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AC/DC: Zusatzshow in Düsseldorf – Vorverkauf läuft

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angu syoung liveAC/DC kommen am 15. Juni zum Abschluss ihrer großen Europatournee nach Düsseldorf.

Gute Nachrichten für alle AC/DC-Fans – zumindest für diejenigen, die sich mit Axl Rose als Sänger anfreunden konnten. Am 15. Juni werden die Rockgiganten in der Düsseldorfer ESPRIT arena auf der Bühne stehen. Der Vorverkauf läuft. Auch für die Konzerte in Hamburg (26. Mai) und Leipzig (1. Juni) sind laut „Eventim“ noch Restkarten verfügbar.

Am vergangenen Donnerstag waren AC/DC in Wien zu Gast, wo Axl Rose sich erstmals aus seinem Thron erhob, den er sich wegen einer Beinfraktur von Foo-Fighters-Chef Dave Grohl geborgt hat. Hier geht’s zu den Konzerthighlights.

In Prag (22. Mai) erweiterten AC/DC ihre Toursetlist um ›Touch Too Much‹:

Brian Fallon & The Crowes: Hamburg, Fabrik (20.04.16)

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Brian Fallon 2016 - CMS Source presseDer Frontmann von The Gaslight Anthem goes Springsteen

Viel mehr Bruce Springsteen geht dann auch nicht. Es sei denn, der Boss steht selbst auf der Bühne. Tut er aber nicht, sondern sein New-Jersey-Kumpel Brian Fallon, hauptberuflich bei The Gaslight Anthem für Gitarre und Gesang zuständig. Die machen aber derzeit eine schöpferische Pause und Fallon hat deshalb sein Solodebüt PAINKILLERS vorgelegt, was es derzeit livehaftig zu promoten gilt. Das ist musikalisch eine ganze Ecke gemäßigter als die punk-rockigen Gaslight Anthem, eher im Dunstkreis von Fallons und Ian Perkins‘ Side-Projekt The Horrible Crowes.

Sechs Mann stark ist die Live-Truppe, darunter derer gleich drei, die auch bei The Gaslight Anthem musizieren. Neben Fallon nämlich noch Gitarrist Alex Rosamilia (heute ungewöhnlicherweise hauptsächlich an den Tasten beschäftigt) sowie Gitarrist Perkins, der auch noch bei The Horrible Crowes mit gemischt hat. Von seiner musikalischen Vorliebe für den großen Buddy Springsteen aus Freehold, nur einen Steinwurf entfernt von Red Bank, wo Fallon aufwuchs, hat er nie einen Hehl gemacht. Fallon häutet sich und lässt seine Gaslight-Vergangenheit in der Garderobe. Konsequenterweise gibt es deshalb auch keine Songs der Stamm-Band zu hören, womit vermutlich auch niemand gerechnet hat. Er fokussiert sich auf die langsamen, intimen und akustischen Noten des Albums, der Punkrocker bleibt im Stall. Lediglich bei ›Mary Ann‹ und dem abschließenden ›Behold The Hurricane‹ zieht das Tempo mal leicht an, ansonsten bleibt die Handbremse angezogen, was positiv gemeint ist. Und was ›Among Other Foolish Things‹ und ›Painkillers‹ sehr gut zu Gesicht steht, denn live sind die Songs wesentlich kompakter (und besser) als auf dem Album. Fallon fühlt sich sichtlich wohl in seiner Rolle als Chef.

Er ist verdammt gut gelaunt und redet viel, philosophiert über Pot, darüber dass er davon in Amsterdam mal zuviel hatte und seitdem bei Burgern und zwei Bieren bleibt. Er wundert sich, warum alle Welt darüber spricht, dass Axl Rose jetzt bei AC/DC singt, sich aber keiner echauffiert, dass er ab Juli bei den Hives anheuern will. Charmant. Fast das gesamte neue Album wird gespielt (zehn von zwölf lautet die Quote), dazu gesellen sich sieben Songs von den Horrible Crowes sowie ›Teenage Dream‹, ein Katy- Perry-Cover, das sich hervorragend einpasst. Hamburg scheint zufrieden zu sein und lässt Fallon und seine Mannen nach 95 Minuten nur ungern ziehen.

William Miller

Juliette & The Licks: München, Freiheiz (21.04.16)

RBTV_JulietteLewis_HardLovinWoman_(c) Red Bull TV_4Bleibende Eindrücke

Wer diese Frau in Filmen wie „From Dusk Till Dawn“ oder einmal live erlebt hat, vergisst sie schwer wieder. Auch beim Konzert im ausverkauften Münchner Freiheiz überzeugen Juliette & The Licks, wenn auch weniger musikalisch.

Nach der schnell abgehakten Vorband Waco geht es los mit den bleibenden Juliette-Eindrücken. Den hautengen, weißen Catsuit zwischen Evel Knievel und Elvis Presley bekommt man(n) – auch nach dem Konzert – nicht mehr aus dem Kopf. Mehr Sex als Songs, mehr Power als Pop. Juliette steht von der ersten bis zur letzten Sekunde kaum still, The Licks rocken souverän, gehen neben ihrer Frontfrau aber fast unter. Songs wie ›Purgatory Blues‹ und ›Sticky Honey‹ vom 2006er-Album FOUR ON THE FLOOR fallen gar nicht richtig auf, die neue funky Nummer ›Sex‹ zündet nicht. Große Wirkung hat hingegen die Coverversion von ›Purple Rain‹ zu Ehren des verstorbenen Prince. Anschließend wird wieder Gas gegeben, wenn auch nicht mehr ganz so viel wie bei vergangenen Shows. Wo Lewis sich früher durch die ganze Halle reichen ließ, unternimmt sie heute nur einen kurzen Ausflug ins Publikum. ›Dirty Deeds Done Dirt Cheap‹ von AC/DC ist eine weitere Fremdkomposition, die zündet, aber auch klar macht, dass bei Juliette Lewis nicht unbedingt die (eigenen) Songs im Vordergrund stehen. Nach weiteren Licks-Stücken und dem Kracher ›You’re Speaking My Language‹ ist auch schon Schluss.

Nachts schlafen dann viele der Anwesenden – vor allem die Männer – zwar nicht unbedingt mit Musik im Ohr ein, aber Träume von einer ziemlich heißen Juliette dürften dennoch durchs Unterbewusstsein wabern.

Treetop Flyers: München, Orangehous (28.04.16)

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TreetopFlyers_SamFord_2016_1bWieder voll flugfähig

Wer im Februar erleben durfte, wie Israel Nash in der selben Location einen Auftritt absolvierte, der an Intensität und Magie kaum zu überbieten war, dem bereitete die Vorfreude auf die Treetop Flyers und deren Abschlusskonzert ihrer Deutschlandtour bereits im Vorfeld ein wohliges Kribbeln im Bauch. Für ihr Debüt MOUNTAIN MOVES ernteten die Treetop Flyers 2013 euphorische Lobeshymnen, doch viel Zeit, die neu Aufmerksamkeit vorbehaltlos zu genießen, blieb den Briten nicht. Persönliche Tragödien überschatteten den Karriereschub, so verlor Gitarrist Reid Morrison seinen Vater, eine Ehe zerbrach und Langzeitbassist Matthew Starritt verließ die Band. Belastungsproben, bei denen die Treetop Flyers sich erstmal verlieren und wieder finden mussten – um schließlich mit einem Al­­bum zurückzukehren, das selbstbewusst den Blick nach vorne richtet.

Mit Razorlight-Bassist Freddie Stitz haben sie einen Freund als Support eingeladen, dessen akustischer Sologig den Abend kongenial einläutete. Auf dem Cajon begleitet, wechselte er von Indie-Folk zu Bottleneck-Blues und wieder zurück – und hinterließ ein überraschtes wie beeindrucktes Publikum. Ein Publikum, das die Treetop Flyers von der ersten Sekunde an in der Hand hatten. Den Schwerpunkt bildeten die Songs des neuen Albums PALOMINO, vom mitreißenden Opener ›Fairytales & Lullabies‹ über Reids Lamento für seinen Vater, ›St. Andrew’s Cross‹, bis hin zum furiosen Abschluss ›Dance Through The Night‹, bei dessen Transformation in eine 10-minütige Impro-Session man Carlos Santana mit Jim Morrison auf dem ›Stairway To Heaven‹ wandeln wähnte. Das würdige Finale fand der Abend mit ›Falling Back‹, von Stitz‘ spontanem Einsatz um wohltuende Feelgood-Vibes bereichert.

Roky Erickson: Berlin, White Trash (29.04.16)

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roky erickson video stillEin ergreifender Abend

Roky Erickson spielt nach fast fünfzig Jahren zum ersten Mal die Musik der legendären 13th Floor Elevators – das darf man sich nicht entgehen lassen. Natürlich lässt sich darüber streiten, ob der Entertainment-Tempel White Trash mit seinem aufgesetzten Rock’n’Roll-Charme ein angemessener Veranstaltungsort für dieses psychedelische Kultur-Ereignis ist, doch die Vorfreude überragt und der Berliner Tourismus-Magnet ist trotz üppiger Ticketpreise ausverkauft bis auf den letzten Platz. Das buntgemischte Publikum will tanzen, in Erinnerungen schwelgen und – sicher nicht zuletzt – seine Ehrerbietung zum Ausdruck bringen, gegenüber einem Ausnahmekünstler, der nach einem sehr bewegenden Leben den Weg zurück auf die Bühne geschafft hat. Als Roky Erickson um 20:30 Uhr auf dem Sessel vor seinem Mikrofon Platz nimmt und mit ›Fire Engine‹ den Abend eröffnet, gibt es kein Halten mehr.

Hunderte von Armen schnellen in die Höhe und bejubeln den überraschend rüstigen Gesang des 68-Jährigen, der über die Jahre vielleicht ein wenig an Volumen, jedoch nichts von seiner berührenden Wirkung verloren hat. Berlin klebt an Rokys Lippen, die sich beim Betrachten der strahlenden Fans immer wieder zu einem freundlichen Grinsen formen. ›Earthquake‹, ›I Had To Tell You‹, ›She Lives (In A Time Of Her Own)‹ und die psychedelische Hymne ›(I’ve Got) Levitation‹ folgen und The Hounds Of Baskerville erweisen sich schnell als hervorragende Begleitband. Allen voran Jegar Erickson, Rokys Sohn, der in die Rolle des jungen Tommy Hall schlüpft und ebenso passioniert den stilprägenden Tonkrug spielt oder in die Mundharmonika bläst.

Nach dem Mega-Hit ›You’re Gonna Miss Me‹ verlässt Roky die Bühne, um nur wenige Sekunden darauf mit ›If You Have Ghosts‹ und ›Two Headed Dog‹, zwei Nummern seiner späteren Werke, den denkwürdigen Auftritt abzurunden. Der Abend endet in einem ohrenbetäubenden Applaus, der an Aufrichtigkeit nicht zu übertreffen ist. Danke Roky! Auf das du uns noch viele Jahre erhalten bleibst!

Noel Gallagher: München, Zenith (14.04.16)

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noel gallagherDa fliegt er drüber!

Einst war die ganze Welt wie besessen von seiner Band, und ja, Oasis waren seine Band. Heute bietet sich, da Noel Gallagher ohne seinen Krawall-Bruder Liam durch Europa zieht, ein anderes, früheren Verhältnissen nicht angemessenes Bild. Anstatt das Rund einer Arena auszuverkaufen, reicht die Anziehungskraft des musikalischen Kopfes von Oasis lediglich für die triste Fabrikhalle Zenith, welche noch dazu zur Hälfte mit einem schwarzen Vorhang abgehängt ist. Und selbst so können sich die Fans – viele darunter britische Gäste – noch frei bewegen.

Als Noel Gallagher die Bühne betritt, tut er das mit der selben Kühle, wie er das schon immer getan hat. Nur fehlt an seiner Seite die provokative Arroganz von Liam und daraus resultierend von Publikumsseite die einstige ekstatische Resonanz. Noel war die Musik von Oasis, und um die geht es dann auch heute Abend. Großmäulig zu sein ist nicht Noels Art, stattdessen überzeugt er durch eine perfekte Darbietung aus exakt 50 Prozent Solo- und 50 Prozent Oasis-Material, und wenn er sich dann doch mal an einen einzelnen Fan richtet, fallen die knappen Kommentare immer hu­­morvoll und „fucking“ schnippisch aus.

Diese Ein-Mann-Instanz, die für manchen Engländer Windsor’sche Autorität innehat, muss sich nicht profilieren. Vielmehr kommt es einer Gentleman-Geste gleich, dass er Megahits wie ›Champagne Supernova‹ oder auch ›Wonderwall‹, das erste von drei Zugabenstücken, in abgewandelter Fassung interpretiert, um nicht zu deutlich zu machen, dass man Oasis theoretisch nicht braucht, wenn man Noel mit seinen High Flying Birds haben kann. Diesen Beweis liefert er dann erst mit dem originalgetreuen Finale ›Don’t Look Back in Anger‹.

Muse: London, O2 Arena (15.04.16)

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Muse_New_Pics_2015_Drones__45Epischer Pompös-Prog der bescheidenen Megarocker

Wenn der Aprilhimmel über London grau ist und das Donnergrollen laut erklingt, während wir die Arena betreten, dann stimmt uns das wunderbar ein auf diesen Wolken vertreibenden Kassenschlager-Gig in der Megahalle der englischen Hauptstadt, der laut Twitter mit 21.000 Anwesenden als das größte Konzert in der Geschichte der Veranstaltungsstätte gilt. Auf jeden Fall ist dies das visuell fesselndste. „Die Show, die sie gleich genießen dürfen, enthält Video-Projektionen der spektakulärsten Art“, warnt der Hallensprecher, der damit noch un­­tertreibt, schließlich schweben hier transparente Weltraumroboter, die aus dem Film „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ stammen könnten, über unseren Köpfen, während dazu das chorale, hymnische ›Drones‹ wie Musik aus anderen Sphären erklingt. Zum ersten Mal performt die Band auf einer freistehenden Bühne in der Mitte des großen Runds, damit die Fans von allen Seiten ihre liebsten Pompös-Prog-Rocker bestaunen können. Muse sind ohne Zweifel Großbritanniens größte Underground-Stadionband – sie schaffen es, ein „Supermassive Black Hole“ wie die O2 auszufüllen und zugleich ein gewisses Maß an Anonymität zu genießen. Diese Anonymität lässt Bellamy, Wolstenholme und Howard zwar etwas charakterlos wirken, aber dann hätte man dasselbe wohl auch 1976 von Pink Floyd behaupten können. Und genau wie die Floyd lassen sie die Musik – und die visuellen Effekte – für sich sprechen. Muse mögen vielleicht nicht die Helden der Kritiker sein, wie dies, sagen wir, beispielsweise Radiohead sind, aber sie sind des Volkes erste Wahl, wenn es um Science-Fiction-Sturm-und-Drang mit einer Vorliebe für politische Botschaften und Verschwörungstheorien geht.

Und überhaupt, warum sollte jemand große Persönlichkeit brauchen, wenn er Riffs wie das von ›Psycho‹ im Beutel hat? Dazu machen sie einen Haufen Lärm für ein Trio und verfügen zudem über genug Prog-Geschnörkel und Metal-Power, um mindestens zwei Fan-Lager zu befriedigen. ›Reapers‹ klingt wie Queen, denen man jegliche Theatralik entzogen hat – der volle Fokus liegt stattdessen auf der puren chirurgischen Präzision, mit der die drei ihre Instrumentalteile abliefern. Muse haben etwas Klinisches an sich, aber dem Publikum gefällt es, dass sie sich selbst so ernst nehmen: Jeder Song wurde bis zu diesem Zeitpunkt mit der Begeisterung aufgenommen, wie es sonst nur Schlussnummern vorenthalten ist.

Dieser Abend ist ein allumfassendes Erlebnis. Wann immer die Anziehungskraft von Bellamy und Co., die wie Miniatur-“Men In Black“ auf der weit entfernten Bühne stehen, verloren zu gehen droht, werden die Sinne des Zuschauers ersatzweise durch die Visuals gereizt. Muse bedienen sich aus allen Ecken ihres musikalischen Universums von ›Bliss‹ aus dem Jahr 2001 bis hin zu ›Starlight‹, ›Supermassive‹, ›Map Of The Problematique‹ und ›Take A Bow‹ vom 2006er-Album BLACK HOLES AND REVELATIONS. Wenn einige Songs die selbe Dynamik haben, dann gibt es immer wieder einen Effekt, der die Aufmerksamkeit des Publikums aufrecht erhält. Ein großer Knall und Konfetti-Ausbruch leiten das spannungsaufbauende ›Mercy‹ ein, bevor ›Knights Of Cydonia‹ den Schlusspunkt setzt. Doch es ist wie immer ›Uprising‹, das sowohl das epische Highlight als auch das ironische Herzstück einer jeden Muse-Show darstellt. Tausende von Narren werden hier von einer wogenden, frenetischen Masse geschluckt und geben sich freien Willens einer Schreckenszukunftsvision über die bedrohliche Macht von Kontrolle hin. Als Bellamy kurz zuvor bei ›Time Is Running Out‹ sang „Something beautiful / A contradiction’, da könnte er auch seine eigene Band gemeint haben. Das Schöne an Muse aber ist, dass man sich über solche Widersprüchlichkeiten keine Gedanken zu machen braucht.

Manic Street Preachers – EVERYTHING MUST GO (20TH ANNIVERSARY EDITION 2 CDS)

manic street preachers 20t anniversary20 Jahre Sozialkritik-Indie-Pop-Rock.

Wer ein Faible für politisch engagierte Bands hat, aber gleichzeitig auf eingängiges Songwriting an der Schnittstelle zwischen Punk, Indie und sogar Charts-Pop Wert legt, der wird bei diesem Filter wenig Suchergebnisse generieren. Fündig wird man dennoch: Bei der walisischen Rockband Manic Street Preachers, die stets an der Philosophie festhielt, wie ein Wolf im Schafspelz Gesellschaftskritik und die Rechte der Arbeiterklasse elegant in ihren Songs zu verstecken, ohne dabei wie die Nervensäge Bono, Version 1990, zu klingen. Wie das funktionierte? Mit Hingabe, Melancholie und einem bemerkenswert breiten Spektrum von Punk bis Motown. Keines ihrer Alben zeigt das so gut wie das inzwischen 20 Jahre alte EVERYTHING MUST GO, für mich ihr zweitbestes Werk nach HOLY BIBLE. Damals verschwand Gitarrist Ritchie James Edwards spurlos, wurde später offiziell für tot erklärt. Die Band wollte sich auflösen, schrieb dann aber eine Scheibe, die den Weg in den Pophimmel wies. Songs wie ›Australia‹, ›A Design For Life‹ und das epische ›Everything Must Go‹ sind unterschätzte Klassiker. Zum Zwanzigjährigen gibt es das Werk als Doppel-CD mit einem fetten Livekonzert (20 Songs, darunter frühere Gassenhauer, ideal zum Kennenlernen), oder als opulente Box für den Manics-Komplettisten.

Manic Street Preachers
EVERYTHING MUST GO (20TH ANNIVERSARY EDITION 2 CDS)
COLUMBIA/SONY
9/10