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Videopremiere: Krissy Matthews mit ›Level With The Devil‹

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Krissy MatthewsHier gibt es exklusiv den neuen Clip von Krissy Matthews zu sehen!

Krissy Matthews zählt zu den großen Hoffnungen unter dem Blues-Gitarristen-Nachwuchs.
Am 22. März bringt der britisch-norwegische Künstler sein neues Album MONSTER IN ME heraus, CLASSIC ROCK präsentiert schon heute das brandneue Video zur Single ›Level With The Devil‹:

Woodstock 50: Dead & Co., Greta Van Fleet, Black Keys und Jay Z dabei

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Greta Van Fleet Album 2019Das Line-up des Jubiläumsfestivals „Woodstock 50“ wird wohl vor allem aus jüngeren Künstlern bestehen – aus den Bereichen Rock, Pop und HipHop.

Noch ist nichts offiziell bestätigt: Aber wie Variety aus „verlässlicher Quelle“ weiß, nimmt das Line-up von „Woodstock 50“ langsam Gestalt an.

So sind offenbar Jay Z, Dead & Company (mit Musikern von Grateful Dead), die Black Keys und Chance the Rapper als Headliner geplant. Und auch die weiteren – bisher noch unbestätigten – Acts kommen beileibe nicht nur aus dem Rockbereich.

So sollen zwar Greta Van Fleet, Gary Clark Jr., die Killers und die Raconteurs dabei sein, aber etwa auch Run the Jewels, Portugal. The Man, Janelle Monáe – und angeblich ist auch ein Auftritt von Miley Cyrus geplant.

„Es wird ein eklektisches Programm geben“, sagte Festival-Organisator Michael Lang dem Rolling Stone. „Mit HipHop, Rock, etwas Pop und einigen Legacy-Bands aus dem originalen Festival. Das Ganze soll generationenübergreifend sein.“

Was Rockfans freuen dürfte: Auch Performances von Robert Plant und Santana sind Berichten zufolge in Arbeit. „Woodstock 50“ findet vom 16. bis zum 18. August in Watkins Glen, New York statt.

Zeitgleich wird es in Bethel, New York ein zweites Woodstock-Jubiläumsevent geben, das „Bethel Woods Music and Culture Festival“. Dort stehen bisher ebenfalls Santana sowie Ringo Starr und Arlo Guthrie auf dem Programm.

Howe Gelb – GATHERED

Howe Gelb Gathered

Reisen bildet. Aber Howe Gelb ist auch so schon klug genug.

Jetzt, wo Leonard Cohen nicht mehr unter uns weilt, obliegt es eben Howe Gelb, dessen ›A Thousand Kisses Deep‹ mittels sprödem Sprechgesang wie eine Lebens­beichte klingen zu lassen, die er seinem Barkeeper anvertraut. Der poliert bereits die Gläser, irgendwann „in the wee small hours“, auch wenn Gelb das American Songbook diesmal nur sporadisch zitiert, weil er sich statt dessen im fernen Europa herumtrieb. In Dublin etwa, in Paris, Cordoba, Kopenhagen und Amsterdam. Nur: Man kriegt den Mann zwar aus Tucson raus, Tucson aber nicht aus dem Mann, er hätte die 15 Stücke von GATHERED also auch auf einem Asteroiden im Kuiper-Gürtel aufnehmen können, seine Mixtur aus Country, Jazz, eloquentem Storytelling und gelegentlichem Twang hätte das vermutlich kaum tangiert. Giant Sands lärmende Gitarrenbreitseiten gehören bekanntlich der Vergangenheit an, in seinen Solowerken dominieren die leiseren Töne, was im Idealfall subtile Klänge von fragiler Schönheit und beeindruckender Lässigkeit ergibt – bisweilen aber auch in Richtung Hörbuch tendieren kann: viel Text, allzu spartanische Begleitung. Auf GATHERED stimmt die Mischung, Miniaturen wie ›Give It Up‹ und ›The Open Road‹, das Instrumentalstück ›Anna‹ und Duette mit M. Ward, Kira Skov und Anna Karina sorgen für ausreichende Kontraste.

7/10

Howe Gelb
GATHERED
FIRE RECORDS/CARGO

Nick Waterhouse – NICK WATERHOUSE

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Nick Waterhouse Album Review

Der Kalifornier glänzt mit mal wieder zeitlosen Vintage-Songs.

Was soll man über Nick Waterhouse viel schreiben? Der Kalifornier macht da weiter, wo er mit seinen letzten Alben aufgehört hat. Wem der 33-Jährige kein Begriff ist: Er steht für einen von den 50ern und 60ern inspirierten Sound zwischen Rock’n’Roll, Rhythm & Blues, Jazz und Soul. Und den kriegt er besser hin als jeder andere. Sein Gespür für Melodien und Hooks ist so perfekt wie sein Timing, die lakonische Gitarre, das Saxofon und der Background-Gesang kommen nur genau dann zum Einsatz, wenn sie gebraucht werden. Von Uptempo-Nummern wie ›Song For Winners‹ bis zu Schleichern wie ›Undedicated‹: Waterhouse hat seinen Stil zur Meisterschaft gebracht, man kann es nicht anders sagen. Was die Texte betrifft, sitzt er mal „all alone“ in seiner „little terra-cotta kitchen“ oder sinniert über die Vergeblichkeit und den Schmerz der Liebe: „Love’s not a gamble/Love is a trap/Love is a lovely suicide pact.“ Um es ganz kurz zu machen: Wer mit zeitlosen, perfekt gemachten Vintage-Songs von einem Sänger mit ordentlich Retro-Hipness (Hornbrille inklusive) was anfangen kann, der liegt mit Waterhouse unmöglich falsch. Versprochen.

8/10

Nick Waterhouse
NICK WATERHOUSE
INNOVATIVE LEISURE/ROUGH TRADE

The Picturebooks – THE HANDS OF TIME

Picturebooks The Hands Of Time

Verwegen bis zum Anschlag.

„Staub an den Sporen“ – ein Satz, der mir in den Sinn kam, als diese Platte rotierte. Spinnt man diesen Gedanken weiter, dann offenbart sich schnell ein ganzes Wildwest-Szenario. Und tatsächlich: Die Gruppe aus Gü­­tersloh wagt sich auf ihrer fünften Platte knietief in die knarzigen Gefilde des Delta Blues. So hat sie das Tempo etwas verlangsamt, klang aber trotzdem noch nie so räudig und windschief wie auf diesem Album. Exemplarisch dafür stehen Songtitel wie ›Howling Wolf‹ oder an Ennio Morricone erinnernde Soundeinschübe in ›Rain‹. Das sie Chrissie Hynde (The Pretenders) für einen Gastbeitrag auf ›You Can’t Let Go‹ gewinnen konnten, zeigt, wie gut die Gruppe aus Ostwestfalen mittlerweile vernetzt ist. Auch dieses Stück ist eher ruhig gehalten und weckt das unbehagliche Gefühl eines Spät-Westerns. Langsamkeit ist also Trumpf, die Songs graben sich ins Bewusstsein. Durch die geschickte Er­­weiterung des Klangdesigns (unter anderem: Piano und Röhrenglocken) entgeht die Gruppe mit Nachdruck der Gefahr, sich zu sehr an ihren offensichtlichen Vorbildern Led Zeppelin abzuarbeiten. Eine mutige, lodernde und inspirierte Platte, vielleicht ihre Beste bislang.

8/10

The Picturebooks
THE HANDS OF TIME
CENTURY MEDIA RECORDS/SONY MUSIC

Buckcherry – WARPAINT

Buckcherry Warpaint

Heißer Höllenritt!

„I’m like a shotgun“, schreit einem Josh Todd aus ganzer Seele gleich zu Beginn des Openers und Titeltracks entgegen und löst damit eine ganz plötzliche Dopamin-Ausschüttung aus, die sich blitzartig vom Gehirn aus in Richtung Schoß vorarbeitet. Oha, das klingt vielversprechend: roh, dreckig, sexy. Eben genau so, wie man es von Buckcherry besorgt haben will. Und die Mannen aus L.A. in halb ausgewechselter Besetzung besorgen es einem auf WARPAINT so gut wie schon lange nicht mehr. Auch das nachfolgende, mit hartem Sprech­gesang im Chorus glänzende ›Right Now‹ und das mit einem fetten Rammstein-Riff eröffnende ›Head Like A Hole‹ walzen durch die Gehörgänge wie eine Dampf­lokomotive, werden dann jedoch von dem irgendwie sehr seichten ›Radio Song‹ schlagartig ausgebremst. Das ist aber auch schon der einzige Durchhänger der Platte, denn mit Ausnahme von ›The Hunger‹ bäumen sich gleich ab dem vierten Track ›The Vacuum‹ Tempo, Sleaze und Punk-Attitüde stetig und mannigfaltig auf, bis die heißen Party-Vibes schließlich in einer letzten Klimax mit dem Titel ›The Devil’s In The Details‹ kulminieren. Was für ein Ritt…

8/10

Buckcherry
WARPAINT
CENTURY MEDIA

Slash: Hier Bilder von seinem Hamburg-Gig sehen!

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Untätigkeit kann man dem Mann nicht vorwerfen. Gleich nach Abschluss der „Not In This Lifetime“ Tour der Gunners zieht es Slash mit Myles Kennedy And The Conspirators auf europäische Bühnen um den aktuellen Longplayer zu präsentieren. Beim Zwischenstopp in der ausverkauften Hamburger Sporthalle gibt es in einer gut zweistündigen Show ausgiebige Gitarrensoli und pures Rock`n`Roll Entertaiment. In der folgenden Fotostrecke könnt ihr einige Shots der Show sehen. (Text und Bild: Frank C. Dünnhaupt)

The Weight: Neues Video zu ›Hammer Cross & Nail‹

The Weight Hammer Cross and NailThe Weight geben in ihrem neuen Video einen Einblick in ihre Studioarbeit.

The Weight aus Österreich haben mit ihrem selbstbetitelten Debüt 2017 viel Aufmerksamkeit erregt. Ihre wohl-nuancierte Mischung aus 70er und 60er-Jahre-Anleihen, gepaart mit ihrem ganz eigenen authentischen Stil stößt seit Bandgründung auf offene Ohren bei Rockfans.

Gestern brachte die Truppe ein neues Video zu ihrem Song ›Hammer Cross & Nail‹ heraus, das sie beim Einspielen des episch anmutenden, Orgel-geschwängerten Stücks mit gelungener Peripetie in den Far Beyond Studios in Ebreichsdorf zeigt.

Hier den Clip zu ›Hammer Cross & Nail‹ sehen: