0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 1132

BOUND BY FLAME

BoundByFlameFantasy-Rollenspiel mit „Engelchen oder Teufelchen?“-Prinzip.

Als von einem Flammendämon be-sessener Söldner haben BOUND-BY- FLAME-Spieler die Wahl: Nutzen sie die übernatürlichen Kräfte des Bösen und verwandeln sich dabei in einen Dämon? Oder kämpfen sie gegen die Verlockung an, bleiben Mensch und erarbeiten sich zusätzliche Fähigkeiten durch harte Arbeit selbst? Je nachdem, ob man die böse oder die gute Seite des eigenen Ichs weiterentwickelt, ergeben sich unterschiedliche Quests, Dialog-verläufe, Erfahrungen und Szenarios. Sobald der besessene Söldner die Grundlagen des Kampfs, des Meuchelmordes und der Feuermagie verinnerlicht hat, trifft er auf Eiskreaturen, Leichen, Untote oder riesige Belagerungsbestien.

Als hilfreich erweisen sich ein dynamisches Kampfsystem in DRAGON-AGE-2-Tradition sowie Bekanntschaften: Der Protagonist kann überall Mitstreiter rekrutieren, die ihm mit individuellen Vorzügen unter die Arme greifen und sich gegenseitig ergänzen. Aber Vorsicht: Gibt der Spielheld seiner dämonischen Seite zu sehr nach und behandelt die befehlbaren, von künstlicher Intelligenz gesteuerten Untertanen nicht ordentlich, dann sind interne Auseinandersetzungen programmiert.

LEGO: DER HOBBIT

Lego-HobbitDerPeter Jacksons Meisterwerke im unnachahmlichen Lego-Gewand.

Liebe- und humorvoll von den „Lego“-Experten Traveller’s Tales entwickelt, bittet LEGO: DER HOBBIT zum Nachspielen wichtiger Szenen aus den ersten beiden Teilen der von Peter Jackson inszenierten DER HOBBIT-Filmtrilogie: EINE UNERWARTETE REISE (2012) und SMAUGS EINÖDE (2013).

Der Aufhänger des Action-Adventures: Im Auftrag des Zauberers Gandalf soll Bilbo Beutlin dem Zwergentrupp um Thorin Eichenschild bei der Rückeroberung des verlorenen Königreichs Erebor im Einsamen Berg helfen. Die Reise führt quer durch Mittelerde: Von Beutelsend über den heimtückischen Hohen Pass im Nebelgebirge bis zu den Tiefen von Orkstadt, Düsterwald und Bruchtal lässt LEGO: DER HOBBIT keine Station aus.

Der Hobbit muss die offene, detailgetreu nachgebildete Welt mit ihren unterschiedlichen Vegetationszonen und atmosphärischen Tag-Nacht- und Wetterwechseln erkunden, Rätsel lösen, Schätze suchen, Edelsteine abbauen, Gegenstände schmieden und riesige Gebäude errichten. Darüber hinaus warten zahlreiche Gegner wie Orks, Trolle, Drachen oder Gollum persönlich auf den Titelhelden, der sich mit einer breiten Auswahl an Waffen und magischen Fähigkeiten zur Wehr setzt.

Spieler steuern aber nicht nur Beutlin, sondern auch Magier Gandalf sowie die Zwerge Thorin, Fíli, Kíli, Óin, Glóin, Dwalin, Balin, Bifur, Bofur, Bombur, Dori, Nori und Ori. Dass Benutzer nach Lust und Laune zwischen den kauzig gestalteten Protagonisten hin- und herwechseln dürfen und die Figuren über individuelle, in einem Inventarsystem erweiterbare Fähigkeiten, Waffen sowie Gegenstände verfügen, gibt dem per Drop-in-/Drop-out-Funktion auch mit Freunden spielbaren Action-Adventure einen spannenden Rollenspiel-Schliff und sorgt für reichlich Abwechslung.

Bleibt nur eine Frage: Was passiert, wenn im Dezember 2014 HIN UND ZURÜCK in die Kinos kommt? Ganz einfach: Pünktlich zum Leinwandstart soll mittels eines Download-Pakets auch der letzte Teil der DER HOBBIT-Trilogie virtuelle Lego-Realität werden.

Orphan Black

orphanEs ist eine der großen Ungerechtigkeiten des letzten Jahres, das „Orphan Black“-Hauptdarstellerin Tatiana Marslany bei den großen Preisverleihungen leer ausging. Immerhin ist ihre Tätigkeit in der Science-Fiction-Eigenproduktion des neu geschaffenen Senders BBC America eben nicht auf eine Rolle beschränkt, Maslany schlüpft gleich in ein halbes Duzend Figuren. Denn Protagonistin Sarah Manning (Marslany) muss feststellen, dass sie nicht so einzigartig ist, wie sie gerne glauben würde, nachdem sie auf eine Doppelgängerin trifft. Als sich diese vor ihren Augen das Leben nimmt, nutzt die kleinkriminelle Sarah die Gunst und kapert deren brachliegendes Leben. Was sich jedoch als keine besonders umsichtige Entscheidung erweist, schließlich war die Doppelgängerin in brisante Nachforschungen verstrickt, die Sarah zu weiteren Personen führen, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten sind. Allesamt in ihren Eigenarten und unterschiedlichen Charakteren von Maslany brillant verkörpert, forschen die Sarah-Klone gemeinsam an ihrer mysteriösen Herkunft.

Zwei vom alten Schlag

zweivomaltenschlagEs erhärtet sich der Eindruck, dass Robert DeNiro gar keinen klassischen Agenten mehr beschäftigt, sondern lediglich einen Anruf-beantworter, der auf jede telefonische Anfrage ein automatisiertes „Ja, sicher macht er das“ aussendet. Anders lässt sich die etwas uninspirierte Rollenwahl des großen Darstellers wohl nicht erklären. Denn auch in dieser gemächlich mändernden und klischeereichen Sportkomödie über zwei alternde Boxer, die ihre langjährig gepflegte Rivalität nun noch einmal im Ring ausleben wollen, betreibt De Niro nachhaltige Demon-tage am eigenen Erbe. Sein Gegenüber Sylvester Stallone kann wenigstens noch auf die Erfolge seines geriatrischen Actiongipfels der „Expendables“ verweisen, De Niro suhlt sich nun schon zum wiederholten Mal in wert- wie sinnbefreiter Durchschnittlichkeit. Besonders ärgerlich erscheint dies im Hinblick auf das eigentliche, selbstironische Potenzial des schwerfälligen Films, der bereits in der ersten Runde mit technischem K.O. aus dem DVD-Player fliegen sollte.

Buddy

buddyAllmählich wird klar, was Michael Bully Herbig fehlt: Jemand der ihm sagt: „Alter, keine gute Idee.“ Nicht nur wäre dem versehentlich an alte Klamaukerfolge glaubenden Pub-likum so manche cineastische Grenzerfahrung zwischen tödlicher Langeweile und deutschem Zwangshumor erspart geblieben, auch Herr Herbig hätte sein Talent vielleicht besser verwenden können. Denn worauf Herbig, hier als Regisseur, Autor und Haupt-darsteller, mit seiner erstaunlich witzbefreiten Dramödie um Schutzengel Buddy (Herbig) und dessen Mündel Eddie (Alexander Fehling) abzielt, scheint offensichtlich: Heiter be-schwingt, aber dennoch mit ernstem Kern, humorvoll aber dennoch seriös in seiner Cha-rakterzeichnung. Alles gewiss ehrenwerte Vor-sätze, die sich im Angesicht tonaler Schwank-ungen und träger, lauwarmer Witzchen aber alsbald verflüchtigen. Was bleibt, ist die traurige Erkenntnis, dass jener Mann, den man noch vor einigen Jahren als deutsche Filmhoffnung feierte, seinen Zenit vielleicht doch bereits überschritten hat.

All Is Lost

allislostEin Knirschen, ein dumpfer Schlag, schon scheint das Schicksal des Skippers (Robert Redford) besiegelt: Seine Segelyacht, auf Kurs über den Pazifik, hat einen Schiffscontainer gerammt, Wasser strömt ins Schiff, die Lage wird mit jeder Minute prekärer. Besonnen und mit gezielten Handgriffen geht der Kapitän die dringlichsten Probleme an – Boot freimachen, Leck schließen – nur um anschließend von den Naturgewalten in Form eines tropischen Sturms übermannt zu werden. Was bis gerade eben noch eine brisante, aber zu meisternde Situation darstellte, wird schlagartig zur akuten Lebensgefahr. Beinahe wortlos entspinnt Regisseur J.C. Chandor („Margin Call“) sein Ein Personen-Drama zum faszinierenden wie ungemein fesselnden Überlebens-kampf, in dem Redford seinem sowieso imposanten Resumée eine weitere Glanzleistung hinzufügt: Zwischen pragmatischer Logik, stoischer Gelassenheit und zunehmender Ver-zweiflung ob der sich verschärfenden Lage, gibt Redford den erfahrenen Nautiker in einer absoluten Ausnahmedarbietung, während Chandor mit bemerkenswerter Stilsicherheit und handwerklicher Perfektion die eskalierende Dring-lichkeit der Lage brillant einfängt. Nicht zuletzt auf Grund des erbarmungslosen Realismus ist das Seefahrer-Epos fesselnder als jede Bondage-Convention. „All Is Lost“ erscheint als erdgebundenes, furioses und intimeres Gegenstück zu Cuaròns stratosphärischem Überlebens-kampf „Gravity“. Statt auf lärmendes Tränen-drüsenpathos zu setzen, vertraut J.C. Chandor auf die wortkarge und dadurch emotional weit effektivere Innenansicht seines Protagonisten im Angesicht schwindender Hoffnungen.

Wolf Creek 2

Wolf-Creek2-Poster.Mick Taylor (John Jarrat) ist ohne Frage einer der unangenehmeren Psychopathen aus der jüngeren Horrorfilmgeschichte. Auch, weil er sich bereits im ersten Teil des australischen Slashers als brutaler Killer erwies, der seine Opfer neben körperlicher Gewalt mit zynischen Bonmots zusetzte. Vor allem jedoch, da Mick nur eine filmgewordene Fassade für das reale Grauen ist – beide Filme beruhen immerhin auf grausigen wahren Fällen, die hier horrorgerecht in einer Geschichte verdichtet wurden. Dabei wird Mick als Outback-Hinterwäldler zum Gesicht hinter einer Handvoll ungeklärter Mordfälle, einer, der sich als tödliche Anti-These zu Crocodile Dundee durchs ländliche Idyll mordet. Dabei legt sich der Killer neben deutschen Rucksacktouristen auch mit den Einheimischen und der örtlichen Polizei an, gegen seine untrügliche Ortskenntnis und seine beispiellose Brutaliät scheint aber kein Kraut gewachsen. Schön brachial geht Regisseur Greg McLean hier zu Werke, würzt sein Horrorsequel mit pechschwarzem Humor und zitiert ausgiebig aus Meilensteinen des Genres.

The Unknown Known

the-unknown-known-posterNachdem sich Doku-Filmer Erol Morris bereits mit dem ehemaligen US-Verteidigungsminister Robert McNamara zusammensetzte und sich von ihm Logik und Argumentation hinter den Entscheidungen zu Kuba-Krise und Vietnam-Krieg erklären ließ, widmet sich Morris nun Donald Rumsfeld. Anhand von dessen abertausenden Memos, die er während seiner politischen Karriere für Mitarbeiter als ideologische wie praktische Richtlinien verfasste, zielt Morris darauf ab, die persönliche Weltsicht des mächtigen Politikers auszuleuchten. Das Ergbnis ist so erhellend wie frustrierend. Denn Rumsfeld erweist sich als aalglatter und erschreckend eingebildeter Dünnbrettbohrer, dessen mangelnde intellektuellen Fertigkeiten im Licht der offensichtlichen Fehltritte amerikanischer Sicherheitspolitik der letzten Jahre schonungslos freigelegt werden. Die von Rumsfeld in vermeintlich originellen Apho-rismen festgehaltene Ignoranz im Angesicht weitreichender Entscheidungen zeigt dabei vor allem eines: Auch auf allerhöchster Entscheidungsebene regieren im „War On Terror“ vornehmlich Unwissenheit und Ungewissheit.