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Giant Sand – RECOUNTING THE BALLADS OF THIN LINE MEN

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Giant Sand Recounting The Ballads

Neuaufnahme, die Zweite

„I can’t stop workin’ cause I like to work“, sang Neil Young vor einigen Jahren. Das trifft genauso auf ihn selbst zu wie auf den Mann, dessen Band von Beginn an mit ihm verglichen wurde: Howe Gelb. Der veröffentlicht verlässlich Soloalbum auf Soloalbum – und widmet sich dazwischen seiner Stammgruppe, den Wüstenrock-Königen Giant Sand. RETURNS TO VALLEY OF RAIN war vergangenes Jahr eine Rückkehr zur Debüt-LP von 1985, jetzt ist der Nachfolger mit dem auf Bob Dylan verweisenden Titel BALLAD OF A THIN LINE MAN von 1986 dran. Zusammen mit Tommy Larkins und Thøger Lund hat Gelb die Sogs von damals neu aufgenommen – und einige Änderungen an der Tracklist vorgenommen. Das ehemalige Bonusstück ›Reptillian‹ steht jetzt am Anfang, die verwegen-jazzige Klavierballade ›Last Legs‹ ist weggefallen, dafür ist das charmante Lo-Fi-Geschrammel von ›Tantamount‹ dazugekommen.

Ansonsten wurde die Reihenfolge durcheinandergewürfelt. Was den Sound betrifft: Der ist auf RECOUNTING THE BALLADS OF THIN LINE MEN, wie schon bei der Neuaufnahme des Debüts, unmittelbarer, mehr in Richtung Garagenrock und ungestümer als bei der ersten Version. Die damals akustischen Songs werden jetzt von Getrommel und dezenter E-Gitarre begleitet, ein schöner Kontrast zu den grellen Gitarrensoli und dem Feedbacklärm, die sich sonst hier finden. Mehr als 30 Jahre älter als in den 80ern klingen Giant Sand jedenfalls nicht. Ein bisschen schade ist, dass das energische Cover von ›All Along The Watchtower‹ gestrichen wurde.

7/10

Giant Sand
RECOUNTING THE BALLADS
OF THIN LINE MEN
FIRE RECORDS/CARGO

Robbie Robertson – SINEMATIC

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Robbie Robertson Sinematic

Gangstergeschichten und Wehmut

Zuletzt war Robbie Robertson für die Musik zu Martin Scorseses kommendem Netflix-Gangsterstreifen „The Irishman“ zuständig, das hat eindeutig auf sein erstes Soloalbum seit 2011 abgefärbt. Die Songs auf SINEMATIC würden sich jedenfalls nicht allzu gut in einer Romantischen Komödie machen. Schon eher in einem Film Noir. Robertson versucht, gefährlich zu klingen, die Tracks pirschen sich langsam voran, es gibt keine großen Refrains, dunkle elektronische Effekte stehen neben verzerrt und gedehnt gespielten Gitarrensoli. Auf dem eröffnenden ›I Hear You Paint Houses‹ singt Van Morrison mit, es ist eine Anspielung auf Mafia-Killer, die Hauswände mit dem Blut ihrer Opfer färben, ›Shanghai Blues‹ erzählt von einem „chinese godfather“, der sein Geld mit Drogen, Glücksspiel und Prostitution macht. Die sinistre Stimmung der beiden Songs zieht sich durch große Teile von SINEMATIC, das in seinen 58 Minuten nicht ganz ohne Längen bleibt.

Mit ›Remembrance‹ steht am Ende ein dunkel-atmosphärisches Instrumental, richtiggehend beschwingt wirkt davor das soulig-eingängige ›Praying For Rain‹, ›Street Serenade‹ ist eine romantisch-beseelte Großstadtfantasie. Am berührendsten ist ›Once Were Brothers‹, eine Erinnerung an die Tage mit The Band. „When the light goes out and you’re alone, you miss your brothers, but now they’re gone“, singt Robinson weh­mütig, um ohne Verbitterung hinterherzuschicken: „Tomorrow’s another day, some things aren’t meant to last“. Eine ebenfalls „Once Were Brothers“ benannte Dokumentation über The Band folgt später dieses Jahr.

6/10

Robbie Robertson
SINEMATIC
UNIVERSAL

Robbie Robertson & Ringo Starr: Allstar-Version von ›The Weight‹

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Ringo Starr The Weight VideoZur Völkerverständigung: Robbie Robertson, Ringo Starr und Musiker aus verschiedenen Kontinenten haben den The-Band-Klassiker ›The Weight‹ aufgenommen – samt Video.

Die Vereinigung „Playing For Change“ setzt sich dafür ein „Grenzen einzureißen und die Entfernungen zwischen den Menschen zu überwinden“. Jetzt hat sie ein neues Video zum ursprünglich in den 60ern von The Band veröffentlichten ›The Weight‹ geteilt.

Robbie Robertson, der den Song damals geschrieben hat, spielt Gitarre, Ringo Starr Schlagzeug. “What key is it in, Robbie?”, fragt Starr im Clip, um sich dann selbst zu bestätigen. “F-demented!”

Außerdem sind etwa Marcus King, Lucas Nelson, der japanische Gitarrist Char und der Sitar-Spieler Rajeev Shrestha aus Nepal dabei. Der Clou: Alle Beiträge wurden in der jeweiligen Heimat der Musiker aus insgesamt fünf Kontinenten aufgenommen und am Ende zusammengesetzt.

›The Weight‹, gespielt von einer internationalen Allstar-Band:

Gewinnspiel: Zum Anhören und Selbermachen

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Blue Poets All It Takes signiertCLASSIC ROCK verlost einen Top-Verstärker von Marshall sowie das von Marcus Deml signierte, brandneue Album der Blue Poets!

Drei Jahre ist Errorhead-Mastermind Marcus Deml jetzt mit seiner aktuellen Band The Blue Poets unterwegs. Auf dem frisch erschienenen ALL IT TAKES machen der Meistergitarrist und seine Kollegen Gordon Grey, Felix Dehmel und Phil Steen genau das, was sie lieben: elektrischen Blues, geschult an Helden wie Jimi Hendrix, Led Zeppelin und Deep Purple. Die Texte basieren meist auf „autobiografischen Eindrücken“, wie Deml verrät. Es gehe natürlich um Liebe, aber auch um Wutbürger, Cyber-Dating oder den Tod. Und, ach ja, ein Song drehe sich „im weitesten Sinn um Frauenbeine“, merkt er augenzwinkernd an.

Was sein Equipment betrifft, da hat sich Deml schon ganz früh festgelegt. „Ich habe meinen ersten richtigen Marshall-Verstärker von meinem Zivildienstgehalt gekauft, ihn mit der U-Bahn eine Stunde nach Hause gefahren und am Ende noch einen Kilometer weit getragen“, erinnert er sich. Die Mühe hat sich gelohnt, denn seitdem schwört er auf die Produkte der Marke: „Selbst wenn es schöner klingende Amps gibt, keiner sonst passt so gut zu einer Rockband. Marshall ist Rock!“

Trifft sich gut: Wir haben einen Origin20C™-Verstärker zu verlosen! Der 20 Watt Combo kommt im klassischen Design daher, modernste Technik im Inneren sorgt für den typisch kraftvollen Marshall-Vollröhrensound. Obendrauf packen wir ein von Marcus Deml unterschriebenes Exemplar des neuen Albums seiner Blue Poets (siehe oben).

Wenn ihr gewinnen wollt, schickt eine Mail mit dem Betreff „Blue Poets“ an verlosung@crmag.de. Wir wünschen viel Erfolg!(Teilnahmeschluss: 30.09.2019)

Marshall Verstärker

Jawbone: Deutschland-Konzerte verschoben

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Jawbone TourEigentlich sollten die Roots-Rocker Jawbone im April in Deutschland spielen. Jetzt wurden die Shows auf September verlegt.

Eigentlich hätten Jawbone um Marcus Bonfanti im April ihr Debütalbum live vorstellen sollen. Leider jedoch wurden die Shows verlegt.

Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Im September holen die vier Musiker die ausgefallenen Auftritte nach. Bereits gekaufte Tickets behalten ihr Gültigkeit.

Jawbone live 2019:

22.09. Köln, MTC
23.09. Frankfurt, Nachtleben
24.09. München, Feierwerk, Orangehouse
25.09. Berlin, Musik & Frieden
26.09. Hamburg, HeadCrash

Hier das neueste Video sehen:

Gewinnspiel: Slash-Fanpaket mit Poster und DVD sichern!

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Slash Myles Kennedy Living The Dream Tour
Slash feat. Myles Kennedy & The Conspirators: Diese Kombi hat sich auf mehreren Studioalben bewährt – und aktuell auf dem Live-Album „Living The Dream Tour“, das am 20. September rauskommt. Zur Veröffentlichung verlosen wir drei Fan-Pakete, bestehend aus einem DVD+2CD-Set sowie unten stehendem Tourposter.

Hier teilnehmen:

[contact-form-7 id=“89611″ title=“Slash_Tourposter“](Teilnahmeschluss: 30.09.2019)
 
Slash Tourposter

Kris Barras Band – LIGHT IT UP

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Kris Barras Band Light It Up

Einfacher Classic Rock mit Blues-Tupfern

Heavy Rock mit bluesiger Gitarre: Barras ist nun endlich bei seiner Bestimmung angekommen. Nach erfolgloser Musikerzeit verdiente er als Mixed-Martial-Arts-Kämpfer sehr ordentlich. Sein Credo: „Unter Druck kann ich am besten arbeiten!“ Mit Covers und eigenen Songs begann dann seine Karriere als Gitarrist vor 30 Zuschauern. Wenige Jahre später stand der Brite schließlich mit Billy Gibbons von ZZ Top auf der Bühne. LIGHT IT UP ist einfacher Classic Rock mit Gitarrenbatterie, Orgel und bluesigen Einsprengseln. Barras’ Stimme liegt übrigens sehr nah an der von Jon Bon Jovi, was man gleich beim Opener ›What You Get‹ hört. Den Rockolymp wird er mit dieser Scheibe nicht umkrempeln, aber dafür hoffentlich dauerhaft diesen Martial-Arts-Schaukämpfen fernbleiben. Besser ist das, Kris, auch wenn die Songs nun mal leider wie von einem ehemaligen Covermusiker klingen.

Kris Barras Band
LIGHT IT UP
PROVOGUE-MASCOT/ROUGH TRADE

The Cars: Ric Ocasek ist tot

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The Cars BandpicDer Künstler Ric Ocasek ist tot. Mit The Cars hatte er Anfang der 80er einen super Lauf…

Ruhe in Frieden, Ric Ocasek. Der Sänger und das Mastermind der Cars ist gestern im Alter von 75 Jahren unter wohl natürlichen Umständen gestorben. Ender der 70er und Anfang der 80er Jahre erzielte Ric zusammen mit seiner Band mit Alben wie CANDY-O und HEARTBEAT CITY große Erfolge.

Im April des letzten Jahres wurden The Cars in die Rock’n’Roll Hall Of Fame aufgenommen, im Zuge der damaligen Einführungszeremonie fand auch ihr letzter Auftritt mit Ocasek statt.

Neben seiner Karriere als Musiker und Songschreiber war Ocasek auch als Produzent tätig.

The Cars live 2018: