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LEGO: DER HOBBIT

Lego-HobbitDerPeter Jacksons Meisterwerke im unnachahmlichen Lego-Gewand.

Liebe- und humorvoll von den „Lego“-Experten Traveller’s Tales entwickelt, bittet LEGO: DER HOBBIT zum Nachspielen wichtiger Szenen aus den ersten beiden Teilen der von Peter Jackson inszenierten DER HOBBIT-Filmtrilogie: EINE UNERWARTETE REISE (2012) und SMAUGS EINÖDE (2013).

Der Aufhänger des Action-Adventures: Im Auftrag des Zauberers Gandalf soll Bilbo Beutlin dem Zwergentrupp um Thorin Eichenschild bei der Rückeroberung des verlorenen Königreichs Erebor im Einsamen Berg helfen. Die Reise führt quer durch Mittelerde: Von Beutelsend über den heimtückischen Hohen Pass im Nebelgebirge bis zu den Tiefen von Orkstadt, Düsterwald und Bruchtal lässt LEGO: DER HOBBIT keine Station aus.

Der Hobbit muss die offene, detailgetreu nachgebildete Welt mit ihren unterschiedlichen Vegetationszonen und atmosphärischen Tag-Nacht- und Wetterwechseln erkunden, Rätsel lösen, Schätze suchen, Edelsteine abbauen, Gegenstände schmieden und riesige Gebäude errichten. Darüber hinaus warten zahlreiche Gegner wie Orks, Trolle, Drachen oder Gollum persönlich auf den Titelhelden, der sich mit einer breiten Auswahl an Waffen und magischen Fähigkeiten zur Wehr setzt.

Spieler steuern aber nicht nur Beutlin, sondern auch Magier Gandalf sowie die Zwerge Thorin, Fíli, Kíli, Óin, Glóin, Dwalin, Balin, Bifur, Bofur, Bombur, Dori, Nori und Ori. Dass Benutzer nach Lust und Laune zwischen den kauzig gestalteten Protagonisten hin- und herwechseln dürfen und die Figuren über individuelle, in einem Inventarsystem erweiterbare Fähigkeiten, Waffen sowie Gegenstände verfügen, gibt dem per Drop-in-/Drop-out-Funktion auch mit Freunden spielbaren Action-Adventure einen spannenden Rollenspiel-Schliff und sorgt für reichlich Abwechslung.

Bleibt nur eine Frage: Was passiert, wenn im Dezember 2014 HIN UND ZURÜCK in die Kinos kommt? Ganz einfach: Pünktlich zum Leinwandstart soll mittels eines Download-Pakets auch der letzte Teil der DER HOBBIT-Trilogie virtuelle Lego-Realität werden.

BOUND BY FLAME

BoundByFlameFantasy-Rollenspiel mit „Engelchen oder Teufelchen?“-Prinzip.

Als von einem Flammendämon be-sessener Söldner haben BOUND-BY- FLAME-Spieler die Wahl: Nutzen sie die übernatürlichen Kräfte des Bösen und verwandeln sich dabei in einen Dämon? Oder kämpfen sie gegen die Verlockung an, bleiben Mensch und erarbeiten sich zusätzliche Fähigkeiten durch harte Arbeit selbst? Je nachdem, ob man die böse oder die gute Seite des eigenen Ichs weiterentwickelt, ergeben sich unterschiedliche Quests, Dialog-verläufe, Erfahrungen und Szenarios. Sobald der besessene Söldner die Grundlagen des Kampfs, des Meuchelmordes und der Feuermagie verinnerlicht hat, trifft er auf Eiskreaturen, Leichen, Untote oder riesige Belagerungsbestien.

Als hilfreich erweisen sich ein dynamisches Kampfsystem in DRAGON-AGE-2-Tradition sowie Bekanntschaften: Der Protagonist kann überall Mitstreiter rekrutieren, die ihm mit individuellen Vorzügen unter die Arme greifen und sich gegenseitig ergänzen. Aber Vorsicht: Gibt der Spielheld seiner dämonischen Seite zu sehr nach und behandelt die befehlbaren, von künstlicher Intelligenz gesteuerten Untertanen nicht ordentlich, dann sind interne Auseinandersetzungen programmiert.

DIVINITY 3: ORIGINAL SIN

Divinity: Original SinPrequel des Rollenspielklassikers.

2002 setzte DIVINE DIVINITY einen Meilenstein der Rollenspielgeschichte. Diverse Ableger später erzählt ORIGINAL SIN nun die Vorgeschichte.

Durch Befehligung eines Kriegers und einer Heldin dürfen Spieler sämtlichen Tugenden frönen, aus denen klassische Rollenspiele geschnitzt sind: Aus isometrischer Ansicht gilt es, die interaktive Welt Rivellon zu erforschen, Mitstreiter zu re-krutieren, rundenbasierte Kämpfe auszutragen, Rätsel zu lösen, Dialoge zu führen oder alte Bekannte aus früheren DIVINITY-Abenteuern wiederzutreffen. Außerdem fertigen Spieler Waffen, kombinieren Gegenstände miteinander, knacken Schlösser, verüben (Taschen-)Diebstähle, bestechen Widersacher und manipulieren nicht zuletzt die vier Elemente mittels Magie.

Dank einer Drop-in-/Drop-out-Funktion kann jederzeit ein zweiter Teilnehmer in das Geschehen ein- und aussteigen. Dass die Spieler in Dialogsituationen unterschiedliche Meinungen vertreten können, sorgt für Würze und entscheidet maßgeblich über die Entwicklung der Beziehung zueinander: Im besten Fall verschmelzen Held und Heldin zu Freunden oder sogar einem Paar – alles ist möglich.

Als Bonbon liegt DIVINITY 3: ORIGINAL SIN der Original-Entwickler-Editor bei: Hiermit können Käufer sogar ihr eigenes Rollenspiel erschaffen und mit Gleichgesinnten teilen.

FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014

FIFA14WCCEx3602DPFTdeOlé, olé: Fußball-WM im Wohnzimmer.

Für die Versoftung der diesjährigen Fußball-WM hat sich der Hersteller Electronic Arts mächtig ins Zeug gelegt. FIFA FUSSBALL-WELTMEISTERSCHAFT BRASILIEN 2014 profitiert von hundert neuen Animationen und einer überarbeiteten Version des FIFA-14-Gameplays: Unter anderem locken präzisere, da enger geführte Dribblings, genauere Passspiele, eine noch realistischere Ballphysik und neue Trainingsmöglichkeiten unter die Sonne Südamerikas.

Hinzu kommen verschiedene Spielmodi: Neben dem „Road To The FIFA World Cup“-Qualifikations-/Turniermodus führt „Road To Rio de Janeiro“ durch zwölf Stadien, dazu feiert die FIFA-Veteranen bekannte Karrierevariante „Captain Your Country“ ihre Rückkehr. Historisch Interessierte freuen sich über das Nacherleben von 60 legendären Szenarien der WM-Geschichte, parallel lassen sich mittels Internet-Verbindung in „Geschichte der Endrunde“ ab Beginn der Weltmeisterschaft aktuelle Begeg-nungen selbst in die Hand nehmen.

Weitere Modi, eine fernsehreife Präsentation und ein dickes Lizenzpaket mit 203 Original-Mannschaften, knapp 7500 Spielern und 21 Stadien runden das Kicker-Spektakel ab.

The Black Keys – TURN BLUE

91Ui4l5veDL._SL1500_Garagenrock 2.0

Der Vergleich von Black Keys und White Stripes ging in Ordnung – beide wurden zu Recht für ihren ruppigen, spontanen Stil gepriesen. Mittler-weile haben sich die Zeiten aber geändert, die White Stripes sind Schnee von gestern, während Dan Auerbach (g, v) und Patrick Carney (d) zu Stars aufstiegen, die New Yorks Madison Square Garden ausverkaufen. Auch musikalisch ist die Zeit nicht stehen geblieben, seit vier Jahren tritt das ehemalige Lo-Fi Duo mit Bassist und Keyboarder auf. Auerbach zog vom Heimatort Akron nach Nashville und wurde zum gefeierten Produzenten, der u.a. Lana del Rey, Hanni El Kathib und Dr. John betreute. Mit entsprechend erweitertem musikalischen Horizont spielten die Black Keys nun Album Nummer acht ein. Der sanft-melancholische Öffner ›Weight Of Love‹ gemahnt an den Westcoast Rock der seligen Hippie-Zeit, das gleißende Gitarrensolo erinnert an Quicksilver Messenger Service, die melodischen Akkorde an Buffalo Springfield und Neil Young, die Orgel an die Doors. Nachfolger ›In Time‹ ist ebenfalls melancholisch und eingängig zugleich, mit seinem funky Beat und Auerbachs Falsettstimme mixt es Disco und abgerundeten Garagenrock. Überhaupt sind erstaunlich viele Stücke von hoher Eingängigkeit am Start, auch der Titelsong ›Turn Blue‹ ist ein Gehörgangschmeichler mit verführerischer Melodie. Pop-Elemente und Rückgriffe auf Stax -Soul finden sich auf der Scheibe ebenso wie kunstvolle Soundbäder, nur der vorwärtsmarschierende Beat von Carneys Drums erinnert noch an die Anfangsphase. Heraus kommt Garagenrock 2.0, für den die „schwarzen Tasten“ ihren Klangkosmos hörbar erweitert haben.

Anathema – DISTANT SATELLITES

356101401994780Dank der Hilfe von Steven Wilson ein wahrer Ohrenschmaus!

Es scheint, als ob sich in der Rockmusik ein genereller Wandel vollzieht, Stück für Stück, beinahe unauffällig, aber dennoch mit eindeutigem Kurs: Die Grenzen extremer Musik sind endgültig erreicht, das neue Ziel ist die stilistische Mitte. Während die schwedischen Opeth ihre bitterbösen Death Metal-Attitüden gegen ein 70er-Jahre-Prog-Gewand getauscht haben, vollziehen Anathema aus Liverpool seit gut zehn Jahren eine Metamorphose zum poppigen Artrock. Und wie auch beim neuesten Opeth-Output hat auf DISTANT SATELLITES der Porcupine Tree-Chef Steven Wilson seine Finger im Spiel. Wilson hat Teile des Albums gemischt und dafür gesorgt, dass die Hinwendung zum Leichteren nicht zur Seichtigkeit degeneriert, sondern die prickelnde Spannung, die atmosphärische Dichte und die nicht in Worte zu kleidende Magie immer noch erhalten bleiben. Und so finden die Sänger Vincent und Daniel Cavanagh auch diesmal wieder einen Klangteppich vor, der in Phasen ein wenig an die Pink-Floyd-Ära von THE DIVISION BELL erinnert, Pop mit Prog mischt und mit der wunderbaren Lee Douglas ein weibliches Gegenstück präsentiert. Große Gefühle, große Musik, großes Kino!

Archie Bronson Outfit – WILD CRUSH

Archie Bronson OutfitBluesrock mit Hipster-Attitüde.

Lawrence Bell versteht was von Musik, das steht außer Frage. Der Mann hat schließlich das Label Domino Records gegründet und somit die Karrieren der Arctic Monkeys und Franz Ferdinands zu verantworten. Wenn so jemand einem Trio, dessen Show er zufällig in seinem Stamm-Pub mitbekommt, sofort begeistert einen Plattenvertrag aufdrängt, dann sollte wohl was dran sein. Was hat Bell so begeistert? Die Kombination aus zwei Dritteln bewährtem, verzerrt röhrendem und stampfendem Bluesrock und einem Drittel schrulliger Hipster-Artyness des Archie Bronson Outfit war’s. Auch auf ihrem vierten Album klingen die Londoner wie der Moment, an dem an der Ampel links von dir ein Auto hält, aus dem die Black Keys dröhnen und rechts eins, dessen Fahrer die Flaming Lips aufgedreht hat – und wie’s der Zufall so will, haben beide Songs den gleichen Beat und greifen ineinander. Das Ergebnis hat sowohl eine sonderbare Wucht als auch enormes Auf-den-Sack-geh-Potenzial.

Arthemis – LIVE FROM HELL

91IK1JYRyUL._SL1500_Live-Album für alle 80er-Fans!

Metal aus Italien genießt leider einen recht zweifelhaften Ruf. Viele finden, dass die Südeuropäer oft ein Über-maß an Pathos und Kitsch an den Tag legen oder zu sehr versuchen, die gängigen Klischees in ihre Musik zu legen. Glücklicherweise ist das jedoch bei Arthemis beides nicht der Fall. Natürlich strotzt das Album vor Pathos, doch genau im Richtigen Maß und sehr authentisch. LIVE FROM HELL wurde beim Hard Rock Hell VII-Festival in Gwynedd, North Wales, im vergangenen November aufgezeichnet. Die Dynamik der acht mitgeschnittenen Songs bleibt gleichbleibend auf hohem Niveau, Frontmann Fabio Dessi und seine Bandkollegen bieten durch und durch hohe Qualität. Vom Opener ›Scars On Scars‹ bis zum letzten Stück ›Vortex‹ geben Arthemis alles und begeistern das walisische Publikum, was auf der Aufnahme auch deutlich zu hören ist. Wirklich Neues bietet dieses Album natürlich nicht, doch vor allem Fans des 80er-Jahre-Metals werden hier glänzende Augen bekommen.