris, Louis Jordan und die Meters einen Lifetime Achievement Award erhalten.