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Freddy And The Phantoms: Videopremiere zu ›Kentucky Killer‹

Die Bluesrocker von Freddy And The Phantoms schicken uns mit einer Videopremiere zum neuen Song ›Kentucky Killer‹ ins Wochenende.

Die dänischen Freddy And The Phantoms bringen am 21. April ihr neues Album namens DECLINE OF THE WEST raus. Vorher gibt’s schon mal ein Lyric-Video zur Single ›Kentucky Killer‹ und somit eine Hörprobe dessen, was die Hörer auf der neuen Platte erwartet.

Eine feine Mischung aus Blues, Heavy Desert Rock und epischen Art Rock-Balladen, so jedenfalls beschreibt die Band selbst ihren neuen Sprössling.

Seht hier den Clip zu ›Kentucky Killer‹:

Blood, Sweat & Tears: Exklusives Deutschlandkonzert

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Könnte man sich schon mal im Kalender vermerken: ClASSIC ROCK präsentiert die Jazzrocker von Blood, Sweat & Tears mit einem exklusiven Deutschland-Konzert im Oktober.

Jazz meets Rock. Diese Fusion wurde lange Zeit für unmöglich gehalten, bis Blood, Sweat & Tears Ende der 60er um die Ecke kamen und mit eben dieser Kombination Millionen begeisterten.

Nach etlichen Besetzungswechseln und dem Auseinandergehen der Band Anfang der 80er, lebt der Geist der vielköpfige Kombo nun wieder auf: am 31.10.2017 in Leipzig geben Blood, Sweat & Tears ein exklusives Deutschlandkonzert.

In der frischen Besetzung steht Bo Bice am Mikrofon – zweiter Sieger bei der vierten Ausgabe der Talentshow American Idol – und wird alte Klassiker wie ›Spinning Wheel‹ mit modernem Spirit interpretieren.

Hier schon mal eine kleine Hörprobe der neuen Kombo:

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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Ab heute gibt’s das allererste Dreifachalbum von Bob Dylan. Außerdem musizieren uns Trance, Mastodon und Rodney Crowell in Richtung Wochenende.

Melancholisch, tieftraurig und manchmal auch beschwingt: Bob Dylan triumphiert auf TRIPLICATE mit amerikanischen Standards. Hie seine Fassung von ›My One And Only Love‹:

Hier findet ihr die Review zu TRIPLICATE…

Die deutschen Hardrocker Trance sind zurück, mit neuem Album und neuer Single ›Star Invaders‹:

Hier findet ihr die Review zu THE LOSER STRIKES BACK…

Vor allem Prog-Metal-Fans kommen bei Mastodons EMPEROR OF THE SAND auf ihr Kosten. Hier ist das Video zum Song ›Show Yourself‹:

Hier findet ihr die Review zu EMPEROR OF THE SAND…

Country-Songwriter Rodney Crowell hat mit CLOSE TIES ein autobiografisches Werk aufgenommen. Für ›It Ain’t Over Yet‹ hat er sich mit Rosanne Cash und John Paul White zusammengetan:

Hier findet ihr die Review zu CLOSE TIES…

 
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Trance – THE LOSER STRIKES BACK

trance the loser strikes backDie einstmals „dritte Kraft” des deutschen Hardrock ist wieder da!

Sie sind also wieder da, die deutschen Hardrocker Trance, die in den 80ern neben den Scorpions und Accept als eine der meistversprechenden deutsche Hard & Heavy-Acts galten. Streitigkeiten um die Namens­rechte, falsche Management-Entscheidungen und schlichtweg auch ein wenig Pech hatten dazu geführt, dass die Gruppe nach ihrem dritten Album VICTORY (1985) schneller als erwartet in Vergessenheit geriet und – vom Business frustriert und desillusioniert – Mitte der 90er Jahre schließlich aufgab. Mit ihrem Comeback-Album THE LOSER STRIKES BACK wollen Bandboss Markus Berger und seine neuformierte Truppe nun das Feuer wieder entflammen und alte Tugenden reanimieren. Aus diesem Grund haben Trance neben einer Reihe brandneuer Stücke auch zwei Überbleibsel aus grauer Vorzeit (›Thunderbird‹ und ›Live And Heavy‹ stammen aus der Frühphase der Band 1977) sowie eine Neufassung ihres eigenen Klassikers ›Loser‹ aufgenommen. Das alles wurde unter fachkundiger Aufsicht von Charly Czajkowski im VPS-Studio in Hamm produziert, in dem unter anderem auch schon Rage und 21Octayne ihr Material klangtechnisch veredelt haben. Der Neustart könnte also wirklich gelingen. Hoffentlich mit ein bisschen mehr Glück als damals, Mitte der 80er Jahre.

7/10

Trance
THE LOSER STRIKES BACK
ROCKPORT/ROUGH TRADE

Mastodon – EMPEROR OF THE SAND

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mastodon albumNischen-Metal mit Emotion.

Es gibt wohl kaum eine Metalband der letzten Jahre, die sich so schwer einordnen lässt wie Mas­todon. Die vier Amis aus Atlanta haben durch ihre außergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten Erstaunliches fertiggebracht: Jedes ihrer Alben klingt anders. Das hat sich auch mit dem siebten Werk nicht geändert. Wie schon bei CRACK THE SKY (2009) hat Brendan O’Brien (Pearl Jam, AC/DC, Bruce Springsteen, Rage Against The Machine etc.) produziert, aber deswegen sind die Strukturen ihrer Songs nicht simpler geworden. Wer auf 4/4-Takte steht, ist hier definitiv überfordert. Progressive Rock-Fans hingegen dürften bei jedem Durchgang aufregende neue Dinge heraushören. Da sich Mastodon erneut einem textlichen Konzept, der Sterblichkeit, unterworfen haben, ist das über 50 Minuten lange Gesamtwerk auch auf dieser Ebene schwere Kost. Man benötigt schon mehrere Durchgänge, um sich alles zu erschließen. Dieser emotionale, metallisch-progressive Rock bedient eine Nische, die vorher eigentlich nicht existiert hat. Ein Beispiel: Aus den Riffs in ›Roots Remain‹ machen andere Bands ganze Alben.

8/10

Mastodon
EMPEROR OF THE SAND
REPRISE/WARNER

Bob Dylan – TRIPLICATE

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bob dylan triplicateDrama in drei Akten. Ein düsterer Triumph.

Verlassen werden von jemandem, den man liebt, man kennt das, gerade als Sujet der Popmusik. Bob Dylan hat es in seinen letzten beiden Platten durchgespielt, und er tut es erneut – auf denkbar brillante Weise. Die Instrumentierung hat sich verglichen mit den Vorgängern wenig geändert. Kontrabass, Gitarre, Steelgitarre und Drums. Spätnacht-Gefühl, Melancholie, verraucht jazzige Atmosphäre.

Die Dreiteilung steckt schon im Titel, drei CDs, je zehn Songs über 32 Minuten. Drama in drei Akten, mit je eigenem Titel. Auf „’Til The Sun Goes Down“ ist der Schmerz frisch, dennoch gibt es noch einzelne heitere Momente, die (trügerische) Hoffnung ist nicht komplett verloren. Besonders schön zeigt sich dieser Zwiespalt aus hell und dunkel in ›My One And Only Love‹: „The touch of your hand is like heaven/A heaven that I’ve never known.“ Teil zwei, „Devil Dolls“, startet recht beschwingt. Die erste Trauer scheint einer Art träumerischer Reflexion, fast lächelnder Erinnerung gewichen. ›P.S. I Love You‹, ›The Best Is Yet To Come‹, ›But Beautiful‹, schon die Titel verraten es.

Doch die totale Dunkelheit, die Tristesse, die Verzweiflung sind nicht weit. Im abschließenden Akt „Comin‘ Home Late“ sind sie da. „Love slipped through our fingers along the way“, barmt der Sänger, er betet für ein Wiederfinden derselben, ohne daran zu glauben. Bessere Zeiten sind nurmehr Erinnerung, das erlösende Vergessen unmöglich. Am Ende dann die existenzielle Frage: ›Why Was I Born‹. Alles ist sinn-, ausweg- und hoffnungslos.

Wie Dylan das mit Leben füllt in diesen alten Songstandards, die um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts entstanden sind, ist ein Triumph. Er trifft nicht jeden Ton, manchmal bricht die Stimme weg? Wen interessiert’s. Standards neu zu interpretieren ist, wie ein Theaterstück neu zu inszenieren. Man muss etwas Eigenes, Spezielles haben, sonst wird’s langweilig. Sinatra hatte es, Billie Holiday hatte es. Dylan hat es.

9/10

Bob Dylan
TRIPLICATE
Columbia/Sony

Text: David Numberger

Rodney Crowell – CLOSE TIES

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Autobiografisches vom Country-Songwriter.

„So I grew up hungry and I grew up hard/Took the streets and alleys for my own back yard“, macht Rodney Crowell im ›East Houston Blues‹ klar. Es geht um sein Leben, seine Jugend in Texas. Bereits mit elf Jahren spielte Rodney Crowell in der Band seines Vaters, mit gut 20 ging er in die Country-Hochburg, um Karriere zu machen. Auch davon erzählt er, diesmal in ›Nasville 1972‹, es geht um Helden wie Tom T. Hall oder Harlan Howard, die Protagonisten des „Old School Nashville“, und um Mitstreiter wie Steve Earle oder Townes van Zandt. CLOSE TIES ist eine sehr persönliche Platte geworden, eine über die eigene Ge­­schichte, über Alter, Reue, verlorene Liebe. Klassischer Country trifft dabei auf Folk und Heartland-Rock. Americana nennt Crowell seinen Sound, und der funktioniert besonders schön in den eher reduzierten Stücken. Im melodisch-melancholischen ›It Ain’t Over Yet‹ mit Rosanne Cash und John Paul White etwa, oder im Laidback-Sound von ›Forty Miles From Nowhere‹. ›I’m Tied To Ya‹, bei dem Sheryl Crow dabei ist, ist ein bisschen zu melodramatisch ausgefallen, ›Life Without Su­­sanna‹ vielleicht etwas arg eingängig (was mit der Zeit dann doch ein wenig nervt). Dennoch: Ein schönes Album, weit weg vom Plastikcountry, der sonst oft aus Nashville kommt.

7/10

Rodney Crowell
CLOSE TIES
PIAS/ROUGH TRADE

Ghost In The Shell

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ghost in the shell

Eine Grundsatzentscheidung des Ge­­schmacks geht dem Genuss der Real-Adaption des bahnbrechenden Man­ga- und Anime-Meilensteins voraus, den Autor Masamune Shirow und Re­­gisseur Mamoru Oshii im Jahr 1995 setzten und der bis heute als stilistischer Bezugs­punkt des Cyberpunk- und Androiden-Science- Fic­tion gilt: Wie sehr hält man am Original fest und stört sich somit am Whitewashing? Scarlett Jo­­hansson ist hier Cyborg-Agentin Kusanagi, die Jagd auf einen mörderischen Hacker macht, und zwar in einer nahezu szenengleichen Reproduktion des Ori­ginals. Eindrucksvoll zeigt die actionreiche Real-Kopie zwar, wie zeitlos genial Ästhetik, Komposition und Bilder der Vorlage auch über zwanzig Jahre spä­ter noch sind, sie muss sich aus Sicht der Fans aber auch den Vorwurf gefallen lassen arg überflüssig zu wirken. Was allerdings etwas kurz greift, denn als visuell spektakulärer Science-Fiction-Actioner samt Starpower bietet das Real-Remake eine weit publi­kumswirksamere und zugänglichere Projektions­fläche für Shirows kluge und immer noch über­raschend relevante KI-Philosophierereien als das Animationsoriginal.

5/10

Ghost In The Shell
Paramount
Start: 30.03.