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Tour: The Dead South

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The Dead South aus Saskatchewan heben sich mit ihrem lässigem Bluegrass von derzeit trendigen Mainstream-Folkern deutlich ab. Mit ihren Gitarren, einem Cello und Banjo bewegen sie sich dabei zwischen traditionell und rasend experimentell.

10.11. Hamburg, Nochtspeicher
11.11. Frankfurt, Das Bett
12.11. Köln, Yardclub
13.11. Wuppertal, Hutmacher
15.11. München, Milla
18.11. Leipzig, NATO
21.11. Hannover, Feinkost Lampe
22.11. Münster, Gleis22

Tour: Jimmy Cornett

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Jimmy Cornett 2015Hier treffen dynamischer Blues und Southern Rock auf unbändige Live-Power. Bei den kommenden Shows von Jimmy Cornett und seinen Deadmen erwartet euch echter Highway-Rock’n’Roll inklusive Kontrabass-Akrobatik.

01.10. Frankfurt, Nachtleben
02.10. Köln, Stereo Wonderland
03.10. Ewersbach, Alte Brauerei
10.10. Templin, El Doroado
16.10. Oberhausen, Zentrum Altenberg
17.10. Dortmund, Blue Notez Club
23.10. Hamburg, Knust
30.10. Oldenburg, Charlys
06.11. Rheine, Hypothalamus
07.11. Bad Friedrichshall, Lemmy’s
13.11. München, Backstage
14.11. Reichenbach, Die Halle
20.11. Berlin, Wild At Heart
21.11. Hameln, Regenbogen
05.12. Klingenthal, Gambrinus

Tour: Big Wreck

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Bluesiger und progressiver Hardrock, damit warten Frontmann Ian Thornley und seine Band Big Wreck auf. Um ihr Album GHOSTS nun auch in Deutschland vorzustellen, treten sie gerne im Oktober die Reise von ihrer kanadischen Heimat aus an. Mit dabei sind außerdem die Anheizer von Miggs.

06.10. München, Orangehouse
07.10. Frankfurt, Nachtleben
09.10. Berlin, Privatclub
10.10. Hamburg, Rock Café
11.10. Köln, Blue Shell

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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jessica hernandezUnd wieder stehen ab heute einige Neuveröffentlichungen in den Regalen – hier unsere Empfehlungen der Woche:

Surfrock- und Soulfans dürften Gefallen finden an Jessica Hernandez & The Deltas und ihrem neuen Song ›Sorry I Stole Your Man‹ vom Album SECRET EVIL:

Hier findet ihr die Review zu SECRET EVIL…

Psychedelischen Folkrock servieren Zervas & Pepper mit ihrer Single ›Miller‹:

Hier findet ihr die Review zu ABSTRACT HEART…

Für ›December‹ haben sich Luna Sol mit John Garcia zusammengetan:

Hier findet ihr die Review zu BLOOD MOON…

Noah And The Whale-Mann Fred Abbott ist auf ›Adrenaline Shot‹ und der zugehörigen Platte SERIOUS POKE solo unterwegs:


Hier findet ihr die Review zu SERIOUS POKE…

Zervas & Pepper – ABSTRACT HEART

zervas & pepperZwei Waliser im Laurel Canyon: Perfekter psychedelischer Folkrock, von Dave Crosby geadelt.

Es gibt eine Vielzahl an Sehnsuchtsorten in der Rockmusik: die Carnaby Street in London, das Greenwich Village in New York, die Hansa-Studios in West-Berlin. Ein Ort, der sich zuletzt immer wieder ins Gespräch gebracht hat, ist der Laurel Canyon, eine Schlucht in den Bergen von Santa Monica. Mehr als Geografie zählt das Gefühl, das dieser Ort ausstrahlt. Im Canyon sind und waren Musiker wie Joni Mitchell, Jackson Browne, David Crosby oder Graham Nash zu Hause. Durch die Schlucht weht der freie Geist dieser Persönlichkeiten, der Klang des Ortes wird bestimmt von einer zeitlosen, luftigen, weisen Musik, von schwerelosem Rock’n’Roll. Seit ein paar Jahren gibt es eine neue Generation von Musikern, die den Sound des Laurel Cayon mit viel Akribie und Begeisterung aufnimmt. Die Dawes zählen dazu, der ungeheuer talentierte Jonathan Wilson und nun auch Zervas & Pepper, ein Duo aus Cardiff in Wales – eine Herkunft, die man den beiden nun wirklich nicht anhört. ABSTRACT HEART ist das dritte Album von Paul Zervas und Kathryn Pepper, und man darf fest davon ausgehen, dass das Duo mit dieser Platte noch einmal deutlich an Fans dazu gewinnen wird. Mit großer stilistischer Sicherheit spielen Zervas & Pepper psychedelischen Folkrock mit schwebenden Harmonien. Zu den Mitmusikern zählen Virtuosen aus der Band von Dave Crosby, der Meister selbst ist ebenfalls angetan – kein Wunder bei perfekten Kompositionen wie ›Terraform‹ oder ›Reach Out‹, bei der es Kathryn Pepper gelingt, mit ihren Vocals gleichzeitig an Stevie Nicks und Joni Mitchell zu erinnern. Wenn Paul Zervas singt, klingen die Songs bodenständiger, Duette wie ›Celestial Friend‹ bieten besonderen Wohlklang. Die alten Fleetwood Mac- und Crosby, Stills & Nash-Platten bis auf die letzte Rille durchgehört? Zervas & Pepper sind perfekter Nachschub aus dem Hier und Jetzt.

 

Fred Abbott – SERIOUS POKE

Fred Abbott serious pokeÜberraschend Amerikanisches vom Londoner.

Mit so manchem war zu rechnen auf Frank Abbotts erstem Soloalbum. Dass der Londoner nach seiner Zeit bei Noah And The Whale derart amerikanisch um die Ecke kommt, gehörte wohl nicht dazu. Rückblende: Beinahe zehn Jahre lang sorgten die Engländer für folkigen Indie Rock, April dieses Jahres war Schluss. Abbott trug schon lange Pläne für eine Solo-Karriere mit sich herum – eine Karriere, die er anscheinend fest im Rock’n’Roll-Mythos Amerikas verankern will. Die Weite des Mittleren Westens, die alles lähmende Hitze, die endlosen Highways kommen in den Songs und auf dem Cover von SERIOUS POKE ebenso zum Zug wie die große amerikanische Gitarristenschule. Bruce Springsteen ist unverkennbar als Einfluss zu nennen, zwischen Country-Zitaten und R.E.M.-Anklängen blitzen manchmal auch lässige Licks Marke ZZ Top durch. All das geht Abbott locker von der Hand, die Stücke sind unbeschwert, flott und gut arrangiert. Ebenso wie seiner Stimme das letzte Quäntchen Besonderheit fehlt, bleibt jedoch auch SERIOUS POKE die Eigenständigkeit verwehrt, die seine alte Band ausgezeichnet hat. Kann ja noch kommen.

Luna Sol – BLOOD MOON

luna solKlassischer Desert- und Stoner-Rock mit namhaften Gästen und guten Songs.

Es mag sein, dass Josh Hommes Desert-Sessions, die Urväter Yawning Man und Fatso Jetson und Kombos wie Kyuss und Masters Of Reality alles in Sachen Desert Rock erzählt haben. Dass sich aus dem geografisch eng abgesteckten Genre trotzdem noch gute Songs herauspressen lassen, beweist David Angstrom nun mit Luna Sol. Gelernt hat er sein Handwerk in Bands wie Hermano, Supa Fuzz und Black Cat Bone. Die besten Songs scheint er sich jedoch für BLOOD MOON aufgespart zu haben. Die neun Tracks sind herrlich warm und transparent produziert. So dick und fuzzig die Gitarren krachen, so satt sind die Grooves an Schlagzeug und Bass. Das i-Tüpfelchen bildet der Gesang. Nicht nur, dass Angstrom viel von Mark Lanegan in seiner Stimme trägt – Gitarristin Shanda Kolberg und Bassistin Shannon Fahnestock mischen sich immerzu ein, bereichern die Arrangements ungemein. Ob auch noch John Garcia seine prototypische Stoner-Stimme in ›December‹ beisteuert, fällt da kaum ins Gewicht. Unter anderem tauchen noch Nick Oliveri (Ex-QOTSA) auf, der einen knorrigen Bass bei ›Pretty Rotten‹ spielt und Dizzy Reed (Guns N’Roses), der ›Your War‹ mit Orgel verziert. Hübsche Details, die die ohnehin guten Songs selbstbewusst zwischen den frühen Platten der Queens Of The Stone Age und John Garcias Band-Ausflügen stehen lässt.

Jessica Hernandez & The Deltas – SECRET EVIL

jessica hernandezHeiß & Cool.

Mit fast genau einem Jahr Verspätung bekommt SECRET EVIL auch endlich hierzulande seine offizielle Veröffentlichung. In den USA schlug die Scheibe nach dem Showcase bei „The Late Show With David Letterman“ im wahrsten Sinne des Wortes große Wellen – Surf-Gitarren inklusive! Dabei schwimmen Jessica Hernandez & The Deltas aber keineswegs in der Retrogischt. Ihr Sound ist zeitlos, vielseitig und dabei mit einem derart hohen Wiedererkennungswert gesegnet, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein sollte, bis die Combo um die charismatische Sängerin Headlinertouren in großen Venues rockt und vorderste Chartpositionen entert. Jessica plus Band begeisterten neben Musikliebhabern in den vereinigten Staaten auch den legendären Huthersteller Stetson, dessen Artist Department die Combo bereits ein halbes Jahr vor dem US-Release von SECRET EVIL extrem spannend fand und kurzerhand zu einer „Stetson Center Stage“ Performance einlud (Videos dieser Session gibt es bei YouTube – Anm. d. A.). Zudem ist SECRET EVIL in der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts mehr als nur eine schnieke Platte sondern ein vor Kreativität sprudelndes Statement!