Die Sheepdogs laden zur Seniorenparty – in ihrem neuen Clip zu ›Saturday Night‹. Der Song stammt vom jüngsten Album der Kanadier.
„Ich dachte mir, dass das Letzte, was die Welt braucht, ein Rock-And-Roll-Party-Video im traditionellen Sinn ist“, erklärt Ryan Gullen, Bassist der Sheepdogs. Also schlugen die kanadischen Rocker eine andere Richtung ein.
Und so spielen, nun ja, rüstige Rentner die Hauptrollen im neuen Clip der Band. Eine der Damen im Video ist tatsächlich die 84-jährige Großmutter von Gullen.
„Ältere Menschen führen heute viel aufregendere Leben, als wir gemeinhin denken“, so Gullen. „Diesen Spirit wollten wir einfangen, und ganz offensichtlich wissen sie immer noch, wie man Party macht.“
Wild, ungestüm, einzigartig: CLASSIC ROCK präsentiert die Deutschland-Shows von den Stray Cats!
Ende der 70er bzw. Anfang der 80er Jahre hatte es der Rock’n’Roll nicht leicht: New Wave war in, der Punk tot, was nun? Die Stray Cats rasselten mit ihrem Sound genau in diese Umbruchszeit, ließen den Rockabilly wieder aufleben und brachten ihn sogar zurück in die Charts.
Auch nach 40 Jahren hat ihre Art von Musik keinen Funken an Authentizität und Coolness eingebüßt. Wer sich davon selbst überzeugen will, sollte im Sommer eines der wahrscheinlich heißesten Konzerte des Jahres 2019 besuchen.
Im Radio läuft das Lied fast täglich, in einer afrikanischen Wüste könnten Fans dem Hit seit Kurzem sogar in Dauerschleife lauschen.
Der deutsch-namibische Künstler Max Siedentopf hat in der 55 Millionen Jahren alten, namibischen Wüste sechs von Solarenergie angetriebene Lautsprecher installieren lassen. Diese sollen den verlassenen Teil des südwestafrikanischen Landes auf ewig mit ›Africa‹ beschallen, so der 27-Jährige.
Toto landete 1982 mit diesem Song auf Platz 1 der US-amerikanischen Charts, in Deutschland reichte es immerhin für Platz 14. Und im Netz sind die Achtziger nie zu Ende gegangen: Hier hat ›Africa‹ auf YouTube mittlerweile mehr als 442 Millionen Aufrufe geschafft.
Toto ist 2019 wieder in Deutschland auf Tour:
30.06. Berlin, Zitadelle Open Air 02.07. München, Tollwood Festival 14.07. Gelsenkirchen, Amphitheater 17.07. Füssen, Barockgarten 18.07. Salem, Schloss Open Air
Dieses Jahr könnte ein großes für The-Who-Fans werden: Sowohl im Studio als auch live haben Pete Townshend und Roger Daltrey einiges vor.
The Who planen für 2019 ein Comeback im großen Stil. Nicht nur wollen die Briten auf die Bühne zurückkehren, zugleich soll das erste Studioalbum nach ENDLESS WIRE vor 13 Jahren erscheinen – wie die Band auf ihrer Homepage verraten hat.
Bisher besteht die anvisierte neue Platte aus 15 Demos, die Townshend letztes Jahr aufgenommen hat. Der Gitarrist hofft aber, dass Daltrey so bald wie möglich Lyrics dazu einsingen werde, sodass der Nachfolger von ENDLESS WIRE noch dieses Jahr bereit für die Veröffentlichung sei.
Bei den neuen Tracks handle es sich um „dark ballads, heavy rock stuff, experimental electronica, sampled stuff and cliched Who-ish tunes that began with a guitar that goes yanga-dang”, so Townshend.
Was die Tour betrifft: Zunächst sind 29 US-Konzerte ab Mai angesetzt, für die der Vorverkauf morgen, den 16. Januar, über die offizielle Bandhomepage startet. Europa-Termine sind bisher nicht bekannt.
Die Live-Besetzung besteht neben Townshend und Sänger Daltrey voraussichtlich aus Gitarrist Simon Townshend, Keyboarder Loren Gold, Bassist Jon Button und Drummer Zak Starkey. Dazu werden The Who sich von einem Orchester unterstützen lassen.
Dazu Daltrey: „Just because it’s The Who with an orchestra, in no way will it compromise the way Pete and I deliver our music. This will be full throttle Who with horns and bells on.“
Jahrzehntelang war Mike Tramp so etwas wie der ultimative Weltenbummler. Auch heute noch lebt die Familie des gebürtigen Dänen über den ganzen Globus verteilt, mit seinem neuen Album MAYBE TOMORROW stehen die Zeichen allerdings auf Heimkehr – zumindest künstlerisch.
„Mein Leben als Nomade wird nie ganz aufhören, weil ich ja ein internationales Publikum habe und zudem mein ältester Sohn in Australien lebt und meine Frau und meine beiden jüngsten Kinder in Indonesien zuhause sind, während ich selbst viel Zeit in Dänemark verbringe“, sagt er. Heimat ist deshalb seit Langem ein eher abstraktes Konzept für den 56-jährigen Sänger, Gitarristen und Songwriter, der einst in Amerika mit White Lion und Freak Of Nature Erfolge feierte: „Phil Lynott hat ja gesagt: ‚Home is where my heart is, and my heart is not at home.’ Seitdem ich 1976 bei meiner Mutter zur Tür raus bin, habe ich nie wieder ein richtiges Zuhause gehabt. Ehrlich gesagt sehne ich mich nach einem Heim, in dem ich Sachen an die Wand hänge und sie nie wieder abnehmen muss.“
Ein Ort, an dem er sich richtig heimisch fühlt, ist die Farm seines Bruders in Dänemark, wo er gerne mithilft, wenn er nicht gerade in Sachen Musik unterwegs ist. In gewisser Weise hat ihm der Umgang mit der Natur auch als Musiker den Weg zurück zum natürlichen, ungekünstelten Live-Sound gewiesen, der nach NOMAD (2015) nun auch auf MAYBE TOMORROW vorherrscht, doch da war auch noch mehr. „Ich war schon immer ein großer Fan des Sounds von 70er-Produktionen, bevor all der Hall dazukam“, gesteht er. „Damals hatte man wirklich das Gefühl, mit der Band im gleichen Raum zu sein. Dahin wollte ich zurückkehren.“
Von Rückkehr singt Tramp auch gleich im ersten Song des neuen Albums, ›Coming Home‹, auch wenn er den Titel eher als Metapher für seine lange Suche nach dem eigenen Ich sieht. „Der größte Unterschied zwischen dem Beginn meiner Karriere und heute ist, dass ich nun weiß, wer Mike Tramp wirklich ist“, überlegt er. „Die 80er bis in die 90er hinein musste ich erst noch herausfinden, was ich als Musiker und Mensch wirklich will. Das war eine lange Reise, die mich nun nach Hause zurückgeführt hat.“
Dabei hat sich in all den Jahren eigentlich nicht viel verändert. Immer noch schreibt Tramp Songs zum Mitsingen in der Tradition der großen Singer/Songwriter von Johnny Cash über Bob Dylan bis Bruce Springsteen und Tom Petty. Nur der Sound hat sich gewandelt. „Ich habe einfach lange gebraucht, musste viel unterwegs sein, viel experimentieren und reihenweise Gewissensprüfungen bestehen, bis ich so selbstbewusst war, zu sagen: ‚Sei einfach du selbst‘.“, erklärt er. Inzwischen ist er viel mehr mit sich im Reinen – und sieht sein neues Album als bedeutende Zäsur in seiner langen Karriere. „Ich habe das Gefühl, dass sich mit MAYBE TOMORROW der Kreis geschlossen hat und ich keine weiteren neuen Songs mehr brauche“, sagt er. „Als Nächstes kommt von mir deshalb vielleicht eine Compilation oder ein Live-Album.“
Zunächst einmal stehen aber viele Konzerte auf seiner Agenda – und darauf freut er sich ganz besonders. „Das Gefühl der Geborgenheit, das ich habe, wenn ich mich einfach ins Auto setze, um zu einem meiner Akustikkonzerte zu fahren, macht mich sehr glücklich“, verrät er. „Denn dort kann ich der Gleiche auf der Bühne sein wie der, der anschließend T-Shirts verkauft oder Fotos mit den Zuschauern macht. Das ist für mich das ultimative ‚coming home‘ – wenn ich niemand anders als ich selbst sein muss.“
Drei Jahre nach RANGERS & VALENTINES ist US-Songwriter Trapper Schoepp mit einer neuen Studioplatte zurück. PRIMETIME ILLUSION heißt die und enthält 11 Songs – darunter mit ›On, Wisconsin‹ einen, für den sich der Mann aus Milwaukee die Autorschaft mit keinem Geringeren als Bob Dylan teilt. Wir verlosen das Album, das am 25. Januar erscheint, dreimal auf CD.
Heute vor genau 50 Jahren erschien das Led Zeppelin-Erstlingswerk. Unser „Video der Woche“ zeigt einen Live-Auftritt aus dieser Zeit.
Es war der Startschuss von etwas Großem. Als 1969 die blutjungen Led Zeppelin-Jungs ihrere gleichnamige erste Platte veröffentlichten, wurde ihnen zwar durchaus Gehör geschenkt, aber dass sie sich zu wahren Rock-Legenden entwickeln würden, war damals noch nicht abzusehen.
Der Auftritt bei „Supershow“ mit ihrem Hit ›Dazed and Confused‹ zeigt Robert Plant mit grandios-rauer Stimme sowie in stylischen Sandalen und Jimmy Page streichelt seine Telecaster-Gitarre gefühlvoll mit einem Geigenbogen.
Siena Root kommen von Februar bis März nach Deutschland. CLASSIC ROCK präsentiert die Konzerte.
Siena Root wurden 2003 in Stockholm ins Leben gerufen und gelten bis heute als eine der Pionier-Bands in der Retro-Rockmusikszene. Schon 2004 setzten sie mit ihrer ersten Platte Maßstäbe, lange bevor der Retro-Trend richtig einschlug.
Auch heute schaffen es die Jungs nach wie vor, die Musik der alten Zeit frisch und energiegeladen auf die Bühne zu bringen.
Siena Root live 2019:
27.02. Hamburg, Logo
28.02. Osnabrück, Kleine Freiheit
01.03.Oldenburg, Cadillac
02.03. Hagen, Kultopia
05.03. Jena, Kulturbahnhof
06.03. Leipzig, Moertelwerk
07.03. Nürnberg, Der Cult
08.03. Aschaffenburg, Colos-Saal
09.03. Siegen, Vortex
10.03. Mannheim, MS Connexion Complex
12.03. München, Backstage