0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 325

Little Steven & The Disciples Of Soul – SUMMER OF SORCERY LIVE! AT THE BEACON THEATRE

Der Prinz vom Jersey Shore

Was Little Steven und sein circa 20-köpfiges Ensemble Disciples Of Soul an Sound-Orchester auf die Bühne bringt, ist nahezu unerreicht. Im Rahmen der Promo-Reise zum letzten Studioalbum SUMMER OF SORCERY gastiert die Formation um den charismatischen Kopf Steven Van Zant zum Ende der Tour im heimischen New York City. SUMMER OF SORCERY LIVE! zaubert Little Stevens abwechslungsreiches Gesamtwerk, von SUMMER OF SORCERY (der unglaublich gute Titeltrack, ›Superfly Terraplane‹) und dem gefeierten Solo-Rückkehrer von 2017, SOULFIRE (›Ride The Night Away‹), auf die Bühne, durchsetzt mit klassischen Little-Steven-Solo-Songs (›Out Of The Darkness‹, ›I Am A Patriot‹) und Fan-Favoriten aus der illustren Karriere des Songwriters, Gitarristen und Bandleaderssu. Einschließlich dreier Songs, die seine Arbeit mit Southside Johnny und den Asbury Jukes feiert (›Little Girl So Fine‹, ›Trapped Again‹ und ›Love On The Wrong Side Of Town‹). Andere Highlights sind das spektakuläre Cover von The Youngbloods’ ›On Sir Francis Drake‹, The Dovells’ ›Bristol Stomp‹, The Animals’ ›Club-A-Go-Go‹ und Bruce Springsteens ›Tucson Train‹ aus dessen vorletzten Album WESTERN STARS. Peter Wolf von der J. Geils Band singt das bandeigene ›Freeze Frame‹ und bleibt gleich für ›Sun City‹.

SUMMER OF SORCERY LIVE! AT THE BEACON THEATRE wird abgerundet durch fast eine Stunde zusätzlicher Livemusik mit sieben bisher unveröffentlichten Bonus-Auftritten, die in den Jahren 2017–2019 aufgenommen wurden, darunter mit Superstar-Gästen wie den australischen Musiklegenden Jimmy Barnes und Peter Garrett (Midnight Oil) und dem langjährigen Freund und E-Street-Band-Kollegen Nils Lofgren. Außerdem kehrt Peter Wolf für ein explosives Cover des The-Showstoppers-Hits ›(Ain’t Nothin’ But A) Houseparty‹ zurück, das während der SOULFIRE-Tour aufgenommen wurde. Die Feierlichkeiten kommen zu einem mitreißenden Abschluss mit einer starbesetzten Version von ›Sun City‹, die Auftritte mit Jimmy Barnes, Jake Clemons, Sam Fender, Peter Garrett, Garland Jeffreys und Bruce Springsteen zusammenfasst. Es ist unmöglich, von Little Stevens Vision von Leidenschaft, rockigem Soul, dem Rausch des Sommers und dem eklektischen Gefühl der unbegrenzten Möglichkeiten des Rock’n’Roll nicht in den Bann gezogen zu werden. Erscheint als Blu-ray, 3-fach CD und 5-LP-Box.

9 von 10 Punkten

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

Ob traditionell oder begabt dank Genen, diese Woche gibt es die Wahl zwischen Inhaler und den Wallflowers.

Inhaler: IT WON’T ALWAYS BE LIKE THIS

„Netter Nebeneffekt: Für eine neue Generation von Fans, die keine Ahnung haben, wer Bono ist und die sonst dem K-Pop anheimfallen könnten, machen der hübsche Herzensbrecher Eli und seine Jungs Gitarren wieder spannend.“

Hier geht’s zur Review…

The Wallflowers: EXIT WOUNDS

„EXIT WOUNDS ist klassischer Rootsrock: ein paar Gitarren, Keyboard, Schlagzeug, Stimme, nicht viel mehr.“

Hier geht’s zur Review…

The Wallflowers – EXIT WOUNDS

Wieder da: Jakob Dylan gelingen einige seiner schönsten Roots-Songs

Jakob Dylan war immer Traditionalist und er ist es auch neun Jahre nach seinem letzten Album mit den Wallflowers (in denen er, abgesehen von der Filmmusik zu „Echo In The Canyon“, auch solo nicht wirklich etwas veröffentlicht hat). EXIT WOUNDS ist klassischer Rootsrock: ein paar Gitarren, Keyboard, Schlagzeug, Stimme, nicht viel mehr. Und auch wenn es immer mal wieder ums Verloren- und Fertigsein, um ein diffuses Gefühl von Angst, um Trennungsschmerz und Eifersucht geht, zieht sich ein ziemlich angenehmer Feelgood-Vibe durch die Songs. Die hören sich letztendlich nämlich überhaupt nicht verzagt oder niedergeschlagen an. Eher ist da oft so eine Art John-Mellencamp-Punch. Auf vier Songs singt Country/Pop-Sängerin Shelby Lynne mit, am schönsten bei ›Darlin’ Hold On‹, einem tröstenden, weltlichen Americana-Gospel. Auf ›Roots And Wings‹ klingt die Gitarre dann fast so, wie Mark Knopfler sie in den frühen 80ern für Dylans Vater Bob gespielt hat – beschwingter, eingängiger waren die Wallflowers … ja, eigentlich noch nie.

Mit „exit wounds“ sei das Gefühl gemeint, wenn man sich von Leuten oder Dingen, die einem lieb sind, verabschieden muss, erklärt Dylan. Und weil das derzeit irgendwie alle gut kennen, dieses Gefühl, deshalb hat er ein Album drüber gemacht. Logisch.

8 von 10 Punkten

The Wallflowers, EXIT WOUNDS, PIAS/NEW WEST/ROUGH TRADE

Inhaler – IT WON’T ALWAYS BE LIKE THIS

Kernige junge Iren unter Hypeverdacht

Als Jeff Buckley und Rufus Wainwright erstmals bemerkt wurden, da sprach man immer auch über ihre berühmten Väter Tim und Loudon. Beide legten dann Karrieren hin, in denen ihr Stammbaum bald nur noch als Nebensache wahrgenommen wurde. Ob Elijah Hewson (21) das auch gelingen wird? Auch wenn die vier Dubliner Boys von Inhaler es gerne unter den Teppich kehren würden, vorerst kann man die Tatsache, dass ihr Sänger nun mal der Sohn von U2s Bono ist, nicht ignorieren. Dafür klingt der Filius allein stimmlich schon viel zu sehr wie sein Papa.

Abgesehen davon sind Inhaler an diesem Punkt in ihrer Laufbahn folgendes: Eine das Rad nicht neu erfindende, dafür aber erfreulich peppige Indierock-Band mit griffigen Songs, die zwischen Idlewild und Bloc Party in der Alternative Disco oder zwischen ›I Just Died In Your Arms‹ und ›Don’t You Forget About Me‹ im Poprock-Radio laufen können. Netter Nebeneffekt: Für eine neue Generation von Fans, die keine Ahnung haben, wer Bono ist und die sonst dem K-Pop anheimfallen könnten, machen der hübsche Herzensbrecher Eli und seine Jungs Gitarren wieder spannend. Daher: Sorry, U2-Hater, wenn ihr auf einen Verriss gehofft hattet – diese Kids sind alright.

6 von 10 Punkten

Inhaler, IT WON’T ALWAYS BE LIKE THIS, UNIVERSAL

The Offspring: Video zu ›This Is Not Utopia‹

Die Kalifornier veröffentlichen eine zweite Single aus ihrem aktuellen Album LET THE BAD TIMES ROLL. Seht hier das Video zu ›This Is Not Utopia‹.

Ihre zehnte Platte LET THE BAD TIMES ROLL erschien im April diesen Jahres, jetzt veröffentlichen The Offspring eine zweite Single samt Video. Zuvor gab es einen Clip zum Song ›We Never Have Sex Anymore‹ – mit Affen als Darstellern. Diesmal ohne Tiere zeigen sich die Kalifornier bei ›This Is Not Utopia‹ ohne Schnickschnack, lediglich mit Gasmasken.

In Deutschland erreichte das aktuelle Album, das erste Studiowerk von The Offspring seit 2012, Platz fünf der Charts. Hier seht ihr das Video zur Vorgänger-Single:

Blues Boom: Fantastic Negrito

0

Wer behauptet, der Blues sei nur etwas für alte Männer? Der Rebell und Grammy-Gewinner sprang dem Tod von der Schippe und wurde zu einem der größten Innovatoren im Blues.

Im Vorfeld seines jüngsten Albums, dem Gamechanger PLEASE DON’T BE DEAD von 2018, hatte Fantastic Negrito einen Chuck-Berry-Moment. Er wollte einen Song mit derselben unwiderstehlichen Wirkung von Berrys unübertrefflichem Klassiker ›Johnny B. Goode‹ schreiben. Das Ergebnis war ›Plastic Hamburgers‹. Oberflächlich betrachtet, sind die beiden Stücke grundverschieden – Letzteres bringt Mississippi Blues der Plantagen-Ära und die neuesten Oakland-Klänge auf eine Weise zusammen, die Berry nicht zur Verfügung gestanden hat. Doch sie haben eines gemeinsam, etwas, das der Schlüssel aller langlebigen, unwiderstehlichen Schätze des Rock’n’Roll ist: das Riff! „Mann, dieses Riff, das aus der Bluestradition kommt“, sagt der Mann, der als Xavier Amin Dphrepaulezz auf die Welt kam, mit einem Lächeln. „Das ist etwas, das man einfach nicht leugnen kann, egal wer du bist. Ich erinnere mich, wie ich mal [für eine Show] in Norwegen war. Ich dachte: ‚Mann, lasst uns mit dem Song anfangen‘, denn in Norwegen schienen die Leute sehr reserviert zu sein. Aber als wir damit loslegten, war die Reaktion: ‚Whoah!‘ Und ich dachte: ‚Da ist dieses universelle Riff‘. Das ist meine Version von ›Johnny B. Goode‹“. Er hält inne und fügt dann mit einem verschlagenen Lächeln hinzu: „Ich bin nicht so gut wie Chuck Berry“.

Dphrepaulezzs Musik ist ebenso dynamisch und wendungsreich wie sein Leben, das in einem orthodox muslimischen Haushalt in Massachusetts begann, wo er eines von 14 Kindern war. Familienbesuche im ländlichen Virginia brachten ihn erstmals mit dem Blues in Berührung, doch damals hinterließ er noch keinen bleibenden Eindruck. Als er 11 war, zog die Familie nach Oakland, Kalifornien, wo seine strenge Erziehung mit dem HipHop, Punk, Funk und Classic Rock, dem er dort ausgesetzt war, kollidierte. „Das war alles ein großes Mischmasch in meinem Kopf. Mir war egal, was es war, solange es gut war.“

Diese Musik hatte eine derart starke Wirkung auf ihn, dass er mit 12 von zuhause weglief und zum Straßenkind wurde, das sich mit Drogendeals über Wasser hielt und in verlassenen Autos schlief. Er trug, was auch immer für schräge Sachen er finden konnte, und schlich sich in die Proberäume der Universität von Berkeley, um sich das Klavierspielen beizubringen. Die Leute hielten ihn für seltsam, doch seine Kindheit hatte ihn gewissermaßen darauf vorbereitet. „Meine Mutter war 33 Jahre jünger als mein Dad. Mein Dad [ein somali-karibischer Einwanderer] war 1905 geboren. Also yeah, ich war schon ein ganz schöner Außenseiter. Das war in Ordnung. Dinge passieren nun mal. Ich mache ihnen keine Vorwürfe.“

Was denkst du, was für einen Beruf sich dein Dad für dich gewünscht hätte? „Mann, das ist eine gute Frage …“ Er hält inne und überlegt. „Wer wusste das? Was ich durch meinen Dad gelernt habe ist, dass jeder etwas durchmacht. Das hilft mir, die Leute nicht so oft zu bewerten. Warum ist diese Person ein totales Arschloch? Vielleicht macht sie gerade etwas durch, vielleicht wurde sie auf eine bestimmte Weise erzogen. Es lässt mich die Leute tolerieren.“

Als die Crack-Epidemie Amerika überrollte und es wirklich hässlich wurde, zog er nach Los Angeles. Dort bekam er einen Vertrag mit dem Management von Prince. Doch dann hatte er einen schrecklichen Autounfall, nach dem er drei Wochen im Koma lag. Danach hörte er auf, Musik zu machen, und zog zurück nach Oakland, um sein eigenes Künstlerkollektiv zu gründen, Blackball Universe, und zwar mit seinem alten Freund Malcolm Spellman, einem der Autoren der TV-Serie „Empire“. Etwa fünf Jahre lang machte er keine eigene Musik mehr. Bis eines Tages …

„Sie forderten mich immer wieder heraus“, erinnert er sich an seine Blackball-Kollegen. „‚Was willst du wirklich machen?‘ Ich sagte: ‚Nun, ich liebe diesen Blues-Scheiß …‘“ Und so kam es, dass Dphrepaulezz, mittlerweile in seinen Vierzigern, die alten Bluesgrößen wiederentdeckte, die ihm seine Großeltern vor all den Jahren im ländlichen Virginia vorgespielt hatten. Die Musik von Skip James, Robert Johnson, RL Burnside und Elmore James wurde immer wichtiger in seinem Leben. „Ich liebte diese Musik, und ich dachte: ‚Fickt euch alle. Wen kümmert’s?‘ Ich begann, meine schwarzen Wurzeln, meinen Background zu entdecken.“ Er denkt nach und fährt fort: „Es hat etwas Seltsames, ein schwarzer Amerikaner zu sein. Wir sind wohl eine der musikalisch innovativsten Bevölkerungsgruppen der Welt … Aber wir haben ein kurzes Gedächtnis. Die Community, aus der ich komme, weiß nicht, wer Robert Johnson ist. Sie kennen Skip James nicht. Doch wenn die Leute mich nach Fantastic Negrito fragen, habe ich die Gelegenheit, diese Namen zu nennen. Und vielleicht werden ein paar Kids sie aufschnappen und sich davon inspirieren lassen.“

Mötley Crüe: Nikki Sixx mit eigenem Merchandise

0

Mötley Crüe-Bassist Nikki Sixx veröffentlicht die erste direkt an seine Fans vertriebene Merchandise-Linie.

Nachdem der 62-Jährige seine zweite Autobiografie über die ersten 21 Jahre seines Lebens angekündigt, nebenbei mit den L.A. Rats an einem Filmsoundtrack geschrieben und für nächstes Jahr eine Stadiontour mit Mötley Crüe in Planung hat, wird es auch jetzt nicht ruhig um den Bassisten.

Mit seinem eigenen Merchandise geht Nikki Sixx jetzt in die Mode. Bisher gibt es die Wahl zwischen drei T-Shirts, einer Jogginghose, einer Sweatjacke und einem Taschenmesser. Doch dabei soll es nicht bleiben, wie er auf Twitter verrät.

„Wir werden einzigartige und sammelnswerte Stücke mehrmals pro Jahr veröffentlichen, also haltet die Augen offen.“, so seine Ankündigung. Und auch die weibliche Passform soll in Zukunft nicht zu kurz kommen. Bisher lassen sich die Stücke vorbestellen und sollen planmäßig ab August verschickt werden.

Uriah Heep: Ehemaliger Sänger John Lawton gestorben

0

Er hatte bei drei Studioalben von Uriah Heep mitgewirkt. Jetzt ist der Sänger im Alter von 74 Jahren verstorben.

Uriah Heep äußerten sich zum unerwarteten Tod ihres ehemaligen Sängers John Lawton in einem Facebook-Post und baten darin um Privatsphäre für dessen Familie. Des Weiteren sei seinem Tod keine Krankheit vorangegangen, was das Ableben für die Band umso überraschender mache.

Gestorben sei der Brite bereits am 29. Juni im Beisein seiner Frau. Er hatte von 1976 bis 1979 bei Uriah Heep und deren Alben FIREFLY, INNOCENT VICTIM und FALLEN ANGEL gesungen, bevor er wieder bei der deutschen Band Lucifer’s Friend einstieg, die er 1970 gegründet hatte. Mit Uriah Heep nahm er jedoch auch in den frühen 2000ern noch Live-Alben auf.

https://youtube.com/watch?v=eAFQ_qgKFT8