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Fleetwood Mac: Band feuert Lindsey Buckingham

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fleetwood mac 2013Gitarrist und Sänger Lindsey Buckingham ist nicht mehr Teil von Fleetwood Mac. Und Ersatz gibt es auch schon.

Fleetwood Mac haben sich von Lindsey Buckingham getrennt. Wie der „Rolling Stone“ berichtet, wurde das Langzeitmitglied nach „Unstimmigkeiten wegen der kommenden Tour der Band“ gefeuert.

Seit gestern ist auch bekannt, wer Buckingham ersetzen soll: Mike Campbell von Tom Petty & The Heartbreakers und Neil Finn von Crowded House.

In einem Statement sagen Fleetwood Mac: „Wir freuen uns, musikalische Talente vom Kaliber von Mike Campbell und Neil Finn in der Mac-Familie willkommen zu heißen… Fleetwood Mac befanden sich immer in einer kreativen Evolution. Wir freuen uns darauf, diesem Geist auf unserer nächsten Tour Ehre zu erweisen.“

Lindsey Buckingham war 1974 zusammen mit Stevie Nicks zur Band gestoßen. Es folgte die erfolgreichste Phase der Gruppe, mit Alben wie RUMOURS und TUSK. 1987 verließ Buckingham Fleetwood Mac vorübergehend, um 1996 wieder einzusteigen.

Fleetwood Mac live 1977 mit Lindsey Buckingham als Lead-Sänger:

Videopremiere: The New Roses mit ›One More For The Road‹

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The New Roses haben ein neues Video zu ihrer Single ›One More For The Road‹ am Start.

The New Roses haben auch im Jahr 2018 einiges vor. Noch vor ihrer herbstlichen Headlinertour durch Deutschland sind die Rocker aus Wiesbaden als Vorgruppe der Dead Daisies unterwegs und tummeln sich im Sommer auf diversen Festivals. Im November wird auf der legendären „Kiss Kruise“ mitgeschippert, danach geht es direkt weiter ins Vereinigte Königreich.

Dazu hält die fleißige Truppe heute ein neues Video für ihre Fans bereit: CLASSIC ROCK präsentiert exklusiv den brandheißen Clip zum Song ›One More For The Road‹. Die Single stammt vom 2017 erschienenen, gleichnamigen Studioalbum.

Tourdaten von The New Roses:

28.09. Burglengenfeld, VAZ
29.09. Kaiserslautern, Kammgarn
05.10. Konstanz, Kulturladen
12.10. Leipzig, Hellraiser
13.10. Reichenbach, Die Halle
19.10. Burgrieden, iffelhof
20.10. Kempten, Kultbox
26.10. Ingolstadt, Eventhalle Westpark

Festivalshows:

19.05. Gelsenkirchen, Rock Hard Festival
26.05. Dexheim, Kultur Auf Dem Hof
02.06. Ulm, Blaurock Festival
21.06. Goarshausen, Rockfels
22.06. Hamburg, Harley Days
23.06. Leipzig, Matapaloz Festival
06.07. Hochstenbach, Fun and Crust Festival
07.07. A – Worgl, Stadtfest
14.07. Willingen, Bike Week
21.07. Weigendorf, Open Air Weigendorf
27.07. Neuler, Gruabarock
28.07. Seebronn, Rock Of Ages
05.08. Paderborn, Libori
24.08. Haddeby, Baltic Open Air
25.08. Königstein, Rock Auf Der Burg
30.08.-02.09. Hartenholm, Werner Das Rennen

Metallica: Covern ›Marmor, Stein und Eisen bricht‹

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Für ihre Fans in Stuttgart haben sich Metallica etwas ganz Besonderes einfallen lassen…

Am 07. April traten Metallica in der Schleyerhalle in Stuttgart auf. Irgendwann überraschten Bassist Rob Trujillo und Gitarrist Kirk Hammett ihr Publikum mit einem ganz besonderen Schmankerl.

Breit grinsend gaben die beiden eine ulkige Version des Klassikers ›Marmor, Stein und Eisen bricht‹ von Drafi Deutscher zum Besten und sahen dabei mit ihren Notenständern auf der Bühne aus wie freudestrahlende Schulbuben…

Metallica mit ›Marmor, Stein und Eisen bricht‹:

CLASSIC ROCK empfiehlt: Liam Gallagher und Johnny Marr live sehen!

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liam gallagher 2017Britpop-Ikone Liam Gallagher und The-Smiths-Gitarrist Johnny Marr kommen dieses Jahr nach Deutschland.

Zwei Größen der britischen Popmusik der vergangenen Jahrzehnte werden 2018 in Deutschland spielen. Im Mai stellt Johnny Marr von den Smiths in Berlin sein neues Soloalbum CALL THE COMET vor. Im Juli und November steht dann Oasis-Frontmann Liam Gallagher auf der Bühne.

Liam Gallagher

Bis 2009 war er Sänger von Oasis, dann verkrachte er sich mit seinem Bruder Noel und gründete die Nachfolgecombo Beady Eye. Jetzt ist Liam Gallagher solo unterwegs: Im Oktober ist sein Album AS YOU WERE erschienen, ab Juli stellt er es hierzulande vor.

Liam Gallagher live 2018:

05.07. Köln, Palladium
13.11. München, Zenith
24.11. Hamburg, Mehr! Theater am Großmarkt
Tickets gibt’s hier…

Liam Gallagher mit seinem neuen Song ›For What It’s Worth‹:

Johnny Marr

Nicht verstecken vor seinem Musikerkollegen muss sich Johnny Marr. In den 80ern war er als Gitarrist und Songwriter neben Morrissey die dominierende Figur der vielleicht wichtigsten britischen Band der damaligen Zeit. Seit einigen Jahren veröffentlicht Marr Soloplatten, die nächste kommt im Juli. Davor stellt er die neuen Songs in Berlin vor.

Johnny Marr live 2018:

21.05. Berlin, Festsaal Kreuzberg
Tickets gibt’s hier…

Johnny Marr im Trailer zu seinem Album CALL THE COMET:

Das Kultbuch: Rolf Dieter Brinkmann – Rom, Blicke (1979)

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Rolf Dieter Brinkmann Rom Blicke

Zerfetzte Landschaften.

Er sitzt in Rom, schimpft über die sterbende Stadt, über Goethe, über zeitgenössische Künstler und Schriftsteller, trinkt Wein aus Kanistern, raucht Zi­­garetten, versucht aufzuhören, raucht noch mehr Zigaretten und schreibt Lie­­besbekundungen an seine Frau: Schon auf den ersten Blick überzeugt Brinkmanns Briefroman „Rom, Blicke“. Doch da kommt noch mehr. Im collageartigen Buch voller Briefe und Postkarten, Zeitungsausschnitte und Bilder geht’s bei weitem nicht nur um Alkohol, Tabak und Wut, sondern um enttäuschte Hoffnung, Indivi­dualismus, Gegenwart, das Schreiben selbst.

Als Schriftsteller-Stipendiat fährt Rolf Dieter Brinkmann in den 70ern mit dem Zug nach Rom und wohnt mit anderen Künstlern in der Villa Massimo. Dort schreibt er Briefe an seine Frau, die mit Kind zu Hause in Köln bleibt, sowie an Freunde und Bekannte. Bis ins kleinste Detail schildert er seine Gänge durch die Stadt, seinen Aufenthalt in der Villa, die anderen Künstler und die Leute in Rom. Dazwischen sind Postkarten sowie Zeitungs- und Buchausschnitte arrangiert. Dank Brinkmanns genauer Beobachtungen geht man während des Lesens praktisch neben ihm durch Rom, sitzt mit ihm allein im Zimmer, während die Schreiber-Kollegen im Gemeinschaftsraum die Tagesplanung durchgehen. Die zeitgenössische Literatur ist seiner Meinung nach zu sehr an der Vergangenheit und zu wenig am Fortschritt interessiert. Mit seinen neuen, von der amerikanischen Underground-Literatur (u.a. Burroughs) beeinflussten Verfahren will er die Gegen­wart greifen. Mit der Cut-Up-Methode zerschneidet er Seiten und ordnet sie neu, schon der Titel „Rom, Blicke“ verrät das Vorgehen. Denn: Was ist ein Blick anderes als ein Cut-Up?

Brinkmann zürnt über Goethe und die sterbende Li­­teraturstadt Rom. Doch steht er damit nicht selbst in der Goethe-Nachfolge als Italienreisender? Also doch nicht nur Fortschritt ohne Rückblick? Vielleicht eher ein zeitgemäßes Umgehen mit der Vergangenheit?

Fest steht: Mit seinen Romanen wie „Keiner weiß mehr“ oder eben dem erst posthum erschienenen „Rom, Blicke“ und seinen Gedichten wollte Rolf Dieter Brinkmann das darstellen, was er unmittelbar sah – Ge­­genwart. Ohne ihn gäbe es die deutsche Popliteratur, wie wir sie heute kennen, nicht. Die von ihm stets ge­­forderte Umwälzung in der bundesrepublikanischen Literatur erlebte er selbst jedoch nicht mehr. 1975 kam er mit 35 Jahren bei einem Verkehrsunfall in London ums Leben.

Text: Vincent Numberger

Rom, Blicke (1979)
Von Rolf Dieter Brinkmann

Was macht eigentlich Izzy Stradlin?

Izzy Stradlin„Where’s Izzy?“

Diese berühmte Frage tauchte erstmals im Guns-N‘-Roses-Video zur Hitsingle ›Don’t Cry‹ auf einem Schild auf. Im Clip zu ›Live And Let Die‹ wurde sie mit einem Vermisstenbild auf einem Milchkarton erneut thematisiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte Stradlin die Band aber tatsächlich schon verlassen. Heute ist die Frage allerdings leichter zu beantworten als 1991.

Nachdem Izzy nach der USE YOUR ILLU­SION-Tour und einer letzten gemeinsamen Show im Londoner Wembley Stadium ausgestiegen war, tauchte der introvertierte Gitarrist unter. Der ganze Rockstar-Trubel und der Drogenkonsum waren ihm zu viel geworden.

Nach kurzer Auszeit veröffentlichte das Guns-Gründungsmitglied mit IZZY STRADLIN AND THE JU JU HOUNDS sein erstes Soloalbum und begann wieder, Shows zu spielen, darunter auch eine Tour 1992 in Deutschland. Alles natürlich in kleinerem Rahmen, aber es waren ja gerade die Arena-Konzerte, mit denen der in Lafayette, Indiana geborene Musiker nicht mehr zurecht kam.

In den 90ern und den 00er Jahren des neuen Millenniums veröffentlichte der heute 53-Jährige regelmäßig Alben wie BURIED ALIVE, RIDE ON und WAVE OF HEAT. Der Solo-Output inklusive Live- und iTunes-Releases von Izzy beläuft sich seit seinem Ausstieg bei Axl & Co. inzwischen auf ein gutes Dutzend und es scheint weiterzugehen.

Der Kontakt zu ehemaligen Guns-Kollegen brach über die Jahre nie ab, Duff McKagan spielte auf einigen seiner CDs mit und Izzy stieg 2006 in Europa und 2012 bei den Las Vegas-Shows sogar zu den „neuen“ Guns N‘ Roses auf die Bühne.

2012 wurde er als Mitglied von Guns N’ Roses in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen, fehlte aber wie Herr Rose bei der Zeremonie. Dafür meldete sich Stradlin im gleichen Jahr mit der Single ›Baby-Ramm‹ und dem dazugehörigen Video zurück.

Vor Kurzem kam es zu einer erneuten Kollaboration mit Kumpel Duff, als die beiden an McKagans Geburtstag spontan eine neue Nummer im Studio von Josh Homme aufnahmen. Ob und wann der an einem halben Tag eingespielte, laut Duff „super kick-ass song“ veröffentlicht wird, steht nicht fest.

Bei der großen „Not In This Lifetime“-Reunion-Tour wollte Stradlin nicht mitmischen. Grund für seine Entscheidung sei die ungleiche Bezahlung der einzelnen Künstler gewesen. Als Axl Rose in einem Interview mitteilte, Izzy sei „zu unzuverlässig“, twitterte dieser nur kurze Zeit später: „Bullshit. They didn’t want to split the loot equally . Simple as that. Moving right along…“

The Moody Blues – DAYS OF FUTURE PASSED LIVE

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Moody Blues Days Of Future Passed Live

Die Proto-Progger zelebrieren ihren Albumklassiker.

Vergangenes Jahr feierte jene Platte ihr 50. Jubiläum, die Moody Blues den Ruf als Pioniere des or­­chestralen psychedelischen Rock einbrachte. Ehrensache, dass Jus­tin Hayward, John Lodge und Graeme Edge das mit einer Tournee feierten. Aufgezeichnet wurde das Konzert im Sony Centre For Performing Arts in Toronto. Und für ihre mehr als 70 Jahre wirken die drei bemerkenswert agil. Besonders Hayward, der den Beweis führt, dass weiße Hosen auch beim älteren Herrn nicht lächerlich wirken müssen. Los geht’s mit einigen Favoriten wie ›I’m Just A Singer (In A Rock And Roll Band)‹ oder ›Your Wildest Dreams‹, für die Aufführung von DAYS OF FUTURE PASSED entert ein Orchester die Bühne. Auf der Leinwand gibt’s begleitend sogenannte stimmungsvolle Bilder zu sehen, Son­nen­aufgänge, Sonnenuntergänge, explodierendes Feuerwerk. Für Kitsch hatten die Briten eben schon immer eine Schwäche, freilich auch im unbezwingbaren ›Nights In White Satin‹. Das be­­kommt naturgemäß den größten Applaus. Im Bonusteil sprechen die Bandmitglieder über ihr epochales Album.

7/10

The Moody Blues
DAYS OF FUTURE PASSED LIVE
EAGLE VISION/UNIVERSAL

Video der Woche: Nirvana mit ›Where Did You Sleep Last Night‹

Mit dem ‚Video der Woche‘ gedenken wir Kurt Cobain, der vor 24 Jahren Selbstmord beging.

In dieser Woche vor 24 Jahren hat sich Kurt Cobain umgebracht. Schon lange kämpfte der Frontmann von Nirvana mit den dunklen Abgründen seiner Seele, am 05. April 1994 machte er seinem Schmerz ein Ende und hinterließ ein alles überschattendes Grunge-Vermächtnis.

Das ‚Video der Woche‘ zeigt Nirvana bei einem ihrer wohl berühmtesten Auftritte überhaupt. Im Rahmen von MTV Unplugged spielten die Megastars 1993 eine ungewöhnliche Songauswahl vor kleinem Publikum.

Im Clip sieht man Cobain bei der gefühlvollen Interpretation von ›Where Did You Sleep Last Night‹, einem Volkslied, das unter anderem vom Blues-Künstler Leadbelly vertont wurde.

Nirvana unplugged mit ›Where Did You Sleep Last Night‹: