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Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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Rock Band Nirvana --- Image by © Mark Seliger/CORBIS OUTLINE

Musikalisch gesehen ist der heutige Freitag, der 13. ein Glückstag, denn diese Woche erscheinen ganz besonders hochkarätige Alben. ›‹

Ganz heimlich, still und leise spielte Jeff Lynne sein neues ELO-Album ein. Hier findet ihr das offizielle Video zu ›When I Was A Boy‹:

Hier findet ihr die Review zu ALONE IN THE UNIVERSE…

Die Dokumentation „Montage Of Heck“ warf einen sehr differenzierten Blick auf Kurt Cobain. Mit MONTAGE OF HECK: THE HOME RECORDINGS folgt nun ein musikalisches Zeitzeugnis. Seht hier den Trailer zum Soundtrack:

Hier findet ihr die Review zu MONTAGE OF HECK: THE HOME RECORDINGS…

In den 80er Jahren tourte Neil Young zusammen mit den Bluenotes durch die Welt. Auf BLUENOTE CAFÉ findet man nun Aufnahmen dieser Tour. Hört hier ›Crime In The City‹:

Hier findet ihr die Review zu BLUENOTE CAFÉ…

Das Trans-Siberian Orchestra präsentiert mit LETTERS FROM THE LABYRINTH einen weiteren Longplayer. Seht hier ihren Auftritt vom W:O:A 2015 ihres neuen Songs ›The Night Conceives‹:

Hier findet ihr die Review zu LETTERS FROM THE LABYRINTH…

Jeff Lynne’s ELO – ALONE IN THE UNIVERSE

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elo

Allein auf dem Thron.

Und da war er plötzlich wieder. Mit bemerkenswert wenig Aufhebens kehrt eine der wichtigsten „Bands“ der Musikgeschichte zurück. Jeff Lynne hielt eben noch nie viel von Rummel und ließ lieber die Musik für das Brimborium sorgen. Nach drei Jahrzehnten, die er größenteils als Produ­zent verbrachte (das 2001er-Comeback ZOOM fand erstaunlich wenig Beachtung), will er der Welt aber offenbar doch noch mal was beweisen. Ist ALONE IN THE UNIVERSE nun die Platte, auf die Millionen darbende Fans sehnsüchtig gewartet haben, oder doch eines jener Alterswerke, über die man besser den Man­­tel des Schweigens breiten möchte? Der erste, oberflächliche Eindruck könnte in letztere Richtung gehen. Klassisch das Artwork, stellt man beim ersten Anhören zunächst einmal fest, dass Lynne keinerlei Anstrengungen macht, neues Territorium zu erschließen. Auf zwölf Tracks werden bekannte ELO-Klänge neu konfiguriert, wodurch sie eigentümlich aus der Zeit gefallen wirken. Aber spätestens ab dem zweiten Durchlauf erkennt man, dass er uns damit ein wundervolles Geschenk macht, denn diese Tiefe des Schön­klangs, diese honiggoldenen Harmonien und seelenstreichelnden Melodien liefert nach wie vor niemand auf diesem Niveau ab. It’s lonely at the top, und nirgends sonst gehört dieser Mann hin.

Jeff Lynne’s ELO
ALONE IN THE UNIVERSE
Sony
9/10

Trans-Siberian Orchestra – LETTERS FROM THE LABYRINTH

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trans siberian orchestraDie spektakuläre Dop­pelshow mit der personalidentischen Metal-Verwandtschaft von Savatage hat in Wacken bereits angedeutet, was die Fans des Trans-Siberian Orchestras von diesem neuen Album erwarten dürfen: theatralischen Pomp-Rock, der sich der Klassik bedient und nur soweit wie nötig ein Bein im Orchester-Rock behält. Natürlich muss der Zuhörer auch ein gerüttelt Maß an Pathos ertragen können und sich bei einigen langen Instrumentalparts an die Abwesenheit von Gesang gewöhnen. Dafür aber feuert Gitarrist Al Pitrelli ein paar hörenswerte Soli aus der Hüfte, nutzt die rockigen Phasen für wadenbeißende Riffs und sorgt dafür, dass es die beiden Hauptverantwortlichen Jon Oliva und Paul O’Neill nicht allzu schwer haben, die richtige Balance zu finden. Ergo: Wer in den 70ern auf Jim Steinman und sein fülliges alter ego Meat Loaf stand, wird hier schnell Zugang finden.

Trans-Siberian Orchestra
LETTERS FROM THE LABYRINTH
REPUBLIC/LAVA/UNIVERSAL
Keine Wertung.

Neil Young – BLUENOTE CAFÉ

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neil youngRare Live-Aufnahmen von Ende der 80er – mit Bläsergruppe.

Die 80er waren kein leichtes Jahrzehnt für Neil Young-Fans. Der Kanadier legte einige Richtungswechsel hin, unternahm etwa Ausflüge in Elektro und Rockabilly. Gegen Ende der Dekade war er mit den Bluenotes unterwegs, einer Begleitcombo aus Crazy Horse-Mitgliedern, erweitert um eine Bläsersektion. Ebenjene Zeit dokumentiert vorliegende Live-Sammlung, die der gute Neil aus seinem Archiv gezaubert hat. BLUENOTE CAFÉ enthält 21 Songs, aufgenommen während Youngs Nordamerika-Tournee in den Jahren 1987 und 1988, auf der er sein Album THIS NOTE’S FOR YOU vorstellte. Sechs Stücke aus selbigem Studiowerk finden sich hier, dazu gibt es rare, teils nie offiziell veröffentlichte Tracks wie die im Bluesrock verwurzelten ›Soul Of A Woman‹, ›Ain’t It The Truth‹, ›I’m Goin’‹ und das etwas alberne ›Dog House‹ mit eingespieltem Hundegebell. Ungewöhnlich für Young: Die Musik watet knietief in Soul, Blues und Jazz. Nun hat es seiner Musik sicher nie an Soul gefehlt, allerdings hat er sich selten dessen musikalischer Mittel bedient. Die satten Bläserarrangements und Saxofonsoli auf BLUENOTE CAFÉ werden nicht allen Fans zusagen. Zuweilen gerät der Soulrock etwas zu brachial – dann wieder verliert Young sich arg in Bluesrock-Spielereien. Daneben gibt es aber auch echte Highlights: Die epische Fassung von ›Ordinary People‹ ist eine wahre Urgewalt, ›Crime In The City‹ kommt im klassischen, alles niederreißenden Crazy-Horse-Sound daher – und das gespenstische, fast 20-minütige ›Tonight’s The Night‹ samt schepperndem Gitarrensolo am Ende ist sowieso unbezwingbar.

Neil Young
BLUENOTE CAFÉ
Reprise/Warner
7/10

Kurt Cobain – MONTAGE OF HECK: THE HOME RECORDINGS

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kurt cobainAkustisches Tagebuch eines wirren Geistes.

Mit „Monatge Of Heck“ lieferte Regisseur Brett Morgan eine der Mu­­sikdokumentationen des Jahres: Ein einfühlsamer und gleichzeitig sehr ehrlicher Blick auf Cobain, der die Grunge-Ikone nicht als schillernde Glanzfigur, sondern als einen sehr unsicheren und scheuen Menschen zeigt, der mit sich selbst und seiner Umgebung nicht zurecht kam. Mit MONTAGE OF HECK: THE HOME RECODINGS er­­scheint nun der Soundtrack zur Doku, zusammengestellt aus alten Songs, Demos und Soundspielerein, die Cobain allein mit einem Kassettenrecorder aufgenommen hat. Wichtig ist hier besonders die Herangehensweise an das Werk. Denn wer hier ein klassisches Soloalbum des verstorbenen Nirvana-Frontmanns erwartet, wird enttäuscht werden. Natürlich finden sich hier viele Song­schnipsel und Rohfassungen von späteren Nirvana-Tracks wie ›Been A Son‹ und ›Something In The Way‹ aus NEVERMIND und ›Frances Farmer Will Have Her Revenge On Seattle‹ aus IN UTERO sowie bis dato unveröffentlichte frühe Demos wie das monoton depressive ›Clean Up Before She Comes‹ oder das scheppernde ›What Else Can I Say‹. Die Tonqualität ist grauenvoll, doch was soll man auch von Kassettenaufnahmen erwarten? Das macht die Songs noch sympathischer. Wirklich verstörend sind jedoch die Schnipsel, die immer wieder zwischen den einzelnen Demos beigemischt sind. Cobain spielt hier mit Stimmverzerrern, bietet Dialoge zwischen Piepsstimme und tiefem Barriton. Im Track ›Beans‹ quietscht er scheinbar im Drogenrausch eine Geschichte über einen nackten Mann, der durch den Verzehr von Bohnen und Wein glücklich wurde… Mindestens die Hälfte der „Deluxe Edition“ besteht aus diesen skurrilen Aufnahmen, die den wirren Geist des Nirvana-Sängers widerspiegeln. Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander, was diese Aufnahmen im Falle Cobains mehr als deutlich beweisen. Ein lockeres Durchhörvergnügen ist MONTAGE OF HECK dadurch natürlich nicht, auch kein wirkliches Album, vielmehr ein Zeitdokument und akustisches Tagebuch, das einen ungeschminkten Blick ermöglicht.

Kurt Cobain
MONTAGE OF HECK: THE HOME RECORDINGS
Universal
Keine Wertung

Slash: Fans singen ›Sweet Child O‘ Mine‹ in Mumbai

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slash Mumbai 1Gänsehautstimmung bei Slashs Konzert in Mumbai.

Während die Spekulationen über eine mögliche Guns N‘ Roses Reunion immer zahlreicher und lauter werden, tourt Slash unbeirrt um den Globus. Als er zusammen mit Sänger Myles Kennedy und den Cospirators am 07. November in Mumbai den Guns N‘ Roses-Klassiker ›Sweet Child O‘ Mine‹ spielte, sorgt das Publikum für einen ganz besonderen Gänehautmoment, indem sie den Text des kompletten Songs so laut mitsangen, dass Kennedy nicht mehr zu hören war.

Hier könnt ihr den magischen Moment sehen:

Chris Stapleton: Jetzt Tickets sichern!

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Chris-Stapleton_Quelle-Universal-Music_32Im kommenden März spielt der Country- und Southern-Rock-Star Chris Stapleton dreimal in Deutschland. Ab jetzt gibt es Tickest im Vorverkauf.

Chris Stapleton ist der Abräumer in der Country-Szene dieser Tage! Bald gibt der Sänger und Musiker, der als einer der besten und profiliertesten Songschreiber Nashvilles gilt, im Frühjahr endlich sein mit Spannung erwartetes Live-Debüt in Deutschland. Begleitend zu Auftritten bei den legendären Country To Country Festivals in Großbritannien im März 2016 wird Chris Stapleton sein Album TRAVELLER auch in drei Städten in Deutschland live präsentieren.

Chris Stapleton live 2016:
15.03. München, Technikum
16.03. Berlin, Columbia Theater
18.03. Hamburg, Mojo Club

Hier könnt ihr euch ab sofort Tickets sichern …

AC/DC: ›Thunderstruck‹ ultimativ verschandelt Part II

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thunderstruckImmer wieder tauchen Cover-Versionen von AC/DC-Klassikern auf, die den Legenden beileibe nicht gerecht werden. Diese Fassung von ›Thunderstruck‹ dürfte dem Fass aber den Boden ausschlagen. (… Jetzt aber echt!)

So leiteten wir vor etwa einem Jahr schon einmal einen Beitrag ein. Damals ging es um eine Version des kanadischen Synth Pop-Duos Rational Youth. Jetzt aber dürfte eine noch nervtötendere Nummer aufgetaucht sein. Mit einer indisch anmutenden Dudelsack-Dubstep-Fassung namens ›Dubstruck‹ hat jetzt The Snake Charmer noch eine Schippe drauf gelegt.

Wir wünschen gutes Durchhaltevermögen bei ›Dubstruck‹ von The Snake Charmer:

Dass es nicht leicht ist, so humorvolle und kreative Neufassungen wie ›Thunderstruck‹ und ›You Shook Me All Night Long‹ der finnischen Gruppe Steve‘n’Seagulls oder ›Highway To Hell‹ der Hellfest-Allstar-Truppe zu erschaffen, beweisen folgende Videos:

AC/DC-Songs mussten schon so einiges erleiden. So auch bei Celine Dions Interpretation von ›You Shook Me All Nite Long‹:

Seht hier ›Thunderstruck‹ des kanadischen Synth Pop-Duos Rational Youth: