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Videopremiere: Luke Gasser enthüllt Clip zu ›Stellar Queen‹

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luke gasserHeute erscheint Luke Gassers Album MERCY ON ME. Zugleich stellt der Schweizer das Video zur Single ›Stellar Queen‹ vor.

Support-Auftritte für Status Quo und Bob Geldof, dazu eine Europatournee mit Nazareth. Es läuft bei Luke Gasser. Zumal der Mann aus Sarnen mit MERCY ON ME jetzt sein viertes Album in fünf Jahren veröffentlicht. Und das, obwohl er nebenbei als Filmemacher, Künstler und Buchautor aktiv ist.

Die Songs auf MERCY ON ME wurden zum großen Teil live eingespielt. Für ›Stellar Queen‹ hat sich Gasser mit Shakra-Frontmann Mark Fox zusammengetan, der auch im Video zum Track dabei ist.

Hier ist Luke Gasser mit seinem neuen Clip zu ›Stellar Queen‹:

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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justin townes earleDer Soundtrack fürs hoffentlich sonnige Wochenende kommt heute von Justin Townes Earle, Danzig, Avatarium und Siena Root

Da hat einer wohl das Talent seines Vaters geerbt. Jedenfalls ist Justin Townes Earle, Sohn von Steve, mit KIDS IN THE STREET ein prächtiges Americana-Album gelungen. Hier das Video zu ›Maybe A Moment‹:

Hier findet ihr die Review zu KIDS IN THE STREET…

Alles andere als glattpoliert: die neue Danzig-Single ›Last Ride‹ vom Album BLACK LADEN CROWN:

Hier findet ihr die Review zu BLACK LADEN CROWN…

Die schwedische Doom-Metaller von Avatarium veröffentlichen die dritte LP seit ihrer Gründung 2012. Hier der Clip zu ›The Starless Sleep‹:

Hier findet ihr die Review zu HURRICANES AND HALOS…

Lange Mähnen, Schlaghosen und 70s Rock. Siena Root setzen auch bei ›Tales of Independence‹voll auf Retro:

Hier findet ihr die Review zu A DREAM OF LASTING PEACE…

Avatarium – HURRICANES AND HALOS

avatariumLicht und Schatten im Auge des Hurrikans.

Die schwedische Doom-Metal-For­mation Avatarium, hinter der Musiker von Candlemass, Evergrey und Tiamat stecken, legt ein beachtliches Tempo vor. 2012 gegründet, erschienen seitdem bereits zwei EPs sowie drei Longplayer. Der dritte in dieser Riege ist HURRICANES AND HALOS, der mit ›Into The Fire – Into The Storm‹ und ›The Starless Sleep‹ kraftvoll und mitreißend beginnt, im weiteren Verlauf jedoch manchmal das Gefühl vermittelt, als wäre der Band etwas die Puste ausgegangen. Gerade ruhigen Tracks wie dem hippiesken ›Road To Jerusalem‹ oder der reduzierten Ballade ›When Breath Turns To Air‹ mangelt es an aufregenden Momenten und Gänsehaut-Flair. Auch der ab­­schließende Instrumental-Titeltrack ›Hurricanes And Halos‹ strotzt nicht gerade vor Kreativität. Ob sich Mastermind und Doom-Koryphäe Leif Edling (Candlemass), der kürzlich mit The Doomsday King­dom noch ein stilistisch ähnliches Projekt gegründet hat, schlichtweg übernommen hat? Denn auch wenn er live nicht mehr dabei ist, stammen sechs der acht Tracks von ihm. Sei es drum, spätestens ›The Sky At The Bottom Sea‹ entschädigt für die temporären Durchhänger, würde die Nummer doch auch Bands wie Rainbow oder Deep Purple äußerst gut zu Gesicht stehen. Hier kann auch Sängerin Jennie-Ann Smith endlich ihre Stärken, die im kraftvollen, souligen Gesang liegen, voll und ganz ausspielen. Hätte man die Sternstunden komprimiert und auf einer EP veröffentlicht, wäre hier durchaus eine höhere Bewertung drin gewesen.

6/10

Avatarium
HURRICANES AND HALOS
NUCLEAR BLAST/WARNER

Danzig – BLACK LADEN CROWN

danzigHigh-End Low-Fi.

Vor gut zwei Jahren hagelte es für die Low-Fi-Eskapaden des Cover­albums SKELETONS massive Kri­tik. Die Intention hinter Glenns ge­wollt muffiger Produktion wur­de schlichtweg von vielen Fans missverstanden und die Keyboardkrieger im World Wide Web gossen dazu noch ordentlich Öl ins Feuer. BLACK LADEN CROWN wird letzteres (ohnehin nie zufriedenzustellendes) Klientel mit großer Sicherheit neues Futter liefern. Danzig stand jedoch noch nie für glattpolierten, aufgeblähten Plastiksound, und die zeitlosen Werke der 1987 gegründeten Band donnerten in den letzten drei Dekaden mal mehr, mal weniger rau und ungeschönt erdig aus den Boxen. Genau diesen un­­ver­­kennbaren Charme versprüht auch BLACK LADEN CROWN. Die neun neuen und ge­­schmacks­sicher vom Hauptprotagonisten im Allein­gang komponierten Stücke zeichnen in ihrer Gesamtheit ein atmosphärisches Kopfkino zwischen düsterem Road- und B-Horror- Movie – gespickt mit allerlei Trademarks aus drei Dekaden Danzig. Glenns Gesangsperformance ist passend dazu irgendwo im Dunstkreis von DANZIG 4 (1994), dem sträflich unterbewerteten DANZIG 6:66 SATAN‘S CHILD (1999) und DETH RED SABAOTH (2010) angesiedelt. Im Prinzip ist also alles nahezu perfekt… wären da nicht zwei Dinge, die man bei aller Liebe für die Kunst der 61-jährigen Legende dann doch be­­mängeln muss: erstens das Cover-Artwork. Bisher servierte Glenn immer coolen – im „Dan­zig Corporate Design” gehaltenen – Kitsch. Warum er allerdings ausgerechnet zum dreißigsten Jubiläum seiner Combo auf BLACK LA­­DEN CROWN eine so derart lieblos anmutende Pinselei packt, ist genau so unverständlich wie der Loudness-Faktor bei ›Last Ride‹, ›But A Nightmare‹ und ›Skull & Daisies‹.

8/10

Danzig
BLACK LADEN CROWN
AFM/SOULFOOD

Justin Townes Earle – KIDS IN THE STREET

justin townes earleMit seiner achten CD gelingt Steves Sohn ein prächtiges Americana-Album.

Was ist dem 35-jährigen Justin Townes Earle schon anderes übrig geblieben, als Singer/Songwriter zu werden? Sein Vater: Country-Rebell und bekennender Kommu­nist Steve Earle; sein zweiter Vorname bezieht sich auf den nicht weniger rebellischen Song­writer-König Townes Van Zandt, der einst Men­­tor seines Vaters war. Von Papi hat der schmäch­­tige Brillenträger aber nicht nur das musikalische und lyrische Talent geerbt – er kämpfte, genau Dad, mit Drogenproblemen und den vielen Verlockungen des Musikerlebens. Aber: Justin Townes Earle zeigt sich mittlerweile geläutert. Er hat geheiratet, ein Baby ist angeblich unterwegs und: Er ist clean. Wenn das nicht perfekte Voraussetzungen für eine perfekte Platte sind? Inspiration erhoffte sich der großartige Sänger und Songschreiber auch davon, mal außerhalb seiner Heimatstadt Nashville aufzunehmen. Gemeinsam mit einer Handvoll Be­­gleiter mietete er sich deshalb in einem Studio in Omaha, Nebraska, ein, um das Dutzend neuer Songs von KIDS IN THE STREET aufzunehmen. Guter Plan! Das deutet schon der Opener – und die erste Single-Auskopplung – ›Champagne Corolla‹ mit punktierten Bläsersätzen und treibendem Motown-Groove an. Mit Elan und Esprit sind auch die weiteren Tracks der von Mike Mogis einfühlsam produzierten CD ausgestattet: ›Short Hair Woman‹ schmeißt sich mit synkopierten Grooves und wummernder Hammond soulig in Szene, ›15-25‹ klingt nach einer gelungenen Kreuzung aus Bo Diddley und Van Morrison, bei ›Faded Valentine‹ gelingt ihm eine kitschfreie Country-Ballade und beim gefühlvollen Titeltrack braucht es lediglich eine Akustik­gitarre und die Stimme von Justin Townes Earle, um die berühmte Gänsehaut aufkommen zu lassen. Keine Frage, er macht seinem Namen wirklich alle Ehre.

8/10

Justin Townes Earle
KIDS IN THE STREET
NEW WEST RECORDS

Siena Root – A DREAM OF LASTING PEACE

siena rootKnackig, rau und doch gelassen: 70s-Retro-Rock aus Schweden.

Sänger haben Siena Root in den letzten 15 Jahren so einige verschlissen, doch geschadet hat das den Schweden nicht. Im Gegenteil. Nicht zuletzt durch das ständig wechselnde Personal sind sie bei aller Liebe zum klassischen 70s-Roots-Rock klanglich stets in Bewegung geblieben. Das ist auch auf ihrem sechsten Studioalbum nicht anders. Nachdem schon auf dem Vorgänger PIONEERS (2014) die psychedelischen Anteile zurückgefahren wurden, ist ihr neues Album nun merklich moderner produziert. Statt auf eine authentische Uralt-Klangfarbe zu setzen, positionieren die Skandinavier ihren vielseitigen Retro-Sound jetzt deutlicher in der Gegenwart und stellen gleichzeitig die Ein­gängigkeit bei einer Reihe Stücke deutlicher in den Vordergrund, ohne dass der Improvisations- und Experimentierwille der Band darunter leiden würde. Doch obwohl Siena Root mit ihrem instrumentalen Können nicht geizen, überschatten die Soli doch nie die Songs – nur eine Nummer überschreitet die Fünf-Minuten-Marke deutlich. So verbinden sich hier mit oft eindrucksvoller Gelassenheit furztrockene Hardrock-Riffs, emotionale Bluesrock-Momente, Abstecher zu jazzigen Metren, eine ausdrucksstarke Gitarre mit bisweilen spürbarer Hendrix-Färbung und eine heulende Vintage-Orgel zu einem eindrucksvoll fokussierten großen Ganzen.

7/10

Siena Root
A DREAM OF LASTING PEACE
MIG/INDIGO

The Beatles – SGT. PEPPER‘S LONELY HEARTS CLUB BAND (ANNIVERSARY EDITION)

sgt pepperWenn der Sergeant 50 wird, muss natürlich gefeiert werden. Idealerweise mit Jubiläumsausgaben in diversen Formaten.

Natürlich ist es schwierig, ein einzelnes Al­­bum zum Stellvertreter für die Rock-Kultur eines kompletten Jahrzehnts zu er­­­klären. Ob es überhaupt sinnvoll wäre, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber wer erfahren möchte, wie Rockmusik in den 60er-Jahren klingen konnte, wenn innovationsfreudige Musiker und Produzenten tätig wurden, die ganz irdischen Zwängen der Sorte „Zeit“, „Geld“ und „Publikums­erwartung“ nahezu vollends entrückt waren, ist mit SGT. PEPPERS‘S LONELY HEARTS CLUB BAND traditionell gut bedient.

Zum 50. Geburtstag erscheint das Werk in angemessen vielfältigen Versionen, von der Einfach-CD mit originalem Tracklist im neuen Stereo-Mix über die Deluxe-Edition auf zwei CDs mitsamt Alternativ-Takes und 50-seitigem Buch bis hin zur Doppel-LP mit besagten Outtakes auf zu­­sätzlicher CD. Den Gipfel der Genüsse markiert naturgemäß die „Super Deluxe Box“ mit vier CDs, Blu-ray und DVD, die dann auch einen 5.1.-Surround-Mix, die restaurierten Promo-Videos in 4K, eine Do­­ku­­mentation von 1992, Interviews und ein 144-seitiges Buch offenbart. An dieser Stelle rezensiert wird die Doppel-CD-Ausgabe, deren 13 Original­songs natürlich längst Allgemeingut sind.

Die An­­zahl jener CLASSIC-ROCK-Leser, die noch nie in ihrem Leben von ›When I‘m Sixty-Four‹ oder ›A Day In The Life‹ gehört haben, dürfte vergleichsweise ge­­ring ausfallen. Weshalb wir auf die ausführliche Geschichte auf Seite 34 (in der CLASSIC ROCK-Ausgabe Nr. 61) hinweisen und uns lieber gleich der zweiten CD widmen, die mit 18 Session-Outtakes erfreut. Etwa mit dem Titeltrack ohne Blas­­kapellen-Overdubs und Publikumsgeräuschen, ebenso mit einer Instrumentalfassung von ›With A Little Help From My Friends‹, die sich für Karaoke-Partys empfiehlt: Do the Ringo! Nein, ernsthaft: Bei nahezu allen – teilweise aufs Wesentliche – reduzierten Stücken wird ein Phänomen erkennbar: Es treten Klänge und strukturelle Details zutage, die im Gesamtbild der finalen Versionen oft kaum noch wahrnehmbar sind, was die ganze Angelegenheit auch und gerade für Kenner des Materials interessant macht. Etwa ein recht dominantes E-Piano in ›Getting Better‹, das sonst hinter den Gitarren versteckt ist.

Auch nett: Wenn ›A Day In The Life‹ mit Lennons gemurmeltem „Sugarplum fairy, sugarplum fairy“ beginnt und statt mit dem Piano-Akkord mit einer Art gebrummtem Wikingerchor endet. Und ganz ehrlich: ›Good Morning, Good Morning‹ klingt ohne die zoologischen Overdubs und die Blä­­sersektion á la Motown fast kraftvoller und dringlicher als die offizielle Version. Zu den alternativen Varianten aller 13 Album-Tracks gesellen sich noch zwei zeitgenössische Singles: ›Strawberry Fields Forever‹ ist in drei Fassungen vorhanden, weder Take 6, noch Take 26 überschneiden sich mit den Aufnahmen der Raritätensammlung ANTHOLOGY 2 von 1996, was logischerweise auch für den Ste­reo-Remix von 2015 gilt. ›Penny Lane‹ kommt als trompetenloses Instrumental sowie als Stereo-Re­mix von 2017.

Bleibt die Frage, welche Dar­reichungs­­form der Jubiläumsausgabe die beste Wahl ist. Wer reich geboren wurde, im Lotto ge­­wonnen hat oder eine Gehaltserhöhung erwartet, wird sicher die allumfassende „Super Deluxe Box“ bevorzugen, für den interessierten Mittelstand empfiehlt sich zu­­mindest die „Deluxe Edition“, auf der es wie gesagt auch eine ganze Menge zu entdecken gibt – egal, ob als CD oder LP. Die Standard-Version ist eher für Puristen gedacht, die diesen Klassiker genau so haben möchten, wie er 1967 von den Beatles gedacht war. Nur eben mit besserem Klang.

10/10

The Beatles
SGT. PEPPER‘S LONELY HEARTS CLUB BAND – ANNIVERSARY EDITION
APPLE/UNIVERSAL

Die große Story zum Jubiläum von SGT. PEPPER’S gibt’s in der aktuellen Ausgabe von CLASSIC ROCK…

Videopremiere: Die Biters präsentieren neuen Clip zu ›Stone Cold Love‹

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bitersGerade haben die Biters ihr Album THE FUTURE AIN`T WHAT IT USED TO BE veröffentlicht, jetzt ist das Video zur Single ›Stone Cold Love‹ da.

„Ich habe die Biters gegründet, um wieder das gewisse Etwas in den Rock’n’Roll zurückzubringen“, erklärt Frontmann Tuk Smith. „Ich wollte etwas Authentisches, Zeitloses und trotzdem Ikonisches kreieren – ich wollte etwas Klassisches zurückbringen!“

Von dieser Mission weicht die Band aus Atlanta auch auf THE FUTURE AIN`T WHAT IT USED TO BE nicht ab, das am 19. Mai erschienen ist. Als neuerlichen Beweis liefern uns die Biters jetzt ihr Video zum neuen Song ›Stone Cold Love‹

Hier sind die Biters exklusiv mit ›Stone Cold Love‹: