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Record Store Day: Unsere Liste an Vinyl-Perlen 2019

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Record Store Day 2019Zum diesjährigen Record Store Day stehen wie jedes Jahr exklusive Releases in den Plattenläden. Hier bekommt ihr unsere Auswahl zu sehen.

Am 13. April findet in diesem Jahr der Record Store Day statt. Sämtliche Produkte, die hier an Vinyl-Liebhaber verkauft werden, wurden einzig und allein für diesen speziellen Tag fabriziert und werden weltweit zum selben Zeitpunkt angeboten. Eine Hommage an das schwarze Gold und gleichzeitig eine tolle Unterstützung für Musikhändler abseits des Ketten-Mainstreams.

CLASSIC ROCK hat sich durch das breitgefächerte Angebot gearbeitet und die schönsten Vinyl-Perlen für euch zusammengesucht. Mehr Informationen zu den einzelnen Releases und die gesamte Liste findet hier:

Ace Frehley – SPACEMAN
Limitierte Edition, Picture Disc, Vinyl

Badfinger – SO FINE
Picture Disc, Vinyl

David Bowie – THE WORLD OF DAVID BOWIE, LPl

Beth Hart – FRONT AND CENTER:LIVE FROM NEW YORK
Doppel-LP, Vinyl + MP3

Bevis Frond – THE NORTH CIRCULAR
Limiterte Edition, blaues Vinyl

Bevis Frond – THE VAVONA BURR
Limitierte Edition, Doppel-LP mit neuem Artwork, Vinyl

Jeff Buckley – IN TRANSITION, LP

J.J. Cale – STAY AROUND A-side, 7″

Crosby, Stills, Nash & Young – 4 WAY STREET (Expanded Edition)
Limitierte Edition, LP

David Bowie – PINUPS
Picture Disc, Limited to 20,000 copies worldwide, LP

David Bowie und Marlene Dietrich – ›Revolutionary Song‹ / ›Just A Gigolo‹, 7″ Vinyl

Def Leppard – THE STORY SO FAR VOL.1, LP

Dennis Wilson, Taylor Hawkins, Brian May, Roger Taylor – HOLY MAN, 7″

Dio – THE LAST LINE
Limitierte Edition, Shaped Picture Disc

Dr. John – RECORDED LIVE IN TOKYO, JAPAN, LP

Dream Syndicate – THE DAYS OF WINE & ROSES
Limitierte Edition, Doppel-7″

Bob Dylan – BLODD ON THE TRACKS
Testpressung, LP, Vinyl

Emerson, Lake & Palmer – LIVE AT POCONO INTERNATIONAL RACEWAY
Limitierte Edition, Gatefold Doppel-LP,

Eric Clapton – ONE MORE CAR, ONE MORE RIDER, LP

Europe – WALK THE EARTH
Limitierte Edition, 7″

Fallen Angels – FALLEN ANGELS, LP

Fleetwood Mac – FLEETWOOD MAC
Limitierte Edition, LP

Peter Gabriel – RATED PG
Single Picture Disc, 12”

Generation X – YOUR GENERATION
Rotes Vinyl, 7″

Ian Gillan – MR UNIVERSE
180g Split-Vinyl in rot und blau, limitierte Jubiläumsausgabe

Girlschool – DEMOLITION GIRLS: LIVE IN LONDON
Limitierte Edition, LP

Golden Earring – MOUNTAIN
180 gr. Vinyl, limitierte Edition

Gong – LIVE 1973 BATACLAN (France)
Limitierte Edition, Vinyl in pink und grün

Grateful Dead – THE WARFIELD
Doppel-Vinyl oder CD

Green Day – WOODSTOCK, LP

Green River – LIVE AT THE TROPICANA
Bisher unveröffentlichte Live-Aufnahmen, LP

Greta Van Fleet – FROM THE FIRES
Erste Vinylpressung, LP

Hard Ons – DICKCHEESE, LP

Hawkwind – THE 1999 PARTY/LIVE AT THE CHICAGO AUDITORIUM
Limitierte Edition, LP

Humble Pie – OFFICIAL BOOTLED COLLECTION VOL 1
180gr. Doppelvinyl

Iggy Pop – LIVE AT HIPPODROME PARIS 1977, LP

Jacobites – THE ROBESPIERRES VELVET, Doppel-LP

Japan Quiet Life – LIFE IN TOKYO
140rgr., limitierte Edition, rotes Vinyl

Jefferson Starship – GOLD
Vinyl in gold + 7″ in gold

Jethro Tull – NORTH SEA OIL
10″, limitierte Edition

Joe Strummer – THE ROCKFIELD STUDIO TRACKS, 12″

Billy Joel – LIVE AT CARNEGIE HALL 1977, LP

John Hiatt & Lilly Hiatt – ›You Must Go‹ / ›All Kinds Of People‹, Split 7″

Elton John – LIVE FROM MOSCOW 2019, durchsichtiges Vinyl

Johnny Cash – I GOT STRIPES
Limitierte Edition auf weißem Vinyl und CD

Janis Joplin – WOODSTOCK, LP

Lemonhedas – THE CAN’T FORGET / WILD CHILD
Limitierte Edition, 7″

Tedeschi Trucks Band: Die besten Live-Fotos aus Winterbach!

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Am 5. April spielten die Bluesrocker der Tedeschi Trucks Band um Susan Tedeschi und Derek Trucks in der Salierhalle in Winterbach. Unser Fotograf Frank Witzelmaier war live dabei. Hier kommen die besten Fotos vom Konzert in unserer Diashow:

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Neuheiten der Woche: Ab heute im Plattenladen

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Bruce Hornsby PromopicAn diesem Freitag gibt es die brandneuen Platten von Bruce Hornsby, der Band Of Skulls, Melissa Etheridge und Glen Hansard in den Läden.

Auf seiner ersten Studioplatte seit über zehn Jahren vereint Pianovirtuoso Bruce Hornsby – vor allem bekannt durch den 80er-Hit ›The Way It Is‹ – verschiedenste Stilrichtungen:

Hier geht’s zur Review…

Auf LOVE IS ALL YOU LOVE setzt die Band Of Skulls statt auf staubigen Wüstenrock nun vermehrt auf Pop-Affinität und Funk:

Hier geht’s zur Review…

Glen Hansard präsentiert mit THIS WILD WILLING ein emotionales, unaufgeregtes und trotzdem sehr tiefgreifendes Album:

Hier geht’s zur Review…

Ihre einmalige Stimme bettet Melissa Etheridge auf THE MEDICINE SHOW auf vielfältigen Einflüssen, die sich von Funk über Folk, von Pop bis Rock erstrecken:

Hier geht’s zur Review…

Band Of Skulls – LOVE IS ALL YOU LOVE

Band Of Skulls Love Is All You Love

Lauten Heavy Rock lassen sie meist im Keller, wenden sich stattdessen poppigeren Ausdrucksformen zu.

Die Band Of Skulls stand seit ihrem respektablen Debüt aus dem Jahr 2009 für erdigen Rock der mitunter härteren Gangart. Damit waren sie in guter Gesellschaft von damals artverwandten Gruppen wie den Queens Of The Stone Age oder den Black Keys, wenn auch aus der zweiten Reihe heraus. Nun, zehn Jahre später, ist das Trio auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen. Die Kraft und Wut der ersten Stunde ist einem weicheren und poppigeren Sounddesign gewichen, was zunächst gewöhnungsbedürftig anmutet. Das be­­deutet konkret: Dort wo Band Of Skulls früher kratzbürstige Soli eingebaut haben, erklingen nun auch mal Streicher, rockige Passagen werden generell immer häufiger durch funky Parts wie in ›Disco‹ ersetzt. Glücklicherweise klingt die Adaption der neuen Einflüsse nicht erzwungen. Ein Faible für pathetische Momente hilft aber, denn an einigen Stellen hört sich das Trio nun wie eine Melodic-Metal-Band an, die ihre Riffs gegen ein Paar Tanz­schuhe eingetauscht hat. Das geht in Ordnung, denn auch wenn sie den Geschmack des Rock-Puristen jetzt wohl nicht mehr treffen, hat sich die Band nun immerhin freigeschwommen.

7/10

Band Of Skulls
LOVE IS ALL YOU LOVE
SO RECORDINGS/ROUGH TRADE

Bruce Hornsby – ABSOLUTE ZERO

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Bruce Hornsby Absolute Zero

Starke Rückkehr mit vielfältigem Mainstreamrock.

Bruce Hornsby feierte seine großen Er­­folge Ende der 80er-Jahre, insbesondere das Album THE WAY IT IS gilt als Mei­lenstein des gehobenen Mainstream-Rock, der Titeltrack macht sich bis heute gut im Radio. Danach war Hornsby weiter fleißig, arbeitete als Filmkomponist, war als Keyboarder Teil der Besetzung von The Grateful Dead – und wurde zuletzt von einer neuen Hörergeneration wiederentdeckt, die den Worten von Justin Vernon von Bon Iver folgte, der Bruce Hornsby als großes Vorbild bezeichnete. Der Veteran hat also Rückenwind, und den nutzt er auf ABSOLUTE ZERO, seiner ersten Studioplatte seit zehn Jahren. Der Titeltrack zu Beginn zeigt seine Stärken: Luftiges Arrangement, Zug zur Hymne, perlendes Klavier – bei kaum einem anderen Songwriter klingt Mainstreamrock so leicht. Es folgen ein paar Ausflüge in Soul-, Funk- und Gospelmusik, die Streicher von yMusic zeigen ihr Können, in Erinnerung bleiben aber die Balladen, allen voran ›Cast Off‹ (eingespielt mit Buddy Justin Vernon).

7/10

Bruce Hornsby
ABSOLUTE ZERO
THIRTY TIGERS/AL!VE

Glen Hansard – THIS WILD WILLING

Glen Hansard This Wild Willing

Ein Lied will nur, dass man es hört.

Eine akustische Platte mit spärlicher Instrumentierung sollte es werden, das vierte Soloalbum des The-Fra­mes-Sängers Glen Hansard. Letz­terer, bekannt geworden als Straßen­musiker im Film „Once“, dessen ›Falling Slowly‹ 2007 mit einem Oskar prämiert wurde, kam dazu für einige Zeit nach Paris. Einige Songs wurden dort komplett geschrieben, andere begonnen und etliche sogar vollendet. Einige blieben auf der Strecke, andere wurden komplett überarbeitet. Paris, ein Strom von Gedanken und Erinnerungen. Ur­­sprünglich geplant für einige wenige Begleiter, ist jeder Tag im Studio ungeschrieben, definiert durch eine Offenheit, eine Bereitschaft, dem Geist des Augenblicks zu folgen, wohin er auch führen mag. „Wenn man sich mit großartigen Musikern umgibt und sein Bestes tut, um Schritt zu halten, locker zu bleiben, wenig Orientierung zu geben und jedem zu erlauben, das einzubringen, was er mitbringt, kann etwas Transformatives passieren“, erklärt Hansard. ›Weight Of The World‹, ein Lied über Trennungen und die Erkenntnis, dass man im täglichen Leben von jemandem keinen Platz mehr hat, ›Don’t Settle‹ („Kein Neid, keine Wut, keine Grau­samkeit, kein Bedauern“), ›Good Life Of Song‹, ›Fools Game‹ und ›Race To The Bottom‹ – sie alle funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip: Ver­haltener Beginn trifft auf Phil Spector. Hansard hat also eine Herbst-Platte gemacht, die im Frühling heraus kommt. Und doch klingt sie wie welke Blumen, nach langen Schatten, nach Tau am Mor­gen. Es ist eine schöne, oftmals traurige und un­­endlich weite Platte. Eine, deren Musik für dich von Nutzen sein kann. Eine Liebeserklärung, ein Ge­dicht, das gesungen wird.

8/10

Glen Hansard
THIS WILD WILLING
ANTI/INDIGO

Melissa Etheridge – THE MEDICINE SHOW

Melissa Etheridge The Medicine Show

Vielseitig und zeitlos.

Lässt man das 2016er-Coveralbum MEMPHIS ROCK AND SOUL außen vor, sind seit ihrem letzten Studio­werk THIS IS M.E. (2014) knappe fünf Jahre ohne neue Akkordfolgen auf dem Griffbrett ihrer zwölfsaitigen Adamas Signature vergangen. THE MEDICINE SHOW geht einerseits den 2014 eingeschlagenen Weg konsequent weiter, andererseits zwei charmante Schritte zurück in Etheridges Backkatalog. Daraus ergibt sich ein extrem spannender Mix aus Stücken, die entweder wohlbekannt erscheinen – obwohl sie natürlich brandneu und jenseits einer Selbstkopie angesiedelt sind – oder das Klangspektrum der seit 1985 aktiven Künstlerin um einige neue Gen­reelemente erweitern. Von knackigem Folk-Rock bis hin zu funky R&B ergibt das auf Albumlänge trotz der unterschiedlichen Stile einen schlüssigen roten Faden. Genauso vielseitig wie die Arrangements auf THE MEDICINE SHOW sind übrigens auch Etheridges Gesangsleistungen, die Oscar-Gewinnerin liefert durchgehend den von ihr gewohnten hochklassigen Biss.

8/10

Melissa Etheridge
THE MEDICINE SHOW
CONCORD/UNIVERSAL

CLASSIC ROCK empfiehlt: Okta Logue live!

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Okta Logue Promopic 1Okta Logue bringen ihr viertes Album raus und gehen im Juni auf Tour.

Wer gedacht hätte, dass Okta Logue es sich in ihrer Retro-meets-Indie-meets-Psychedelica-Ecke künftig bequem machen, der wird mit dem am 31. Mai erscheinenden Album RUNWAY MARKINGS eines Besseren belehrt.

Das Quartett aus Hessen bleibt zwar seinem eigenen Stil treu, wirkt hier aber viel nachdenklicher, die Musik zeitloser, zerbrechlicher und gleichzeitig jedoch stärker als je zuvor. Hier werden Paradoxa mit geschickter Hand zusammengeführt und zu einem nachdrücklichen neuen Werk vereinigt.

An folgenden Terminen kann man Okta Logue live erleben:

01.06. Molotow, Hamburg
05.06. Luxor, Cologne
06.06. Zoom, Frankfurt
07.06. BiNuu, Berlin
08.06. Milla, München
09.06. A- Wien, B72