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Tesla – MECHANICAL RESONANCE LIVE

tesla albumMacht trendlos glücklich.

Auch wenn Tesla mit MECHANICAL RESONANCE LIVE wohl keinen Trend setzen werden wie seinerzeit mit FIVE MAN ACOUSTICAL JAM, macht diese Scheibe gewaltig Sinn und ebenso viel Spaß. Die ehemaligen US-Platin-Rocker haben ihr Mega-Album MECHANICAL RESONANCE zum 30-jährigen Jubiläum neu live eingerockt. Es ist erstaunlich, wie frisch oder vielmehr zeitlos die alten Kracher-Kamellen immer noch wirken. Gleich der Opener ›Rock Me To The Top‹ zeigt, wo es ab- und hingeht. Nämlich in Richtung grooviger und knackiger Hardrock. Zugunsten der Dramaturgie hat sich die immer noch extrem tighte Band nicht an die Originalreihenfolge des Albums gehalten, sondern die etwas ruhigeren Nummern in die Mitte und den Hit ›Modern Day Cowboy‹ als Abschluss ans Ende gelegt. So rockt das Teil ohne Ansagen des immer noch stimmgewaltigen und herrlich raspelnden Sängers Jeff Keith von Anfang an stark und stimmig bis zum Ende. Als Bonus gibt es den neuen Song ›Save That Goodness‹ als Ausblick auf das kommende, von Def-Leppard-Gitarrist Phil Collen produzierte Album. Melodisch, kraftvoll und soulig zeigt die Nummer, dass es Tesla im Studio immer noch genauso gut drauf haben wie auf der Bühne.

7/10

Tesla
MECHANICAL RESONANCE LIVE
FRONTIERS/SOULFOOD

Kings Of Leon: Neue Platte WALLS kommt im Oktober

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Kings Of Leon 2013 @ Dan WintersDie Kings Of Leon haben ihr siebtes Album angekündigt. Die Band hat auch schon zwei Kurz-Clips zum kommenden Werk veröffentlicht.

Anfang der Woche machte eine Videobotschaft der Kings Of Leon Hoffnung auf neue Musik der Gruppe um Sänger Caleb Followill. Jetzt ist es offiziell. Am 14. Oktober wird das WALLS betitelte siebte Studiowerk der Band als Nachfolger von MECHANICAL BULL (2013) erscheinen.

Entstanden sind die neuen Stücke in Los Angeles unter der Regie von Produzent Markus Dravs. Der arbeitete schon mit Arcade Fire, Coldplay und Florence and the Machine zusammen.

Die WALLS-Trackliste:
1. Waste A Moment
2. Reverend
3. Around The World
4. Find Me
5. Over
6. Muchacho
7. Conversation Piece
8. Eyes On You
9. Wild
10. WALLS

Diese beiden Clips geben einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns mit WALLS erwartet:

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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veils total depravity kleinImmer freitags grüßen unsere Neuerscheinungen der Woche. Diesmal mit dabei: The Veils, The Devil Makes Three, Sodom und Dinosaur Pile-Up.

Laut The Veils-Sänger Finn Andrews habe die Band auf ihrem neuen Werk TOTAL DEPRAVITY das erste Mal „Loops und Sounds als Ausgangspunkt für einige Songs“ benutzt. Hört sie hier mit ›Iodine & Iron‹:

Hier findet ihr die Review zu TOTAL DEPRAVITY …

The Devil Makes Three stellen uns ihre frühen Helden vor, indem sie ihre eigenen Versionen von deren Klassikern auf ihre neue Platte REDEMPTION & RUIN gepackt haben. Hört euch hier Muddy Waters‘ ›Champagne And Reefer‹ von The Devil Makes Three an:

Hier findet ihr die Review zu REDEMPTION & RUIN …

Die deutschen Metal-Legenden Sodom wollen mit ihrem neuen Album DECISION DAY auf thrashige Weise auf das aktuelle Weltgeschehen aufmerksam machen und dieses kritisch hinterfragen. Hört euch hier die erste Single ›Caligula‹ aus Sodoms neuer LP an:

Hier findet ihr die Review zu DESISION DAY …

AUf ELEVEN ELEVEN scheren sich Dinosaur Pile-Up nicht um Genres oder bestimmte Zielgruppen, wodurch kein Song wie der andere klingt. Hört die Briten hier mit ›Nothing Personal‹:

Hier findet ihr die Review zu ELEVEN ELEVEN …

Junkyard Drive: Seht hier das Video zur neuen Single ›Drama Queen‹

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junkyard drive drama queen 3Die dänischen Rocker Junkyard Drive veröffentlichen das Video zur ersten Single ›Drama Queen‹ aus ihrem kommenden Album SIN & TONIC.

Junkyard Drive ist eine junge Rockband aus Dänemark, die sich laut eigener Aussage gründete, weil „diese Generation echten Rock’n’Roll“ brauche. Sie seien „fünf Kerle in Lederjacken, die zu Oldschool-Sound abrocken“ und Guns N‘ Roses, AC/DC und Airbourne zu ihren Einflüssen zählen.

Anfang 2017 werden sie ihre Debüt-LP SIN & TONIC veröffentlichen. Als Vorgeschmack darauf gibt es jetzt schon das Video zu ihrer neuen Single ›Drama Queen‹.

Seht euch hier das Video zu ›Drama Queen‹ von Junkyard Drive an:

The Veils – TOTAL DEPRAVITY

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veilsTheatralische Songs aus dem Herzen der Finsternis.

The-Veils-Fans aufgepasst, dass ihr eure Lieblingsband wiedererkennt! Na gut, so krass ist es nicht, aber getan hat sich schon so einiges seit TIME STAYS, WE GO von 2013. Wie nie zuvor bedienen sich die Londoner bei elektronischer Musik und HipHop, es sei das erste Mal gewesen, dass er „Loops und Sounds als Ausgangspunkt für einige Songs“ benutzt habe, erklärt Sänger Finn Andrews. Nicht ganz unbeteiligt daran: Freund und Co-Produzent El-P, eine Hälfte des Rap-Duos Run The Jewels. Kennengelernt haben sich die beiden Musiker in einer Bar in Los Angeles, in der Folge veredelte El-P die neuen The-Veils-Lieder – die dramatisch, dunkel und wuchtig geraten sind. Neben den genannten HipHop-Einflüssen dominieren düstere, kraftvolle Gitarren und Andrews schneidende, teils verzerrte Stimme. ›Iodine & Iron‹ und das geisterhafte ›House Of Spirits‹ sind majestätische Rocksongs, ›King Of Chrome‹ verfolgt einen zwielichtigen Trucker und ist in seiner Getriebenheit und seinem überzeichneten Wahnsinn natürlich auch irgendwie witzig. Apokalyptisch wird‘s in ›Here Come The Dead‹, wenn es heißt: „The sky is black/The moon is red/Here come the dead.“ Papst Johannes Paul II., L. Ron Hubbard, Ingrid Bergman und Steve McQueen treten auf. Auch wenn am Ende zwei ruhigere, eher atmosphärische Tracks stehen: TOTAL DEPRAVITY ist über weite Strecken ein hektisches Werk, dunkel, klaustrophobisch, ein verzweifeltes Ringen um Liebe auch, voll düsterer Romantik. Es braucht ein wenig, um Zugang dazu zu finden. Ist man erst mal drin, lassen einen diese Songs allerdings nicht so schnell wieder los.

7/10

The Veils
TOTAL DEPRAVITY
Nettwerk/Soulfood Music/Believe Digital

The Devil Makes Three – REDEMPTION & RUIN

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devil makes threeMut & Hochachtung.

Obwohl das Trio The Devil Makes Three seit seiner Gründung vor 14 Jahren stets die Position der kreativen, großen Erneuerer traditioneller amerikanischer Musik innehatte und stilistisch innovativ mit dem Blues, Bluegrass und Gospel aus den Vorjahren des zweiten Weltkriegs umging, lassen Pete Bernhard (Gesang, Gitarre), Lucia Turino (Kontrabass) und Cooper McBean (Gitarre, Banjo) jetzt tief in den musikalischen Schatz blicken, der sie erst zu diesen Vorreitern machte. Auf der thematisch zweigeteilten Cover-Platte REDEMPTION & RUIN stellen sie uns mit zahlreichen Gastmusikern ihre frühen Helden vor. Mit den ersten sechs legendären Kompositionen auf der sogenannten „Ruin“-Seite widmen sie sich inhaltlich den Abgründen und düsteren Verlockungen des Lebens. Die „Redemption“-Hälfte des Langspielers hingegen gibt dann doch noch Hoffnung auf Erlösung. Wider der klar getrennten irdischen und himmlischen Thematiken bewegten sich The Devil Makes Three musikalisch bei den Aufnahmen, die in bester Sun-Studio-Manier gemeinsam live in einem Raum eingespielt wurden, sehr frei und ohne übertriebene Ehrfurcht gegenüber ihren Idolen. So erklingen im Kern schwermütige und getragenere Stücke wie ›Drunken Hearted Man‹ von Delta-Blues-König Robert Johnson, ›Champagne And A Reefer‹ von Muddy Waters, das Folk-Traditional ›We Are Going Down The Valley‹ oder auch die ungleich jüngere Tom-Waits-Nummer ›Come On Up To The House‹ beschwingt und fußstampfend, als würden sie von einer Jug-Band der 30er Jahren stammen. Dem gegenüber stehen emotionale Höhepunkte voller Wehklagen, Reue und Buße wie ›Waiting Around To Die‹ von Townes van Zandt und ›Angel Of Death‹ von Hank Williams Sr.

8/10

The Devil Makes Three
REDEMPTION & RUIN
New West Records/PIAS/Rough Trade

Sodom – DECISION DAY

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sodomDie Schlacht in der Normandie.

Ganz klar, Sodom gehören schon lange zu den größten deutschen Metal-Legenden. Nach fast 30 Jahren Bandgeschichte präsentiert das Trio aus Frontman und Bassist Thomas „Tom Angelripper“ Such, Gitarrist Bernd „Bernemann“ Kost und Schlagzeuger Markus „Makka“ Freiwald nun sein brandneues Werk DECISION DAY. Wer die Idee hinter dem Album nicht kennt, wird sich vermutlich erst einmal über die französische und amerikanische Flagge und den sehr bösartig aussehenden „Knarrenheinz“, dem Maskottchen der Band, auf dem Cover wundern. Gerade in Zeiten, in denen Frankreich und die USA laufend in den Schlagzeilen sind, sei es wegen Terror oder Donald Trump, kann der Anblick eines Maschinengewehrs in Zusammenhang mit diesen beiden Flaggen sicherlich leicht Missverständnisse verursachen. Thematisiert wird allerdings der 6. Juni 1944, an dem Truppen der Alliierten in der Normandie landeten und damit die lang geplante Westfront der Anti-Hitler-Koalition eröffneten. Zudem soll die Platte auf das aktuelle Weltgeschehen aufmerksam machen und dieses kritisch hinterfragen. Im Cover ist auch ein Booklet mit den Lyrics enthalten – hier hätte man den Hörer auch in die Geschichte hinter den Texten einweihen können. Musikalisch gesehen ist DECISION DAY ein einwandfreies Thrash-Album der alten Schule, das zum Headbangen und tatsächlich auch zum Nachdenken anregt. ›Who Is God‹ in unserer ›Strange Lost World‹? Mit Intros, die ins Ohr gehen, (›Blood Lions‹), Refrains, die im Kopf bleiben (›Vaginal Born Evil‹), und Riffs, die durch Mark und Bein gehen (›Rolling Thunder‹), werden Sodom mit ihrem neuen Werk für Aufsehen in der Metal-Welt sorgen.

6/10

Sodom
DECISION DAY
STEAMHAMMER/SPV

Dinosaur Pile-Up – ELEVEN ELEVEN

dinosaur pile upEine Tonne Hits bitte!

Gut zehn Monate nach der Erstveröffentlichung bekommt ELEVEN ELEVEN im August eine zweite Promorunde spendiert. Verdient hat es das innovative Drittwerk des Trios aus Leeds allemal, denn es sollte zweifellos von mehr Leuten gehört und geliebt werden. Dinosaur Pile-Up scheren sich nämlich einen feuchten Kehricht um Genres oder das heutzutage krankhafte Zufriedenstellen einer Zielgruppe. Jeder Song ist anders, überall warten Überraschungen und dabei sind die Tracks durch die Bank großartig komponiert. Im einen Moment donnern beispielsweise Industrial-Gitarrenwände, im nächsten regiert US-College-Rock, der spielend in noisigen Grunge übergeht. Herausragend aus diesem logisch angeordneten Chaos ist ohne Zweifel der Titelsong. Hier greifen ein paar der besten Hooks der letzten zwölf Monate! Dass ELEVEN ELEVEN nicht schon im Herbst 2015 kometenhaft durch die Decke schoss, ist schlichtweg eine Schande und beweist einmal mehr, dass es im Biz des neuen Jahrtausends immer weniger um musikalische Qualität als vielmehr um den puren Absatz von leicht konsumierbaren Produkten geht. Zum Glück gibt es noch (ein paar) kreative Rebellen. Dinosaur Pile-Up gehören zweifellos in diesen exklusiven, vom Aussterben bedrohten Club.

8/10

Dinosaur Pile-Up
ELEVEN ELEVEN
SO Recordings/Rough Trade