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Israel Nash: OZARKER

Der Songwriter blickt in zehn Rootsrock-Oden auf die eigene Familiengeschichte zurück

Heartland-Rock ist das, womit Israel Nash aufgewachsen ist. Und so ist Heartland-Rock fast zwangsläufig auch das, was er selber spielt. Orientierte er sich zu Beginn noch stark an Neil Young (mit Crazy Horse), ist er inzwischen breiter aufgestellt. Geboren in Missouri, die Flügel gestutzt in New York City, ist Nash seit über einer Dekade in Texas ansässig. In der Nähe der Kleinstadt Dripping Springs steht seine Ranch, sein Studio – hier sind seitdem seine Platten entstanden. Da macht auch OZARKER keine Ausnahme, auch wenn er sich für das Songwriting und Demo-Aufnahmen ins nahegelegene Wimberly zurückzog, um dort am Blanco River ein Haus zu mieten und bewaffnet mit einer Gitarre, einem alten Casio-Keyboard, einem antiquierten Drumset und einem Vierspur-Tonbandgerät an euen Ideen zu feilen – zurück zu den Wurzeln, einfach, ehrlich, nicht in Routinen verfallen.

Die eigentlichen Aufnahmen entstanden dann in zehn Tagen auf Nashs Ranch, mit Patrick Hallahan (My Morning Jacket) am Schlagzeug, Curtis Roush (Bright Light Social Hour) an der Gitarre, Seth Kauffmann (Floating Action) am Bass und seinem langjähriger Freund und Kollaborateur Eric Swanson an der Pedal Steel. Produziert hat Kevin Ratterman (My Morning Jacket, Ray LaMontagne), in
dessen Studio in L. A. Gesang und Overdubs dazukamen. Das Ergebnis ist eine üppige Wall of Sound – irgendwo zwischen sphärischen Pink Floyd, Neil Young, Tom Petty und Bruce Springsteen –, die sich gleichzeitig altmodisch und modern anfühlt und 50 Jahre amerikanischen Rootsrock dokumentiert. Nash gelingen nicht weniger als zehn herausragende Oden. Der schwärmerische Titelsong erzählt die Geschichte seines Urgroßvaters, eines Wanderarbeiters, der sich in die Tochter eines Obstgartenbesitzers verliebte und sein Versprechen hielt, in einem Jahr zurückzukehren und sie zu heiraten. Nash pickt sich also auch Charaktere aus seiner eigenen Familiengeschichte raus. Es geht um Hoffnungen, Träume, Misserfolge, Triumphe, intime Schnappschüsse, Romantik, Sehnsucht, Kampf,
Verpflichtung und Flucht – und natürlich um klassischen Rock’n’Roll amerikanischer Prägung.

9 von 10 Punkten

Israel Nash/OZARKER/LOOSE/ROUGH TRADE

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