0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 566

Led Zeppelin: Beck, Page, Moon und die Geburt von Led Zeppelin – Was wirklich geschah!

0

16.Mai 1966: In einem kleinen Studio in London kamen zwei Yardbirds, ein Mitglied von The Who und zwei zufällig anwesende Session-Meister zusammen, um spontan ein Instrumentalstück aufzunehmen. Danach war nichts mehr wie vorher.

Im Mai 1966 verkündete der „Melody Maker“, dass Eric Clapton, Jack Bruce und Ginger Baker gemeinsame Sache machen, um das zu gründen, was man wohl als die erste Supergroup der Geschichte bezeichnen kann: die damals noch namenlosen Cream. Nur fünf Tage später, am 16. Mai, schlichen sich fünf Musiker für einen Nebenjob in die Londoner IBC-Studios, um ihre eigene Stegreif-Band zu bilden. Die Yardbirds-Gitarristen Jeff Beck und Jimmy Page, The-Who-Schlagzeuger Keith Moon, der renommierte Session-Bassist John Paul Jones und Keyboarder Nicky Hopkins nahmen dort ein einziges Stück auf, ›Beck‘s Bolero‹, das Becks Ausstieg bei den Yarbirds einleitete und die Keimzelle von Led Zeppelin werden sollte.

Hier erinnern sich Zeitzeugen und die direkt Beteiligten höchstpersönlich:

Chris Stamp (Co-Manager, The Who):
Keith war immer auf der Suche nach anderen Optionen. Er dachte immer, er würde mal der Drummer der Beach Boys, der Beatles oder der Stones werden.

Jim McCarty (Schlagzeuger, The Yardbirds):
Jeff Beck war zwar damals unser Gitarrist, aber es waren immer wir vier und er. Musikalisch ging er stets eigene Wege. Selbst während Aufnahmen kam er manchmal erst, nachdem wir einen Backing-Track fertiggestellt hatten, und spielte dann seinen Part darüber. Er war also oft nicht dabei, wenn wir die Stücke einspielten. Ich glaube, unser Manager Simon Napier-Bell drängte Jeff dazu, sich einen eigenen Namen zu machen.

Jeff Beck:
Wir kamen überein, dass es eine gute Idee sei, wenn ich eigene Sachen aufnehmen würde, mit der Absicht, daraus ein Soloalbum zu machen. Ein weiterer Grund war, dass ich endlich damit aufhören sollte, über die Yardbirds zu jammern.

Simon Napier-Bell:
Ich dachte, wenn ich Jeff ermutige, persönliche Projekte abseits der Yardbirds zu realisieren, dann würde er sich künstlerisch erfüllter fühlen, was wiederum helfen könnte, ihn in der Gruppe zu halten. Also spornte ich ihn an, Soloprojekte außerhalb der Band zu verfolgen, während er Mitglied blieb. Die ›Beck‘s Bolero‹-Session passierte allerdings nicht auf meine Anregung das waren Jeff und Jimmy, die sich trafen, um Zukunftspläne zu schmieden. Jimmy hatte große Ideen und wusste, wohin er wollte.

Jeff Beck:
Ich verliebte mich in Jimmys Gitarrenspiel, denn wir sprachen dieselbe Sprache. Unsere Absicht war es, das Beste aus dem Studio herauszuholen, die Regeln zu brechen. Etwa Slap-Echo zu verwenden all die Dinge, die man eigentlich nicht tun durfte.

Simon Napier-Bell:
Ich hörte Gerüchte, dass Jimmy mit Keith Moon darüber sprach, seiner Supergroup beizutreten. Ich glaube nicht, dass der Name Led Zeppelin damals bereits ernsthaft im Raum stand, auch wenn er vielleicht schon erwähnt wurde. Cream entstanden zur selben Zeit. Die Who-Manager Kit Lambert und Chris Stamp saßen im selben Gebäude wie Claptons Manager Robert Stigwood. Als er also Cream zusammenstellte, wussten sie sicher Bescheid, ebenso wie ich. Keith Moon hatte höchstwahrscheinlich auch von Kit und Chris gehört, was los war. Ich für meinen Teil dachte daran, Jeff in der Gruppe zu behalten. Ich glaube, Jimmy dachte an eine neue Band, die eine Mischung aus all ihren Talenten sein sollte.

AC/DC: Fan plant einen Wohltätigkeits-Marathon

0

Der Postbote Steve McNeil will mehr als 19 Stunden lang ohne Unterbrechung AC/DC hören, während er eisläuft.

Die Spendengelder sollen dabei für Alzheimer-Wohltätigkeitsorganisationen in Erinnerung an seine Mutter und Gitarristen Malcolm Young gesammelt werden.

McNeil sagte: „Als die Öffentlichkeit zum ersten Mal hörte, dass bei Malcom Demenz diagnostiziert wurde, habe ich angefangen nur AC/DC zuzuhören während ich eislaufe. Ich spiele viel Luftgitarre, während ich durch die Nacht fahre, weil ich normalerweise alleine bin.“

Dies wird das siebte Jahr in Folge sein, in dem McNeil diesen Marathon macht. Statt jedoch auf der Eisbahn vor der City Hall in Toronto zu bleiben, besucht er danach Montreal, bevor er später in diesem Jahr nach Ottawa, Winnipeg, Edmonton, Calgary und Vancouver reist, um dort zu laufen.

McNeil fügt hinzu: „Wie kann er so lange auf dem Eis bleiben?“ Ich liebe es einfach, was ich mache. Ich liebe es zu skaten. Ich liebe die Musik. Und ich liebe meine Mutter. Ich kann also alles kombinieren“.

Gary Clark Jr.: Hier das Video zum wütenden, politischen neuen Song ›This Land‹ sehen

0

Gary Clark Jr Video This LandGary Clark Jr. ist zurück: Am 1. März kommt sein drittes Album THIS LAND, der Titelsong ist schon jetzt da – samt Video von Filmemacherin Savanah Leaf.

Mehr als drei Jahre sind seit dem letzten Studioalbum von Gary Clark Jr., THE STORY OF SONNY BOY SLIM, vergangen. Mittlerweile ist Trump US-Präsident und das Land wohl gespalten wie selten zuvor.

Das hat seine Spuren auf ›This Land‹, der neuen Single des Gitarristen, hinterlassen. „Paranoid and pissed off/Now that I got the money/50 acres and a Model A/Right in the middle of Trump country“, lässt er den Song autobiografisch beginnen.

Der Refrain: „Nigga run, nigga run/Go back where you come from.“ Eine Anspielung auf den grassierenden Rassismus in den USA, der sich in den letzten Jahren immer wieder in Gewalttaten gegen Schwarze – nicht selten vonseiten der Polizei – entlud.

Der Clip zu ›This Land‹ stammt von Filmemacherin Savanah Leaf, das gleichnamige Album erscheint am 1. März. Laut Plattenfirma erwarten uns „das raue und verzerrte Dröhnen des Mississippi-Deltas, die unmissverständliche Großspurigkeit des Hip-Hop, der rebellischen Skank des Reggae und das ungestüme Drängen des Punk.“

Gary Clark Jr. mit ›This Land‹:

THIS LAND:

1. This Land
2. What About Us
3. I Got My Eyes on You (Locked & Loaded)
4. I Walk Alone
5. Feelin’ Like a Million
6. Gotta Get Into Something
7. Got to Get Up
8. Feed the Babies
9. Pearl Cadillac
10. When I’m Gone
11. The Guitar Man
12. Low Down Rolling Stone
13. The Governor
14. Don’t Wait Til Tomorrow
15. Dirty Dishes Blues

Woodstock: Festival bekommt Jubiläums-Neuauflage

0

Jimi Hendrix live„Zeit, den Woodstock-Spirit zurückzubringen“: Das legendäre Festival kommt zurück – mit „den größten Namen und aufsteigenden Talenten aus Rock, HipHop, Pop und Country“.

50 Jahre nach dem originalen Woodstock mit in die Geschichte eingegangenen Performances von etwa Jimi Hendrix, Janis Joplin oder Joe Cocker will einer der Organisatoren von damals, Michael Lang, das Festival reaktivieren.

Die Neuauflage soll in Watkins Glen im Bundesstaat New York stattfinden, vom 16. bis zum 18. August 2019. Was das Line-up betrifft, gibt es noch keine Infos – außer dass die „größten Namen und aufsteigenden Talente aus Rock, HipHop, Pop und Country“ dabei sein sollen, wie es in einer Pressemeldung heißt.

Es werde „aktuelle Künstler und einmalige Kollaborationen“ geben, dazu „Tribute-Performances, die einigen von Woodstocks ikonischen Momenten neues Leben einhauchen sollen“.

„Das ursprüngliche Festival von ’69 war eine Reaktion der Jugend auf die Dinge, für die wir kämpfen wollten – Bürgerrechte, Frauenrechte und die Antikriegsbewegung“, so Lang. „Heute gibt es ähnliche Spaltungen in unserem Land, und eine Sache, die wir gelernt haben, ist, dass Musik die Macht hat, die Leute zusammenzubringen.“

Erste Tickets für das geplante Woodstock-Revival wird es voraussichtlich Ende Januar geben – in limitierter Anzahl und zu vergünstigten Preisen für College-Studenten zwischen 18 und 25.

Woodstock 2019

The Night Is Still Young: „Ich sehe schwarz“

0

The Night Is Still Young Marco Naef InterviewFür den Schweizer Songschreiber Marco Naef ist Musik ein Ventil für seinen Weltschmerz – auf seinem zweiten Album als The Night Is Still Young mehr denn je.

Dass er Songs für den Mainstream machen würde, das kann man von Marco Naef wirklich nicht behaupten. Das galt schon beim Debüt seines Solo-Projekts The Night Is Still Young, KING OF THE BEES, und das gilt noch mehr beim Nachfolger UNIVERSAL BOUNDARIES. Nur vier Lieder finden sich darauf, zwischen gut sechs und fast 14 Minuten lang. Nicht sehr Spotify-kompatibel, das Ganze. Aber auf den schnellen Hit kommt es dem Schweizer nicht an, und überhaupt ist das ja gar nicht zu steuern, wenn man sein Handwerk ernst nimmt. „Ich könnte schon auch ein Popalbum machen, mit fünf, sechs Fetzern drauf“, sagt Naef. „Aber das habe ich bisher einfach nicht gefühlt. Und ich mache das, so wie ich es mache, auch nicht extra, so geht’s mir einfach.“

Eine Platte zu schreiben und aufzunehmen, das hat etwas Kathartisches für den 32-Jährigen. An seinem Erstling hat er rund zehn Jahre ge­­werkelt. Er spielte währenddessen in anderen Bands, hatte lange nicht das Gefühl, wirklich was zu sagen zu haben, er litt an Burnout und musste sich 2015 in einer Klinik behandeln lassen. Dann aber hatte er etwas zu sagen, und das führte schließlich zum Solodebüt. Der Knoten war geplatzt. „Eigentlich wollte ich danach et­­was total Positives machen, weil es mir nach KING OF THE BEES so gut ging“, erklärt Naef. Was ihm dazwischenkam, ist vielleicht gut für ihn als Künstler, aber ungünstig für das eigene Glück. Der Song ›Ivory Tower‹ handelt davon: „I can’t close my eyes“, heißt es da. Er kann die Augen nicht verschließen vor dem, was in der Welt passiert. „Ich bin kein superintelligenter Mensch, aber ich nehme halt viel wahr. Das Be­­wusstsein, das ich so erlangt habe, in positive Energie umzuwandeln, ist mein größter Kampf“, sagt er. Musik ist für ihn nicht zuletzt ein „Ventil für meinen Weltschmerz“.

„Ich bin kein superintelligenter Mensch, aber ich nehme halt viel wahr. Mein Be­­wusstsein in positive Energie umzuwandeln, ist mein größter Kampf“

Was ihm zu schaffen macht, davon erzählt Naef etwa im epischen Westcoast-Folkrock von ›Dreaming Of L.A.‹. Darin kommen die titelgebenden „Universal Boundaries“ vor, die Ketten, die einen binden, „die Grenzen, die man hat, als Mensch, etwa dass man die Welt nicht wirklich verändern kann. In meinem Fall sind das auch meine Kinder, ich werde nicht einfach nach L.A. abhauen, wenn es mir passt“. Was klar macht, dass diese Boundaries nicht nur negativ zu verstehen sind. „Es geht auch darum, dass man die Dinge, wie sie sind, wertschätzt. Dass man zu dem steht, wofür man sich entschieden hat.“

Sehr düster wird’s im zwischen zartem Folk und zackigen, repetitiven Rockpassagen pendelnden ›We Are Doomed‹ – mit Zeilen wie: „Straight into the arms of armageddon we will walk.“ Und das ist nicht nur als markiger Spruch gemeint. Denn während wir uns auf Instagram selbst bespiegeln, werde, fast ohne dass wir es merken, sehr viel kaputtgehen, wie Naef das sieht. Zumindest, „wenn wir uns nicht besinnen, nicht bald anfangen, ganz essenzielle Dinge zu ändern, den Smog in den Städten etwa oder die Verschwendung von Wasser“. Aber solange die kapitalistische Maschinerie weiterlaufe, jeder nur seinen eigenen Vorteil suche, im Großen wie im Kleinen, werde nichts anders werden. „All das interessiert ja gerade auch hier in der Schweiz keinen, solange jeder sein Häuschen mit Garten hat und kein Ausländer reinläuft. Ich sehe wirklich schwarz momentan “, meint Naef jetzt fast bitter.

Um dann am Ende doch noch anzumerken, er „glaube schon immer noch ein bisschen daran, dass die Guten am Ende gewinnen werden und so etwas wie die Alt-Right-Be­wegung nicht ewig überdauern wird“. Aufgeben bringt halt auch nichts.

Videopremiere: 3 Dayz Whizkey mit ›Back On The River‹

Seelenvoller Rhythm ’n‘ Blues aus Regensburg? Dass das geht, beweisen 3 Dayz Whizkey. Wieder mal…

Vor über vier Jahren brachten 3 Dayz Whizkey zuletzt ein Studio-Album heraus. Die lange Wartezeit auf ein weiteres Werk begründen die Herren damit, dass sie eine Hälfte ihres neuen Materials aufgrund ausgeprägten Perfektionismus nochmal komplett überarbeitet haben.

Wahrscheinlich dürfte aber wohl auch die kreative Emsigkeit von Gitarrist T.G. Copperfield etwas damit zu tun haben. Schließlich glänzte der Künstler binnen der letzten zwei Jahre mit ganzen fünf Solo-Veröffentlichungen.

2019 jedoch melden sich die Regensburger mit dem neuen COMMON BUZZARD BLUES zurück und präsentieren sich auch auf ihrer vierten Studioplatte in klassischer, roher R’n’B-Manier, gewürzt mit vielschichtigen Country- und Rock’n’Roll-Einflüssen.

CLASSIC ROCK präsentiert heute exklusiv das Video zur ersten Single-Auskopplung von COMMON BUZZARD BLUES.

3 Dayz Whizkey mit ›Back On The River‹:

Am 08. Februar erscheint sowohl COMMON BUZZARD BLUES als auch das Solo-Album MAGNOLIA von T.G. Copperfield.

3 Dayz Whizkey hier live erleben:

12.01. Lauterhofen, Lauteracher Hof
08.02. Donauwörth, Doubles
09.02. Burglengenfeld, VAZ
06.04. Landau, Haus111
20.04. Cham, L.A.

Metallica: Live mit einem akustischen ›The Four Horsemen‹

0

Metallica Four Horsemen live akustischDer Track stammt vom Metallica-Album HELPING HANDS… LIVE & ACOUSTIC AT THE MANSONIC, das im Februar erscheint und dessen Einnahmen wohltätigen Zwecken zukommen.

So hört man Metallica doch eher selten. Bei einem Auftritt in San Francisco im November spielte die Band ihr ›The Four Horsemen‹ – ursprünglich vom Album KILL ‚EM ALL – in einer akustischen Version.

Jetzt haben die Metal-Superstars ein Video zum Song veröffentlicht. Letzterer ist auf HELPING HANDS… LIVE & ACOUSTIC AT THE MANSONIC enthalten, einer Konzertplatte, die am 1. Februar herauskommt und deren Einnahmen der bandeigenen Hilfsorganisation „All Within My Hands“ zugute kommen.

Metallica mit ›The Four Horsemen‹:

Axl Rose: Kooperation mit den Looney Tunes

0

Axl Rose feat. Luney TunesAxl Rose mischt jetzt aktiv in der Comic-Welt mit…

Über 10 Jahre ist es schon her, dass Axl Rose mit CHINESE DEMOCRACY neues Material auf den Markt brachte. Nachdem sich in jüngster Zeit alle Hinweise auf ein neues Guns N‘ Roses-Album zunehmend verdichtet hatten, kommt Mr. Rose jetzt überraschenderweise mit einem kleinen Solo-Projekt daher.

›Rock The Rock‹ heißt ein neuer, von Axl gesungener Song, der für eine neue Reihe der Bugs Bunny-Serie geschrieben wurde. Passend dazu tritt Axl Rose im neuen Video als Comic-Charakter zusammen mit anderen Looney Tunes auf: