Witchrider kommen aus Österreich – und klingen nach amerikanischer Wüste. Das wundert nicht, wenn man weiß, dass das hierzulande noch unbekannte Trio sich ursprünglich Desert Mountain nennen wollte – in Anlehnung an die kultigen „Desert Sessions“. Und die sind auch auf MOUNTABLE STAIRS nicht weit: Die Platte klingt extrem nach Josh Hommes Queens Of The Stone Age. So erinnert die erste Single ›Black‹ an ›You Can’t Quit Me, Baby‹, ›Far From You‹ zieht Parallelen zu ›How To Handle A Rope‹, und bei ›One For Five‹ schauen sogar die Eagles Of Death Metal mal kurz vorbei. ›Styx‹ beendet die Platte mit Homme’schen Lauten und groovendem Sound. Apropos Homme: Der King Of The Desert schwebt immer mal wieder (vor allem bei ›The Fog‹) wie ein Geist über das Album hinweg (Sänger Daniel Doringer versucht sich an den hohen Tönen, was ihm aber auch gelingt), genau wie Kumpel Dave Grohl. Und da wären wir auch schon beim Positiven: Hier und da lugen auch die Foo Fighters um die Ecke ( ›OCD‹, ›I’m Outta Breath‹) und – na, geht doch – bei dem leicht vertrackten ›The Cabin‹ und ›Unmountable Stairs‹ bringen Witchrider teilweise eigene Klang-Perlen mit ein, was sie von einer flexibleren Seite zeigt. Kurzum: Entweder sind Witchrider eine verdammt gute Coverband – oder sie haben sich clever aus dem Inspirationstopf bedient. Für Album Nummer zwei täten daher allerdings andere Einflüsse gut, um sich in der europäischen Stonerrock-Welt einen eigenen Platz zu sichern. An Potenzial mangelt es ja nicht.
Seht hier das brandneue Video zum Song ›Crows In Swine‹
Die Band aus Portland präsentiert den offiziellen Clip zur dritten Single ihres Ende vergangenen Jahres veröffentlichten Albums WHALES AND LEECHES.
Für das Video zu ›Crows In Swine‹ haben sich Red Fang einen besonderen Clou ausgedacht: Die Stoner-Rocker haben sich den Animator Adam Avilla ins Boot geholt, der ein äußerst effektvolles Bildkunstwerk geschaffen hat. Das Blut spritzt nur so in dem handlungsreichen Kurzfilm. Sänger Bryan Giles findet das Werk denn auch „brutal süß“. ›Crows In Swine‹ ist die dritte Single von Red Fangs jüngstem Studioalbum WHALES AND LEECHES, das Ende vergangenen Jahres erschienen ist.
Hier gibt’s das Video zum Song ›Crows In Swine‹ – nichts für schwache Nerven:
uDiscover: Rewind! mit Fritz Egner
Queen, The Beatles, Creedence Clearwater Revival, The Who, Guns N’ Roses und viele mehr. Sie waren und sind die größten Künstler der Rock- und Popgeschichte, und jeder weiß inzwischen alles über sie. So mag man glauben. Doch eine neue Web-Video-Serie eröffnet euch ab sofort ganz andere Blickwinkel auf die Megastars.
Fritz Egner, bekannter Fernseh- und Radiomoderator sowie einer der erfahrensten Musikjournalisten Deutschlands, erzählt in jeder Episode von seinen persönlichen Begegnungen und Erlebnissen mit den Legenden unserer Popkultur und weiß so manche witzige und unerwartete Anekdote zu verraten.
„Im Laufe meiner Zeit habe ich um die 400 Interviews gemacht. Durch meine Einblicke bietet diese Serie Informationen, die man nicht so einfach im Internet googeln kann. Diese Authentizität kann natürlich auch nur entstehen, wenn man die Künstler persönlich getroffen hat“, erklärt Egner das besondere Konzept hinter uDiscover: Rewind!. Anders als die meisten Musikjournalisten besaß Fritz Egner stets die Gabe, mehr als ein nüchternes Arbeitsverhältnis mit den ganz Großen der Musikwelt zu einzugehen. „In der Regel war das erste Zusammentreffen immer professionell. Daraus haben sich aber das ein oder andere Mal auch private Bekanntschaften ergeben. So zum Beispiel mit Klaus Voormann, dem engen Vertrauten der Beatles, oder Phil Collins, Stevie Wonder und James Brown. Diese Leute habe ich oft auch privat besucht“, so der Star-Flüsterer. Doch wie findet der Musikverrückte, der mittlerweile über 40.000 CDs sein Eigen nennt, seit mehr als 40 Jahren immer wieder diesen ganz besonderen Draht zu den nicht immer einfachen Kreativlingen? „Diejenigen, die sich ernsthaft journalistisch für die Menschen interessieren, kann man an einer Hand abzählen. Das honorieren Musiker. Die meisten dagegen wollen nur wissen, welche Sockenfarbe ein Künstler bevorzugt. Und dann macht der natürlich zu. Das habe ich immer zu vermeiden versucht.“ Natürlich hat ihm auch seine Bekanntheit aus dem Fernsehen geholfen, an die ganz großen Fische heranzukommen. Die wirklich spannenden Geheimnisse holt sich der „TV host from Germany“ aber von jeher aus anderen Quellen: „Wenn man einen Star interviewt, bekommt man von ihm genau das Bild, das er von sich selbst sehen möchte. Wenn man aber mit ihren Wegbegleitern wie zum Beispiel Produzenten spricht, erfährt man von der wahren Person. Durch solche Leute bekommt man die echten Stories.“
Und zu genau so einer Person ist der Journalist Fritz Egner nun selbst geworden und lässt uns alle ab jetzt exklusiv an seinem Erfahrungsschatz teilhaben. Verpasst deshalb nicht, wenn Egner bei uDiscover: Rewind! verrät, warum er von den Beatles live dann doch eher enttäuscht war, wie sein Treffen mit Queen ablief, warum er Axl Rose als einen der ganz Wenigen nicht vor sein Mikrofon bekommen hat und wie missgelaunt The Whos Gitarrist Pete Townshend wirklich sein kann.
Seht hier die neueste Episode von uDiscover. Rewind! über Queen:
Hier könnt ihr die erste Folge über die Beatles ansehen:
Folgende interessante Folgen warten in den kommenden Wochen auf euch:
Guns N‘ Roses (KW 47)
The Who (KW 48)
Supertramp (KW 50)
Creedence Clearwater Revival (KW 51)
Alles über uDiscover: Rewind! findet ihr unter:
www.udiscover-music.de
Unsere Weltmeister kommen ins Kino
Heute startet der Film „Die Mannschaft“ über die deutsche Fußballnationalmannschaft und ihren Weg zum WM-Titel 2014 in den Kinos.
Heute vor vier Monaten war es so weit. Endlich wurde Deutschland wieder einmal Fußballweltmeister und unser Team bekam den vierten Stern auf die Trikots genäht. Mit dem Dokumentarfilm „Die Mannschaft“ können wir jetzt die WM erleben, wie wir sie noch nie gesehen haben – aus der Sicht von Lahm, Schweinsteiger und Co..
Die ganze Welt war damals von dieser Teamleistung begeistert und so gratulierten auch zahlreiche Rockstars unseren Fußballgöttern. So sah das im Juli im Netz aus …
Seht hier den Trailer zu „Die Mannschaft“:
Alle weiteren Infos zum Film gibt es hier:
www.constantin-film.de/kino/die-mannschaft
›Fortunate Son‹-Cover mit Dave Grohl und Zac Brown
Bruce Springsteen spielt den CCR-Song zusammen mit Grohl und Brown auf einem Konzert zu Ehren der amerikanischen Veteranen – und löst damit Diskussionen aus.
Am 11. November war in den USA Veteranentag. In der Hauptstadt Washington, D.C. fand aus diesem Anlass das „Concert For Valor“ statt, eine Live-Show für alle amerikanischen Kriegsteilnehmer. Gegen Ende der Veranstaltung enterten Bruce Springsteen, Dave Grohl und Zac Brown die Bühne für eine gemeinsame Version von Creedence Clearwater Revivals ›Fortunate Son‹.
Der Auftritt erntete allerdings nicht von allen Seiten Beifall. Aus konservativen Kreisen wurde den dreien mangelnder Patriotismus vorgeworfen. Im CCR-Song wird der Vietnamkrieg der USA kritisiert. Außerdem heißt es im Text: „It ain’t me, it ain’t me/I ain’t no military son.“
John Fogerty, von dem das Stück stammt, verteidigte Springsteen, Grohl und Brown: „Ich glaube, es zeigt, in welch einem großartigen Land wir leben, wenn ein solcher Song auf einer Veranstaltung wie ‚Concert For Valor‘ gespielt werden kann.“ Der CCR-Sänger forderte außerdem Respekt für alle US-Soldaten.
Die Songwriter-Legende wird 69
Neil Young feiert heute seinen 69. Geburtstag. Von Altersmilde ist aber noch immer keine Spur, wie der Kanadier in einem neuen Video mal wieder beweist.
Neil Young wird heute 69, wir gratulieren. Doch anstatt sich verdientermaßen zur Ruhe zu setzen und auf seine glorreiche musikalische Vergangenheit zurückzuschauen, richtet Neil seinen Blick lieber in die Zukunft. Und die sieht nicht besonders rosig aus, wie ein neues Video des Kanadiers zum Song ›Who’s Gonna Stand Up‹ suggeriert.
Darin macht der Sänger mit Filmaufnahmen von rauchenden Fabrikschloten, brennenden Ölplattformen und abgeholzten Regenwaldflächen auf die Umweltverschmutzung durch den Menschen aufmerksam. Dazwischen sieht man Young auf der Bühne, wie er dem Publikum empört entgegenschleudert: „Who’s gonna stand up and save the earth?“
Neil Young macht sich auch mit 69 Jahren noch Sorgen um die Zukunft des Planeten:
Gerüchte um Plants spektakuläre Reunion-Absage „Unsinn“
Der PR-Mann des Sängers dementiert, dass dieser eine Offerte über 800 Millionen Dollar für eine Wiedervereinigung von Led Zeppelin abgelehnt habe.
Kommando zurück: Robert Plants PR-Abteilung hat das Aufsehen erregende Gerücht, der Musiker habe ein Angebot über 800 Millionen Dollar erhalten und abgelehnt, gegenüber dem „Guardian“ als „Unsinn“ bezeichnet.
Eine geheime Quelle hatte vor einigen Tagen behauptet, Virgin-Gründer und Milliardär Richard Branson habe Plant und seinen ehemaligen Led Zeppelin-Kollegen die Summe für eine Reunion-Tour mit 35 Konzerten in London, Berlin und New Jersey geboten – der Sänger habe darauf den fertigen Vertrag zerrissen.
Seht hier das Video zu ›Play Ball‹
Die australischen Hard Rock-Legenden präsentieren den offiziellen Clip zur neuen Single ›Play Ball‹ vom kommenden Album ROCK OR BUST.
Nachdem sie vor Kurzem ein Making-of gezeigt haben, stellen AC/DC nun das zugehörige Video zur Single ›Play Ball‹ vor. Darin ist die australische Band in Aktion zu erleben, dazu gibt’s Impressionen verschiedenster Ballsportarten, meist betrieben von leicht bekleideten Damen. Erstmals ist im Video der neue Rhytmusgitarrist Stevie Young zu sehen, der Neffe des wegen Krankheit ausgeschiedenen Malcolm. Der unter Anklage stehende Phil Rudd wird vom ehemaligen Shogun-Mann Bob Richards vertreten. Der Song ›Play Ball‹ ist auf dem am 28. November erscheinenden AC/DC-Studiowerk ROCK OR BUST enthalten.
Das brandneue Video zur Single ›Play Ball‹ könnt ihr euch hier anschauen:


