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Mega-Festival: Bob Dylan und Neil Young als Headliner

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Bob Dylan und Neil Young Hyde ParkBob Dylan und Neil Young werden im Juli 2019 als Co-Headliner beim „British Summer Time“ im Hyde Park auftreten.

Schon länger an einen London-Trip gedacht? Dann wissen wir genau den richtigen Zeitpunkt: Am 12. Juli spielen Bob Dylan und Neil Young im Hyde Park.

Die beiden Songwriter-Giganten sind die Hauptattraktionen des „British Summer Time“-Festivals 2019. „Zwei der größten kulturellen Ikonen an diesem für die Musik historischen Tag zusammenzubringen, macht es wahrscheinlich zum größten Event, das wir je im Hyde Park hatten“, sagt James King, einer der Organisatoren.

Ob Young und Dylan tatsächlich auch gemeinsam auf der Bühne stehen werden, bleibt abzuwarten.

Tickets für das „British Summer Time“ gibt es ab 30. November um 9 Uhr. Dieses Jahr traten Roger Waters, Eric Clapton, The Cure und Paul Simon beim Festival auf.

Bob Dylan bei seinem jüngsten Auftritt in der Tonight Show…

…und Neil Young mit einem Song aus seinem jüngsten Album:

Phil Collins: Deutschland-Tour 2019!

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phil collins deutschlandPhil Collins kommt nach Deutschland! Im Sommer wird der Brite hier fünf Konzerte geben, der Vorverkauf startet diese Woche.

„Ich habe meine Leidenschaft für Musik und das Auftreten wiederentdeckt! Es ist an der Zeit, all das nochmal zu tun und ich freue mich darauf… Es fühlt sich einfach richtig an.“

Mit diesen Zeilen hat Phil Collins gerade eben seine Rückkehr auf europäische Bühnen angekündigt – obwohl er sich eigentlich wegen gesundheitlicher Probleme (2009 hatte er eine Halswirbeloperation) schon seit Jahren vom Tourleben zurückziehen wollte.

Doch der 67-Jährige hat offenbar noch lange nicht genug – und wer sind wir, dass wir uns darüber beschweren. Selbst wenn Collins dann wohl nicht mehr selbst am Schlagzeug sitzen wird.

Phil Collins live 2019:

05.06. Stuttgart, Mercedes-Benz Arena
07.06. Berlin, Olympiastadion
14.06. Hannover, HDI Arena
15.06. Hannover, HDI Arena (Zusatzshow)
21.06. Köln, RheinEnergie Stadion
22.06. Köln, RheinEnergie Stadion (Zusatzshow)
24.06. München, Olympiastadion

Der Vorverkauf auf Eventim läft seit 28. November…

Phil Collins Deutschland Tour Zusatzshows

The Police – EVERY MOVE YOU MAKE: THE STUDIO RECORDINGS

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Police Every Move You Make

Flexible Strategien im Jubiläumspaket zum 40.: fünf Studioalben plus Raritäten-LP im Half-Speed-Mastering.

Als The Police 2007 ihr 30. Jubiläum zelebrierten, drehten sie eine Ehrenrunde auf dem weltweiten Tourneeparkett. Doch schnell erreichte der gruppeninterne Disput jene Intensität wie zur Zeit der ersten Trennung – rasch legten sich die Publikums­lieblinge selbst ad acta. Zum 40. lassen die Polizisten lieber die Hardcover-Box EVERY MOVE YOU MAKE: THE STUDIO RECORDINGS für sich sprechen. Im Half-Speed-Mastering und auf 180-Gramm-Vinylen vereinen sich fünf Studioalben mit der zwölf Tracks starken Raritäten-LP FLEXIBLE STRATEGIES sowie einem 24-seitigen Foto-Booklet im LP-Format.

Im Punk-Revolutionsjahr 1977 empfahlen sich die drei zwischen die Generationen geratenen Virtuosen als Brückenbauer. Nahmen Andy Summers, Stewart Co­­peland sowie Sting der Majorität doch die Angst vor Punk, New Wave, Dub und Reggae. Auf moderate Art integrierten sie Innovationen in ihren soliden Pop mit einem Hauch von Anti-Establishment. Das Debüt OUTLANDOS D’AMOUR (1978) demonstrierte mit den Ohrwürmern ›Roxanne‹, ›So Lonely‹ und ›Can’t Stand Losing You‹ Stings Händchen für Massenkom­patibles. Als Blaupause erwies sich das globale Pla­tinwerk für weitere Longplayer: Der Nachfolger REG­GATTA DE BLANC platzierte sich im Heimatland auf der Pole Position und lieferte zudem die UK-Einsen ›Message In A Bottle‹ und ›Walking On The Moon‹. Von da an ging jede weitere LP in UK auf Platz 1. Eher banale Single-Hits wie ›De Do Do Do, De Da Da Da‹ und ›Don’t Stand So Close To Me‹ machten es möglich: Als von Millionen Teenagern um­­schwärmte Boy-Band des New Wave gelang 1980 mit ZENYATTA MONDATTA schließlich auch in den USA der Durchbruch.

Gehaltvolleres fand sich in ›Driven To Tears‹, ›Man In A Suitcase‹ und ›Ca­­nary In The Coalmine‹. Nachdenklich geriet 1981 das Konzeptwerk GHOST IN THE MACHINE nach Thesen von Arthur Koestler, der eine von Com­putern regierte Welt prophezeite. Die 45er ›Every Little Thing She Does Is Magic‹, einmal mehr karibisch angehaucht, stand Stings düsteren Zweifeln von ›Darkness‹, ›Invisible Sun‹, ›Demolition Man‹ und ›Spirits In A Material World‹ entgegen. Dank der Hit-Multiplikatoren ›King Of Pain‹, ›Every Breath You Take‹ und ›Wrapped Around Your Fingers‹ gelang mit dem vom Psychoanalyse-Pio­nier C.G. Jung inspirierten SYNCHRONICITY (1983) die erste Nummer 1 beiderseits des At­­lantiks.

9/10

The Police
EVERY MOVE YOU MAKE: THE STUDIO RECORDINGS
A & M/POLYDOR/UNIVERSAL

Video der Woche: AC/DC mit ›For Those About to Rock (We Salute You)‹

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Das legendäre For Those About to Rock (We Salute You)-Album feiert diese Woche sein 37-jähriges Jubiläum. Eine der besten Live-Versionen gibt es im „Video der Woche“.

Keine Woche ist es her, dass Malcolm Young seinen ersten Todestag hatte, da gibt es schon wieder einen speziellen Jahrestag für AC/DC. Denn mit ›For Those About to Rock (We Salute You)‹ ist 1981 nicht nur ihr siebtes Album entstanden, sonder auch ihr obligatorischer Final-Song. Eine AC/DC-Show ohne donnernde Kanonen und Rauch zum Schluss wäre einfach nicht dasselbe.

Beim Titel handelt es sich um eine Variante der Phrase „Those who are about to die salute you“, eine Übersetzung des lateinischen Spruchs „morituri te salutant“ (die Todgeweihten grüßen Dich), mit dem die römischen Gladiatoren in der Arena angeblich den Kaiser begrüßten. Frei übersetzt, könnte man also sagen: „Die Rock-geweihten grüßen Dich“.

Rest In Peace, Freddie Mercury!

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queen freddie mercuryAm 24. November 1991 verstarb einer der größten Entertainer, den die Welt jemals gesehen hat.

Rest In Peace, Freddie Mercury. Der als Farrokh Bulsara geborene Jahrhundertkünstler verstarb heute vor 27 Jahren an den Folgen seiner Aids-Erkrankung. Nur einen Tag zuvor hatte Mercury die Öffentlichkeit über seine Krankheit informiert.

Zusammen mit Queen hatte Freddie die Rockmusik revolutioniert: Mit ihren experimentellen Ansätzen, der ausgefallenen Mode und den unfassbar energetischen Bühnenshows erlangte die Band Weltruhm und zählt bis heute zu den größten Rock-Acts aller Zeiten.

Einen ihrer wohl geschichtsträchtigsten Auftritte hatten Queen am 13. Juli 1985 beim Charity-Konzert Live Aid. Die 20-minütige Show wird oftmals als wohl bester Live-Auftritt aller Zeiten bezeichnet.

Mott The Hoople – MENTAL TRAIN – THE ISLAND YEARS

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Mott The Hoople Mental Train

Mott The Hooples frühe Karriere – komplett auf sechs CDs.

Einem wohl tragisch frühen Finale hätten Mott The Hoople entgegengeblickt, wäre David Bowie 1972 nicht als Retter in der Not aufgetreten. Eine seiner ersten Amtshandlungen bestand darin, dem mäßig erfolgreichen Quintett aus Herefordshire mit der Glam-Rock-Hymne ›All The Young Dudes‹, einer subtilen LP-Produktion sowie einem Deal bei Columbia Records unter die Arme zu greifen. Allerdings sollte sich die Karriere von Mott The Hoople bis zum bitteren Ende im Jahr 1974 als ein Weg der Irrtümer, Sackgassen und Fehlentscheidungen erweisen – um schließlich doch noch in der Rock And Roll Hall Of Fame zu münden.

Damals lagen hinter dem Frontmann Ian Hunter, Gitarrist Mick Ralphs, Bassist Peter „Overend“ Watts, Keyboarder Verden Allen sowie Schlagzeuger Dale „Buffin“ Griffin bereits vier Alben und diverse Singles bei Londons Progressiv-Label Island, angetrieben vom Produzenten und A&R-Manager Guy Stevens, der sie 1969 unter seine Fittiche genommen hatte. Er holte den stets sonnenbebrillten, rotlockigen Dylan-Apologeten Hunter dazu und taufte die Band von Silence in Mott The Hoople um.

Jener bislang zu Unrecht marginalisierten Phase widmet sich nun ausführlich das 6-CD-Boxset MENTAL TRAIN – THE ISLAND YEARS 1969 – 71. Beim Generalangriff auf die Archive von Island Records traten einerseits vier reguläre Alben zutage, konkret das hemmungslos zwischen Selbstfabriziertem und Cover-Versionen rockende MOTT THE HOOPLE (1969), das nicht minder vehemente aber durchweg selbstkomponierte MAD SHADOWS (1970), das akustische Hippie-Werk WILDLIFE sowie die abermals wüste Rockorgie BRAIN CAPERS (beide 1971). Auch eine wahre Flut an Bonustracks ist nun dabei, Singles, Demos, Probe-Mitschnitte und Alternativ-Takes zieren die regulären Alben von Disc 1 bis 4.

Auf dem fünften Silberling gibt es ein Dutzend weitere bislang ungehörte Archiv-Schmuckstücke, die finale sechste Scheibe widmet sich jener Qualität, für die Mott The Hoople stets mit Lob überschüttet wurden: Konzertimpres­sionen, einmal aus der Fairfield Hall in Croydon, vom 13. September 1970, einmal aus dem Paris Theatre in London, aufgenommen am 30. De­­zember 1971 und seinerzeit produziert für die BBC-Radio-One-Reihe „In Concert“.

8/10

Mott The Hoople
MENTAL TRAIN – THE ISLAND YEARS 1969–71
ISLAND/UNIVERSAL

Thundermother: Neues Video zu ›Revival‹

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thundermother Revival-VideoThundermother haben ein neues Video zu ihrer Single ›Revival‹ am Start.

Thundermother aus Schweden stehen, wie der Name schon vermuten lässt, für donnernde Gitarren und geradlinigen Rock’n’Roll. Da verwundert es nicht weiter, dass die Damen auf ihrer neuen Single musikalisch mehr als einmal an die Kollegen und Vorbilder von AC/DC erinnern.

Thundermother mit ›Revival‹:

Thundermother hier live erleben:

01.12. Ebernhahn, Roseneckhalle
04.12. CH – Pratteln, Z7
05.12. A – Innsbruck, P.M.K.
06.12. Nürnberg, der Cult
07.12. Herford, X
08.12. Oberhausen, NIKOLAUT Rockfestival

John Lennon & Yoko Ono – IMAGINE/GIMME SOME TRUTH

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John Lennon Yoko Ono Imagine

DVD: Warum spielst du ›Imagine‹ nicht auf dem weißen Klavier, John?“ Zwei Dokus über den Entstehungsprozess des LP-Meilensteins.

Dass Yoko Ono ein ungemein geschäftstüchtiger Charakter innewohnt, ließ sie schon zu Lebzeiten ihres Göttergatten John Lennon durchblicken, als sie dessen durch das Finanzfiasko Apple Records und diverse Prozesse kärglich zusammengeschrumpftes Vermögen mit allerlei Transaktionen mehrte. 2018 zeigt sich Mrs. Ono geschäftlich einmal mehr flexibel, wenn sie im Rahmen von Lennons aufbereitetem Meilenstein IMAGINE – THE ULTIMATE COLLEC­TION auch noch einen opulenten Bildband namens IMAGINE JOHN YOKO sowie die beiden rundherum restaurierten Dokus IMAGINE/GIMME SOME TRUTH auf DVD und Blu-ray kuratiert.

„Warum spielst Du ›Imagine‹ nicht auf dem weißen Klavier, John?“, fragt Yoko Ono ihren Gatten während der Auf­nahmen zum gleichnamigen zweiten Solowerk des Ex-Beatle in deren ohnehin ganz in Weiß gehaltenem damaligen Zuhause Tittenhurst Park in Ascot. Die Dreharbeiten begannen im Sommer 1971, als die Sessions im heimeigenen Studio unter der Ägide der später als Soziopath erkannten wie verurteilten Fifties-Legende Phil Spector mit diversen Studiogästen wie u.a. George Harrison, Alan White und Klaus Voor­mann starteten. Fort setzte sich der mit Fantasie- und Gag-Sequenzen sowie den prominenten Freun­den Andy Warhol, Fred Astaire, Jack Palance, Dick Cavett und Jonas Mekas aufgelockerte Reigen im New Yorker Record Plant Studio. Auch Yoko Ono trumpfte künstlerisch mit Songs ihres ausgezeichneten Albums FLY auf. Während IMAGINE sich als eine Collage aus Klang, Farbe, Traum und Realität versteht, eine An­­einandereihung von Promoclips – ein Kritiker bezeichnete es seinerzeit harsch als „teuerstes Homevideo aller Zeiten“ –, spürt GIMME SOME TRUTH minutiös dem Enstehungsprozess der Songklassiker von IMA­GINE nach, darunter ›Crippled Inside‹, ›Jealous Guy‹, ›It’s So Hard‹ und ›How Do You Sleep?‹.

Bis dato unveröffentlichtes Material diverser Studio-Outtakes samt eines Shootings mit der Londoner Fotografen-Ikone David Bailey liefern einen Kaufanreiz für all jene, die beide Dokus schon besitzen.

9/10

John Lennon & Yoko Ono
IMAGINE/GIMME SOME TRUTH
Eagle Vision/Universal Music