0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 1284

Reviews: Tenacious D

0

Rize of the Fenix

Tanac und Cious D sind wieder da!

Auferstanden aus den Trümmern ihres Kino- Flops „Kings Of

Rock“ haben sich die Humor- Rocker von Tenacious D Versagensängste und Staub von den Schultern geklopft und nehmen jetzt mit ihrem dritten Album RIZE OF THE FENIX erneut Anlauf. Gleich im Titel- Song, der ein stilistischer Ritt durch die Rock-Historie ist, verarbeiten Jack Black und Kyle Gass ihr vergangenes Unglück und feiern ihre Rückkehr. Wie gewohnt wird auch dieses Album durch minutenlange humoristische Diskussionen und Streitereien der beiden Hauptakteure aufgelockert. Höhepunkte sind die Songs ›Roadie‹ und ›The Ballad Of Hollywood Jack And The Rage Kage‹. Musikalisch profitiert dieses Werk vom genialen Schlagzeugspiel des unverwechselbaren Dave Grohl, der seine Künste zu allen Tracks beigesteuert hat. Besonders auffällig ist auch die gesangliche Steigerung von Jack Black, der mal an AC/DCs Brian Johnson, mal an Tom Waits erinnert. RIZE OF THE FENIX ist ein unglaublich witziges aber auch musikalisch wertvolles Album.

 

Reviews: Straight Lines

0

Freaks like Us

Vielversprechende Rockfrischlinge aus dem Vereinigten Königreich

Pontypridd, Wales: Eine jene dieser Gottverlassenen Kleinstädte in der britischen Provinz, die jede Hoffnung schon in grauen Häuserzellen und ebenso grauen Gesichtern erstickt. Immerhin, es gibt einen Präzedenzfall für die erfolgrei- che Flucht vor dem Perspektivenvakuum, denn auch die grandiosen Lost- prophets eroberten von hier aus die Welt. Können Straight Lines auf einen ähnlichen Aufstieg hoffen? Nun, es mangelt ihnen bestimmt nicht an Spielfreude, Dynamik und Ehrlichkeit, ihre hörbaren Einflüsse reichen von Fall Out Boy über Placebo bis zu den famosen Hundred Reasons und den weniger famosen My Chemical Romance. Treibender Rock mit Melodie und Aggres- sionsausbrüchen also, der geschickt zwischen UK und USA tänzelt. Was fehlt, ist ein Alleinstellungsmerkmal – oder der eine zündende Hit, der die Band schlagartig einem größe- ren Publikum ins Bewusstsein führen würde. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ein solider Anfang ist gemacht.

 

Reviews: Stone Raiders

Truth to Power

Die Wahrheit kann weh tun.

Liest man, wer hinter den Stone Raiders steckt, steigt die Lust auf TRUTH TO POWER: Mit Jean-Paul Bourelly (Gitarre), Darryl Jones (Bass) und Will Calhoun (Drums) haben sich nämlich drei Musiker zusammen getan, die Engagements bei Größen wie den Rolling Stones, Miles Davis, Sting und BB King vorweisen können. Gleich das erste Lied ›Funktokomatic‹ haut dementsprechend rein und kann neben fettem Sound auch mit sattem Groove dienen. Ähnlich verhält es sich mit dem Titeltrack, in dem die Gitarre stark an Hendrix erinnert. Das liegt nicht nur am Klang, sondern auch an der Improvisationskunst Bourellys. Beide Songs kommen auf den Punkt, was man leider nicht von allen Liedern sagen kann. Denn trotz der guten Rhythmusfraktion sind die Beats oft zu monoton. Versucht man sich dann an der Gitarre zu orientieren, ist diese gerade in einem endlosen und exzentrischen Solo unterwegs.

 

Reviews: Squackett

0

A LIFE WITHIN A DAY

Aus Squire (Yes) und Hackett (Genesis) wird Squackett. Auch musikalisch eine logische Liaison.

Vier Jahre wer- kelten Yes- Bassist Chris Squire und der frühere Genesis-Gitarrist Steve Hackett an ihrem gemeinsamen Projekt Squackett, um nun, da es endlich fertig ist, plötzlich mit einem erstaunlich modernen Werk an die Öffentlichkeit zu gehen. Dies liegt allerdings mehr am geänderten Zeitgeist, der den sanften Prog Rock britischer Prägung wieder entdeckt hat, als an irgendwelchen innovativen Direktiven. A LIFE WITHIN A DAY klingt – was Wunder – nach einer Mischung aus Yes und Genesis, zitiert im Titeltrack zwischenzeitlich allerdings auch mal ›Kashmir‹ von Led Zeppelin oder erinnert aufgrund magischer Momente an große Camel-Tage. Die Entdeckung der Scheibe ist vor allem der wunderbar harmonische Gesang, den überwiegend Hackett übernommen hat und der stellenweise sogar an größte Yes-Zeiten erinnert. Ruppig wird diese Scheiben nur kurz in ›Stormchaser‹, das auf einem etwas derberen Gitarrenriffs basiert, ansonsten regiert auf A LIFE WITHIN A DAY wohlige Wärme und eine faszinierende Atmosphäre, die man in dieser Qualität nicht erwartet hätte.

 

Reviews: Spectrum Road

0

Die nächste Stufe im Prog-Wettrüsten?

OK, Jack Bruce und Vernon Reid sind unbestritten große Meister ihrer Instrumente, also Bass und Gitarre. Aber auch aus erlesensten Zutaten lässt sich Hackbraten machen, wobei der weniger schwer im Magen liegen dürfte als das Debüt von Spectrum Road. Selbst erfahrene Progger werden hier von überbordender Komplexität erschlagen, wenn ineinander verschachtelte Rhythmusgerüste auf scheinbar zusammenhanglose Instrumentierung und distanzierte Vocals treffen. Bis Track sieben, ›One Word‹, plötzlich Bowie in seinen besten Zeiten heraufbeschwört und den Atem vor Ergriffenheit stocken lässt. Kann man zu dumm für ein Album sein? Dieses sollte vermutlich nur über MENSA ver- trieben werden.

 

Reviews: Snake & Jet’s Amazing Bullit Band

0

STUFF THAT ROTATES

 

Musik der Sechziger aus dem Dänemark unserer Tage. Unbekümmert.

Es muss diese unwiderstehliche Mischung aus Jugend und Unbekümmertheit gewesen sein, mit der die Rockmusik einst in den Sechzigern startete und die nun auch die blutjungen Dänen Snake & Jet’s Amazing Bullit Band zu ihrem dritten Album STUFF THAT ROTATES animiert hat. Die Gitarre dieser Scheibe klingt nach Garage, das Schlagzeug wie unter Testosteron-Überschuss aufgenommen und der Gesang gemahnt an jene Ära der deutschen Rockgeschichte, als „Kraut“ das vorherrschende Wort einer kompletten Bewegung war und Percewood’s Onagram (feat. Wolfgang Michels) als Inbegriff des jung-gehaltenen Sixties-Flairs galten. Doch Snake & Jet’s Amazing Bullit Band gehen mit STUFF THAT ROTATES noch einen Schritt weiter, implantieren Flöte und sägende Fuzz-Effekte, um in ›Unknown Things‹ sogar das Flowerpower-Feeling und die psychedelische Atmosphäre von Woodstock zu reanimieren. Man muss sie einfach lieb haben, diese herrlich-naiven dänischen Freaks, die in einer Zeit radikaler Kulturkämpfe unverkrampft der Love & Peace- Idee nachhängen.

 

Reviews: Try Segall & White Fence

Home

Sorgloser Garagen-Rock ohne bestimmtes Ziel.

Herrlich wild, ohrenbetäubend laut, beeindruckend unbekümmert so ist sie, die Zusammenarbeit von zwei aufstrebenden Jungstars aus San Franciscos aufblühender Garagen-Rock- Szene. Ty Segall und Tim Presley (alias White Fence) nehmen rauen British-Invasion-Beat, vernebelte Westcoast-Psychedelia, fröhlichen Surf-Pop und einiges mehr und veranstalten damit eine ungezwungene Rock’n’Roll-Party, bei der alles erlaubt ist, was sich gerade richtig anfühlt. Das klingt verheißungsvoll, allerdings hat man bei den sorglosen Ausprobieren zuzuhören. Angesichts der Ankündigung, dass HAIR lediglich der Auftakt für viele weitere geplante Kollaborationen der zwei Musiker sein soll, kommt deshalb eher Vorfreude auf weitere Alben der beiden Retro-Fanatiker auf als echte Begeisterung für diese aktuelle Veröffentlichung.

 

Reviews: Slash feat. Myles Kennedy And The Conspirators

0

APOCALYPTIC LOVE

Ein weiteres Album mit dem Gütesiegel „Slash“.

Mit APOCALYPTIC LOVE kommt Slashs zweites Solo- Album, das aber eine ganz andere Qualität hat als der namenlose Vorgänger: Diesmal ist es das Werk einer echten Band und das hört man ihm auch an. Gemeinsam mit Alter-Bridge- Sänger Myles Kennedy, der beim vergangenen Album seinen Gesang zu zwei Songs bei- gesteuert hat, entstanden nun 15 Stücke. Neben dem emotionalen Gitarrenspiel von Slash und der unverwechselbaren Stimme von Kennedy gewinnt das Album seinen besonderen Charakter durch die komplett live auf Tonband eingespielten Instrumentalspuren. Auch seine Soli spielte Slash zeitgleich mit seinen Bandkollegen ein. No Overdubs. Um diesen organischen Effekt zu verstärken, sind zwischen den Songs Geräusche zu hören, die üblicherweise penibel entfernt werden. No Noise Gate. So hört man die Musiker atmen, einzählen oder Slashs Armketten klimpern. Die Lieder, denen man ihre natürliche Geburt anhört, reichen von wütenden Rock’n’Roll-Walzen (›You’re A Lie‹, ›Shots Fired‹, ›Hard & Fast‹) über ergreifende Balladen (›Not For Me‹, ›Far And Away‹) bis hin zu einer von Funk infizierten Talkbox-Nummer (›Carolina‹).