Review: Buckcherry – WARPAINT

Buckcherry Warpaint

Heißer Höllenritt!

„I’m like a shotgun“, schreit einem Josh Todd aus ganzer Seele gleich zu Beginn des Openers und Titeltracks entgegen und löst damit eine ganz plötzliche Dopamin-Ausschüttung aus, die sich blitzartig vom Gehirn aus in Richtung Schoß vorarbeitet. Oha, das klingt vielversprechend: roh, dreckig, sexy. Eben genau so, wie man es von Buckcherry besorgt haben will. Und die Mannen aus L.A. in halb ausgewechselter Besetzung besorgen es einem auf WARPAINT so gut wie schon lange nicht mehr. Auch das nachfolgende, mit hartem Sprech­gesang im Chorus glänzende ›Right Now‹ und das mit einem fetten Rammstein-Riff eröffnende ›Head Like A Hole‹ walzen durch die Gehörgänge wie eine Dampf­lokomotive, werden dann jedoch von dem irgendwie sehr seichten ›Radio Song‹ schlagartig ausgebremst. Das ist aber auch schon der einzige Durchhänger der Platte, denn mit Ausnahme von ›The Hunger‹ bäumen sich gleich ab dem vierten Track ›The Vacuum‹ Tempo, Sleaze und Punk-Attitüde stetig und mannigfaltig auf, bis die heißen Party-Vibes schließlich in einer letzten Klimax mit dem Titel ›The Devil’s In The Details‹ kulminieren. Was für ein Ritt…

8/10

Buckcherry
WARPAINT
CENTURY MEDIA

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