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Start Blog Seite 336

Das letzte Wort: Bonnie Tyler

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Die Legende besagt, dass mighty Meat Loaf einst Jim Steinmans Powerballade ›Total Eclipse Of The Heart‹ ablehnte. Bonnie Tyler jedenfalls griff daraufhin beherzt zu – und machte die Bombast-Nummer 1983 zum Welthit. Die unverwüstliche Sängerin mit der Reibeisenröhre, geboren 1951 als Gaynor Hopkins in Wales, arbeitete in ihrer Karriere mit renommierten Rock-Größen wie Todd Rundgren, Rick Derringer, mit Musikern von Springsteens E-Street-Band (Max Weinberg, Roy Bittan) und Top-Songwritern wie Desmond Child (Kiss, Bon Jovi, Aerosmith) zusammen. In Hamburg trafen wir die 80er-Ikone zum Interview.

Bonnie oder Gaynor, wie spricht man dich eigentlich korrekt an?

Bonnie ist okay. Das ist ja mein Künstlername. Auf der Bühne bin ich Bonnie Tyler, die Sängerin, der Star. Aber für meinen Mann, meine Familie, meine Freunde bin ich einfach nur Gaynor. Im Privatleben bin ich ganz anders, ziemlich bodenständig und unprätentiös, sagt man.

In diesem Jahr feierst du dein 50. Jubiläum im Showbiz. Wie kamst du damals eigentlich zum Singen?

Durch meine Mutter Elsie. Sie war großer Opern-Fan, hörte die Callas und Caruso, war aber selbst zu scheu, um auf eine Bühne zu gehen. Ich habe dann 1969, mit 17, 18, mit dem Singen angefangen. Unter dem Künstlernamen Sherene Davis bin ich mit Bands in Clubs und Kneipen in und um Swansea in Wales aufgetreten, wo ich herkomme.

Aber erst Mitte der 70er ging deine Karriere richtig los…

Yes! Um 1975 wurde ich von einem Talentscout namens Roger Bell entdeckt, der mich im Townsman Nightclub in Swansea singen hörte. Roger brachte mich mit den Produzenten Ronnie Scott und David Mackay zusammen. Wir nahmen Demos auf, darunter war der Titel ›Lost In France‹, der 1977 mein erster Hit wurde. Aber meine erste Single ›My My Honeycomb‹ entwickelte sich erstmal zu einem Flop. Da musste ich durch. Naja, auf ›Lost In France‹ folgte ›It’s A Heartache‹ und ich war plötzlich berühmt. In meiner Karriere gab es immer wieder Höhen und Tiefen. Wie bei einer Achterbahnfahrt. Aber ich habe mich nie unterkriegen lassen.

Deutschland ist von jeher ein wichtiger Markt für dich. Kennst du den Spruch: „Keine singt geiler als die Tyler“?

Klar (lacht laut los), den höre bei euch öfter. Geiler heißt doch soviel wie sexy. Finde ich gut. Nettes Kompliment.

Deine Reibeisenstimme kommt aber keineswegs von Whiskygenuss oder Auftritten in verrauchten Clubs.

Nein, dahinter steckt eine ernste Geschichte. 1977, gleich nach dem ersten Hit, hatten sich auf meinen Stimmbändern Knötchen gebildet, ich bekam Probleme, die hohen Noten zu treffen. Ein HNO-Spezialist riet mir zu einer Operation. Sechs Wochen strikte Ruhe und Sprechverbot wurden mir nach der OP verordnet. Nach zehn Tagen hielt ich es nicht mehr aus, ich konnte meinen Mund einfach nicht halten. Und das war’s. Als ich später erstmals wieder ein Musikstudio betrat und lossang, hatte ich plötzlich diese Reibeisenstimme (singt „It’s a Heeeaaartache…“).

Van Halen: Verloren geglaubtes Video im Saurierpark aufgetaucht

Seit etwa vier Dekaden rätseln Fans darüber, was hinter einigen Bilder steckt, die Van Halen um FAIR WARNING Zeiten in einem Saurierpark zeigen. Nun wurde das Mysterium gelüftet und die zugehörigen Videoaufnahmen sind aufgetaucht.

Der Clip wurde circa 1981 im Rahmen einer Promotour durch Europa in Italien gedreht. Darüber klärte jüngst ein Youtuber namens Kosmo VanHalenItalia auf, der die Videos entdeckt und online verbreitet hat. Die Videos aus dem „Prehistoric Park“ in Rivolta D’Adda in der Nähe von Mailand wurden in einer Fernsehsendung namens „Happy Circus“ auf RAI 1 ausgestrahlt.

Und so sieht man hier David Lee Roth lasziv auf einem Dino-Schwanz reiten und Eddie Van Halen in Streifenoutfits sein Solo vor dem Hals eines Brontosaurus spielen.

The Darkness: Neues Album MOTORHEART

Die Briten geben bekannt, dass ihr neues Album ab 15. Oktober in den Regalen stehen wird. Und auch eine Tour mit Unterstützung von British Lion ist geplant.

Mit dem Vorgänger EASTER IS CANCELLED von 2019 haben The Darkness insgesamt ihre vierte Platte in die englischen Top Ten geschossen. Ihr siebter Streich namens MOTORHEART soll jetzt die Freude nach dem Corona-Lockdown wieder zurückbringen. Sänger Justin Hawkins äußerte sich enthusiastisch: „Feiert mit uns als wäre es die letzte Runde im Saloon der letzten Chance!“

Selbstverständlich ist das neue Album wie auch schon die Vorgänger auf Schallplatte erhältlich. Für die Tour, die im November und Dezember erst einmal nur im Vereinigten Königreich angesetzt ist, bekommen die Briten Unterstützung vom Nebenprojekt des Iron-Maiden-Bassisten Steve Harris: British Lion.

Meilensteine: Debüt von The Crazy World Of Arthur Brown erscheint

07.06.1968: Das LP-Debüt, produziert von Who-Manager Kit Lambert und Pete Townshend, erscheint.

Arthur Brown, Jura- und Philosophie-Student, wirbelte mit dramatischem Bariton seit 1965 in der Londoner Club-Szene umher. Anfänglich gehörte er der Northern-Soul-Truppe The Foundations an. Nach einem Paris-Aufenthalt, wo er sich intensiv mit dem legendären, 1962 geschlossenen Horrortheater Le Théâtre du Grand-Guignol vertraut machte, nahm Browns Vision Gestalt an. Mit Hammondorgel-Spezialist Vincent Crane, Drummer Drachen Theaker und Bassist Nick Greenwood formierte er die theatralische Schocktruppe The Crazy World Of Arthur Brown. Mit exzentrischen Kostümierungen, archaischer Bemalung im Antlitz sowie einem Feuerhelm auf dem Haupt, was öfter zu Unfällen führte, erregte Brown mit einer von Keyboards dominierten Psychedelic-Progressive-Rock-Mixtur massives Aufsehen.

Umgehend offerierte das frisch gegründete Label Track Records der Who-Manager Kit Lambert und Chris Stamp einen Vertrag. Die Debütsingle ›Devil’s Grip/Give Him A Flower‹ (1967) chartete zwar nicht, lief aber auf den Piratenradiosendern hoch und runter. Für sein selbstbetiteltes LP-Debüt schwebte Brown eine Rockoper über die Hölle vor – Kit Lambert und Pete Townshend halfen bei der Umsetzung, inklusive großorchestrierter Parts. In Mono/Stereo am 07.06.1968 erschienen, enthielt das knapp 40-minütige Werk (UK: #2, US: #7) zum Auftakt die Hell-Selection ›Prelude/Nightmare‹, ›Fanfare/Fire Poem‹ und ›Fire‹. Die Auskopplung ›Fire‹ mit dem legendären Mantra „I am the god of hellfire and I bring you – fire, I’ll take you to burn“ zum Auftakt erzielte, flankiert von diversen spektakulären TV-Auftritten, weltweite Popularität (UK: #1, US: #2).

Sowohl die EU-Nachfolgesingle ›Nightmare‹/›What’s Happening‹ als auch die US-Version mit der ebenfalls auf der LP vertretenen urigen Coverversion von Screamin’ Jay Hawkins’ Horror-Rock-Klassiker ›I Put A Spell On You‹ und ›Nightmare‹ auf der B-Seite, scheiterten indes. Ein LP-Nachfolger namens STRANGELANDS mit Carl Palmer als Schlagzeuger blieb über Dekaden unveröffentlicht. 1970 startete Brown mit der zwar famosen, aber ebenso erfolglosen Formation Kingdom Come neu durch.

Aerosmith: Brad Whitford zweifelt an weiteren Live-Shows

Dass Aerosmith nochmal eine ordentliche Party auf der Bühne veranstalten, kann sich Brad Whitford derzeit nicht so richtig vorstellen…

In Joe Bonamassas Podcast „Live From Nerdville“ spricht Gitarrist Brad Whitford über Aerosmith und deren verschobene Tourdaten in Europa. Er meinte: „Sie haben letztes Jahr schon versucht, eine Tour zu planen, jetzt sprechen sie von nächstem Jahr. Meiner Meinung nach ein Wunschtraum. Erst mal wird lange nichts mehr passieren können, ich frage mich manchmal, wie meine Partner auf solche Gedanken kommen.“

Später fügte Whitford noch hinzu: „Ich habe meine Zweifel daran, dass Aerosmith jemals wieder performen werden, weil das Alter nun mal eine immer größere Rolle spielt.. Es ist wie es ist.“ Auf der Website von Aerosmith wurden die eigentlich für 2019 angesetzten Konzerte zum 50-jährigen Bandbestehen auf 2022 verschoben.

Generation Axe: Gitarrenarbeit der Extraklasse

„Wahrscheinlich hätten wir nach der ersten Show alles hingeschmissen!“

Kein neues Konzept und doch soll bei Generation Axe einiges anders sein: Nicht nur, dass hier gleich fünf legendäre Virtuosen – namentlich Tosin Abasi, Yngwie Malmsteen, Zakk Wylde, Nuno Bettencourt und Initiator Steve Vai – mit an Bord sind, nein, auch die gemeinschaftliche, kollaborative und deshalb symbiotische Herangehensweise soll diese Formation von allem bisher Dagewesenen unterscheiden. Da es Generation Axe bisher live nur nach Nordamerika und Asien geschafft haben, wird jetzt erst mal ein Live-Album veröffentlicht, um so vielleicht auch die Wartezeit auf eine Europatournee zu verkürzen. Wie man sein eigenes Ego in solch einer Forma­tion im Zaum hält und wie es sich so mit „Pro­blemkind“ Yngwie Malmsteen arbeiten lässt, darüber plauderten „Stunt-Gitarrist“ Steve Vai (S) und Nuno Bettencourt (N) von Extreme vor Kurzem mit CLASSIC ROCK.

Steve, bevor Generation Axe überhaupt zum Leben erweckt wurden, wie sah da deine Vision aus und wie sehr konnte die Realität mit ihr mithalten?
S: Das ist natürlich nicht gerade eine neue Idee, aber ich habe schon öfters in ähnlichen Projekten mitgemacht und irgendwie hat mir da immer etwas gefehlt. Deshalb dachte ich: Was würde ich gerne sehen bei so einem Gitarren-Event? Natürlich ist das Projekt nur so gut wie die Beteiligten und ich muss sagen: Meine Erwartungen wurden übertroffen und es macht sehr großen Spaß.

Was ist denn an einer sogenannten „Supergroup“ für Künstler wie euch so attraktiv?
N: Schau, statt einfach nur gemeinsam großartig Gitarre zu spielen, wurden wir durch Generation Axe zu Freunden und haben noch mehr Respekt voreinander. Das minimale Konkurrenzdenken wirkt vor allem als Inspiration, man kitzelt gegenseitig das Beste aus sich heraus. Man will sich nicht ausstechen, denn man weiß genau: Wow, so wie er werde ich nie spielen können. Wenn wir alle gemeinsam spielen, ist das wirklich etwas Besonderes, das sind nicht einfach nur Gitarrenklänge, sondern Stimmen.

Wenn man das Bild eines „Gitarrengottes“ vor Augen hat, denkt man trotzdem automatisch auch an große Egos.
N: Es gibt einen Unterschied zwischen Selbstvertrauen und Ego, aber wahrscheinlich hat Steve schon sehr zu einem ausgeglichenen Verhältnis beigetragen. Außerdem: Wenn wir uns heute noch beweisen müssten, dass wir gut sind, hätten wir echt was falsch gemacht. (lacht)
S: Klar hatte jeder am Anfang Bedenken. Ich meine, der Ruf einiger von uns ist schon beträchtlich. Aber am Ende konkurrierst du immer nur mit dir selbst. Ein Vergleich mit den anderen bringt nichts. Niemand spielt so schnell wie Yngwie, niemand so komplex wie Tosin, niemand so verschroben wie ich, niemand in dieser geschmackvollen Maschinengewehrart wie Nuno und niemand so visuell wie Zakk. Ständiges Konkurrenzdenken ist ermüdend und erzeugt negative Energie. Deswegen gibt es die schöne Alternative, andere als Inspiration zu betrachten.

Hätte dasselbe Projekt vor 25 Jahren vielleicht noch ganz anders ausgesehen?
N: Wir waren natürlich noch temperamentvoller und auch etwas mehr auf Wettbewerb ausgelegt, aber wahrscheinlich wäre es trotzdem einfach cool geworden.
S: Ich hätte damals nicht die nötige Sensibilität besessen, um ein Gleichgewicht zwischen fünf Gitarristen eines solchen Kalibers zu schaffen. Ich war viel arroganter und hatte ein viel aufgeblaseneres Ego.
N: Okay, du hast Recht, wahrscheinlich hätten wir nach der ersten Show alles hingeschmissen! (alle lachen)

Viele sehen bei dieser Konstellation vier umgängliche Typen und Yngwie. Er soll ja etwas schwierig sein, da fragt man sich, ob sowas gut gehen kann.
N: Wir sollten uns umbenennen in „Vier umgängliche Typen und Yngwie.“ (alle lachen) Ich sage dir was: Bei Yngwie kriegst du, was du siehst. Egal, wie er gerade drauf ist, der Mann ist immer ehrlich. Wir anderen haben vielleicht mehr Geduld, aber Yngwie schert sich einfach nicht darum, was man von ihm denkt. Im Tourbus lernten wir aber eine sehr menschliche Seite von ihm kennen, an die er wohl nicht viele ranlässt.
S: Yngwie hat sich sehr verändert. Trotzdem stempelt man ihn als diesen überselbstbewussten Egomanen ab. So ist er aber nicht, tatsächlich haben wir bei Generation Axe sehr viel gelacht.

Sind Generation Axe speziell für Gitarren-Freaks konzipiert oder auch einem breiteren Publikum zugänglich?
N: Das ist für jeden, hier wird wirklich die Musik gefeiert. Viele meiner Freunde liebten die Shows, obwohl ich anfangs dachte, das wäre vielleicht nichts für sie.
S: Meine ich auch. Wir Menschen sehen es einfach gerne, wenn andere etwas Außergewöhnliches erreichen. Klar geht es um unser Gitarrenspiel, aber dass man dabei zusehen kann, wie fünf Menschen etwas Großartiges schaffen, macht es interessant für viele Musikliebhaber.

Würdet ihr sagen, dass Live-Alben heute eher am Aussterben sind?
S: Das ist mir egal, ich folge keinen Trends, ich erschaffe lieber selber welche. Werden Live-Alben aktuell als wertvoll erachtet? Interessiert mich nicht, wir machen sie wieder wertvoll.
N: Natürlich kann man heute alles auf YouTube ansehen, aber als Musikliebhaber wirst du deine Musik in guter Qualität hören wollen…
S: Wenn ich sehe, dass unsere Version von ›Bohemian Rhapsody‹ sieben Millionen Klicks auf YouTube hat, blutet mir das Herz. Die schlechte Klangqualität…
N: Ja, und außerdem sind uns Zahlen egal. Wir machen das hier aus dem richtigen Grund.
S: Ein Musiker ist ein Sklave seiner eigenen künstlerischen Integrität. Sein eigenes Potenzial nach seinen eigenen Bedingungen entfalten, das ist Erfolg.
N: Steve und ich haben im Tourbus oft unsere Vergangenheit seziert und sind immer auf das gleiche Ergebnis gekommen: Auf dem Höhepunkt unserer Karrieren fühlten wir uns oft am schlechtesten. Geld füllt das Loch in deiner Seele nicht. Ein Hit macht dich nicht besser als die anderen.
S: Das wird dir erst hinterher bewusst. Alles, was du im Leben hast, basiert auf Erfahrungen. Deshalb rentiert es sich nicht, sich in Dinge hineinziehen zu lassen, die dich unglücklich machen. Der Fokus auf Geld und Erfolg ist eine Falle. Diese Dinge dürfen angenehme Konsequenzen aus der richtigen Motivation sein. Wenn du zutiefst zufrieden bist, mit dem, was du tust – wie mit Generation Axe –, dann ist das das Schönste überhaupt. Das ist der Lohn.
N: Und diesbezüglich sind wir uns alle fünf einig: Ja, da sind Zahlen, auf die man ein wenig achten muss, aber am Ende wollen wir einfach nur losrocken und unser Instrument spielen.

Plant ihr weitere Tourneen, zum Beispiel auch bei uns in Europa?
S: Klar, doch mit fünf so beschäftigten Musikern wird es schwierig, freie Termine zu finden. Aber wir arbeiten daran. Das hier ist für uns alle zu einer echten Herzensangelegenheit geworden.
N: Generation Axe fühlen sich inzwischen an wie eine zweite Heimat. Wenn du uns mal live siehst, wirst du spüren, was ich meine.

Flashback: Paul McCartney veröffentlicht MEMORY ALMOST FULL

Heute vor 14 Jahren erschien das 15. Soloalbum des Ex-Beatles in den Staaten. Unsere Titelstory mit ihm findet ihr im neuen CLASSIC ROCK Magazine. Hier vorbestellen.

Die Inspiration für den Albumtitel erhielt der Brite, als er den Satz „Speicher fast voll“ (engl.: memory almost full) auf seinem Handy las. Aber wie das bei einem Ex-Beatle oftmals ist, gibt es auch andere Theorien, z.B. die, dass der Name ein Anagramm für „for my soulmate LLM“ sei. LLM sind die Initialien seiner ersten, verstorbenen Frau Linda Louise McCartney. Während der Aufnahmen für die Platte litt seine damals aktuelle Beziehung so sehr, dass er und Heather Mills-McCartney sich rund ein Jahr später scheiden ließen. Von den guten Zeiten mit ihr handelt der Song ›See Your Sunshine‹.

Musikalisch war das im „The Mill“ Studio aufgenommene MEMORY ALMOST FULL erfolgreicher: Es wurde für einen Grammy nominiert. McCartney hatte sich entschieden, mit seiner Live-Band zusammenzuarbeiten und auch den Produzenten des Wings-Albums DRIVING RAIN, David Kahne, an Bord zu holen.

Den Song ›Ever Present Past‹ hatte es zuvor schon mit anderem Namen gegeben: Auf dem Vorgängeralbum CHAOS AND CREATION IN THE BACKYARD von 2005 war der Track ›Perfect Lover‹ vertreten, doch dessen Produzent Nigel Godrich war nicht zufrieden damit. So wurde es für MEMORY ALMOST FULL neu aufgenommen.

Ab 9. Juni am Kiosk und jetzt hier bestellbar: CLASSIC ROCK #101

Video der Woche: The Ramones mit ›The KKK Took My Baby Away‹

Heute vor 19 Jahren starb Dee Dee Ramone an einer Überdosis Heroin. Zusammen mit den Ramones schrieb er Geschichte.

Um die Entstehung des Tracks ›The KKK Took My Baby Away‹ von den Ramones ranken sich viele Mythen und Geschichten. Laut Joey Ramone wurde das Riff des Songs von Cheap Tricks ›He’s A Whore‹ beeinflusst.

Viel interessanter ist jedoch wahrscheinlich, dass der Text (z.B. laut Manager Monte Melenick) davon handelt, dass Johnny Ramone Joey Ramone seine Freundin Linda ausgespannt hatte. Joey verwandelte dieses für ihn tragische Ereignis in einen Text, der beschreibt, wie seine Freundin vom Ku-Klux-Klan gekidnapped wird.

https://youtube.com/watch?v=ez4yjw5Y94s

Der Song war Teil des Albums PLEASANT DREAMS, das 1981 erschien. Acht Jahre später sollte Dee Dee Ramone die Band verlassen, um eine Karriere als Rapper anzuvisieren. Die kam jedoch nie wirklich in Fahrt und so blieb er bei dem, was er mit begründet hatte: Punkrock.