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    Review: Mastodon – EMPEROR OF THE SAND

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    Review: Mastodon – EMPEROR OF THE SAND

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    mastodon albumNischen-Metal mit Emotion.

    Es gibt wohl kaum eine Metalband der letzten Jahre, die sich so schwer einordnen lässt wie Mas­todon. Die vier Amis aus Atlanta haben durch ihre außergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten Erstaunliches fertiggebracht: Jedes ihrer Alben klingt anders. Das hat sich auch mit dem siebten Werk nicht geändert. Wie schon bei CRACK THE SKY (2009) hat Brendan O’Brien (Pearl Jam, AC/DC, Bruce Springsteen, Rage Against The Machine etc.) produziert, aber deswegen sind die Strukturen ihrer Songs nicht simpler geworden. Wer auf 4/4-Takte steht, ist hier definitiv überfordert. Progressive Rock-Fans hingegen dürften bei jedem Durchgang aufregende neue Dinge heraushören. Da sich Mastodon erneut einem textlichen Konzept, der Sterblichkeit, unterworfen haben, ist das über 50 Minuten lange Gesamtwerk auch auf dieser Ebene schwere Kost. Man benötigt schon mehrere Durchgänge, um sich alles zu erschließen. Dieser emotionale, metallisch-progressive Rock bedient eine Nische, die vorher eigentlich nicht existiert hat. Ein Beispiel: Aus den Riffs in ›Roots Remain‹ machen andere Bands ganze Alben.

    8/10

    Mastodon
    EMPEROR OF THE SAND
    REPRISE/WARNER

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