0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 444

Living Colour: Neues Video zu ›This Is The Life‹

Living Colour Is this The Live#Blacklivesmatter. Darum geht es im neuen Videoclip zum 30 Jahre alten Song ›This Is The Life‹ von Living Colour.

Living Colour haben kürzlich für ihren Track ›This Is The Life‹ ein neues Video veröffentlicht. Erstmals war der Song auf dem Album TIME’S UP aus dem Jahr 1990 zu finden.

Der neue Clip dazu nimmt Bezug auf den Mord an George Floyd und vereint Videomaterial, das im Zuge der aktuellen Anti-Rassismus-Proteste in den USA entstanden ist.

Living Colour dazu:„TIME’S UP kam vor 30 Jahren heraus und traurigerweise müssen wir immer noch denselben Kampf kämpfen. Wenn euch die aktuelle Agenda nicht gefällt, dann liegt es jetzt in eurer Verantwortung, wählen zu gehen.“

Zum Mord an George Floyd äußerte sich Gitarrist Vernon Reid:„Unter all den schockierenden Handy-Videos, die Morde durch Polizisten aufgezeichnet haben, ist der Mord an George Floyd die verwerflichste Ausübung von Verachtung dem menschlichen Leben gegenüber, die ich jemals gesehen habe. Falls ihr euch das Video nochmal anschaut, wenn ihr es ertragen könnt, dann gebt besonders Acht auf die „Hand in der Hosentasche“-Pose.“

Das letzte Wort: Mick Box (Uriah Heep)

Uriah Heep (3)Uriah Heep sind eine der großen Konstanten der Rockmusik. Wir haben mit Gitarrist Mick Box (im Bild zweiter v. r.) über seine musikalischen Vorbilder, sein Talent als Fußballer und die Zukunft des Rock’n’Roll gesprochen.

Du bist heute das letzte verbliebene Uriah Heep-Gründungsmitglied. Wie hast du es geschafft, so lange durchzuhalten?
Wir hatten einen guten Start, das hat es leichter gemacht. Und ich bin nicht der Typ, der schnell aufgibt. (lacht) Es ist wie bei einer Ehe. Du heiratest mit den besten Vorsätzen, doch oft funktioniert es nicht. Die Partner entwickeln sich in verschiedene Richtungen. Aber entscheidend war, dass ich stets wusste: Wenn ich Musiker um mich habe, die den Uriah Heep-Spirit in sich tragen, wird es weitergehen. Wir hatten wechselnde Mitglieder in der Band, zugegeben. Aber alle waren echte Kaliber. Das hat unseren Standard hoch gehalten.

Mit welcher Musik bist du aufgewachsen?
Als Gitarrist hat für mich alles mit Jazz angefangen. Tal Farlow, Barney Kessel. Django Reinhardt, Wes Montgomery, Les Paul & Mary Ford. Dann habe ich mich in Buddy Holly, Eddie Cochran und Konsorten verliebt. Jede Generation geht da durch, es wird größer, größer, größer, härter, härter, härter (lacht). Die Shadows, die Art, wie Hank Marvin Gitarre gespielt hat. Natürlich die Beatles und die Stones. Die Einflüsse kamen aus verschiedenen Richtungen. Ich hatte das Glück, in einer Zeit jung zu sein, in der diese New Wave Of Rock ankam. Die Leute hatten genug von Typen in Anzug und Krawatte, die mit kleinen Verstärkern hübsche Songs spielten. Sie wollten mehr. Led Zeppelin starteten durch, Deep Purple, Black Sabbath – und eben Uriah Heep. Das war der Durchbruch, die Geburtsstunde des Rock’n’Roll einer neuen Generation.

Du bist in London daheim, richtig? Was treibst du so in deiner Freizeit?
Meine Familie ist mir sehr wichtig. Ich habe einen Sohn in Amerika. Wir sprechen oft miteinander und ich versuche, ihn so oft zu sehen, wie ich kann. Dann habe ich einen jüngeren Sohn, er ist 14, und meine Frau natürlich. Wenn ich von einer Tour nach Hause komme, nehme ich den Rock’n’Roll-Hut ab und setze den Familie-Hut auf. (lacht) Wir genießen die gemeinsame Zeit. Wir haben einen Hund, einen English Setter namens Iggy, und eine Katze, sie heißt Biscuit. Wir sind ein liebenswerter, bunter Haufen. Mein kleiner Sohn spielt Rugby, ich fahre ihn immer zu seinen Partien und stehe am Spielfeld wie all die anderen Väter. Wann immer wir können, gehen wir als Familie aus, haben Dinner. Wenn ich Zeit habe, gehe ich ins Fitnessstudio, es ist wichtig, sich fit zu halten, wenn man älter wird. Außerdem bin ich ein großer Tottenham Hotspur-Fan, mein Sohn und ich sind oft bei den Matches. Es ist also immer was los.

Welche Musik hörst du zurzeit?
Sehr wenig neue Sachen, muss ich zugeben. Und wenn ich eine Band finde, die mir gefällt, sind da meist ältere Mitglieder dabei. Wie die Winery Dogs mit Mike Portnoy, Richie Kotzen und Billy Sheehan. Eine großartige Truppe, aber die Musiker sind nicht neu. (lacht) Etwas wirklich Neues hat mich schon länger nicht mehr angesprochen.

Was sind deine Hörgewohnheiten? Bevorzugst du Vinyl, CDs, digitale Formate?
Alles. Ich höre Vinyl, wenn ich kann. Aber es hängt von den Umständen ab. Als vielbeschäftigter Mann nimmt man das, was eben verfügbar ist. Ob iPad, iPod, Handy oder die heimische Stereoanlage.

Du hast also keine generelle Aversion gegen digitale Formate?
Nein, das bringt ja nichts. Du kannst sie mögen oder nicht, aber sie sind da, um zu bleiben. Es ist das, was die Öffentlichkeit will. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, wir wollen dies haben und dann gleich wieder jenes, es hat alles nicht mehr diese Romantik wie damals, als ich aufgewachsen bin. Du hast dir ein Album geholt, das Cover rahmen lassen, weil das Artwork so schön war. Es war eine ganzheitliche Erfahrung. Du hast darauf hin gefiebert, dass eine Platte in den Laden kommt, hast es kaum erwarten können, bist ins Geschäft gelaufen und hast sie gekauft. Du hast sie aufgelegt und geliebt, jedes Fitzelchen der Schrift im Booklet gelesen, all die Storys und Texte. Es war wunderbar. Heute bestellen die Leute einfach, und am nächsten Tag wird geliefert, wenn nicht in der nächsten Minute. Aber dagegen anzukämpfen, hilft nicht, das ist der Lauf der Welt.

„Die Leute hatten genug von Typen in Anzug und Krawatte, die mit kleinen Verstärkern hübsche Songs spielten. Sie wollten mehr. Led Zeppelin starteten durch, Deep Purple, Black Sabbath – und eben Uriah Heep. Das war der Durchbruch, die Geburtsstunde des Rock’n’Roll einer neuen Generation.“

Hat Rock’n’Roll eine Zukunft?
Ganz sicher, denn er ist die Musik des Volkes. Er spricht zu den Leuten. Ich denke allerdings, dass es allgemein schwieriger wird, den Durchbruch zu schaffen. Das liegt eben auch an den neuen Formaten, du bist für eine Minute der letzte Schrei, und buchstäblich eine Minute später bist du weg. Der Markt ist sehr schnelllebig. Am Ende wird alles auf eine Sache hinauslaufen: die Live-Qualitäten. Das ist das einzige, das du nicht faken kannst.

Du bist seit bald 50 Jahren aktiv mit Uriah Heep, ihr habt mehr als 20 Alben veröffentlicht, wart unglaublich erfolgreich. Welche Ziele bleiben noch?
Es gibt immer Ziele. Wenn du denkst, dass du das beste Material, das du jemals schreiben wirst, schon geschrieben hast, kannst du gleich aufgeben. (lacht) Und was die Live-Qualitäten betrifft, bist du immer nur so gut wie dein letzter Gig. In einigen Ländern waren wir noch gar nicht, China zum Beispiel, und da wollen wir noch hin. Wir planen außerdem, ein neues Album aufzunehmen. Es stimmt, wir haben schon viel erreicht, aber es gibt immer noch genug, auf das man sich freuen kann. Ich werde oft gefragt, woran sich Erfolg messen lässt. Jedenfalls nicht an goldenen Schallplatten, Platin-CDs und solchem Krempel. Der eigentliche Triumph ist, dass es uns immer noch gibt, nach 45 Jahren.

Wenn du kein Musiker geworden wärst, was wäre dein Plan B gewesen?
Nun, ich war ein ausgezeichneter Fußballer. Ich habe in London gespielt, es ist wirklich sehr gut gelaufen. Nur ist mir irgendwann aufgefallen, dass die anderen Jungs immer größer und stärker wurden. Ich war auch sehr sehr stark, aber ich war ziemlich kurz. (lacht) Mir ist in den Sinn gekommen: Wenn ich mir ein Bein breche, beim Spielen – denn es ging damals härter zu als heute, jetzt liegen alle immer gleich am Boden, halten sich den Kopf, simulieren. Jedenfalls: Ich habe gedacht, wenn ich mir das Bein breche, ist meine Fußballkarriere zu Ende. Wenn ich mir mein Bein breche und Gitarrist bin, kann ich immer noch auf einem Stuhl sitzen und spielen. (lacht) Gitarrist kann ich mein ganzes Leben lang sein.

Video der Woche: Tom Jones feat. Janis Joplin 1969

tom jones und janis joplinAlles Gute zum 80. Geburtstag, Mr. Tom Jones!

Der Tiger wird heute stolze 80! Grund genug, Tom Jones das ‚Video der Woche‘ zu widmen. Wir zeigen ihn bei einem legendären Gesangsduett mit Janis Joplin.

Die beiden Sänger mit den starken Stimmen traten 1969 gemeinsam in der „This Is Tom Jones“-Show auf und performten zusammen die Nummer ›Raise Your Hand‹:

Nick Lowe – LAY IT ON ME

Rockabilly-Charme und Wrestling-Maskerade

Es ist schon witzig: der weißhaarige „Sensitive Man“ und die mexikanischen Wrestlingmasken. Letztes Jahr war Lowe mit den Los Straitjackets auf Tour (ja, so was ging damals noch), jetzt macht er mit der Band aus Nashville weiter auf Rockabilly-Charmeur. Vier Songs sind auf vorliegender EP, ›Lay It On Me Baby‹ und ›Don’t Be Nice To Me‹ sind Eigenkompositionen von Lowe, dazu kommt eine überschwängliche Coverversion von Brenda Lees Eifersuchts-Klassiker ›Here Comes That Feeling‹, und als Bonus spielen die Los Straitjackets ›Venus‹ – genau, das aus der Damenrasiererwerbung, aber ohne Gesang und als dunklen Surfrock, also ganz anders. Alle Songs kommen so leichthändig nostalgisch daher wie alles, was der 71-jährige Brite spätestens seit THE OLD MAGIC von 2011 macht. Ordentlich Fifties-Twang, lässige Ironie, Herzschmerz, aber immer schön locker bleiben dabei. Man könnte Lowe ewig zuhören, wenn er den spitzbübischen Crooner gibt – und er könnte garantiert ewig so weiterspielen.

8 von 10 Punkten

Nick Lowe, LAY IT ON ME, YEP ROC/H’ART

High South: Akustik-Konzert-Stream

high-south-peace-love-harmony-13270Ein Geben und Nehmen: High South spielen heute Abend ein schönes Akustik-Set im Livestream.

Gerade für Bands, die gerade richtig am Durchstarten waren, erweist sich die Corona-Krise als besonders bitter. High South aus Nashville hatten im März ihr neues Album PEACE, LOVE & HARMONY veröffentlicht und sollten in diesem Rahmen auf ausgedehnte Europatour gehen.

Leider musste die grandiose Country-Folk-Rock-Band bereits nach wenigen Shows wieder in die USA zurückkehren. Die ausgefallenen Konzerte können erst 2021 nachgeholt werden.

Um die Zeit bis dahin zu überbrücken und ihren Fans etwas bieten zu können, spielen High South heute Abend auf Facebook einen Live-Stream. Unter dem Motto „Acoustic Live Support Online Stream“ bieten Jamey, Kevin und Phoenix ab 20 Uhr ihre entspannte Mischung aus West-Coast-Retro, Hippieflair und Harmoniegesängen dar.

Durch kleine Spenden auf das High-South-Spendenkonto können die Zuschauer die Band in diesen schweren Zeiten unterstützen. Der Stream wird auch auf der Facebookseite von CLASSIC ROCK gepostet werden.

Sweet: Steve Priest ist tot

sweetRest in Peace, Steve Priest.

Steve Priest ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Bis 1982 war der Bassist (Gründungs-)Mitglied von Sweet. Eine Todesursache ist bisher nicht bekannt. Andy Scott verbreitete die traurigen Neuigkeiten gestern über seine Social-Media-Kanäle. Ruhe in Frieden, Steve Priest!

Aktuelle Ausgabe: Das erwartet euch im neuen CLASSIC ROCK Magazine

0

CR91_COVER

Titelstory: The Doors – The Making Of MORRISON HOTEL

Der Alkoholismus hatte Jim Morrison eisern im Griff, zeitweise konnte er kaum noch live spielen, zudem stand ihm möglicherweise eine 13-jährige Haftstrafe bevor. In diesem Abwärtsstrudel drohte er den Rest der Doors mit sich in den Abgrund zu reißen. Die Lösung: ins Studio gehen! Entgegen aller Erwartungen gelang ihnen dort eines ihrer besten Alben: MORRISON HOTEL.

Das neue Heft ist ab 10. Juni im Handel. Hier könnt ihr die neue Ausgabe schon jetzt versandkostenfrei bestellen.

Rush: Wellenreiter

CR91_RUSH_L
Nach dem „deprimierend“ zermürbenden Enstehungsprozess von HEMISPHERES schien sich beim nächsten Album alles zu fügen. Mit PERMANENT WAVES zeigten sich Rush auf dem Gipfel ihres Könnens und stießen in völlig neue Sphären vor.

Wie der Blues-Boom explodierte!

Blues Boom
Wir blicken zurück auf die Musik, die den Rock’n’Roll ins Leben rief, und die Künstler, die WIRKLICH die Figur des Rockstars begründeten.

Queen: Das letzte Lebewohl

freddie mercury promo
Selbst als ihm die Zeit davonlief, war Freddie Mercury die treibende Kraft hinter dem Album INNUENDO von 1991 und die Stimme aus dem Jenseits auf MADE IN HEAVEN, das 1995 erschien. Wir erzählen, wie Queen sich in Würde verabschiedeten.

Außerdem im Heft: AC/DC, Little Richard, Steve Howe, Larkin Poe, Thin Lizzy, Suzi Quatro, Steve Hackett, Primal Fear, Jason Isbell und viele mehr!

Wie immer inklusive Heft-CD mit Songs von Thundermother, Primal Fear, Will Hoge, Massive Wagons, The Texas Gentlemen, Louise Patricia Cane und mehr!
CR91_CD_STECKTASCHE_OEFFNUNGOBEN_FINAl_V2.indd

Das neue Heft ist ab 10. Juni im Handel. Hier könnt ihr die neue Ausgabe schon jetzt versandkostenfrei bestellen.

CLASSIC ROCK präsentiert: Rock Meets Classic 2021

Joey_Tempest_Credit_RmCZwar sind die Shows im März dieses Jahres ausgefallen, 2021 wird bei ‚Rock Meets Classic‘ aber wieder aus dem Vollen geschöpft.

Im Jahr 2021 geht das beliebte Format „Rock Meets Classic“ in die nächste Runde. Unter dem Motto „The Greatest Rock Hits Tour“ startet die Tour in Nürnberg. Schon jetzt ist mit Joey Tempest von Europe ein erster Headliner bekannt. Welche Stars noch mitwirken, wird in der nächsten Zeit verraten.

Ab heute gibt es die Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen zu kaufen. Die Tickets für die im März 2020 ausgefallenen Shows behalten für die Tour 2021 ihre Gültigkeit!

Rock Meets Classic:

10.04.2021 Nürnberg, Arena Nürnberger Versicherung
11.04.2021 Frankfurt, Jahrhunderthalle
16.04.2021 Passau, Dreiländerhalle
17.04.2021 München, Olympiahalle
18.04.2021 Kempten, bigBOX
22.04.2021 Ingolstadt, Saturn Arena
23.04.2021 Ludwigsburg, MHPArena
24.04.2021 Regensburg, Donau-Arena