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Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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james taylor pressDas Wochenende ist fast da – die neuen Alben der Woche stehen schon jetzt in den Läden. Heute kommen die von James Taylor, dem Night Flight Orchestra, Wishbone Ash und den Outlaws.

James Taylor goes American Standard! Auf seiner neuen Platte hat sich der Songwriter-Star Lieder aus dem amerikanischen Songbuch vorgenommen:

Hier gehts zur Album-Review…

Statt großer Neuerungen haben The Night Flight Orchestra auf AEROMANTIC ihr Konzept perfektioniert. Im Clip zur Single ›Divinyls‹ gehts ins Eisstadion:

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›Southern Rock Will Never Die‹ heißt einer der Tracks auf DIXIE HIGHWAY programmatisch. Hier im Video reiten die Outlaws auf der ›Rattlesnake Road‹:

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Anfang der 70er waren Wishbone Ash eine Macht. Heute sind sie irgendwo zwischen „frisch“ und „reif“, wie unser Autor in seiner Review findet. Das richtige Händchen für Gitarrenläufe und Melodien haben sie behalten:

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The Night Flight Orchestra – AEROMANTIC

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Night Flight Orchestra Aeromatic

Die guten alten und neuen Zeiten

Die Neo-AORler The Night Flight Orchestra legen auf dem Opener ›Servants Of The Air‹ eher rockig und gitarrenlastig los, fügen aber im Verlauf der von Länge und Struktur fast schon progressiven Nummer natürlich auch das fürs Melodic-Genre unerlässliche Keyboard hinzu. Und das gibt neben dem Toto-Timbre von Soilwork-Sänger Björn Strid den Ton an. Ebenso wie die unglaublich eingängigen Melodien, auch wenn diese manchmal etwas cheesy ausfallen. ›If Tonight Is Our Only Chance‹ wartet mit einem wirklich unwiderstehlichen Refrain auf. Aber alles eben nicht gezwungen, sondern mit großem Charme. Auch Nummern wie das leicht angesoulte und angejazzte ›Curves‹ mit cleanen Gitarren und natürlich viel Tasten machen einfach nur Spaß, egal, ob mit oder ohne nostalgischen Hinter- gedanken. Klar, die Geige in ›Transmissions‹ ist etwas dick aufgetragen und fast schon zu viel des Guten, aber letztlich funktionieren diese 5 Minuten und 44 Sekunden einfach. Im weiteren Verlauf las- sen Bands wie Styx und Toto grüßen und mal fühlt sich vom Flair an Nummern wie ›Heartbeat‹ von Don Johnson aus dem Jahr 1986 erinnert. Sogar ein früher Chris De Burgh schimmert gelegentlich durch. Mit AEROMANTIC haben The Night Flight Orchestra ihr Konzept perfektioniert und kompositorisch weiter verfeinert.

8/10

The Night Flight Orchestra
AEROMANTIC
NUCLEAR BLAST/WARNER

Wishbone Ash – COAT OF ARMS

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Wishbone Ash Coat Of Arms

Hymnen nach dem Baukastenprinzip

Wishbone Ash waren Anfang der 70er eine Macht. Mit Alben wie ARGUS (1972) oder WISHBONE FOUR (1973) entwickelte die Band ihre ganz eigene Mischung aus Progressive Rock, Folk, eleganter Heavyness und klassischen Einflüssen fast nach dem Baukastenprinzip. Iron Maiden schätzten die doppelläufigen Gitarrenhymnen („Dual Lead-Guitar Sound“) und ließen sich mehrfach von ihrem Wirken inspirieren. Seit 1969 hält Sänger und Gitarrist Andy Powell die Fahne hoch und mit diesem Werk liegt das etwa (ganz genau lässt dich das nicht nachzählen) 30. Studioalbum vor. ›We Stand As One‹ als Startnummer gibt gleich die Marschrichtung vor: eine luftige Hardrock-Hymne mit toller Gitarrenarbeit und klasse Gesangsmelodie. Leider ist der Schlagzeugsound im Teststadium hängengeblieben, es klingt wirklich nach 80er Jahre-Versuchslabor. Doch Songs wie ›Empty Man‹ oder ›Drive‹ kann das nichts anhaben: Wishbone Ash klingen auch nach einem halben Jahrhundert Bandgeschichte irgendwo zwischen „frisch“ und „reif“. Mit dem richtigen Händchen für Bodenständigkeit geben sich hier ausufernde Gitarrenläufe und mitreißende Melodien die Klinke in die Hand.

7/10

Wishbone Ash
COAT OF ARMS
STEAMHAMMER/SPV

Outlaws – DIXIE HIGHWAY

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Outlaws Dixie Highway

Immer noch fest im Sattel

Bei Southern-Rock denken die meisten zuerst an Lynyrd Skynyrd, doch die nicht minder legendären Outlaws sollte man in diesem Zusammenhang auf keinen Fall vergessen. Seit bald 50 Jahren rocken sie durch die Gegend und halten die Südstaatenfahne – zumindest musikalisch – immer noch stolz in die Höhe. Mehr An- und Aussage als mit dem eröffnenden ›Southern Rock Will Never Die‹ geht nicht. Ein Stück mit allem, was das Genre ausmacht, vom Countryflair über die mehrstimmigen Gesangs- und Gitarrenharmonien bis hin zu fühlbarem Stolz und Selbstbewusstsein. Gründungsmitglied Henry Paul und seine Mitstreiter finden auf DIXIE HIGHWAY den gemeinsamen Nenner von Blackhawk, den Eagles, den Allmann- und den Doobie Brothers, was in der Country-Szene ebenso gut funktionieren dürfte wie im Classic-Rock-Kontext. Melodischer und relaxter als Skynyrd, aber deswegen nicht minder „rebellisch“. Typisch Südstaatensound auch die langen, harmonischen Instrumentalparts. Kommen dann auf der Gesangsebene noch dieses Cowboy-Timbre und Geschichten über den Dixie Highway hinzu, macht alles plötzlich Sinn. Dazu Paul: „Ich möchte, dass die Fans die Weiterentwicklung der Band und die hohe Qualität unsere Musik erkennen“. Diesen Gefallen tun wir ihm gerne.

8/10

Outlaws
DIXIE HIGHWAY
STEAMHAMMER/SPV

James Taylor – AMERICAN STANDARD

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Geschmeidig: James Taylor blättert durchs amerikanische Songbuch

Es ist schon witzig: Da entwickeln sie über Jahrzehnte eine neue, stark auf individuellen Erfahrungen, dem subjektiven Ausdruck basierende Songsprache, und im Alter zieht es sie wieder zurück zu den alten Standards. Die Rede ist von Bob Dylan und Van Morrison, von den großen Songwritern also, und jetzt auch von James Taylor. Der hält die in den 30ern, 40ern und 50ern meist für den Broadway geschriebenen Stücke von Komponisten und Textern wie Cole Porter, Rodgers und Hammerstein, den Gershwin-Brüdern oder Sammy Cahn gar für den „Höhepunkt der populären amerikanischen Musik“. Wahr ist, dass Lieder wie ›Moon River‹, ›My Blue Heaven‹, ›The Nearness Of You‹ oder ›Ol’ Man River‹ in ihrer Kombination aus wenigen, scheinbar einfachen Worten und ihrer tiefen Melancholie, dem Wissen um emotionale Abgründe ziemlich einzigartig sind. Taylor ist mit diesen Liedern aufgewachsen, entsprechend vertraut fühlt es sich an, wenn er sie singt. Die Arrangements sind ganz reduziert, keine Orchesterbegleitung wie einst bei Sinatra, nur die warme, schmeichelnde Stimme, zwei akusti- sche Gitarren, zarter Background-Gesang, gestreicheltes Schlagzeug, hier eine Klarinette, dort ein Saxofon oder eine Geige. Bei Dylan sind diese Songs spektakulärer, allein seiner Stimme wegen exzentrischer, Taylor spielt sie geschmeidig, genau richtig zum gerade noch angenehm traurigen vor sich Hinträumen.

8/10

James Taylor
AMERICAN STANDARD
FANTASY RECORDS/CONCORD

Matthews Southern Comfort: Neue Single ›Feed It‹

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MSC 2020 Feed it Hier gibt es den ersten Song vom kommenden Matthews-Southern-Comfort-Album zu hören.

Die britischen Folkrocklegenden Matthews Southern Comfort veröffentlichen mit ›Feed It‹ den ersten Song samt Video aus ihrem kommenden Album THE NEW MINE.

Der Song ist eine typische MSC-Komposition: beschwingter, eingängiger Folkrock mit Americana-Einschlag und mehrstimmigen Gesangsharmonien.

Matthews Southern Comfort mit ›Feed It‹:

The Darkness in Hamburg: Die besten Fotos!

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Es sind The Darkness-Wochen: Aktuell sind die Briten in ganz Deutschland unterwegs. Am 20. Februar haben sie in Hamburg Station gemacht – unser Fotograf Frank C. Duennhaupt hat Fotos geknipst.

The Darkness in Hamburg:

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Fleetwood Mac: Allstar-Aufgebot bei Tribute-Show für Peter Green

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Peter Green Tribute ShowMick Fleetwood, David Gilmour, Steven Tyler, Billy Gibbons, Noel Gallagher und mehr sind zusammen in London aufgetreten.

1967 gründete er Fleetwood Mac, seine einflussreiche Rolle in der britischen Blues-, Rock- und Popszene der 60er ist heute unumstritten. Entsprechend groß war das Staraufgebot bei einem Tribute-Konzert für Peter Green gestern (25. Februar) in London.

Bei dem von Fleetwood-Mac-Schlagzeuger Mick Fleetwood organisierten Event spielten im Lauf des Abends unter anderem David Gilmour, Steven Tyler, Billy Gibbons, Noel Gallagher, Kirk Hammett und Pete Townshend.

Dazu kamen Fleetwood-Mac -Mitgründer Jeremy Spencer sowie Christine McVie und Neil Finn, die beide noch heute in der Band sind. Zu ›Shake Your Moneymaker‹, das Fleetwood Mac auf ihrem Debütalbum von 1968 gecovert hatten, kamen am Ende alle gemeinsam auf die Bühne.

Die Setlist:

1. Rolling Man
2. Homework
3. Dr Brown (mit Billy Gibbons)
4. All Your Love (mit Billy Gibbons und Steven Tyler)
5. Rattlesnake Shake
6. Stop Messin‘ Around (mit Christine McVie)
7. Looking for somebody (mit Christine McVie)
8. Sandy Mary (mit Noel Gallagher)
9. Love that burns (mit Noel Gallagher)
10. The World Keeps Turning (mit Noel Gallagher)
11. Like Crying
12. No Place To Go
13. Station Man (mit Pete Townshend)
14. Man Of The World (mit Neil Finn)
15. Oh Well, Part I (mit Billy Gibbons und Steven Tyler)
16. Oh Well, Part II (mit David Gilmour)
17. Need Your Love So Bad
18. Black Magic Woman
19. The Sky Is Crying (mit Jeremy Spencer)
20. I Can’t Hold On (mit Jeremy Spencer)
21. The Green Manalishi (mit Kirk Hammett)
22. Albatross (mit David Gilmour)
23. Shake Your Moneymaker (All-Star-Finale)