0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 88

Order 69: MONITORING

Variantenreich und doch aus einem Guss

Das Münsteraner Trio liefert in diesem Jahr seinen Debütnachfolger zum 2019 erschienenen ORDER 69 ab. Schon gleich nach dem heavy Opener ›The Gambler And The Scrounger‹ kommt man nicht umhin zu vermuten, dass Jack White vielleicht einer der heimlichen Haupt-Einflüsse der Band sein mag, erinnern doch Tracks wie ›Lying To You‹ mit ihrem Wechsel aus modernen, luftig-britischen Rhythm’n’Blues-Parts und heavy Anteilen an die Raconteurs, Songs wie ›Algorhythm‹ hingegen beschwören noisy Whitestripes-Vibes herauf. Eine der Single-Auskopplungen namens ›Pistachio‹ entpuppt sich als sommerlicher Indie-Pop-Schieber, ›Woman Of The Sun‹ hingegen als wunderbar zartes Arrangement mit subtil wehklagenden Zwischentönen. Mit dem letzten ›Parasites‹ knallen einem die drei Jungs dann nochmal eine rohe Sound-Watsche um die Ohren, etwa im kompromisslosen Stile von ›Feel Good Hit Of The Summer‹ von Queens Of The Stone Age. MONITORING ist eine abwechslungsreiche und vor allem kurzweilige Platte, die dabei trotzdem schön stringent und aus einem Guss klingt.

7 von 10 Punkten

Order69/MONITORING/BUG VALLEY RECORDS

CLASSIC ROCK Adventskalender: Türchen 1

0

Hinter dem ersten Türchen unseres CLASSIC ROCK Adventskalenders gibt es einmal Tripel-Vinyl zu gewinnen: Das Album SPIT von Kittie, SAY SOMETHING NASTY von Nashville Pussy (Record Store Edition) sowie THE NAME LIVES ON von der Texas Hippie Coalition.

Jetzt mitmachen und gewinnen:

[contact-form-7 id=“9ff9e1e“ title=“Adventstürchen 1 2023″]

(Teilnahmeschluss ist der 05.01.2024)

The Rolling Stones: Live-Edition von HACKNEY DIAMONDS

0

Am 15. Dezember erscheint eine neue Version des neuen Rolling-Stones-Albums HACKNEY DIAMONDS. An diesem Datum wird auf zwei CDs nicht nur die Original-Platte veröffentlicht, sondern oben drauf auch ein Mitschnitt der Release-Show vom 19. Oktober aus dem „Racket NYC“ in New York enthalten, wo die Stones neben vier Songs vom neuen Album auch drei Klassiker performten.

Zur Feier des Tages haben die Stones heute außerdem ein neues Lyric-Video zu ›Bite My Head Off‹ veröffentlicht, inkl. Studiobildern von Paul McCartney, der in diesem Track Bass spielt:

Tracklist von HACKNEY DIAMONDS (Live Edition):

CD1

1. Angry

2. Get Close

3. Depending On You

4. Bite My Head Off

5. Whole Wide World

6. Dreamy Skies

7. Mess It Up

8. Live By The Sword

9. Driving Me Too Hard

10. Tell Me Straight

11. Sweet Sounds of Heaven (featuring Lady Gaga)

12. Rolling Stone Blues

CD2 – Live At Racket, NYC

1. Shattered (Live at Racket, NYC)

2. Angry (Live at Racket, NYC)

3. Whole Wide World (Live at Racket, NYC)

4. Tumbling Dice (Live at Racket, NYC)

5. Bite My Head Off (Live at Racket, NYC)

6. Jumpin’ Jack Flash (Live at Racket, NYC)

7. Sweet Sounds of Heaven (featuring Lady Gaga) (Live at Racket, NYC)

The Pogues: Sänger Shane MacGowan gestorben

0

Shane MacGowan, irischer Frontmann der englischen Punkband The Pogues, ist im Alter von 65 Jahren verstorben. Das teilte seine Frau Victoria Mary Clarke in einem emotionalen Post auf Instagram mit.

Am 25. Dezember 1957 geboren, gründete MacGowan im Jahr 1981 seine erste Band Pogue Mahone, die sich wenig später in The Pogues umbenennen sollte. The Pogues vermengten irischen Folk mit Punk und sangen von Alkohol, Rauchen, Schlägereien und irischem Nationalstolz. Die Band löste sich 2014 auf.

1988 arbeitete Sängerin Kirsty MacColl mit The Pogues an dem von MacGowan geschriebenen Weihnachtslied „Fairytale of New York“. Der Song wurde ein Hit, trotz der recht unweihnachtlichen, harten Textzeilen im Lied.

Schon lange litt Shane MacGowan an den Folgen jahrelangen Alkohol- und Drogenmissbrauchs. Nach einem Beckenbruch im Jahr 2015 war er an den Rollstuhl gebunden. Zuletzt musste der Musiker wegen einer Gehirnhautentzündung im Krankenhaus behandelt werden.

Judas Priest: Neue Single ›Trial By Fire‹

0

Bei ihrem Auftritt am “Power Trip” Festival vor zwei Tagen kündigten Judas Priest ihr neues Studioalbum mit dem Titel INVINCIBLE SHIELD an. Der Nachfolger zu FIREPOWER aus dem Jahr 2018 wird am 8. März 2024 erscheinen.

Nach der ersten Singleauskopplung ›Panic Attack‹, die es am 13. Oktober zu hören gab, folgt jetzt ein weiterer Song von der kommenden Platte. ›Trial By Fire‹ wird von einem Musikvideo begleitet, bei dem die Bandmitglieder in einem Wald zu sehen sind. Auch Glenn Tipton, langjähriger Gitarrist von Priest, spielt im Clip mit, obwohl er lange Live-Shows und Tourneen aufgrund seiner Parkinson-Erkrankung nicht mehr bewältigen kann.

Das letzte Wort: Billy Idol

0

Mit 68 Jahren, über vier Dekaden im Musikgeschäft und mehr als 40 Millionen verkauften Alben ist Billy Idol beschäftigter als jemals zuvor. CLASSIC ROCK sprach mit der umtriebigen Popkulturikone über die Chemie zwischen ihm und Gitarrenvirtuose Steve Stevens, die Abkehr vom klassischen Albumformat in Form seinen jüngsten EPs.

Billy, letztes Jahr ist deine „The Roadside Tour 2022“ durch Deutschland gerollt und du bist stimmlich und physisch fit wie eh und je.
Um in Form zu bleiben, sind regelmäßige Workouts ein unabdingbarer Faktor. Auf der Tagesordnung stehen viel Pilates und TRX-Training. Meine Shows sind ebenfalls ein 90-minütiges Cardio-Workout. Kurzum: Ich bin die ganze Zeit in Bewegung. Bei meiner Stimme bin ich weniger diszipliniert … um ehrlich zu sein, mache ich für sie eigentlich nichts. Deswegen wird sie wahrscheinlich immer kratziger, funktioniert aber noch tadellos.

Die Europa- und UK-Konzerte der Tour wurden im Frühling wegen „gesundheitlicher Probleme“ vom Sommer in den Herbst verlegt …
Die Gigs mussten aus einem ziemlich dummen Grund neu angesetzt werden. Ich bin ganz
unspektakulär in meinem Badezimmer ausgerutscht und habe mir ein paar Rippen gebrochen. Mein Arzt hat mir daraufhin geraten, frühestens im August wieder auf die Bühne zu gehen.


Während der Shows hast du erstmals Songs von THE ROADSIDE EP (2021) und der aktuellen THE CAGE EP live gespielt.
Die EPs sind für Steve Stevens und mich die ersten beiden Teile eines echt coolen Experiments. Wir haben im Vorfeld der Songwritingsessions nach spannenden Persönlichkeiten Ausschau gehalten, mit denen wir komponieren und produzieren können. Die Kollaboration mit Butch Walker, Sam Hollander oder Tommy English für THE ROADSIDE EP stellte bereits die Weichen für THE CAGE EP. Hier hat sich ein Grüppchen an Charakteren zusammengefunden, die perfekt harmonieren und kreativ am selben Strang ziehen. Zusätzlich locken sie Steve und mich immer wieder auf’s Neue aus unserer Komfortzone – das ist immens inspirierend.


Warum gab es zwischen KINGS & QUEENS OF THE UNDERGROUND (2014) und den EPs eine derart lange Pause?
Wenn du ständig auf Tour bist, vergisst du manchmal, dass es eigentlich an der Zeit wäre, frische Musik zu schreiben. Aus diesem Grund gefällt mir das EP-Konzept so verdammt gut. Du kannst in kleinen Portionen immer etwas Neues präsentieren. Ein weiterer, nicht zu verachtender Vorteil ist, dass du auf das aktuelle Weltgeschehen reagieren kannst.

Das klingt so, als ob du dem klassischen Album (vorerst) den Rücken kehrst.
So ist es in der Tat. Wie vorhin schon angedeutet, kommt noch eine dritte EP. Das Trio verschmilzt später zu einer kompletten LP.

Wird diese Quasi-Compilation mit Bonusmaterial angereichert?
Um das zu beantworten, muss ich erst die kommende Produktion abwarten. Abseits davon sind zwölf Songs auf einer Platte eine runde Sache.

Für jemanden, der über 40 Jahre im Musikgeschäft ist, überrascht deine stilistische Bandbreite.
Ich habe über die Jahrzehnte keine Tonne an Platten veröffentlicht wie viele meiner Kollegen. Deswegen existiert in der Welt noch viel Platz für neue Billy-Idol-Songs. Mein Backkatalog besteht ja bisher nur aus sieben Soloscheiben und drei Longplayern mit Generation X. Wenn du dann wie Steve und ich gerade auf einer massiv kreativen Welle reitest, sprudeln die Ideen nur so aus dir heraus. Dabei spielt uns die ständige Suche nach neuem Input und Inspirationsquellen selbstverständlich in die Karten.

Textlich erzählst du seit jeher in sich geschlossene Kurzgeschichten.
Für mich war es in meiner Kindheit und Jugend der Traum schlechthin, Berufsmusiker zu werden. Ich habe wirklich alles daran gesetzt, diese Vorstellung real umzusetzen. Ein ganz wichtiger Faktor meiner Solokarriere ist – ohne lange nachzudenken – die musikalische Partnerschaft mit Steve Stevens. Er kommt immer mit coolen Ideen um die Ecke und ergänzt meine Songeinfälle perfekt. In dieser Konstellation ist es für mich nicht wirklich schwer, die Welt um uns herum oder einzelne Begebenheiten textlich einzufangen.

Hast du eine Erklärung für diese spezielle Chemie zwischen dir und Steve?
Wir schaffen es irgendwie immer, einander kompositorisch oder mit einem neuen Denkansatz in Sachen Instrumentierung zu überraschen. Mein großer Vorteil bei der Sache ist, dass ich wahrscheinlich nicht mal im Ansatz weiß, zu welchen Großtaten Steve fähig ist. Er ist ein unglaublich guter Musiker. Für mich beginnt der Spaß, sobald er das Studio oder den Proberaum betritt. Würden wir uns gegenseitig langweilen, wäre das wohl das Ende von Stevens/Idol.


Ihr kreiert gemeinsam enorm zeitlose Stücke. Ein prägnanter Beweis dafür ist das 2018 erschienene Remixalbum VITAL IDOL:REVITALIZED (u. a. mit Beiträgenvon Moby, The Crystal Method).
Die Intention dahinter war pure Neugier und die Frage „Was stellen die DJs und EDM-Acts mit unseren Liedern an?“ Die Tracklist der Platte ist zudem ein häppchenweiser Querschnitt unseres musikalischen Schaffens. Ich finde es immer noch mehr als beachtlich, wie gerade die Nummern aus den 80ern mit einem anderen künstlerischen Blickwinkel ins 21. Jahrhundert transportiert worden sind.

Mit deinem Solodebüt hast du vor über 40 Jahren über Nacht MTV erobert.
Rückblickend betrachtet waren dafür viele Versuche und Irrtümer nötig. Glücklicherweise habe ich damals die richtigen Leute wie Steve Stevens oder Keith Forsey um mich geschart. Mit ihnen konnte ich meine Vision umsetzen.

CLASSIC ROCK präsentiert: Takida live!

0

Am 9. Februar 2024 bringen Takida nicht nur ihr neues Album AGONY FLAME heraus, doch damit nicht genug, nein! Desweiteren kündigt die schwedische Band für 2024 auch noch eine ausgiebige Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz an. Als Support haben Takida Those Damn Crows mit dabei.

Takida live erleben:

02.04.24 Offenbach, Stadthalle

04.04.24 Hannover, Capitol

05.04.24 Leipzig, Felsenkeller

06.04.24 Filderstadt, FILHarmonie

07.04.24 CH – Pratteln, Konzertfabrik Z7

09.04.24 München, TonHalle

10.04.24 AT – Wien, Szene Wien

12.04.24 Hamburg, Edel-Optics.de Arena

13.04.24 Köln, Palladium

14.04.24 Berlin, Columbiahalle

16.04.24 Saarbrücken, Garage

17.04.24 Nürnberg, Löwensaal

Werkschau: John Mayall

0

Der Pate des britischen Blues regiert seit einem halben Jahrhundert. Hier sind die Alben, die man nicht ablehnen kann.

[slideshow_deploy id=’31247′]