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Advertorial: Wählt euer Live-Highlight – und gewinnt einen Ticketgutschein

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Ticket des Jahres 2017Ticketmaster sucht das „Ticket des Jahres 2017“. Ihr seid aufgerufen, für euren Favoriten zu stimmen – mit etwas Glück gewinnt ihr einen Gutschein im Wert von 500 Euro.

Ob ihr den Rolling Stones oder Depeche Mode zugejubelt habt, beim Lollapalooza oder dem MS Dockville abgehangen seid oder eure Lieblingsmannschaft angefeuert habt: Welches Event auch immer es euch 2017 besonders angetan hat – jetzt habt ihr die Chance, dafür abzustimmen.

Denn Ticketmaster sucht das „Ticket des Jahres 2017“ in Deutschland – das ultimative Live-Event des Jahres mithin.

Das Voting läuft bis zum 12. November – es heißt also keine Zeit zu verlieren. Ach ja: Wenn ihr eure Stimme abgebt, nehmt ihr automatisch an der Verlosung eines Ticketmaster Gutscheins im Wert von 500 Euro teil.

Hier geht es zur Abstimmung für das Ticket des Jahres 2017

Iron Maiden: Metal-Ikonen streamen „The Book Of Souls“-Konzertfilm

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Iron Maiden streamen ihren Konzertfilm The Book Of Souls Live Chapter einmalig und kostenlos auf Youtube. Am 11. November zeigen Iron Maiden ihren neuesten Konzertfilm einmalig auf Youtube.

Wer kommenden Samstag um 20 Uhr noch nichts vorhat, der kann es sich auf dem heimischen Sofa gemütlich machen und den PC anwerfen.

Denn am 11. November streamen Iron Maiden ihren Konzertfilm „The Book Of Souls: Live Chapter“ auf ihrem Youtube-Channel www.youtube.com/ironmaiden.

Ab dem 17. November ist das zugehörige Live-Album im Handel erhältlich als Limited Edition Deluxe 2CD Hardcase Book, als reguläres Doppel-Album, als Triple Black Vinyl LP oder als digitaler Download. Auch den Film wird es als digitalen Download geben.

Hier ein Ausschnitt aus ›The Book Of Souls: Live Chapter‹:

Die Tracklist des Konzertfilms:

›If Eternity Should Fail‹ – Sydney, Australia
›Speed of Light‹ – Cape Town, South Africa
›Wrathchild‹ – Dublin, Ireland
›Children of the Damned‹ – Montreal, Canada
›Death or Glory‹ – Wroclaw, Poland
›The Red and the Black‹ – Tokyo, Japan
›The Trooper‹ – San Salvador, El Salvador
›Powerslave‹ – Trieste, Italy
›The Great Unknown‹ – Newcastle, UK
›The Book of Souls‹ – Donington, UK
›Fear of the Dark‹ – Fortaleza, Brazil
›Iron Maiden‹ – Buenos Aires, Argentina
›Number of the Beast‹ – Wacken, Germany
›Blood Brothers ‹– Donington, UK
›Wasted Years‹ – Rio de Janeiro, Brazil

Little Steven: Musikalisches Stelldichein mit Paul McCartney

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Little Steven bittet Paul McCartney auf die Bühne.Little Steven bat bei seinem Auftritt in London Paul McCartney zu seinen Disciples Of Soul auf die Bühne. Zusammen performten sie ›I Saw Her Standing There‹.

Aktuell ist Little Steven – auch bekannt als Gitarrist von Bruce Springsteens E-Street Band – mit seinen Disciples Of Soul auf großer Welttournee unterwegs. Am 04. November machte er in London Halt.

Überraschenderweise kündigte er mitten während der Show Paul McCartney an, mit dem zusammen er den Beatles-Song ›I Saw Her Standing There‹ zum Besten gab.

Grund für die freundschaftliche Zusammenkunft war laut Little Steven „eine nicht zu Ende gebrachte Sache“ zwischen den beiden. Damit spielte er auf eine gemeinsame Performance aus dem Jahr 2012 beim Hard Rock Calling-Festival an, bei der den Künstlern mitten im Song wegen der Sperrzeit der Saft abgedreht wurde.

Little Steven und Paul McCartney mit ›I Saw Her Standing There‹:

Ozzy Osbourne: Abschieds-Welttournee angekündigt

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Ozzy OsbourneOzzy Osbourne geht ein letztes Mal auf Welttournee – und kommt dabei auch nach Deutschland.

Nur ein paar Monate nach dem Ende von Black Sabbath kündigt Ozzy Osbourne auch solo seine letzte Welttournee an. Der Startschuss für die ausgiebige Abschiedstour soll nächstes Jahr in Mexico fallen und den „Prince Of Darkness“ danach zwei Jahre lang um den Globus führen.

In einem Statement gab Ozzy bekannt, dass er sich jedoch nicht völlig zur Ruhe setzen möchte:
„Ständig fragen mich die Leute, wann ich aufhöre. Diese Tour wird meine letzte Welttournee sein, was aber nicht heißen muss, dass ich nicht hier und da noch ein paar einzelne Shows spielen werde.“

Bis jetzt steht ein Deutschlandtermin fest: Am 28. Juni kommt Ozzy zusammen mit seiner Band um Gitarrist Zakk Wylde in die König-Pilsener Arena nach Oberhausen. Weitere Termine sollen noch bekannt gegeben werden.

Ozzy Osbourne live 2018:

28.06. Oberhausen, König-Pilsener Arena
Tickets gibt’s ab dem 9.11. hier…

Bob Dylan – TIME OUT OF MIND

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Bob Dylan Time Out Of MindRückkehr zu alter Form: Vor 20 Jahren begann Dylans Spätwerk.

Man kann es aus heutiger Sicht ganz entspannt zugeben: Mitte der 90er schien Bob Dylan zum alten Eisen zu gehören. Mit seiner Gospelphase hatte er um 1980 für Erstaunen gesorgt, das restliche Jahrzehnt war so dahingeplätschert, in die 90er startete er mit zwei Alben, auf denen er alte Folksongs coverte. Doch dann kam TIME OUT OF MIND: der Beginn des Alterswerks. Einige der grundlegenden Mo­­tive, die Dylans folgende Schaffensjahrzehnte prägen sollten, sind hier angelegt: Verzweifelte Liebe, Sinnentleertheit, Dunkelheit, Tod. Dylan taucht ein ins Mythische und – vielleicht mehr als je zuvor – in die amerikanische Musiktradition von Folk und vor allem Blues.

„I’m walking through streets that are dead/Walking, walking with you in my head“, gleich die ersten Zeilen geben die Richtung vor: die Liebe unerfüllt, die Straßen tot und leer. „Don’t know if I saw you, if I would kiss you or kill you“, heißt es, und: „I was alright ‚til I fell in love with you.“ Der Tod ist im Hintergrund präsent, wobei nicht ganz klar ist, ob als Bedrohung oder Erlösung. „I know the mercy of god is near“, singt Dylan einmal, „don’t even hear a murmur of a prayer“ ein andermal. Was bleibt, sind ein diffuses Gefühl der Leere und eine tiefgreifende Unsicherheit: „Feel like a prisoner in a world of mystery.“

„What in the devil could it all possibly mean“, steht als Frage im abschließenden ›Highlands‹, einer 17-minütigen Erzählung, die Popkultur und Mythos vermischt und die Aussicht auf einen jenseitigen Ort eröffnet. Gemeinsam mit dem sacht schaukelnden ›Standing In The Doorway‹, dem geisterhaften ›Love Sick‹, dem schmerzlichen ›Trying To Get To Heaven‹ und der endzeitlichen Medita­tion ›Not Dark Yet‹ gehört es zum Besten, was Dylan je geschrieben hat. Es war dieses manchmal melancholische, manchmal bluesig-scheppernde Album, mit dem er qualitativ an seine großen Platten der 60er- und mittleren 70er-Jahre anknüpfte. Coolness und Ver­zweiflung trafen selten besser aufeinander, es ist die Erkundung eines dunklen Orts auf die denkbar anziehendste Art und Weise. Die Ju­­biläumsausgabe kommt auf Doppel-Vinyl, als Bonus gibt’s eine 7“ mit einem alternativen Mix von ›Love Sick‹ und einer energetisch rumpelnden Live-Fassung von ›Cold Irons Bound‹.

10/10

Bob Dylan
TIME OUT OF MIND
COLUMBIA/SONY

ELP – FANFARE: EMERSON, LAKE & PALMER 1970–1997

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Emerson, Lake ans Palmer FanfareDas riesige Boxset verleiht dem Begriff „Super Deluxe“ eine ganz neue Bedeutung.

Während sich Carl Palmer locker macht (und das stellt man sich bildlich vor, schließlich bleibt kein Mensch seines Alters so gut in Form, ohne hin und wieder mal die Muskeln zu strapazieren), um seine Auszeichnung als „Prog Gott 2017“ entgegenzunehmen, mit der seine lebenslange Hingabe zu der Musik gewürdigt wird, die er und seine Kumpels gemacht und geliebt haben, hat das Label von ELP beschlossen, etwas aufzufahren, das man am besten als schweres Geschütz bezeichnen kann. ELP-Sampler sind nichts Neues. Die Erde über ihren vergangenen Werken wurde so oft ausgehoben und umgegraben, dass selbst LOVE BEACH einen gewissen Legendenstatus erlangt hat, was nicht nur für Keith Emersons fragwürdiges Outfit auf dem Cover gilt.

Es wäre also ziemlich gewagt, denkt man, zu erwarten, dass die Fans für eine weitere Neu­bearbeitung der Musik in die Tasche greifen. Musik, die Emerson, Lake & Palmer bis in die 90er machten, als die Band ehrlich gesagt schon ziemlich spektakulär entgleist war. Natürlich bekommt man hier die elf Originalalben, aber danach ist alles möglich: Es gibt Surround-Sound-Mixe von Steven Wilson und Jakko Jakszyk, die schon bei ihrem ersten Erscheinen eine Offenbarung waren. Wenn man sich dann aber auf das bislang unveröffentlichte Dreifach-Live-Album von einer Show in Mailand 1973 stürzt, fragt man sich, wie drei Menschen all diesen glorreichen Lärm veranstalten konnten.

Den Bootleggern ist das nicht neu, aber die Live-Disc, überbearbeitet von Andy Pearce und Matt Wortham, hat viel zu bieten, nicht zuletzt einen Gig vom Pocono International Raceway im Juli 1972, wo die Band mit ›Hoedown‹ loslegt und dann ›Tarkus‹ spielt, bevor ›Take A Pebble‹ an der Reihe ist. Vermutlich, damit alle erst mal durchatmen können. Für mich persönlich war es die Scheibe ON THE BBC, die mich immer wieder zu dieser Box greifen ließ, wo die Band in irgendeiner Megahalle in Memphis einen fulminanten Auftritt aus der WORKS-Tournee hinlegt, angereichert mit ein paar Interviews mit Bob Harris, damit einem auch ja nicht langweilig wird. Dazu gibt es noch die Original-Werbeposter, die Single von ›Lucky Man‹, ein gebundenes Buch und sogar einen Pin. Mag sein, dass es nur eine weitere Exhumierung des ELP-Katalogs ist, doch es fühlt sich an wie mit echter Liebe gemacht.

8/10

ELP
FANFARE: EMERSON, LAKE & PALMER 1970–1997
BMG

Video der Woche: Jefferson Airplane mit ›White Rabbit‹

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Das „Video der Woche“ zeigt dieses Mal den wohl berühmtesten Auftritt von Jefferson Airplane beim Woodstock-Festival 1969.

In dieser Woche wurde Grace Slick von Jefferson Airplane 78 Jahre alt. Anlass genug, um sie im Video der Woche bei einem ihrer legendärsten Auftritte überhaupt zu zeigen.

Am Sonntagmorgen des berühmten Woodstock-Festivals von 1969 spielten Jefferson Airplane vor einer übermüdeten, verkaterten Menge, die erst beim engelsgleichen Anblick der Sängerin aufzuwachen schien.

Mit den Worten „time for some maniac morning music“ kündigte die völlig in weiß gewandete Grace Slick den Auftritt ihrer Gruppe an und stimmte eine Reihe von Hits des Albums SURREALISTIC PILLOW an, darunter natürlich ›Somebody To Love‹ und der Psychedlic-Klassiker ›White Rabbit‹.

Hier Jefferson Airplane mit ›White Rabbit‹ bei Woodstock sehen:

Bob Dylan – TROUBLE NO MORE

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Bob Dylan Trouble No More

Die Neuerfindung als Gospelsänger.

„Ich bin enttäuscht, ich wollte Rock’n’Roll hören, keine Pre­digt!“ — „Es ist nicht der Bob, den wir kennen und lieben!“ So und ähnlich empörten sich einige Besucher eines Bob Dylan-Konzerts anno 1980. Es war kein Aufschrei wie in den 60ern, als Dylan seine akustische gegen die elektrische Gitarre getauscht hatte, nicht wenige waren aber einigermaßen baff, als der Songschreiber 1979 als Christ wiedergeboren wurde und in den folgenden Jahren Gospel machte. „Jesus legte seine Hand auf mich. Es war eine physische Sache, ich fühlte es“, so beschrieb der Musiker einmal sein Erweckungserlebnis. Das manifestierte sich in den Alben SLOW TRAIN CO­­MING (1979), SAVED (1980) und SHOT OF LOVE (1981).

Alle drei zählen nicht zu den großen Meis­ter­werken des Manns aus Minnesota – wenn sich darauf auch hübsche Songs wie ›Precious Angel‹, ›In The Summertime‹ oder ›Every Grain Of Sand‹ finden –, sie zeigen aber: Wenn sich der Meister etwas in den Kopf setzt, zieht er es durch, radikal. Die Konzerte gerieten zu Gottes­diens­ten, teils gab es neben religiösem Material keine älteren Songs zu hören.

Das 9-CD-Set TROUBLE NO MORE – Teil 13 der „Bootleg Series“ – befasst sich mit ebenjener Pha­­se. Die ersten beiden CDs enthalten ausgewählte Live-Aufnahmen von 1979 bis 1981, CD drei und vier Probematerial und unveröffentlichte Songs – ohne wirklich spektakuläre Neuent­deckungen aber mit gelungenen Stücken wie ›Ain’t No Man Righteous, No Not One‹ oder ›Making A Liar Out Of Me‹, die sich schon den Titeln nach in den Gos­pel­kontext fügen. Weiter geht’s mit den Highlights eines Auftritts in Toronto 1980 und der kompletten Show vom 27. Juni 1981 in London. Dort gab es auch wieder Klassiker wie ›Like A Rolling Stone‹, ›Just Like A Woman‹ und ›Blowin‘ In The Wind‹ zu hören – mit Gospelchor und Orgel.

Eine echte Rarität ist auch der Konzertfilm „Trouble No More“. Dylan tänzelt, leicht aufgedunsen, mit Dreitagebart und schweißgebadet, die Begleitsängerinnen tragen Glitzerkostüme, die Op­­tik ist grisselig und durch Einspieler, in denen Michael Shannon als Priester gegen den Alkohol und die Heuchelei predigt, bekommt alles einen höchst obskuren Touch. Se­­henswert natürlich. In den Begleitbüchern gibt’s Fotos von Konzerten und Proben von 1979 bis 1981. Bevor es dann auch wieder vorbei war mit der Gospellaune.

8/10

Bob Dylan
TROUBLE NO MORE
COLUMBIA/SONY