Nachdem Deep Purple mit einem kryptischen Teaser die Gerüchteküche zum Kochen gebracht haben, lüftet die Band nun das Geheimnis um ihre mathematisch angehauchte Ankündigung. Am 19. Juli erscheint das neue Purple-Album, das den Namen „=1“ trägt, in verschiedenen Formaten. Der Titel symbolisiert die Vorstellung, dass sich in einer immer komplexer werdenden Welt letztendlich alles auf eine einzige, vereinheitlichte Essenz reduzieren lässt. Alles summiert sich zu eins. So steht es in der Pressemitteilung zum Album geschrieben.
Die Platte ist die erste mit Simon McBride an der Gitarre und wurde von Bob Ezrin produziert. Eine erste Single erscheint am 30. April um Punkt Mitternacht. Ab Juni touren Deep Purple unter dem Banner „=1 MORE TIME“ durch Deutschland.
Jet haben ihren Fans mitgeteilt, dass sie an ein neues Album in der Pipeline haben. Die Platte, die 2025 erscheinen soll, ist das erste neue Album der australischen Band in 16 Jahren. Jet war 2001 von den Brüdern Nic und Chris Chester sowie Cameron Muncey gegründet worden. Ein Jahr später wurden sie durch ihren Bassisten Mark Wilson komplettiert.
In diesem Line-Up veröffentlichte die Band drei Platten: GET BORN (2003), SHINE ON (2006) und SHAKA ROCK (2009). Seinen größten Hit landete das Rock’n’Roll-Quartett mit Power-Pop-Einschlag im Jahr 2003 mit ›Are You Gonna Be My Girl‹. 2012 hatte sich die Gruppe aufgelöst, um dann 2016 wieder zueinander zu finden. Seitdem ist lediglich eine Kollaborationssingle mit The Bloody Beetroots unter dem Titel ›My Name Is Thunder‹ erschienen. Als erster Vorgeschmack soll am 9. Mai die Single ›Hurry Hurry‹ erscheinen, so kündigt die Band es heute auf ihren Social-Media-Seiten an.
Vor 16 Stunden haben Deep Purple einen 16-sekündigen Clip auf ihren Social-Media-Accounts gepostet und damit für Aufsehen gesorgt. Zu sehen sind Ian Paices Drumkit, Don Aireys Keyboard sowie Ian Gillans Mikrofonständer. Nichts bewegt sich an dem Stillleben, außer eine algebraische Gleichung, die nach und nach eingeblendet wird.
Einen kurzen Ausbruch aus diesem Standbild gibt es aber doch. Bei Sekunde vier und fünf wird die Band – mit Simon McBride an der Gitarre – für den Bruchteil einer Sekunde eingeblendet. Überschrieben ist der Kurzclip mit den Worten „coming soon“, was darauf schließen lässt, dass Deep Purple vielleicht neue Musik für uns bereit halten. Ihr letztes Album mit Originalmaterial hatte die Band mit WHOOSH! im Jahr 2020 veröffentlicht. Auf TURNING TO CRIME von 2021 hatten Purple Coverversionen versammelt.
Peter Frampton wird heute 74 Jahre alt. CLASSIC ROCK gratuliert dem Gitarristen und Sänger herzlich zu seinem Ehrentag.
Happy Birthday, Peter Frampton! Der britische Gitarrist und Sänger wird 74 und kann auf eine bewegte Karriere zurückblicken. Bereits im zarten Alter von neun Jahren spielte der später zum Rockstar reifende Peter zum ersten Mal in einer Band Gitarre, damals bei The Truebeats. Ab 1967 war er bei The Herd zu hören und feierte bereits größere Erfolge in den U.K., um nur wenige Jahre später zur Bluesrock-Supergroup Humble Pie zu wechseln und dort erstmals richtig durchzustarten.
Als Frampton 1971 Humble Pie aufgrund bandinterner Unstimmigkeiten verließ, startete er mit dem Album WIND OF CHANGE eine Solo-Karriere und war nicht selten als Gastmusiker bei diversen Größen der Musikszene wie beispielsweise David Bowie aktiv. Als berühmteste Kollaboration gilt seine Session mit Beatle George Harrison. Zu Framptons größten Solo-Erfolgen zählt das Album PETER FRAMPTON COMES ALIVE! von 1976, das Hits wie ›Do You Feel Like We Do‹ oder ›Baby, I Love Your Way‹ enthält.
Zum vierten Mal in Folge erreicht Mark Knopfler mit einem seiner Soloalben die Spitze der deutschen Albumcharts. Diesmal steht ONE DEEP RIVER auf der Nummer eins, seine zehnte Platte, die am 12. April erschienen ist. In Ausgabe #128 von CLASSIC ROCK nehmen wir nicht nur ONE DEEP RIVER genau unter die Lupe, sondern sprechen in unserer Titelstory auch mit Knopfler persönlich.
Der bedächtige Brite – in einem früheren Leben Rocksuperstar bei den Dire Straits – packt aus! Im großen Interview verrät Knopfler, wo er politisch steht, was er in seiner Freizeit treibt, wieso er sich für keinen überragenden Gitarristen hält und wie er damit fertigwird, dass er bald 75 ist. Um die teils autobiografische Platte ONE DEEP RIVER geht’s freilich auch. Dazu kommen demnächst eine EP über die kriminelle Unterwelt und eine weltrekordverdächtige Charity-Single mit mehr als 60 Rockikonen auf einem einzigen Song.
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Der „Musical Excellence Award“ wird an Jimmy Buffet, MC5, Dionne Warwick und Norman Whitfield vergeben. Mit dem „Musical Influence Award“ werden Alexis Korner, John Mayall und Big Mama Thornton geehrt.
Während viele Musikschaffende sich über ihre Aufnahme in die Hall Of Fame freuen, gibt es auch zahlreiche Künstler und Künstlerinnen, welche die Institution und ihre Auswahlkriterien kritisieren. So zum Beispiel 2023, als Iron Maiden trotz Nominierung nicht in die Hall Of Fame aufgenommen wurden.
Immerhin haben wir Iron Maiden gewürdigt mit unserem Sonderheft über die britischen Heavy-Metal-Legenden! Auf 148 Seiten beleuchten wir die gesamte Historie der Band: von ihren Anfängen im Jahr 1975 bis zu ihrem jüngsten Album SENJUTSU. Jetzt hier versandkostenfrei bestellen: IRON MAIDEN SONDERHEFT.
Es gibt nur wenige mit Prince vergleichbare Künstler. Heute vor acht Jahren starb das kreative Genie an einer Überdosis Schmerzmittel. Er wurde 57 Jahre alt.
Prince war ein musikalischer Revolutionär. Wie kein anderer mischte er Stile wie R&B, Funk, Soul, HipHop und Rock und wurde von Fans aller Genre verehrt. Vor allem in den 1980er und 1990er Jahren prägte er die weltweite Musikszene.
Als Prince am 14. April 2016 von einem Konzert in Atlanta nach Hause flog, verlor er das Bewusstsein. Bei einer Notlandung in Moline, Illinois, wurde festgestellt, dass er eine Überdosis des Schmerzmittels Percocet (einer Mischung aus Osycodon und Paracetamol) eingenommen hatte. Er wurde nach der Verabreichung des Opiodantagonisten Naloxon in ein Krankenhaus eingeliefert, das er am selben Tag wieder verließ.
Am 20. April kontaktierte sein Management den in Kalifornien ansässigen Arzt Howard Kornfeld aufgrund eines schweren medizinischen Notfalls. Da dieser verhindert war, flog sein Sohn Andrew einen Tag später nach Minneapolis, um nach dem Künstler zu sehen. Leider zu spät… Am Vormittag des 21. April 2016 wurde Prince in seinem Paisley Park Studio in Chanhassen von seinem persönlichen Assistenten Kirk Johnson leblos im Aufzug gefunden. Die Wiederbelebungsversuche des gerufenen Rettungsdienstes blieben erfolglos. Prince wurde um 10:07 Uhr Ortszeit für tot erklärt.
Am 2. Juni 2016 wurde der Obduktionsbericht veröffentlicht. Darin stand als Todesursache eine Überdosis des Schmerzmittels Fentanyl. Im August 2016 gaben Ermittler bekannt, bei einer Durchsuchung des Studios am Todestag Tabletten gefunden zu haben, bei denen es sich laut Aufdruck um das Schmerzmittel Hydrocodon handelte – in Wahrheit enthielten die Tabletten aber das weitaus stärkere Fentanyl. Wie der Künstler an die Tabletten kam und ob er wusste, dass diese Fentanyl enthielten, konnte nie ermittelt werden. Sein Tod wird heute offiziell als Unfall angesehen.
Sein Leichnahm wurde am 22. April 2016 eingeäschert. Die Urne ist ein Miniaturmodell seines Paisley Park Studios, dekoriert mit dem lilafarbenen Symbol, das er in den 90er Jahren als Künstlernamen trug. Sie befindet sich im Paisley Park Studio und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Zum Gedenken an diesen großartigen Künstler widmen wir ihm unser Video der Woche, einer Live-Aufnahme seines Songs ›Let’s Go Crazy‹ (aus dem Hitalbum PURPLE RAIN) aus dem Jahr 1985:
Am 20. April 1991 verstarb Steve Marriott in seinem Zuhause in Arkesden in Essex, England. Am frühen Morgen jenes Tages wurde die Feuerwehr von einem Autofahrer verständigt, dem aufgefallen war, dass Marriotts Haus in Flammen stand. Der Sänger, Songwriter, Gitarrist und musikalische Alleskönner fiel einer Rauchvergiftung durch einen wohl versehentlich durch eine Zigarette entfachten Brand zum Opfer. Er wurde am 30. April in Harlow beerdigt.
Nachdem Marriott in frühen Jahren als Kinderschauspieler aktiv gewesen war, wandte er sich als Teenager der Musik zu und gründete im Jahr 1965 zusammen mit Bassist Ronnie „Plonk“ Lane, Drummer Kenney Jones und Keyboarder Jimmy Winston die Small Faces. Schon kurz darauf konnte die Gruppe einen Plattenvertrag mit Decca Records an Land ziehen. Nach großen Chart-Erfolgen und vielen Meinungsverschiedenheiten und Unzufriedenheiten verließ der in Rhythm’n’Blues verliebte Marriott 1969 die Small Faces, um sich Peter Framptons Humble Pie anzuschließen. Von der Presse wurde die Band aufgrund dieses Zusammenschluss als Supergroup gelabelt.
Die verbliebenen Mitglieder der Small Faces akquirierten zur selben Zeit Ronnie Wood und Rod Stewart, benannten sich um in The Faces und spielten bis 1975 als Stewarts Begleitband. Marriott blieb bis 1975 bei Humble Pie, kehrte danach noch einmal kurz zu den Small Faces zurück, und veröffentlichte 1976 sein erstes Soloalbum MARRIOTT. 1979 kam es zu einer kurzen Humble-Pie-Reunion zwischen Marriott und Drummer Jerry Shirley. In diesem Zuge entstanden die beiden Alben ON TO VICTORY und GO FOR THE THROAT, die sich als mäßig erfolgreich erwiesen. Bis zu seinem frühen Tod war Marriotts Leben geprägt von ständigen Auf und Abs, Sucht, finanziellen Problemen und vor allem von wenig Beständigkeit. Im Jahr 1990 lud ihn Peter Frampton dazu ein, an einem Humble-Pie-Reunion-Album zu arbeiten. Jedoch erblickten nur zwei Songs aus dieser Kollaboration das Licht der Öffentlichkeit. „The Bigger They Come“ und „I Won’t Let You Down“ sind auf Framptons Album SHINE ON: A COLLECTION erschienen. Zu mehr war Marriott nicht bereit und flog wieder nach England zurück, ohne sich auf einen Reunion-Deal einzulassen.