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Guns N‘ Roses: Slash spricht über neues Album

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guns n rosesIn einem Interview äußert sich Slash nun zu den Gerüchten um ein neues Guns N‘ Roses-Album.

Nachdem sich Anfang der Woche Gitarrist Richard Fortus zum Stand eines neuen Guns N‘ Roses-Albums geäußert hatte, redet jetzt auch Slash in einem Interview mit der japanischen Presse etwas mehr Klartext über dieses Thema: „Die einzige Antwort, die ich auf diese Frage geben kann, lautet, dass wir hoffen, eine neue Platte rauszubringen. Und wir sehen dann einfach weiter, wenn es so weit ist. Mit Guns N‘ Roses geht das eben nicht so einfach nach dem Motto: So, hier ist jetzt ein Plan und so wird es gemacht. So funktioniert diese Band nicht.“

Hier Slash im Interview sehen:

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

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Tedeschi TrucksFreitag heißt mal wieder Plattentag. Heute starten wir ins Wochenende mit den Neuerscheinungen der Tedeschi Trucks Band, von Massive, William The Conqueror und Ryan Bingham.

Emotional, tiefgehend und trotzdem optimistisch: Das Ehepaar Tedeschi und Trucks schafft mit seinem neuen Werk eine beschwingte, musikalische Trauerbewältigung:

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Die Aussis von Massive nähern sich auf ihrer dritten Platte wieder der Durchschlagskraft ihres Debüts an:

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Songschreiber-Können der Extraklasse liefern William The Conqueror auf ihrem neuen BLEEDING ON THE SOUNDTRACK:

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Auf EXILE verbindet Ryan Bingham seinen ureigenen Stil mit einer großen Portion Americana und Soulrock:

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Massive – REBUILD DESTROY

Massive Rebuild Destroy

Kaum Zeit zum Durchschnaufen.

Man soll ja nicht ständig mit plakativen Ausdrücken um sich werfen, aber um die neue Platte von Massive mal kurz und bündig zu beschreiben, bleibt einem wirklich nur dieses eine Wort: fett! Alle, die mit lauwarmen Balladen, Akustik-Gezupfe und Ge­­fühlsduselei nicht viel anzufangen wissen, sind hier an der richtigen Adresse. Auf REBUILD DESTROY wecken die Aussis wieder süße Erinnerungen an ihr starkes Debüt, liefern nach ihrem Besetzungswechsel einen soliden Hardrock-Knaller nach dem nächsten– einzige Ausnahmen bilden ›Face In The Crowd‹ und das etwas epischere, abschließende ›A Mile In My Shoes‹ – und heben ihr drittes Werk somit deutlich von seinem eher mittelmäßigen Vorgänger von 2016 ab. REBUILD DES­TROY ist kein experimentelles Glanzstück, dafür aber schnell, hart, schnörkel- und kompromisslos!

7/10

Massive
REBUILD DESTROY
OFF YER ROCKA/CARGO

William The Conqueror – BLEEDING ON THE SOUNDTRACK

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William The Conqueror Bleeding On The Soundtrack

Mehr als nur ein Dylan-Abklatsch.

Dylan-Epigonen gibt es viele. Wer Gitarre und Mundharmonika halten kann, sieht sich schnell in der Tradition des Songwriter-Königs, selbst wenn‘s am Ende nur bessere Lagerfeuermusik ist. Ge­­genbei­spiel: Wil­liam The Conqueror um Kreativkopf Ruarri Joseph. Natürlich beziehen sich der Mittdreißiger und seine beiden Band­kol­legen auf Dylans Tren­nung­sepos BLOOD ON THE TRACKS. Und auch thematisch gibt es Überschneidungen, es geht um vergehende Liebe, Selbstzweifel, Einsamkeit und verlorene Illusionen. „Saw no reason to return/Left the brid­ges there to burn“, singt Joseph in ›The Curse Of Friends‹. „Behind the girl next door and playing guitar you came in third“, ätzt er im Titeltrack, „I cried with intention to grab your attention“, klagt er sich in ›Sensitive Side‹ selbst an, ohne Wehleidigkeit oder falsches Pathos. Doch aller Ähnlichkeiten zum Trotz (nicht zuletzt durch die beziehungsreichen Texte) ist der Brite ein Song­schreiber seines eigenen Rechts. Das liegt daran, dass er tatsächlich schreiben kann, anders als viele seiner Kollegen, und dass es eigene Erfahrungen sind, über die er schreibt, dass nichts davon abgekupfert ist. Auch musikalisch stellt seine Band eigene Kom­bina­tionen her, vermischt Blues, Indierock, Folk und Post­rock. „I can’t stand being praised/That’s just the way I was raised“, macht Joseph in ›Path Of The Crow‹ klar. Tja, damit muss er jetzt wohl leben.

8/10

William The Conqueror
BLEEDING ON THE SOUNDTRACK
LOOSE MUSIC/ROUGH TRADE

Ryan Bingham – AMERICAN LOVE SONG

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Ryan Bingham American Love Song

EXILE ON MAIN STREET für Americana-Fans.

Es ist nicht so, dass Ryan Bingham bisher stilistisch einfach einzuordnen gewesen wäre. Klar: Die große Klammer war der staubige Süden, den er immer mit viel Country un­­ter der Haut beackerte. So gab es auf fünf Alben Folk, bisweilen mit Mariachi-Einsprengseln, dazu groben Texas- und schmutzigen Kneipen-Rock zu hören. Mal mit eigener Band, mal (fast) ganz solo erzählte der Sänger und Schauspieler aus seinem bewegten Leben. Am persönlichsten geriet das jüngste, FEAR AND SATURDAY NIGHT, das er 2015 mit einer ausverkauften Solo-Tour vorstellte. Als er Ende vergangenen Jahres ›Wolves‹, die erste Single aus AMERICAN LOVE SONG von der Leine ließ, lockte er auf die falsche Fährte. Der Song ist wieder einer, der dem zu schaffenden Genre „Bingham-Folk“ zuzuordnen ist – ein tiefsinniges, reduziertes Songwriter-Stück mit therapeutischen Zeilen. Ein Zeichen, dafür, dass sich der Oscar-, Grammy- und Golden-Globe-Preisträger nun stilistisch festlegt? Weit gefehlt. Das dazugehörige Album ist nichts weniger als eine geniale Horizont-Erweiterung: Der Wüstenstaub wird von Bourbon-Strömen aufgesogen und suppt an den Rändern sumpfig in die benachbarten Genres Gospel, Soul, Honky-Tonk- und Southern Rock. Außerdem holt er seinen rauen Bariton aus dem Keller und schwingt sich zu Höhen auf, in denen sonst Americana-Wei­terdenker Ryan Adams daheim ist. Mit schlafwandlerischer Stilsicherheit verbindet er diesen Ameri­cana-Soulrock mit seinem bisherigen Sound und legt so sein eigenes EXILE vor. Chapeau!

9/10

Ryan Bingham
AMERICAN LOVE SONG
AXSTER BINGHAM RECORDS

Text: Christoph Ulrich

Tedeschi Trucks Band – SIGNS

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Tedeschi Trucks Band Signs

Das Southern- und Blues-Rock-Kollektiv ist erneut auf Höhenflug.

Eine neues Album der Tedeschi Trucks Band ist allemal ein gutes Zeichen. Doch das hochtalentierte Ehepaar Su­­san Tedeschi (Gitarre, Gesang) und Derek Trucks (Gitarre) sowie ihre zehn nicht minder talentierten Begleiter haben auch andere Zeichen (SIGNS) ausgemacht: politische Polarisation, Intoleranz, Vorurteile. Dazu sind seit ihrem letzten Album LIVE FROM THE FOX OAKLAND gleich mehrere ihnen nahestehende Weggefährten und Familienmit­glieder verstorben: etwa Dereks Onkel Butch Trucks (Allman Brothers Band), Gregg Allman sowie Gönner und Förderer Leon Russell. Diese Begleitumstände lassen kein Happy- und Jubel-Album erwarten. Wer jetzt allerdings von dem grandiosen Southern- und Blues-Rock-Kollektiv weinerliches Gesülze erwartet, kennt die Band nicht. Von wegen: Sie verwandeln in elf neuen Tracks Trauer und Wut in Energie und Optimis­mus. Schon mit dem Titeltrack und Opener, zu dem Doyle Bramhall II einige schlaue Harmonie-Wendungen beisteuerte, gelingt die emotionale Transformation perfekt. ›High Times‹ heißt der Song im Untertitel. Und das völlig zu Recht. Weitere Songs wie ›Strengthen What Remains‹, ›Still Your Mind‹ und das schmissige ›Hard Case‹ halten dieses seelenvolle Hochgefühl – und machen das Album zum nicht verschreibungspflichtigen Mutmacher.

9/10

Tedeschi Trucks Band
SIGNS
FANTASY RECORDS/CONCORD

Ryan Adams: Schwere Vorwürfe gegen Songwriter

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Ryan Adams 2017„Sexuelles Fehlverhalten“: Mehrere Frauen beschuldigen Ryan Adams, sie sexuell bedrängt und emotional missbraucht zu haben. Auch „unangemessener“ Online-Kontakt mit einer Minderjährigen wird ihm vorgeworfen. Er selbst bestreitet die Anschuldigungen.

In einem Bericht der „New York Times“ wird Ryan Adams „sexuelles Fehlverhalten“ vorgeworfen. So soll der US-Songwriter etwa seine Stellung als Musiker ausgenutzt und jungen Musikerinnen Karriere-Starthilfe angeboten haben, im Gegenzug für sexuelle Gefälligkeiten.

Adams‘ Ex-Frau Mandy Moore wirft dem Sänger emotionalen Missbrauch vor, eine junge Frau namens „Ava“ behauptet, Telefonsex mit ihm gehabt zu haben, als sie 14 gewesen sei. Adams habe sich in Video-Chats mit ihr nackt ausgezogen.

Ava hat die „New York Times“ angeblich auch mit mehr als 3.000 Textnachrichten versorgt, die der Musiker ihr geschickt habe, als sie zwischen 15 und 16 war. “If people knew they would say I was like R Kelley [sic] lol,”, soll Adams einmal geschrieben haben.

Der 44-jährige Songwriter weist die Vorwürfe zurück. „Herr Adams bestreitet eindeutig, dass er jemals unangemessene Online-Sex-Kontakte mit jemandem hatte, von dem er wusste, dass er oder sie minderjährig war“, sagte sein Anwalt der Zeitung. „Wenn diese Frau tatsächlich minderjährig war, dann war ihm das nicht bewusst.“

Adams selbst äußerte sich via Twitter: „Als jemand, der immer versucht hat, durch seine Musik und sein Leben Freude zu bereiten, macht es mich traurig, dass einige Leute glauben, ich hätte ihnen Schmerz zugefügt… Ich bin kein perfekter Mann und ich habe viele Fehler gemacht. Ich entschuldige mich bei jedem, den ich je verletzt habe, egal wie unabsichtlich.“

Das Bild, das der Bericht in der „New York Times“ zeichne, sei „ärgerlich inakkurat“. „Ich würde nie unangemessenen Kontakt mit jemandem eingehen, von dem ich denke, dass er minderjährig ist. Punkt.“

Pearl Jam: Botschafter des Record Store Day 2019

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Pearl Jam Can't Deny MeIm April steigt der alljährliche inoffizielle Feiertag der Plattenläden. Nach Metallica, Iggy Pop oder Jack White sind dieses Jahr Pearl Jam Botschafter des Record Store Day.

Der Termin steht: Am 13. April findet der Record Store Day 2019 statt. Wie jedes Jahr wird es dann in Plattenläden weltweit exklusive LPs, Kassetten, Boxsets und In-Store-Konzerte geben.

Welche genau das 2019 sein werden und von welchen Künstlern sie kommen, steht noch nicht fest, dafür kann man die teilnehmenden Geschäfte auf der offiziellen deutschen Homepage des Record Store Day nachlesen.

Und wie immer gibt es auch einen offiziellen Botschafter, der die Trommel für das Event rührt. In den vergangenen Jahren waren das etwa Metallica, St. Vincent, Iggy Pop, Jack White oder Run The Jewels – 2019 fiel die Wahl auf Pearl Jam.

„Unabhängige Plattenläden sind unglaublich wichtig für mich seit ich zwölf Jahre alt war“, sagt deren Gitarrist Mike McCready dazu. „Sie sind ein Ort, um zu lernen. Ein Ort, um Spaß zu haben. Und ein Ort, um neue Musik zu entdecken.“