Blackout Tuesday: #Theshowmustbepaused

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Blackout Tuesday: #Theshowmustbepaused

Black Out Friday

Am 25. Mai 2020 wurde George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis getötet. Trotz seiner widerstandslosen Kooperation mit der Polizei knieten sich die Beamten solange auf das Genick des um Hilfe flehenden Mannes, bis dieser aufgrund von Atembeschwerden starb. Die Videoaufnahmen einer Passantin bezeugen den schockierenden Tathergang.

Das brutale und ungerechtfertigte Vorgehen ist ein extremes von vielen traurigen Beispielen dafür, wie in den USA immer wieder mit afroamerikanischen Bürgern umgegangen wird und beleuchtet den immer noch tief in der Gesellschaft verwurzelten Rassismus.

Seit einer Woche nun befinden sich die Vereinigten Staaten im Ausnahmezustand: Massenproteste werden gewaltsam niedergeschlagen und Präsident Donald Trump toppt sich mit seiner Rhetorik wieder einmal selbst. Die Antifa wolle er als terroristische Organisation einstufen lassen, Vandalen mit Schüssen begegnen.

Um auf die Missstände aufmerksam zu machen, wird der heutige 02. Juni zum “Blackout Tuesday” erklärt. Unter dem Hashtag #theshowmustbepaused vereinen sich Menschen aus dem Musikbusiness und legen für einen Tag die alltägliche Arbeit nieder, um sich solidarisch zu zeigen, sich offen gegen Rassismus zu stellen und einen Raum für Reflexion zu eröffnen.

Als Teil der Rock-Gemeinschaft vertreten wir von CLASSIC ROCK weltoffene und inkludierende Ansichten. Der Rock’n’Roll wurde von afroamerikanischen Künstlern erschaffen, er steht für Freiheit und Akzeptanz, für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Natürlich ist ein Protesttag nicht genug, aber er setzt Zeichen.

Gegen Rassismus, Xenophobie und Vorurteile. Überall.

1 Kommentar

  1. absolut schreckliche Tat,unerhörter Machtmisbrauch,das muss geahndet und bestraft werden;Die Politik muss greifen und nicht tatenlos zusehn und noch mehr Gewalt sähen.Trump muss weg;

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