0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 89

Killing Joke: Kevin „Geordie“ Walker verstorben

0

Kevin „Geordie“ Walker ist im Alter von 64 Jahren in Prag verstorben, nachdem er zwei Tage zuvor einen schweren Schlaganfall erlitten hatte. Das bestätigte seine Band Killing Joke auf Social Media.

„Mit großer Trauer bestätigen wir, dass Killing Jokes legendärer Gitarrist Kevin „Geordie“ Walker am 26. November 2023 um 06:30 Uhr im Kreise seiner Familie in Prag verstorben ist, nachdem er einen Schlaganfall erlitten hatte. Wir sind am Boden zerstört. Ruhe in Frieden, Bruder!“

Walker und Jaz Coleman waren durch die Jahre hindurch die beiden Konstanten im wechselnden Line-Up von Killing Joke, jener Band, die sie 1979 in London gegründet hatte. Mitte der 80er gelang Killing Joke der Durchbruch mit dem Album NIGHT TIME und ihrer Mischung aus Post-Punk, Goth und Industrial.

Im März 2023 hatten Killing Joke ihre jüngste Single ›Full Spectrum Dominance‹ veröffentlicht.

Video der Woche: Tina Turner ›We Don’t Need Another Hero‹

0

Rock-Röhre Tina Turner wäre heute 84 Jahre alt geworden. Wir erheben unser Glas Richtung Rockhimmel und gratulieren.

In den 80er Jahren war Tina Turner ganz oben auf der Erfolgsleiter angekommen. Ihr 1984 erschienenes Album PRIVATE DANCER schoss weltweit in die oberen Positionen der Charts und wurde bis heute mehr als 20 Millionen Mal verkauft.

Da wundert es nicht, dass Tina auch anfing, in Filmem mit zu spielen. ln dem 1985 veröffentlichten dritten Teil der „Mad Max“-Reihe – „Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel“ – spielte sie nicht nur die Rolle der Aunty Entity, der üblen Gegenspielerin des Titelhelden, sie steuerte auch den Titelsong zum Film bei: ›We Don’t Need Another Hero‹. Im Grunde hat der Titel mit der Handlung des Films nichts zu tun. Man wollte ihn damit lediglich bewerben. Durch das Video, in dem Tina ähnlich kostümiert wie Aunty Entity in der Donnerkuppel singt und in dem Filmszenen beigemischt sind, wurde schließlich eine bessere Verbindung hergestellt.

Tina sagte einmal über das Lied: „Der Song selbst erzählt eine großartige Geschichte. Bei den Aufnahmen hatte ich immer das Gefühl, ich müsste es noch größer, noch heroischer machen. Es musste klingen, als wäre ich im Krieg!“

Es war übrigens Tinas eigener Wunsch, in „Mad Max III“ mitzuspielen. In ihrer Biographie „Ich, Tina“ nannte sie „Mad Max II“ als ihren Lieblingsfilm.

Und hier noch die Cover-Version des Songs von Ghost aus der jüngsten Cover-EP PHANTOMIME, als Würdigung von Tina Turner.

Ludwig Hart: Neue Single ›Less I Try‹

0

Nach mehreren ausverkauften Tourneen in Schweden, jeder Menge Auftritte im Fernsehen und Rotationen im Radio wird der schwedische Künstler Ludwig Hart im Frühjar 2024 sein neues, drittes Album veröffentlichen.

Die erste Single ›Less I Try‹ liefert schon heute einen Vorgeschmack auf seine persönlichen Lyrics und sein musikalische Know-How. „Es ist eine Art Fluchtweg wie man mit Aufruhr und Sorgen umgeht. Dass man sich eine Pause gönnt, einfach loslässt und versucht, unbeschwerte Momente mehr zu genießen und mehr zu leben. Vielleicht ist es einfach einfacher, loszulassen. Versuche es gar nicht erst, nimm es einfach hin. Das ist vielleicht nicht der beste Tipp, um dein perfektes Leben zu leben, aber hey,manchmal kann es genauso gut sein.“ 

Trapeze: LOST TAPES VOL. 1

0

Ein Fest für Fans: Famose Fundstücke einer leider unter Wert geschlagenen Band

Warum es Trapeze nie in die Champions League geschafft haben? An mangelndem Talent kann es sicher nicht gelegen haben, denn der funky Hardrock der Briten, in der Frühzeit auch mal progressiv eingefärbt, zeigte sich kompositorisch und vor allem spielerisch auf erfreulich hohem Niveau. Das Problem war die mangelnde personelle Konsistenz, am prominentesten verkörpert durch Sänger und Bassist Glenn Hughes: 14 verschiedene Mitglieder in – mit Unterbrechungen – 15 Betriebsjahren brachten eben doch zu viel Unruhe ins Gefüge. Auf der Habenseite standen immerhin sechs Studioalben. Bis jetzt. Denn die LOST TAPES VOL. 1 sind Aufnahmen, die professionell angefertigt wurden, aber nie erschienen sind, zumal sich neue Bandmitglieder gewiss nur ungern für die Veröffentlichung von Songs aussprachen, die Monate zuvor in einer womöglich völlig anderen Besetzung entstanden waren. Doch Gott sei Dank ging nichts verloren. Gitarrist Mel Galley, der einzige Trapeze-Künstler, der an wirklich allen Arbeiten mitwirkte, übergab die Bänder kurz vor seinem Tod im Jahre 2008 an seinen Bruder Tom, der die 14 Tracks nun herausgibt. Anspieltipp: ›Don’t Let Them Push You‹, das die Klasse der Gruppe hervorragend auf den Punkt bringt.

7 von 10 Punkten

Trapeze
LOST TAPES VOL. 1
METALVILLE RECORDS

Ghost Woman: HINDSIGHT IS 50/50

0

Gotischer Garage-Groove

Weniger ist mehr. Nicht manchmal, sondern meistens. Sieht man besonders gut bei Ghost Woman. Allerdings nicht in Sachen Veröffentlichungstempo: HINDSIGHT IS 50/50 ist die dritte Platte in rund 18 Monaten. Sondern eher in Sachen Duktus: Das Duo aus Lead Evan Uschenko und Partnerin Ille van Dessel an den Drums schrubbt 60er-Referenzen runter wie die frühen Brian Jonestown Massacre, ergeht sich aber ein gutes Stück gotischer in psychedelischen Fantastereien, monotonen Songs und skizzenhaft-monochromen Lärmorgien. Das alles ist getränkt in Kaliforniens Gegenkultur. Schummrige Bars, vor dem Autofenster vorbeieilende Palmen, lange Nächte, in denen die Lichter von Los Angeles im Tal verschwimmen. Neben Uschenko und van Dessel sind Hall und Echo als wichtigste Bandmitglieder zu erwähnen, zu viert entsteht ein extrem dichtes Klangbild, das in einem Club sicherlich bestens funktioniert. Auf Platte spürt man zwar ein wenig die fehlende Originalität; (Trink-)Laune macht diese düstere Surf-Rock- Interpretation dennoch. Und zwar richtig.

6 von 10 Punkten

Ghost Woman
HINDSIGHT IS 50/50
FULL TIME HOBBY/ROUGH TRADE

Agitation Free: MOMENTUM

0

Comeback einer Krautrock-Institution

Man hätte es nicht für möglich gehalten, aber 24 Jahre nach RIVER OF RETURN ist die Krautrock-Institution Agitation Free mit einem neuen Studioalbum zurück. Zu hören gibt es ein sieben lange Tracks von durchschnittlich acht Minuten umfassendes Werk, auf dem instrumentales Können auf hohem Niveau, jedoch stets beherrscht und ohne unnötige Frickelorgien, geboten wird, zu dem es sich wunderbar in andere Sphären abtauchen lässt. Psychedelische Rundreisen und esoterische Soundeffekte mischen sich mit arabisch anmutenden Skalen (z. B. in ›Levant‹ oder dem Titeltrack), um dann wieder Ethno-Elemente ein- zubinden. Was die Gitarre betrifft, gilt die Einstellung „Ich habe ein großes Effektboard, und ich werde es benutzen“, was aber stets geschmackvoll geschieht. Die knackig-moderne Produktion tut ein Übriges, um ein Hängenbleiben in der Vergangenheit zu verhindern. Anspruchsvolle Klangkunst, die trotz gelegentlicher Längen zu unterhalten vermag. (Robert Helle)

7 von 10 Punkten

Agitation Free/MOMENTUM/M.I.G./INDIGO

Rolling Stones: Erste Termine der „Hackney Diamonds Tour“

0

Gerade eben haben die Rolling Stones Amerika-Konzertdaten für ihre 2024 anstehende „Hackney Diamonds Tour“ passend zum jüngst veröffentlichten neuen Album angekündigt. Im April geht es los in Houston, Texas. Fans warten jetzt darauf, dass Jagger, Richards und Wood weitere Konzerte in Europa und hoffentlich in Deutschland bekannt geben.

Paul McCartney: Bringt er Geddy Lee und Alex Lifeson wieder zusammen?

0

Beim Tributkonzert zu Ehren des früh verstorbenen Foo-Fighters-Drummers Taylor Hawkins 2022 in London gab Paul McCartney Geddy Lee und Alex Lifeson von Rush ein paar gute, beschwipste, Ratschläge. Das erzählte Geddy Lee kürzlich in einem Interview mit dem amerikanischen Rolling Stone.

Eingefädelt wurde die Begegnung zwischen dem Beatle und Rush von Foo-Fighters-Chef Dave Grohl. McCartney kannte Rushs Musik nicht wirklich und schaute sich deshalb ihre Performance von ›2112 Part 1: Overture‹ und ›Working Man‹ an.

„Nach unserer Show war er unglaublich“, erzählt Geddy Lee. „Er war so herzlich und positiv. Er kam vorbei, setzte sich hin und trank mit uns. Wir betranken uns ziemlich. Er verhielt sich sehr empathisch und meinte: ‚Weißt du, was Ringo immer zu sagen pflegt? ‚Es ist nun mal das, was wir tun‘. Und ich meinte daraufhin nur: Da musst du schon mit Alex reden, er ist der Sturkopf. Also referierte er vor Al, wie großartig es ist, auf Tour zu sein. ‚Du musst das tun, Mann. Du musst wieder da raus, Mann.‘ Und Alex erwiderte sowas wie: ‚Ich tue es, wenn du unser Manager wirst.‘ Und McCartney: ‚Ich manage euch, Mate!‘ Es war sehr sehr lustig, aber er hatte auch Recht. Das ist nun mal das, was wir tun. Und du tust es einfach. Du hinterfragst es nicht. Und ich denke, wir alle vergessen das manchmal.“