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Start Blog Seite 467

Genesis: Reunion und erste Tour seit 13 Jahren

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Phil Collins liveGenesis sind zurück. Ende des Jahres gehen Phil Collins, Mike Rutherford und Tony Banks gemeinsam auf UK-Tour.

Seit 2007 haben sie nicht mehr zusammen gespielt, das ändert sich aber noch in diesem Jahr. Denn Genesis haben heute via Facebook bestätigt, dass sie ab November gemeinsam mehrere Konzerte in Großbritannien geben werden.

Die Comeback-Tour trägt den Namen „The Last Domino?“ und mit dabei sind natürlich Phil Collins, Mike Rutherford und Tony Banks. Dazu kommen Daryl Stuermer an Gitarre und Bass sowie Collins‘ Sohn Nic am Schlagzeug.

Tony Banks: „Wie wollten sehen, wie es funktioniert, wenn wir wieder zusammen spielen. Also haben wir im Januar ein paar Wochen in New York verbracht, um rauszufinden, wie wir klingen. Die Leute fragten: ‚Warum seid ihr hier?‘ Wir sagten nur: ‚Oh, für eine Hochzeit.'“

Dass Nic den Platz seines Vaters hinter dem Schlagzeug einnehme, sei eine Voraussetzung für die Tour gewesen, so Banks weiter. Phil Collins beschränkt sich nach gesundheitlichen Problemen in den letzten Jahren auf den Gesang.

Genesis live 2020:

23.11. Liverpool, M&S Bank Arena
26.11. Leeds, First Direct Arena
29.11. London, The O2
30.11. London, The O2
02.12. Manchester, Manchester Arena
05.12. Birmingham, Birmingham Arena
08.12. Glasgow, SSE Hydro Arena
11.12. Newcastle, Utilita Arena

Fleetwood Mac: Tribute-Show für Peter Green kommt ins Kino

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Mick FleetwoodVor einer Woche spielten Stars wie Pete Townshend, David Gilmour, Steven Tyler oder Billy Gibbons unter Leitung von Mick Fleetwood (Foto) zu Ehren von Fleetwood-Mac-Gründer Peter Green. Im Sommer kommt die Show ins Kino.

Gute Nachricht für alle Fans von Fleetwood Mac, die am 25. Februar nicht im London Palladium waren. Denn im Juni wird der Allstar-Tribute für Peter Green, der dort stattfand, weltweit im Kino zu sehen sein.

Bei dem Konzert für den früheren Kopf von Fleetwood Mac, das der heutige Bandleader Mick Fleetwood organisiert hatte, spielten David Gilmour, Steven Tyler, Billy Gibbons, Pete Townshend, Noel Gallagher und mehr.

Neben den Konzertaufnahmen werde es im Film eine Einführung von Mick Fleetwood zu sehen geben sowie Interviews und Behind-The-Scenes-Material, wie unsere britischen Kollegen von CLASSIC ROCK berichten.

„Mick Fleetwood & Friends Celebrate The Music Of Peter Green“, so der Titel des Konzertfilms, läuft am 2. und am 7. Juni im Kino – auch in Deutschland. Auf der Homepage www.mickfleetwoodandfriends.com gibt es Tickets und Infos.

Werkschau: Unser Album-Guide zu den Rolling Stones

Rolling Stones Mick Jagger und Keith RichardsIn einem knappen halben Jahrhundert hat sich so manches angesammelt. Geniestreiche, Mittelmäßiges, Kuriositäten und Durchhänger. Wir nennen sie beim Namen.

Auch, wenn die Rolling Stones grundsätzlich eine bluesbasierte Rockband sind, ließen sie sich stets vom jeweils herrschenden Zeitgeist inspirieren. Was bisweilen Großes hervorbrachte, manchmal aber auch in die Hose ging. Ein Verdienst ist ihnen gar nicht hoch genug anzurechnen: Sie waren es, die aus den Urzutaten Blues, R&B, Rock’n’Roll, Country und Beat das noch heute gültige Grundrezept einer modernen Rockmusik kreierten, die über das Ausdrucksspektrum von Muddy Waters und Chuck Berry weit hinausging.

Unverzichtbar

Beggar’s Banquet
DECCA, 1968

rolling stones beggars
Ein Meilenstein, der nach der R&B-Frühzeit und psychedelischem Zwischenspiel den Stones-Sound völlig neu definierte: Rock und Blues hatten sie zwar schon vorher im Angebot, Mehrwert bedeutete jedoch die starke Country-Färbung in akustischen Glanzstücken wie ›Dear Doctor‹, ›Factory Girl‹ und ›Prodigal Son‹ – immer schön ruppig in Szene gesetzt. Brian Jones brilliert bei ›No Expectations‹ an der Slide-Gitarre, Keith Richards‘ Solo in ›Sympathy For The Devil‹ markiert einen der explosivsten Momente der Rockgeschichte, und mit dem ›Stray Cat Blues‹ werden die Stones ihrem Böse-Buben-Image gerecht.

Let It Bleed
DECCA, 1969


Die standesgemäße Fortsetzung von BEGGAR’S BANQUET, dank des nackten Realismus von ›Gimme Shelter‹ und der düsteren Mörderstory ›Midnight Rambler‹ ein drastischer Abgesang auf die naiven Flower-Power-Träume der Sechziger. Allein das dynamische Intro der sarkastischen Heroinmoritat ›Monkey Man‹ lohnt die Anschaffung, mit dem großartigen ›Love In Vain‹ huldigen die Stones dem klassischen Blues, der ›Country Honk‹ lässt den Bluegrass hochleben. Das letzte Stones-Album, auf dem Brian Jones zu hören ist – wenn auch nur in winzigen Nebenrollen. Mick Taylor ist jetzt da. Die Siebziger können kommen…

Get Yer Ya-Ya’s Out!
DECCA, 1970


Das beste Live-Album der Stones, aufgenommen während der legendären US-Tournee 1969, die leider in der Katastrophe von Altamont mündete, als ein Zuschauer von Hell’s Angels-Ordnern erstochen wurde. Das im Studio dezent nachbearbeitete Album erschien nicht zuletzt deshalb, um den seinerzeit blühenden Handel mit Konzert-Bootlegs zu unterbinden, und präsentiert die erneuerten Stones in ihrer ganzen Pracht: Taylors virtuose Solos verabreichen dem Band-Sound eine ganz neue Qualität, der Rest der Gang rockt sich gewohnt erdverbunden durch Klassiker wie ›Jumpin’ Jack Flash‹ und ›Honky Tonk Women‹.

Exile On Main St.
ATLANTIC, 1972


Zehn Jahre Rolling Stones – und die Zeiten könnten besser sein: Auf der Flucht vor dem Finanzamt Ihrer Majestät entsteht EXILE ON MAIN ST. größtenteils in Keith Richards’ südfranzösischem Landhaus. Besser gesagt: in dessen Keller. Mit ihrem ersten Doppelalbum sind sie spät dran, auch die Absenz von eindeutigem Single-Material – ›Tumbling Dice‹ einmal ausgenommen – birgt ein gewisses Risiko. Doch die Stones kreieren ein vitales, energiegeladenes Rock’n’Roll-Statement, klug zusammengestellt und dank seiner R&B-, Blues- und Gospel-Untertöne durchweg abwechslungsreich. Wächst mit jedem Durchlauf.

Wunderbar

The Rolling Stones No. 2
DECCA, 1965


Die „Britische Invasion“ ist Anfang 1965 auf dem Höhepunkt, wer in der Popwelt punkten will, sollte möglichst englisch klingen. Die Stones beweisen, dass es auch anders geht: Ihr zweites Album liefert uramerikanischen Soul, Blues, R&B und Rock’n’Roll – darunter Perlen wie das druckvolle ›Down The Road Apiece‹, das sogar Chuck Berrys Version in den Schatten stellt. Jagger versucht sich bisweilen am Südstaaten-Slang (›Down Home Girl‹), brilliert an anderer Stelle als Soulbrother (›Time Is On My Side‹, ›Pain In My Heart‹). Aufgenommen in London, Hollywood und dem legendären Chess-Studio in Chicago.

Out Of Our Heads (UK-Version)
DECCA, 1965


Okay, auf der US-Version ist ›Satisfaction‹ mit drauf, doch die UK-Fassung erfreut mit dem programmatischen ›I’m Free‹ und dem formidablen Garagenrocker ›She Said Yeah‹. In den USA war es seinerzeit Brauch, zwanghaft einen Single-Hit draufzupacken, doch die von den Stones gewünschte Songsammlung ist definitiv die britische. Erstaunlich poppig: ›Gotta Get Away‹. Richtig soulig: die Eigenkomposition ›Heart Of Stone‹ und der schwermütige Herzensbrecher ›That’s How Strong My Love Is‹. Grandios: das Remake von Don Covays ›Mercy, Mercy‹. Doch die Zeit der Coverversionen neigt sich dem Ende zu…

Aftermath
(UK-Version)
DECCA, 1966


…und zwar genau: jetzt. Das Kompositionsteam Jagger/Richards kann selbst für adäquaten Nachschub sorgen, und zwar abwechslungsreich und auf hohem Niveau. ›High And Dry‹ und ›Flight 505‹ orientieren sich noch immer an Blues und Boogie, doch Stücke wie ›Mother’s Little Helper‹, ›Lady Jane‹ und ›Under My Thumb‹ offenbaren eine ganz neue, dem zeitgenössischen Pop zugewandte Seite. Erheblichen Anteil daran hat Freigeist Brian Jones, der die Songs mit exotischen Dulcimer- und Marimbaphon-Klängen verfeinert. Experimentell in der Ausführung, aber im Kern konventionell ist die Elfminuten-Sause ›Goin’ Home‹.

Between The Buttons
(UK-Version)
DECCA, 1967


Kritiker, die die Stones vor allem als R&B-Band sehen möchten, haben mit diesem Album traditionell Probleme, dennoch ist BETWEEN THE BUTTONS ein feines Britpop-Werk – mit dezent psychedelischen Anflügen. Wenn beim Bo Diddley-mäßigen ›Please Go Home‹ das Echogerät oszilliert, bei ›All Sold Out‹ ein Richards-Riff mit Jones’ Flöte kollidiert, die Orgel bei ›She Smiled Sweetly‹ angenehme Wärme ausstrahlt und das ›Back Street Girl‹ den Valse-Musette tanzt, dann hat das zweifellos Charme. Komisch, aber wahr: 1967, als San Francisco London als neue Popmetropole ablöst, klingen die Stones englischer denn je.

Sticky Fingers
ATLANTIC, 1971


Andy Warhols höchst kontroverses Coverartwork mit dem echten Reißverschluss hat Designgeschichte geschrieben, doch auch die Songs dahinter sind nicht zu verachten: ›Brown Sugar‹ etwa animiert manche Zeitgenossen noch immer zum – whooo! – Mitsingen, dazu gesellen sich die elegante Country-Rock-Melancholie von ›Wild Horses‹, das düstere ›Sister Morphine‹ sowie Großtaten der Sorte ›Can’t You Hear Me Knocking‹ und ›Moonlight Mile‹. Die Rolling Stones in bestechender Form, sei es kompositorisch oder spielerisch. Wunderbar ist das allemal. Sogar mit einer deutlichen Tendenz zum Unverzichtbaren.

Goat’s Head Soup
ATLANTIC, 1973

rolling stones goats head
Und noch ein Album, das – siehe BETWEEN THE BUTTONS – bei manchen Kritikern nicht allzu hoch im Kurs steht. Warum? Wegen ›Angie‹. Denn die Stones haben gefälligst zu rocken. Jungsmusik! Balladen sind für Mädchen. Okay: Gerade aus deutscher Sicht hat der Überhit dank klebriger Parteitagseinsätze mittlerweile vielleicht doch ein wenig gelitten, aber die Ziegenkopfsuppe hat ja noch andere Zutaten. Etwa ›Doo Doo Doo Doo Doo (Heartbreaker)‹, mitreißender Funk samt Wah-Wah-Gitarre. Oder das schlichtweg schöne ›100 Years Ago‹. Und ›Star Star‹, ursprünglich ›Starfucker‹, macht ebenfalls Laune.

Black And Blue
ATLANTIC, 1976


Da waren’s nur noch vier: Mick Taylor hatte seiner Gesundheit zuliebe die Band verlassen, die Stones probierten allerlei Ersatzmänner: Wayne Perkins, Sessiongitarrist im Muscle Shoals-Studio, erwies sich bei ›Fool To Cry‹ und ›Hand Of Fate‹ als großartiger Soul-Stilist, Harvey Mandel injizierte ›Hot Stuff‹ den nötigen Funk und beide zusammen brillierten bei ›Memory Motel‹. Dennoch erhielt Ron Wood den Job, vermutlich eher aus persönlichen denn musikalischen Gründen. Soul, R&B, ein bisschen Reggae – BLACK AND BLUE trägt seinen Namen zu Recht. Das „schwärzeste“ Stones-Album der siebziger Jahre.

Some Girls
ATLANTIC, 1978

rolling stones album
Ihr kommerziell erfolgreichstes Werk der Siebziger, vor allem in den USA lief SOME GIRLS wie geschnitten Brot. Fans der ersten Stunde wurden von der dazugehörigen Single ›Miss You‹ zwar gehörig irritiert, denn Discomusik galt aufrechten Rockern als allerschlimmstes Teufelszeug, doch die weiteren Auskopplungen versöhnten auch die Traditionalisten: der melodische R&B-Schleicher ›Beast Of Burden‹ ebenso wie der Uptempo-Rocker ›Respectable‹, laut Jagger ein Fingerzeig in Richtung der Punk-Generation. Großartig: das aufwendige Coverartwork mit seinen Schiebebildchen, kreiert von Peter Corriston.

Anhörbar

The Rolling Stones
DECCA, 1964


Das Debütalbum, und schon deshalb von musikhistorischer Relevanz. Die Stones ignorierten den zeitgenössischen Merseybeat und setzten voll auf amerikanisches Material der Gattungen Blues, Soul und R&B. ›I Just Want To Make Love To You‹, bei Muddy Waters ein eleganter Slow-Blues, mutiert zum wild gewordenen Rocker, ebenso der Bigband-Klassiker ›Route 66‹. Ein paar Albumfüller sind allerdings auch mit an Bord und die archaische Produktion hat zwar einen gewissen Charme, klingt aber deutlich angestaubter als der Nachfolger THE ROLLING STONES NO. 2. Was in Anbetracht des Alters jedoch in Ordnung geht.

It’s Only Rock’n’Roll
ATLANTIC, 1974


Mitte der siebziger Jahre waren die Stones eine der lukrativsten Stadion-Bands, Jagger umgab sich mit den Reichen und Schönen dieser Welt, Richards laborierte zunehmend hohlwangig an seinem Heroinproblem und Mick Taylor wurde alles zu viel. Da hatten eine gewisse Dekadenz und Saturiertheit Einzug gehalten, die das großspurige Coverartwork exakt widerspiegelt. Der Titeltrack, ›Dance Little Sister‹, ›Ain’t Too Proud To Beg‹ und ›Time Waits For No One‹ sind routinierte Arbeiten auf gutem Niveau, doch über die gesamte Albumlänge will der Funke dann doch nicht überspringen. Mittelmaß, mehr nicht.

Love You Live
ATLANTIC, 1977


FRAMPTON COMES ALIVE! war gerade zum Megaseller avanciert, Konzertmitschnitte standen seinerzeit ohnehin hoch im Kurs – weshalb sich auch die Stones dazu entschlossen, mal wieder die Bandgeräte mitlaufen zu lassen. Aufgenommen zwischen 1975 und 1977 und von Andy Warhol angemessen ex­travagant verpackt, bot das Doppelalbum eine Reise durch das Stones-Repertoire der Frühphase (›Around And Around‹) bis zur Jetztzeit (›Hot Stuff‹). Schön: die charmant holprige Reggae-Version von Bo Diddleys ›Crackin’ Up‹. Die druckvolle Intensität von GET YER YA-YA’S OUT! erreicht LOVE YOU LIVE aber nur selten.

Tattoo You
ATLANTIC, 1981

rolling stones tattoo
Nach EMOTIONAL RESCUE waren die Rolling Stones vor allem für die langjährigen Fans ein erledigter Fall – man erwartete nicht mehr allzu viel von ihnen. Da kam TATTOO YOU gerade recht, das Gegenteil zu beweisen. ›Start Me Up‹ gehört zweifelsfrei in den Kanon der brillanten Stones-Singles, markierte die Rückkehr zu den Wurzeln, ohne dabei jedoch allzu gestrig zu klingen. ›Waiting On A Friend‹ thematisierte Micks und Keiths nicht immer sonniges Verhältnis, der dazugehörige Videoclip lief ausdauernd beim damals brandneuen Sender MTV. Fraglos das beste Stones-Album der achtziger Jahre.

Voodoo Lounge
VIRGIN, 1994


Nach den schwachen Alben der späten achtziger Jahre, nach Jaggers und Richards’ Solo­exkursen sowie dem Ausstieg von Bassist Bill Wyman rissen sich die Stones mal wieder zusammen. Leiharbeiter Darryl Jones übernahm Wymans Job. Die erhoffte Neuorientierung fand aber nur zum Teil statt, denn dafür war die VOODOO LOUNGE mit zu vielen Selbstzitaten angefüllt. Die mangelnde Stringenz hinterließ zwar einen etwas halbgaren Eindruck, doch das Werk hat zweifellos seine schönen Momente. Zumindest zeigte die Formkurve jetzt wieder nach oben, woran auch Don Was’ kompetente Produktion ihren Anteil hatte.

A Bigger Bang
VIRGIN, 2005


Soul, Blues, Rock’n’Roll, R&B: Die Stones sind wieder bei sich selbst angekommen, präsentieren trotz des selbstbewussten Albumtitels zwar nicht das ganz große Spektakel, aber eben doch ein reifes, solides Spätwerk. Einen Song wie den Opener ›Rough Justice‹ kriegt auf der Welt nur eine Band hin, soviel ist sicher. Schielen auf den musikalischen Zeitgeist hat bei den Stones Tradition, A BIGGER BANG macht da auch keine Ausnahme – nur steht ihnen der garagenmäßige Alternative-Rock-Ethos der nuller Jahre eben richtig gut zu Gesicht. Und plötzlich sind Vergangenheit und Gegenwart kaum zu unterscheiden.

Sonderbar

Got Live If You Want It!
DECCA, 1966


Für dieses Album ist das Wort „sonderbar“ vermutlich erst erfunden worden: Grundsätzlich ist es ein Live-Album, aufgenommen im Herbst 1966 in der Royal Albert Hall. Doch da die Fans allzu hysterisch kreischten, auch gerne mal die Bühne stürmten und unsere Helden an der Ausübung ihrer Arbeit hinderten, wurde im Studio kräftig nachbearbeitet. Will heißen: Die Instrumente kommen meistens live, Jaggers Gesang indes ist ein Overdub. Nicht immer, aber fast. Ordentliche PA-Verstärker waren 1966 noch Science Fiction, und das hört man auch. Als Zeitdokument ganz witzig, mehr aber auch nicht.

Their Satanic Majesties Request
DECCA, 1967


Das Album wird gerne als psychedelische Verirrung abgetan. Stimmt ja auch: ›Sing This All Together‹ ist großer Mist, ebenso der zweite Teil mit dem Zusatz ›See What Happens‹ – da passiert nämlich nicht viel außer ödem Kiffergedudel. Aber: ›Citadel‹ rockt kernig, ›She’s A Rainbow‹ und ›On With The Show‹ sind durchaus unterhaltsam, und mit ›2000 Light Years From Home‹ ist ein wahrer Klassiker des Psychedelic-Rock dabei. Also doch kein Totalausfall. Aber eben nicht ansatzweise so gelungen wie SGT. PEPPER… – und das war damals eben der Maßstab.

Emotional Rescue
ATLANTIC, 1980


Mittelalte Rockstars sehen im Zeitalter von Punk und Disco ihre Felle davon schwimmen – und reagieren denkbar falsch. Erstens, weil Anbiederung an den Disco-Zeitgeist ein immenses Glaubwürdigkeitsproblem darstellt, zweitens, weil der große „Saturday Night Fever“-Hype im Jahre 1980 auch schon wieder gut abgehangen ist und drittens, weil Jagger als falsettstimmiger Bruder Gibb nicht wirklich sexy klingt. Erstaunlich, dass dieses Album kommerziell betrachtet dennoch ein Erfolg war. Aber immerhin: ›All About You‹ ist ein feiner Song, der allerdings ein würdigeres Umfeld verdient gehabt hätte.

Werkschau: Lou Reed/Velvet Underground

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velvet undergroundOb mit The Velvet Underground oder solo: Lou Reed hat bis heute jede neue Musikergeneration beeinflusst.

Als der legendäre US-Rockkritiker Lester Bangs Lou Reed einst als „komplett verkommenen Perversen und bemitleidenswerten Todeszwerg…einen Lügner, ein verschwendetes Talent, einen sich stets im Wandel befindenden Künstler, der sein eigenes Fleisch pfundweise verhökert“, bezeichnete, beschrieb er einen Helden. Nur wenige Figuren in der Geschichte des Rock’n’Roll sind so rätselhaft oder haben ein so einflussreiches, chaotisches und kontroverses Gesamtwerk erschaffen wie er, zunächst mit der bahnbrechenden Artrock-Band The Velvet Underground und dann als Solokünstler.

Geboren am 2. März 1942 als Lewis Allen Reed in Brooklyn, New York, war er immer ein Außenseiter. Als Teenager wurde er einer Elektroschocktherapie unterzogen, um seine Homosexualität zu „heilen“. In seinen frühen 20ern verließ er die Universität, um als Songwriter bei Pickwick Records zu arbeiten. Dort schrieb er poppige Spaßhits, was in krassem Gegensatz zu seiner Liebe für experimentellem Jazz stand.

Bei Pickwick lernte Reed den klassisch ausgebildeten Musiker John Cale aus Wales kennen. Sie gründeten eine Band namens The Warlocks, die 1965 zu The Velvet Underground mutiert war, mit Reed an Gitarre und Mikro, Cale an Bass, Bratsche und Orgel, Sterling Morrison an der zweiten Gitarre und Maureen „Moe“ Tucker am Schlagzeug.

Die Velvets waren eine Band außerhalb der Zeit. Ihr Debütalbum von 1967 war die komplette Antithese zum Hippie-Idealismus des so genannten Summer Of Love. Mit ihrem Lo-Fi-Klang und Reeds düsteren Texten erwiesen sie sich als viel zu kompromisslos für den Massenkonsum, doch ihr Einfluss sollte ganze Generation überdauern, von Bowie zum Punk und darüber hinaus. David Bowie war es dann auch, der Reed zum Durchbruch als Solokünstler verhalf, als er TRANSFORMER von 1972 koproduzierte. Darauf finden sich zwei von Reeds besten Songs überhaupt: ›Walk On The Wild Side‹ und ›Perfect Day‹.

Mit dem Popstardasein konnte er allerdings überhaupt nichts anfangen und versuchte 1975 mit METAL MACHINE MUSIC kommerziellen Selbstmord zu begehen – mit einer Platte, die aus nichts anderem als Gitarrenfeedback bestand. Eine rebellische Haltung, die sich grundsätzlich durch seine gesamte Karriere zog, wie auch sein letztes Album belegt, das Ambient-Elektronik-Werk HUDSON RIVER WIND MEDITATIONS aus dem Jahr 2007.

Doch es war immer mit einer Gitarre in der Hand, wenn Lou Reed seine ultimative Musik als klassischer Antiheld des Rock’n’Roll ablieferte: der Außenseiter in schwarzem Leder und Sonnenbrille, der Original-Posterboy für den sogenannten „Heroin chic“, der sarkastische Hofdichter von New York City, der nie ein Blatt vor den Mund nahm.

Unverzichtbar

THE VELVET UNDERGROUND & NICO (VERVE, 1967)

velvet nico
Das Debüt der Velvets war ein Flop und wurde von der Mainstream-Rockpresse abgetan oder – noch schlimmer – gänzlich ignoriert. Bald fünf Jahrzehnte später wird es als eine der innovativsten und wichtigsten Rockplatten aller Zeiten verehrt. Reed als Chefarchitekt schrieb die meisten Songs allein. Und obwohl drei davon von Nico gesungen wurden (die Cale als „tontaub“ bezeichnete), war es doch Reed, der die dunkle Ästhetik der Band mit seinem rauen Gitarrenstil, ausdruckslosen Vocals und abartigen Texten definierte, perfekt illustriert in dem Liebesbrief namens ›Heroin‹. Ein Meisterwerk des Avantgarde-Rock’n’Roll.

Lou Reed – TRANSFORMER (RCA, 1972)

transformer
Auf Reeds selbstbetiteltem Solodebüt fanden sich diverse Reste von Velvet Underground und bizarrerweise Steve Howe sowie Rick Wakeman von Yes. Kaum überraschend also, dass es sich genauso schlecht wie die Velvet-Alben verkaufte. Erst sein Zweitling, der nur sechs Monate später erschien, machte ihn zum Superstar. TRANSFORMER, produziert von David Bowie und dessen Gitarristen Mick Ronson, fing mit Mick Rocks Covermotiv des androgynen Reed und einigen Popklassikern – u.a. ›Satellite Of Love‹ und ›Perfect Day‹ – perfekt die Stimmung der Glam-Rock-Ära ein. Mit ›Walk On The Wild Side‹ gelang ihm, trotz gelangweilter Bezüge auf Drogen und Oralsex, sogar ein Top-10-Hit.

Wunderbar

Lou Reed – NEW YORK (SIRE, 1989)

new york
Den euphorischen Swing von Sinatras ›Theme From New York New York‹ oder die Romantik von Woody Allens ›Manhattan‹ durfte man von Reed nicht erwarten: Sein Porträt seiner Heimatstadt basierte auf dem harten Straßenleben seiner Junkie-Jahre. NEW YORK ist im Prinzip ein Konzeptalbum. Der Meister höchstpersönlich forderte, man solle es „am Stück durchhören“. Beißende Satire dominiert, man höre nur das brutal lustige ›Dirty Blvd.‹. Dieses Stück ist auch ein toller Rock’n’Roll-Song, und NEW YORK ist voll davon. Der Klassiker in seinem Spätwerks.

Lou Reed – BERLIN (RCA, 1973)

reed berlin
Der „Rolling Stone“ bezeichnete Reeds dritte Soloplatte als „das SGT. PEPPER der 70er“. Seither haben es viele als das „Deprimierendste Album aller Zeiten“ betitelt. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. BERLIN ist zweifellos das hochtrabendste Statement, das Reed je abgab. Die ausladende Produktion und das Allstar-Ensemble mit machten es zu einer Mischung aus Konzeptalbum und Rockoper: die Geschichte einer dem Untergang geweihten, drogenschwangeren Liebe, erzählt von Reed im Stil eines stark berauschten Schnulzensängers.

The Velvet Underground – LOADED (ATLANTIC, 1970)


Der Titel des vierten VU-Studioalbums war weniger eine Referenz an ihren Ruf als Drogensüchtige, sondern eine listige Spitze gegen ihr neues Label Atlantic. Das verlangte ein Album, „vollgepackt [loaded] mit Hits“. In gewisser Weise kam Reed dem auch nach: LOADED ist das radiofreundlichste Werk von VU und ›Sweet Jane‹ der eingängigste Rock’n’Roll-Song, den er je schrieb. Einen Monat vor dem Erscheinen stieg Reed aus, zwei Jahre später waren Velvet Underground Geschichte.

Lou Reed – CONEY ISLAND BABY (RCA, 1976)

lou reed coney island
Nach dem Desaster von METAL MACHINE MUSIC stand Lou mit dem Rücken zur Wand. „Ich hatte kein Geld und keine Gitarren“, gestand er. Er musste seinem Label versprechen, dass er kein weiteres Experiment wagen würde, und er stand dazu. CONEY ISLAND BABY ist klassischer Reed und wurde vom „Rolling Stone“ als „zeitloser, hervorragender Rock’n’Roll“ beschrieben. Einen schöneren Song als das Titelstück hat Reed nie verfasst. Das bittersüße Klagelied endet mit dem versöhnlichen Mantra: „The glory of love might see you through“.

Anhörbar

Lou Reed – ROCK’N’ROLL ANIMAL (RCA, 1974)


Das beste seiner elf Live-Alben war teilweise eine Reaktion auf die harsche Kritik und die schwachen US-Verkäufe des ambitionierten BERLIN. Wie der Titel schon andeutete, ging Lou Reed zu seinen Wurzeln zurück, spielte Velvet-Songs und bestätigte sein Image als Ober-Junkie. Dabei stand ihm eine fünfköpfige Band mit den Gitarristen Dick Wagner und Steve Hunter bei. Ihre pompösen Riffs verwandelten ›Sweet Jane‹ und ›Rock’n’Roll‹ in breitbeinige Stadionhymnen, während das Schlüsselstück, eine benommene, 13-minütige Version von ›Heroin‹, Reeds Lieblinsgdroge glorifizierte.

The Velvet Underground – WHITE LIGHT/WHITE HEAT (POLYDOR, 1968)

white light
Die Entstehung des zweiten Velvet-Albums begann und endete mit einem Machtkampf. Zuerst wurde Andy Warhol als Manager gefeuert, und mit ihm ging auch Nico. Schädlicher war hingegen die Kluft, die sich zwischen Reed und Cale entwickelte, und die in dessen Weggang gipfelte. Trotzdem war WHITE LIGHT/WHITE HEAT eine starke Platte. Fokussiert durch ihre neue Freiheit, konnten VU das Popelement des Debüts fallenlassen und durch treibenden Lärm ersetzen. Cale beschrieb diesen Ethos als „bewusste Anti-Schönheit“.

Lou Reed – NEW SENSATIONS (RCA, 1984)

lou reed new
Anfang der 80er hatte Reed dem Alkohol und den Drogen entsagt und seine Glaubwürdigkeit mit zwei Klassikern wiedererlangt: THE BLUE MASK und LEGENDARY HEARTS. Auf diese folgte das zugänglichste Werk seiner Karriere. Schockierenderweise war dies der Klang eines optimistischeren Lou Reed. ›I Love You, Suzanne‹, der fröhlichste Song, den er je schrieb, gab den Ton an, während er auf dem funky Titelstück sogar versprach, er werde „meine negativen Ansichten ausmerzen“. Das Album wurde kein Hit – vielleicht wollte niemand einen glücklichen Lou Reed hören.

Sonderbar

Lou Reed – METAL MACHINE MUSIC (RCA, 1975)

metal machine music
Im Booklet zu METAL MACHI-NE MUSIC sagte Reed: „Den meisten von euch wird das nicht gefallen. Und das kann ich euch nicht verübeln.“ Wenn je ein Rockstar Kunst um der Kunst willen erschuf, dann Reed mit dieser Platte. Er nahm sie allein auf: 64 Minuten Lärm, aufgeteilt in vier unerträgliche Teile. Die einzige positive Kritik, von Lester Bangs im Magazin „Creem“, bezeichnete es als „bestes Album aller Zeiten“. Sein Einfluss hat die elektronische Musik und den Post-Rock erreicht. Sich das ganze Werk anzuhören, ist die reine Folter. Reed gab zu: „Es wurde ungewöhnlich oft umgetauscht.“

CLASSIC ROCK präsentiert: Kansas live in Deutschland

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Kansas Tour Deutschland 2020Im Herbst kommen Kansas auf Tour. Bei den Konzerten spielen sie ihren Klassiker POINT OF KNOW RETURN in voller Länge.

Die US-Progrocker Kansas gehen auf „Point Of Know Return Anniversary Tour“. Heißt: Sie führen ihr Album von 1977 – inklusive ihrer Hit-Ballade ›Dust In The Wind‹ – von vorne bis hinten auf.

Dazu spielt die Band um Sänger Ronnie Platt und ihre beiden Gründungsmitglieder Richard Williams und Philipp Ehart „viele weitere Hits, selten gespielte Songs und Fan-Favoriten“, wie es in der Tourankündigung heißt. Tickets gibt es ab dem 5. März.

Kansas live 2020:

20.10. Frankfurt, Jahrhunderthalle
21.10. Hamburg, Docks
29.10. Berlin, Tempodrom
03.11. München, Circus Krone
05.11. Heilbronn, Harmonie
09.11. Bochum, RuhrCongress

CLASSIC ROCK präsentiert: Larkin Poe, The Jesus and Mary Chain u.v.m. live!

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Classic Rock Tourdaten #89 In den kommenden Monaten touren wieder grandiose Künstler durch Deutschland. Viel Spaß beim Stöbern durch unsere Tourdaten – natürlich präsentiert von CLASSIC ROCK!

TOUR DES MONATS: HIGH SOUTH
highsouth.com
Auf seinem neuen Album PEACE, LOVE & HARMONY liefert das Trio entspannte Vibes sowie großartige Harmonien und Texte. Vergleiche mit Crosby, Stills & Nash oder den Eagles schießen einem unvermeidlich in den Kopf. Bei den kommenden Shows werden High South astreines Westcoast-Flair heraufbeschwören.

15.03. Wien, Szene
16.03. Salzburg, Rockhouse
18.03. Eschen, Little Big Beat Studio Session
19.03. Ravensburg, Zehntscheuer
20.03. Untermeitingen, Four Corners
21.03. Zürich, Albisgütli Country Festival
22.03. Baden-Baden, Rantastic
23.03. München, Backstage
25.03. Bensheim, Musiktheater Rex
26.03. Köln, Yard Club
27.03. Freiburg Jazzhaus
28.03. Isernhagen, Blues Garage
31.03. Erfurt, Museumskeller
02.04. Tübingen, Sudhaus
03.04. CH – Luzern, Schweizerhof
04.04. AT – St. Gallenkirch, Valisera Bergstation
05.04. AT – Jerzens, Hochzeiger

3 Doors Down
wizpro.com
Mit ihrem Debüt starteten die Jungs aus Mississippi im Jahr 2000 sofort durch, 20 Jahre später wird der grandiose Einstieg von damals gebührend gefeiert: U.a. mit zwei Shows hierzulande.

10.06. Ludwigsburg, MHP Arena
11.06. Berlin, Tempodrom
16.06. Hamburg, Stadtpark

AMERICA
mfpconcerts.com
Für viele Bands markiert 2020 ein Jubiläumsjahr und auch die Folk-Rocker von America haben heuer etwas Großartiges zu feiern: Ein halbes Jahrhundert Bandbestehen.

15.07. Köln, Musical Dome
16.07. Offenbach, Capitol
17.07. Bremen, Musical Theater

THE ANALOGUES
theanalogues.net
Der ausgefeilte Beatles-Tribute aus den Niederlanden nimmt sich in diesem Jahr dem Album ABBEY ROAD an und bringt selbiges von vorne bis hinten auf die Bühne. Ganz großes Kino.

29.09. Hannover, Theater am Aegi
30.09. Berlin, Admiralspalast
02.10. Bremen, Metropol Theater
03.10. Hamburg, Barclaycard Arena
07.10. Essen, Colosseum Theater
10.10. Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
14.10. München, Circus Krone
15.10. Stuttgart, Liederhalle
16.10. Freiburg, Konzerthaus
17.10. Frankfurt, Jahrhunderthalle

THE AUSTRALIAN PINK FLOYD SHOW
fkpscorpio.com
Mit ihrer 13. Produktion kommt die weltweit beliebteste Pink-Floyd-Tribute-Band im März für viele Termine zu uns. Die Kombination aus Laser- und Musikshow lässt einen vollends eintauchen in ein fabelhaftes Floyd-Universum.

18.03. Frankfurt, Jahrhunderthalle
19.03. Frankfurt, Jahrhunderthalle
20.03. Bamberg, Brose Arena
21.03. Oberhausen, König-Pilsener-Arena
23.03. Berlin, Tempodrom
25.03. Hannover, Swiss Life Hall
26.03. Hamburg, Barclaycard Arena
27.03. Bremerhaven, Stadthalle
28.03. Lingen, Emsland Arena
30.03. Zwickau, Stadthalle
31.03. Bielefeld, Stadthalle
02.04. Mannheim, SAP Arena
03.04. Stuttgart, Porsche Arena
04.04. Köln, Lanxess Arena
05.04. Leipzig, Arena
07.04. München, Zenith
08.04. Ravensburg, Oberschwabenhalle
09.04. Erfurt, Messehalle

THE BEACH BOYS
shooter.de
Die heutige Inkarnation der Beach Boys um Mike Love ein wahres Hitfeuerwerk hinlegen: Von ›Surfin‘ USA‹ über ›Fun Fun Fun‹ bis zu ›Good Vibrations‹ und ›Help Me, Rhonda‹. Warum? Weil sie’s kann!

21.06. Mainz, Zitadelle
23.06. Gelsenkirchen, Amphitheater
25.06. Neu-Ulm, Wiley Sportpark

ROBIN BECK und DAVE BICKLER
mfpconcerts.com
30 Jahre ist Robin Becks größter Hit ›First Time‹ alt. Zur Feier dieses Goldies kommt die Sängerin zusammen mit Dave Bickler – seines Zeichens Sänger von Survivors ›Eye Of The Tiger‹ – für mehrere Shows nach Deutschland.

05.06. Isernhagen, Bluesgarage
07.06. Frankfurt, Das Bett
09.06. Bochum, Zeche
10.06. Augsburg, Spectrum
11.06. Würzburg, Posthalle
13.06. CH – Pratteln, Z7

BORN RUFFIANS
bornruffians.ca
Seit über 15 Jahren sind die Indie-Rocker aus Toronto am Start: Im Mai stellen sie ihr neues Album JUICE live vor.

21.05. Köln, Bumann & Sohn
22.05. Darmstadt, BED
23.05. Hamburg, Molotow
24.05. Berlin, Privatclub
25.05. Dresden, Ostpol
27.05. München, Milla
29.05. CH – Luzern, Sedel Club

BRIAN FALLON AND THE HOWLING WEATHER
fkpscorpio.com
Auf seiner kommenden Tour wird der Gaslight-Anthem-Sänger die Songs seines Albums präsentieren, dessen Veröffentlichung erst für 2020 angesetzt ist. Die Shows in Berlin und Köln wurden um einige Tage verschoben, bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.

27.04. Berlin, Huxleys (Verlegt vom Astra 23.04.)
28.04. Hamburg, Docks
29.04. Frankfurt, Batschkapp
30.04. Nürnberg, Löwensaal
01.05. Köln, Carlswerk Victoria (Hinweis: Verlegt vom 22.04.)
02.05. München, Muffathalle
12.05. Stuttgart, Longhorn

BROKEN WITT REBELS
wizpro.com
Mit ihrem neuen Album OK HOTEL im Gepäck machen die britischen Bluesrocker an drei
Stationen in Deutschland Halt.

27.04. Hamburg, Nochtwache
28.04. Köln, Blue Shell
29.04. Berlin, Musik & Frieden

Video der Woche: Rolling Stones mit ›Loving Cup‹

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Rolling Stones 1972 Loving CupIm ‚Video der Woche‘ gibt es die Stones hinter den Kulissen bei ihren Proben in Montreux zu sehen.

1972 befanden sich die Rolling Stones am Höhepunkt ihres Schaffens und veröffentlichten ihre Jahrhundertplatte EXILE ON MAIN STREET.

Etwa um die selbe Zeit herum fanden sich Jagger, Richards und Co. in Montreux in der Schweiz ein, um für ihre anstehenden Shows zu proben.

Im ‚Video der Woche‘ gibt es heute die Probe von ›Loving Cup‹ zu sehen. Ob es der Song auch in unsere „Liste der größten Songs der Rolling Stones“ geschafft hat, lest ihr in unserer aktuellen Ausgabe!

Rolling Stones mit ›Loving Cup‹:

Stallion – SLAVES OF TIME

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Alles oder nichts

Die Oldschool-Speedmetal-Maniacs von Stallion haben sich inzwischen vom Geheimtipp zu echten Abräumern in der Szene gemausert. Mit SLAVES OF TIME reiten die Jungs auch weiterhin an vorderster Front mit und zeigen dabei keine Gnade. Das wird mit zackigen Nummern wie ›Kill The Beast‹ oder ›Time To Reload‹ mehr als untermauert.

Zwar dürfte der keifende Gesang von Frontmann Pauly vielleicht nicht bei jedem Zuhörer auf offene Ohren treffen, doch spätestens wenn das Album-Highlight ›Die With Me‹ einsetzt und alle Gefühlsdämme in dieser wirklich epischen Metal-Ballade brechen, kann man ihn und den Rest der sympathischen Truppe eigentlich nur in die Arme schließen. Stallion sind einfach eine sichere Bank für das Oldschool-Fanherz.

8 von 10 Punkten

Stallion, SLAVES OF TIME, HIGH ROLLER/SOULFOOD