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UGLY KID JOE: Bochum, Matrix

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UKJ goofy DaveSkateboarding is not a crime.

Gerüchte über Reunionen können ganze Internetforen beschäftigen. Die einen passieren nie (Guns N‘ Roses), auf andere hätte man gut verzichten können (Van Halen). Auf die kalifornischen Ugly Kid Joe hat sicherlich niemand inständig gewartet und der vollzogene Neustart in Originalbesetzung erfolgte auch leise und unspektakulär. Dass die Jungs um Whitfield Crane aber schon in den 90ern mehr zu bieten hatten als das Two-Hit-Wonder ›Everything About You‹ und ›Cats In The Cradle‹ beweist das recht zahleich versammelte Publikum und eine bestens aufgelegte Band. Drummer Shannon Larkin stand für den Trip nach Europa aufgrund seines Engagements bei Godsmack nicht zur Verfügung, so dass Ersatzdame Yael die Show mit ein paar gezielten Salven eröffnet. Hier werden keine Gefangenen gemacht, diese Band will allen zeigen, dass sie mit Spaß auf der Bühne steht und nicht aus nostalgisch-schlechtem Gewissen. Egal, ob Klassiker a la ›Milkman´s Son‹, ›Neighbor‹ und die genannten Hits oder noch unbekannte Songs der neuen EP STAIRWAY TO HELL – gierig wird jede Note, jeder Wortfetzen aufgesogen. Als ein breit grinsender Whitfield Crane bei ›Goddamn Devil‹ dann noch mit einem imaginären Skatebord die röhrenartigen Wände der Matrix „beskated“ gibt es kein Halten mehr: Welcome back!

Der Illusionist

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81c5xC8nfsL._SL1500_Mit „Tatis Schützenfest“ und „Die Ferien des Monsieur Hulot“ schrieb Multitalent Jacques Tati Film-geschichte. Über 30 Jahre nach dem Tod des Franzosen mit dem feinsinnigen Humor ist der Meister wieder in einem Film zu sehen. Der Animationsregisseur Sylvain Chomet („Das Rennen von Belleville“) wurde von Tatis Tochter mit dessen letztem Drehbuch bedacht, das Choimet als klassischen handgezeichneten Zeichentrickfilm umsetzte. Die Hauptfigur, ein alternder Bühnenmagier, der Ende der fünfziger Jahre den langsamen Niedergang seiner Kunst mitverfolgen muss, kopiert unverkennbar Tatis Mannerismen, Körperhaltung und dessen wortlos pantomimische Ausstrahlung. Die Suche nach Arbeit treibt den Illusionisten nach Schottland, wo er sich mit dem jungen wie naiven Zimmermädchen Alice anfreundet und in ihr eine Ersatztochter findet. Chomets ausdrucksstarker Stil, Tatis Geist und die sanfte Melancholie der Geschichte fügen sich dabei perfekt ineinander und machen „Der Illusionist“ zu einem wundervollen Animationsfilm, der höchstens Tati-Puristen nicht gefallen dürfte.

 

Metalocalypse

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814YXot9pXL._SL1500_Dem uneingeweihten Neuling erschließt sich das Universum des Cartoon-Senders Adult Swim nicht auf den ersten Blick. Schließlich wird der Animationssektor immer noch mit Kinderunterhaltung gleichgesetzt, besonders bei Zeichentrickserien ist das Angebot abseits des japanischen Anime-Marktes und der popkuturell gekaperten Kiddie-Serien wie „Adventure Time“ sehr mau. Nicht so bei Adult Swim, die in den Vereinigten Staaten mit einem Faible für absurden bis surrealen Humor es sich in einer Nische gemütlich machten und mit Serien wie „Aqua Teen Hunger Force“ und „Robot Chicken“ in kurzer Zeit vom Geheimtipp zum Geek-Liebling aufstiegen. „Metalocalypse“, nicht ohne Grund mit dem FSK 18-Flatschen versehen, folgt der Death Metal-Kombo „Dethklok“ durch die Höhen und Tiefen des Ruhms. Denn „Dethklok“ ist nicht irgendeine Band, „Dethklok“ ist die lauteste, erfolgreichste und mächtigste Band des Planeten mit Millionen von Fans, die wirklich – und wir meinen wirklich – alles für ihre Idole tun. Als bitterböse und wunderbar makarbere Serie zwischen Satire und Liebeserklärung der Heavy-Metal-Kutlur, ein riesiger Spaß.

 

Lynyrd Skynyrd: München, Zenith

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Lynyrd-Skynyrd__Roadrunner Im Süden nichts Neues.

Selten hat man so viele Star and Srtipes- und Südstaatenflaggen in München gesehen wie an diesem Abend vor dem Zenith. Auch die obligatorischen Biker-Klamotten dürfen bei den Skin-Nerd-Fans natürlich nicht fehlen.DieFans, die an diesem Abend den Südstaatler in sich raus lassen wollen, sind weit von jugendlicher Hysterie entfernt. Die Stimmung in der großen Halle, die durch einen riesigen Vorhang halbiert wird, ist dementsprechend entspannt; beinahe gemütlich.

Bevor die neunköpfige Band die Bühne betritt, erklingt ihr eigener Hit ›Skynyrd Nation‹ von Band. Dieses Intro wirkt etwas ungeschickt, denn leider werden die Southern Rock-Fans damit auf eben selbigen Song heiß gemacht, nur um dann etwas holprig in ›Workin‘ For MCA‹ zu starten. Der Sound im Zenith ist nicht überall gleich ausgewogen. Die Halle bietet nicht den optimalen Rahmen für das komplexe Skynyrd-Sound-Gemisch aus Drums, Bass, drei Gitarren, Piano, Gesang und Backing Vokals.

Was Lynyrd Skynyrd unter der Regie des einzigen verbliebenen Gründungsmitglieds Gary Rossington und angeführt von Sänger Johnny Van Zant abliefern ist wie der Südstaatler an sich eine bodenständige und verlässliche Show. Johnny, Bruder des legendären ersten Sängers Ronnie Van Zant, schleicht behäbig über die Bühne, während ein herausragender Rickey Medlocke seine Gibson Explorer bearbeitet. Der Coolness-Preis des Abends geht an Bassist Robert Kearns, der erst vor drei Jahren den an Krebs verstorbenen Ean Evans ersetzt hat. Mit seinem befederten Schlapphut sieht er aus wie der menschgewordene, groovende Souther Rock.

Insgesamt bekommt das Publikum ein Set von 17 Songs geboten, das Evergreens wie ›That Smell‹, ›Simple Man‹ und das obligatorische ›Sweet Home Alabama‹ nicht vermissen lässt. Was die Bühnenoptik betrifft, muss man als Nicht-Amerikaner bei den letzten beiden Liedern schon hartgesotten sein. Zu unser aller liebsten Volksfest-Hit wird als Backdrop eine über die gesamte Bühnenbreite reichende Alabama-Flagge aufgezogen. Mit diesem Bild verlassen die alten Herren zunächst die Bühne, bevor sie ihre einzige dafür rund zehnminütige Zugabe ›Free Bird‹ zum Besten geben. Dazu legen Lynyrd Skynyrd noch eine Schippe Patriotismus und Kitsch drauf. Nun schmückt ein Weiskopfadler mit zehn Metern Spannweite und einer US-Flagge in den Fängen den Hintergrund.

So aufgeladen mit jeder Menge Pathos und gut gemachtem Rock verlässt das Publikum zufrieden die Halle.

Hesher

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Hesher_DVD_FRONTErbaulichkeit ist nicht unbedingt eines der Ziele dieser schwarzen Coming-Of-Age-Tragikomödie. Zumindest nicht die Art von vorbildlicher Heile Welt-Erbaulichkeit, die im Genre gerne vorherrscht, sondern eher eine Version, die nach Zigaretten, billigem Gras und noch billigerem Whiskey stinkt. Die Probleme des jungen TJ kann sein neuer Freund, der langhaarige Aussteiger Hesher (ein grandioser Joseph Gordon-Levitt) nicht beiseite räumen. Oder er hat jedenfalls nicht besonder viel Lust darauf. Dabei hätte TJ Hilfe bitter nötig, nachdem seine Mutter bei einem Autounfall ums Leben kam, der Vater (Rainn Wilson) schwer deppressiv ist, den ganzen Tag schläft und sich mit Tabletten zudröhnt und der Junge in der Schule regelmäßig schikaniert wird. Hesher interessiert sich nur marginal für TJs Schwierigkeiten und demoliert bzw. sprengt lieber fremdes Eigentum, benebelt sich die Sinne oder flirtet auf seine ganz spezielle Art mit Super-marktkassiererin Nicole (Natalie Portman), an die auch TJ selbst sein Herz verliert. Dann lehrt Hesher seinem Schützling doch die Rock’n’Roll-Lektion des Lebens: Just don’t give a fuck.

 

VINTAGE TROUBLE: Zoom, Frankfurt

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Vintage Trouble _ MICK HUTSON387Elektrisierend elektrisch

Aus eins mach zwei – es geht doch nichts über eine gewisse Spontaneität auf Tournee: Vintage Trouble, virtuoses Quartett aus L. A., sollte ursprünglich nur beim Freiluftspektakel im Dreierpack mit Dick Brave & The Backbeats und Lenny Kravitz in Wetzlar seine Vorzüge präsentieren. „James Brown, Elvis Presley und Jimi Hendrix in einem Programm“, kommentiert Backbeats-Gitarrist Adriano Batolba augenzwinkernd die Kombination. Doch auf Vintage Trouble wartet noch ein weiterer Auftritt. Halb zwei Uhr nachts wird es, bis endlich die in schmucke Gangsteranzügen gekleideten Herren die Bühne im Frankfurter Zoom entern. Ohne Umschweife zünden Gitarrist Nalle Colt, Bassist Rick Barrio Dill, Schlagzeuger Richard Danielson und Sänger Ty Taylor ihre zwar nicht neue, aber schlicht atemberaubende Mixtur aus Rock, Blues, Soul und Funk. Ein Konzept, das sich lässig in den späten sechziger und frühen siebziger Jahren zwischen Free, Faces, Rolling Stones, Humble Pie und Sly & The Family Stone verorten lässt. Ty Taylor, exaltierter Frontmann wie einziger Afroamerikaner der Band, strotzt nur so vor Soulbesessenheit, wenn er im Slow-Blues „Gracefully“ ganz großes Kino serviert. Elektrisierend eklektisch feuern Vintage Trouble bei „Blues Hand Me Down“, „Pelvis Pusher“ und „Run Outta You“ aus sämtlichen Kanonenrohren.

GUNS N‘ ROSES: HockeyPark, Mönchengladbach

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Guns N' Roses @ John BurrowsAxl überrascht…positiv!

Wird er denn kommen? Wenn ja, wann und in welcher Verfassung wird W. Axl Rose sein, wenn er die Open Air-Bühne im Mönchengladbacher HokeyPark betritt? Mit diesen Gedanken strömen die Gunners-Fans in einer Kilometerlangen Schlange zum einzigen Guns N‘ Roses-Konzert in Deutschland seit sechs Jahren. Die Sorgen sind nicht unbegründet. Nach beunruhigenden Horrorgeschichten aus Frankreich, wo die Band mehrere Stunden zu spät ihr Set eröffnet hatten und reihenweise schwachen Gesangsleistungen von Axl, kann man eigentlich nur das Schlimmste befürchten – besonders als wahrer Fan.

Nach den Rival Sons, denen die Stadionbühne nicht so recht stehen will, beginnt das, worauf jeder Anwesende hätte gut verzichten können: Warten auf Rose. Mit doch nur einer Stunde Verspätung, für die die größte Diva des Rock übrigens nichts konnte, geht es dann los. Zu den ersten Tönen des „neuen“ GN’R-Songs ›Chinese Democracy‹ kommt Axl Rose nach seinen Auftragsmusikern auf die Bühne. Natürlich bietet er nicht mehr das kraftstrotzende Bild wie vor 20 Jahren. Dennoch hat man ihn schon voluminöser gesehen. Dafür ist seine Stimme kräftiger, als man erwartet hätte. Schade eigentlich, dass der Mischer – vermutlich als Vorsichtsmaßnahme – Roses Mikrofon über das gesamte Konzert hinweg zu leise lässt.

Nach dem Opener ist es dann Zeit für drei APPETITE FOR DISTRUCTION-Bomben. ›Welcome To The Jungle‹, bei dessen Intro sich ein gewisser DJ Ashba etwas zu lange für ein Riff feiern lässt, das einfach Slash gehört, zeigt zum ersten Mal wohin dieser Abend führen könnte. Gefolgt wird das Ganze von ›It’s So Easy‹ und ›Mr. Brownstone‹. Diese „echten“ GN’R-Songs werden leider immer wieder von Soli der Band und Jams unterbrochen, um wohl Axl die nötigen Verschnaufpausen zu verschaffen. Es sei im vergönnt, denn er präsentiert sich gut gelaunt und sogar charmant. Als es nach einer Vielzahl von APPETITE und IlLUSION-Hits und vereinzelten aktuellen Songs ungelogen bei ›November Rain‹ beginnt zu regnen, entschuldigt sich Herr Rose sogar artig für das Wetter. Auch witzelt er zwischen zwei Songs sehr sympathisch über sein spätes Erscheinen. Die Axl & Band Show dauert schlussendlich stolze 150 Minuten und umfasst – abzüglich der Interludien – ganze 22 Stücke.

Würde Axl es nur immer schaffen, in dieser Form zu sein, könnte man sich direkt dazu hinreißen lassen, Slash und dem Rest der guten Seite der Ur-Gunners zu einer Reunion zu raten.

NEW SUPER MARIO BROS. 2

NewSuperMarioBros2Goldige Münzenjagd mit Suchtgefahr.

NEW SUPER MARIO BROS. 2 führt Nin-tendo-Maskottchen Mario zurück in klassische 2D-Jump’n’Run-Areale. Im Vorder-grund des Sidescrollers steht die Jagd nach Goldmünzen: Während der Schnauz-bart die liebevoll gestalteten, mit unzähligen Geheimgän-gen gepflasterten Comic-Welten hüpfend, rutschend, schwebend oder fliegend durchquert, kann er insgesamt über eine Million glitzernder Taler einsammeln. Die verstecken sich hinter Büschen, in Schatzkammern, zerstörbaren Kisten und natürlich Gegnern: Springt Mario oft genug auf seine kauzigen Widersacher oder bearbeitet sie mit zahlreichen Gimmicks, hinterlassen sie nach ihrem Ableben ganze Dukatenstraßen. Apropos Gimmicks: Traditionsge-mäß schlüpft der Latzhosenträger wieder in wunderbar kuriose Kostüme – unter anderem in seinen legendären SUPER MARIO BROS. 3-Waschbär-Anzug.

Die Überraschung für Multiplayer-Freunde: Lokal können zwei 3DS-Besitzer die Solokampagne gemeinsam mit Mario und dessen Zwillingsbruder Luigi meistern. Au- ßerdem beinhaltet NEW SUPER MARIO BROS. 2 einen neuen Bonus-Modus: Unter der Überschrift „Coin Rush“ müssen Spieler in drei zufällig ausgewählten Levels so viele Münzen wie möglich abstauben. Ein ungemein mo-tivierendes System und das einzigartige Serienflair lassen nur ein Fazit zu: Her mit der Million!