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R.E.M. – UNPLUGGED: THE COMPLETE 1991 AND 2001 SESSIONS

R.E.M.Ausgestöpselt: Erstveröffentlichung von zwei MTV-Shows auf Doppel-CD.

Gleich zweimal wiederfuhr den mittlerweile aufgelösten R.E.M. die Ehre, MTVs langlebige Reihe UNPLUGGED zu bestreiten. Erstaunlicherweise war weder die Aufzeichnung aus den New Yorker Chelsea Studios vom 10. April 1991, noch die vom 21. Mai 2001 in den hauseigenen MTV Studios bislang auf Tonträger erhältlich. UNPLUGGED: THE COMPLETE 1991 AND 2001 SESSIONS holt Versäumtes nach und legt sogar noch dazu. Gesellen sich doch zu den ursprünglich im TV gesendeten Titeln elf weitere, bislang unveröffentlichte hinzu. Interessanterweise entstanden beide Moment-aufnahmen, als Entwicklung und Karriere des mit Preisen, Trophäen und Edelmetall überhäuften Quartetts aus Athens, Georgia, sich an wichtigen Wendepunkten befanden. Für die erste Unplugged-Session wählten Sänger Michael Stipe, Gitarrist Peter Buck, Schlagzeuger Bill Berry und Bassist Mike Mills, deren langsamer wie unaufhaltsamer Aufstieg in den Rock-Olymp vier Jahre zuvor mit dem fünften LP-Werk DOCUMENT begann, Songs aus dem seinerzeit gerade erschienenen siebten Album OUT OF TIME mit akustischen Fassungen von ›Low‹, ›Radio Song‹ und den Überhit ›Losing My Religion‹. Weiteres Material setzt sich zusammen aus fünf Alben der vergangenen acht Jahre. Als ältester fungiert ›Perfect Circle‹ aus dem Debüt MURMUR. Fan-Favoriten wie ›Fall On Me‹ und ›It’s The End Of The World As We Know It (And I Feel Fine)‹ ergänzen sich mit dem Troggs-Cover ›Love Is All Around‹ sowie den bis dato unveröffentlichten Stücken ›Fretless‹, ›Get Up‹ und ›World Leader Pretend‹. Bei der zweiten Session zehn Jahre später mit hauptsächlich Material aus Studiowerk Nummer zwölf, REVEAL (u.a. ›Imitation Of Life‹, ›All The Way To Reno (You‘re Gonna Be A Star)‹), fehlte der aus gesundheitlichen Gründen 1997 ausgeschiedene Schlagzeuger Bill Berry. Aus insgesamt acht Alben rekrutieren sich rare Goodies wie ›Daysleeper‹, ›Find The River‹, ›Cuyahoga‹ und ›Country Feedback‹. Sechs weitere, darunter auch der Durchbruchshit ›The One I Love‹, wurden als Bonus beigefügt.

Uncle Tupelo – NO DEPRESSION

UncleTupeloNoDepressionVinylUnser Onkel hat keine Depressionen: ein Debüt mit nachhaltiger Wirkung.

Gemeinhin Unverständnis ernteten The Byrds 1968: Als die West-küstenpioniere zuerst auf THE NOTORIOUS BYRD BROTHERS vermehrt Country integrierten, um mit dem Nachfolger SWEETHEART OF THE RODEO schließlich einen lupenreinen Meilen-stein im Grand-Ole-Opry-Stil zu liefern, ließ die Akzeptanz des Publikums anfänglich auf sich warten. Nicht minder kontroverse Reaktionen ernteten 1990 Uncle Tupelo aus Belleville, Illinois, für ihren Erstling NO DEPRESSION. Eine urwüchsig Mixtur aus Country, Punk, Americana und Garagen Rock. Ganz ohne den bis dato gängigen Cow-Punk zu bemühen. NO DEPRESSION präsentierte sich dank des souveränen Trios Mike Heidorn, Jay Farrar und Jeff Tweedy schon als den Flegeljahren entwachsen. Und zwar mit 13 exzellenten Songs – elf eigenen sowie zwei Coverversionen (Lead Bellys ›John Hardy‹, A.P. Carters Titelsong) -, deren Sujets nach klassischer Manier die Kleinstadtperspektive im Mittleren Westen widerspiegelten. Vor allem das Vokalisten-, Multiinstrumentalisten- und Kompo-nistendoppel Jay Farrar und Jeff Tweedy, mal im Alleingang, mal im Duett oder auch mal brüsk gegeneinander, verstand aus wunderbar rustikalen Hymnen wie ›Graveyard Shift‹, ›Whiskey Bottle‹, ›Factory Bell‹ und ›Live Worth Livin’‹ das Beste herauszuholen. Zudem geschah ein Wunder: Binnen eines Jahres setzte das mit schlappen 3.500 Dollar gegründete Indie-Label Rockville allein in den USA 15.000 Einheiten von NO DEPRESSION ab, was naturgemäß allerlei Band-Nachahmer nach sich zog. Auf vier fabelhafte Alben brachten es Uncle Tupelo bis zu ihrer Trennung im Jahr 1994. Und für kultige Nach-folgeformationen sorgten Uncle Tupelo auch noch: Jay Farrar formierte Son Volt, Jeff Tweedy initiierte Wilco.

The Mars Volta – DE-LOUSED IN THE COMATORIUM

delousedEin Meilenstein als Debüt: Wie zwei ehemalige Mitglieder von At The Drive-In die Welt verblüfften.

Reichlich gewagt für einen Erstling: ein schwer verdaulicher Stoff wie aus einer modernen Bühnen-inszenierung. Im Mittel-punkt: der Freitod eines Bohemi-ens. Von den gerade aus der Taufe gehobenen The Mars Volta samt Produzentenlegende Rick Rubin auf epische Länge konzipiert und stilistisch so unorthodox präsentiert, das zartbesaitete Popgemüter spätestens nach den ersten fünf Minuten abwinken, darüber beunruhigt, ob sie das Abendessen drin behalten. DE-LOUSED IN THE COMATORIUM nennt sich das im Früh-sommer 2003 erschienene, in seiner komplexen Gesamtheit reichlich irritierende Werk. Der Plot (Protagonist Cerpin Taxt fällt in ein einwöchiges Koma, nachdem er eine Überdosis an Morphium und Rattengift erwischt hat) kreist lose um die Lebensgeschichte von Julio Venegas (1972–1996), einem Freund von Sänger Omar Rodri-guez-Lopez und Gitarrist Cedric Bixler Zavala. Sieben Jahre nach dessen Freitod widmet sich das progressive Rock-Konzept seinem Gedenk-en. Gleich einer griechischen Tragödie stirbt kurz nach Vollendung des Werks Jeremy Michael Ward, bei den Studio-Aufnahmen zuständig für Spezialeffekte und als Sänger der Band De Facto durchaus ein Künstler auf Augenhöhe, an einer Heroinüberdosis. Bei Omar Rodriguez-Lopez’ und Cedric Bixler Zavalas 2001 vorerst aufgelöster Formation At The Drive-In fungierten noch Wut und Aggression als maßgeblicher Antrieb, bei DE-LOUSED IN THE COMATORIUM regiert eine geradezu akademische Vielfalt. Da sitzt jede Note, jeder noch so abrupte Tempowechsel und jedes noch so vertrackte Arrangement. Es ist ein vielteiliges Genre-Puzzle aus Fragmenten des Jazz, Fusion, Rock, Latin, Blues und Psychedelic. Collagenhafte Klanglandschaften mit minutenlangen Instrumentalpassagen wabern verspielt von einer Phase in die nächste. Bilden Song um Song ein ineinander verschachteltes Gesamt-kunstwerk, das von den Träumen eines im Koma Liegenden erzählt, der zum Finale erwacht und sich entschließt, zu sterben. Fürwahr harter Stoff, anders kann man das kaum sagen.

Kiss – LOVE GUN / CREATURES OF THE NIGHT / ASYLUM / KISS UNPLUGGED / PSYCHO CIRCUS

love gunNicht ihre stärkste Phase, aber dennoch mitunter hörenswert: fünf Kiss-Alben aus den 80er und 90er Jahren.

Kiss werden vierzig Jahre alt. Zum runden Geburtstag veröffentlichen die Business-Rocker um Gene Sim-mons neben einem gigantischen Box-Set auch alle ihre Alben einzeln als limitierte 180-Gramm-Vinyls inklusive Download-Voucher. Nach dem ersten Re-Release- Schwung sind nun die Alben LOVE GUN, CREATURES OF THE NIGHT, ASYLUM, KISS UNPLUGGED und PSYCHO CIRCUS an der Reihe. Die Gestaltung der Platten ist weitestgehend (abgesehen von der „entschärften“ Typografie des Bandnamen) an die Aufmachung der Origi-nale angelehnt. So beinhaltet LOVE GUN – das wohl bedeutendste Werk der diesmal erscheinenden fünf Alben – wie auch bereits im Jahr 1977 eine Papp-“Love Gun“ zum selbst basteln. CREATURES OF THE NIGHT, das erste Album mit Frehley-Ersatz Vinnie Vincent, mit seinem typisch für die 80er aufgeblasenen Hall-Sound, gilt als eines der bis dahin härtesten Kiss-Alben. Nochmal getoppt wird dieses Klanggewand von ASYLUM. Auch der mittlerweile vierte Kiss-Lead-Gitarrist, Bruce Kulick, mit seiner traditionelleren Spielweise konnte kaum etwas an der damaligen Pop-Metal-Ausrichtung der Band ändern. KISS UNPLUGGED, die 1995 für MTV aufgezeichnete Sendung, markierte einen wichtigen Punkt in der jüngeren „Kisstory“: Zum ersten Mal wurden Hits wie ›Beth‹, ›Domino‹ und ›Rock And Roll All Nite‹ in feinsten und dennoch enorm kraftvollen Akustik-Versionen aufgenommen. Außerdem war dieser Auftritt die Rückkehr von Ace Frehley und Peter Criss, die neben Bruce Kulick und Eric Singer auftraten. Dieser Erfolg legte dann auch den Grundstein für das 1998er Reunion-Album PSYCHO CIRCUS, das zwar nicht an die Größe vergangener 70er-Tage anschließen, mit dem sich Kiss aber doch endgültig von schwächeren „unmaskierten“ Zeiten distanzieren konnten.

Grant Lee Buffalo – FUZZY

GrantLeeBuffaloFuzzyVinylEin Kultdebüt für die Ewigkeit: Michael Stipes Album des Jahres 1993.

Als Kernmitglied von Shiva Burlesque vereinte Sänger, Gitarrist und Komponist Grant Lee Phillips Blues, Americana und Psychedelia. Zwei heutzutage rare und gesuchte Alben (SHIVA BURLESQUE, MERCURY BLUES) später bündelte er seine Kreativität mit Shiva-Schlagzeuger Joey Peters und Bassist Paul Kimble neu, benannte das Westküsten-Trio Grant Lee Buffalo und erntete noch vor Veröffentlichung des Debüts FUZZYS im Februar 1993 von allen Seiten Lobeshymnen: „The best album of the year hands down“, urteilte etwa R.E.M.s Michael Stipe selbstlos, sorgte für einige weitere weltweit publizierte Bonmots und nahm den vielversprechenden Nachwuchs schließlich als Support mit auf Tournee. Das stringente Paket Grant Lee Buffalo/R.E.M. passte nicht nur zwischenmenschlich, sondern vor allem auch musikalisch. Denn Grant Lee Buffalo, die sich 1998 nach vier exzellenten Alben trennten und erst 13 Jahre später eine Wieder-vereinigung wagten, bedienten sich prinzipiell aus dem gleichen Stil-Fundus wie ihre Förderer. Mal abgesehen von ›Grace‹, einem sechsminütigen E-Gitarren-Exzess à la Velvet Underground, em-pfiehlt sich FUZZY als ein in weiten Teilen semi-akustisches Folk-Werk mit mancherlei Überrasch-ungen. Dessen hypnotischer Titelsong, der letztendlich den Vertrag mit Slash Records initiierte, erschien zuerst auf Bob Moulds Liebhaber-Label Singles Only. Mit dem Abstand von immerhin 21 Jahren lassen sich den Songs – etwa der Spott-hymne ›American Snoring‹, dem Jazz-Folk-Hybriden ›The Shining Hour‹, dem Bar-Room-Blues ›Dixie Drug Store‹ oder der Laut-Leise-Ode ›Jupiter And Teardrop‹ – noch heute jene Quali-täten nachweisen, die Grant Lee Phillips in einem Interview einst so umschrieb: „Wir besitzen mittlerweile ziemich viel Übung darin Alben zu produzieren, die wie Soundtracks zu nie gedrehten Filmen wirken.“

The Black Keys – TURN BLUE

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Der Vergleich von Black Keys und White Stripes ging in Ordnung – beide wurden zu Recht für ihren ruppigen, spontanen Stil gepriesen. Mittler-weile haben sich die Zeiten aber geändert, die White Stripes sind Schnee von gestern, während Dan Auerbach (g, v) und Patrick Carney (d) zu Stars aufstiegen, die New Yorks Madison Square Garden ausverkaufen. Auch musikalisch ist die Zeit nicht stehen geblieben, seit vier Jahren tritt das ehemalige Lo-Fi Duo mit Bassist und Keyboarder auf. Auerbach zog vom Heimatort Akron nach Nashville und wurde zum gefeierten Produzenten, der u.a. Lana del Rey, Hanni El Kathib und Dr. John betreute. Mit entsprechend erweitertem musikalischen Horizont spielten die Black Keys nun Album Nummer acht ein. Der sanft-melancholische Öffner ›Weight Of Love‹ gemahnt an den Westcoast Rock der seligen Hippie-Zeit, das gleißende Gitarrensolo erinnert an Quicksilver Messenger Service, die melodischen Akkorde an Buffalo Springfield und Neil Young, die Orgel an die Doors. Nachfolger ›In Time‹ ist ebenfalls melancholisch und eingängig zugleich, mit seinem funky Beat und Auerbachs Falsettstimme mixt es Disco und abgerundeten Garagenrock. Überhaupt sind erstaunlich viele Stücke von hoher Eingängigkeit am Start, auch der Titelsong ›Turn Blue‹ ist ein Gehörgangschmeichler mit verführerischer Melodie. Pop-Elemente und Rückgriffe auf Stax -Soul finden sich auf der Scheibe ebenso wie kunstvolle Soundbäder, nur der vorwärtsmarschierende Beat von Carneys Drums erinnert noch an die Anfangsphase. Heraus kommt Garagenrock 2.0, für den die „schwarzen Tasten“ ihren Klangkosmos hörbar erweitert haben.

FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014

FIFA14WCCEx3602DPFTdeOlé, olé: Fußball-WM im Wohnzimmer.

Für die Versoftung der diesjährigen Fußball-WM hat sich der Hersteller Electronic Arts mächtig ins Zeug gelegt. FIFA FUSSBALL-WELTMEISTERSCHAFT BRASILIEN 2014 profitiert von hundert neuen Animationen und einer überarbeiteten Version des FIFA-14-Gameplays: Unter anderem locken präzisere, da enger geführte Dribblings, genauere Passspiele, eine noch realistischere Ballphysik und neue Trainingsmöglichkeiten unter die Sonne Südamerikas.

Hinzu kommen verschiedene Spielmodi: Neben dem „Road To The FIFA World Cup“-Qualifikations-/Turniermodus führt „Road To Rio de Janeiro“ durch zwölf Stadien, dazu feiert die FIFA-Veteranen bekannte Karrierevariante „Captain Your Country“ ihre Rückkehr. Historisch Interessierte freuen sich über das Nacherleben von 60 legendären Szenarien der WM-Geschichte, parallel lassen sich mittels Internet-Verbindung in „Geschichte der Endrunde“ ab Beginn der Weltmeisterschaft aktuelle Begeg-nungen selbst in die Hand nehmen.

Weitere Modi, eine fernsehreife Präsentation und ein dickes Lizenzpaket mit 203 Original-Mannschaften, knapp 7500 Spielern und 21 Stadien runden das Kicker-Spektakel ab.

DIVINITY 3: ORIGINAL SIN

Divinity: Original SinPrequel des Rollenspielklassikers.

2002 setzte DIVINE DIVINITY einen Meilenstein der Rollenspielgeschichte. Diverse Ableger später erzählt ORIGINAL SIN nun die Vorgeschichte.

Durch Befehligung eines Kriegers und einer Heldin dürfen Spieler sämtlichen Tugenden frönen, aus denen klassische Rollenspiele geschnitzt sind: Aus isometrischer Ansicht gilt es, die interaktive Welt Rivellon zu erforschen, Mitstreiter zu re-krutieren, rundenbasierte Kämpfe auszutragen, Rätsel zu lösen, Dialoge zu führen oder alte Bekannte aus früheren DIVINITY-Abenteuern wiederzutreffen. Außerdem fertigen Spieler Waffen, kombinieren Gegenstände miteinander, knacken Schlösser, verüben (Taschen-)Diebstähle, bestechen Widersacher und manipulieren nicht zuletzt die vier Elemente mittels Magie.

Dank einer Drop-in-/Drop-out-Funktion kann jederzeit ein zweiter Teilnehmer in das Geschehen ein- und aussteigen. Dass die Spieler in Dialogsituationen unterschiedliche Meinungen vertreten können, sorgt für Würze und entscheidet maßgeblich über die Entwicklung der Beziehung zueinander: Im besten Fall verschmelzen Held und Heldin zu Freunden oder sogar einem Paar – alles ist möglich.

Als Bonbon liegt DIVINITY 3: ORIGINAL SIN der Original-Entwickler-Editor bei: Hiermit können Käufer sogar ihr eigenes Rollenspiel erschaffen und mit Gleichgesinnten teilen.