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Videopremiere: Blackbird & Crow mit ›Blackbird‹

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Blackbird And Crow BlackbirdHier gibt es die Premiere zum neuen Clip von Blackbird & Crows Single ›Blackbird‹ zu sehen.

Ende Februar veröffentlichten Blackbird & Crow ihr zweites Album AILM. Das Duo aus Irland vereint darauf Roots, Folk, Soul und Americana mit einem Hauch von Unbeschreiblichkeit.

Und obwohl diese Stilmixtur ganz eindeutig mit Maighread und Stpehens Herkunftsort Donegal zu tun hat, sind Blackbird & Crow doch gleichzeitig weit entfernt von traditionell irischem Folk.

Mit ›Blackbird‹ gibt es jetzt nach ›A Pox On You‹ eine weitere Single-Auskopplung mit illustriertem Video zu sehen.

Blackbird & Crow mit ›Blackbird‹:

Wolfgang Niedecken: Reggae-Song für Corona-Helfer

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Wolfgang Niedecken von Bap.›Huh die Jläser, huh die Tasse‹: Wolfgang Niedeckens BAP lassen in ihrer neuen Single diejenigen hochleben, „die uns jetzt den Arsch retten“.

Wolfgang Niedeckens BAP haben einen von Bläsern getragenen Reggae-Song aufgenommen, der wie für die aktuellen Zeiten gemacht scheint. Dabei ist er schon im letztes Jahr im Frühjahr entstanden.

Niedecken feiert in ›Huh die Jläser, huh die Tasse‹ sowohl die Klimaaktivisten von Fridays for Future, als auch diejenigen, die sich ehrenamtlich für Obdachlose und Geflüchtete einsetzen.

Und ganz allgemein diejenigen, „die beruflich und ehrenamtlich im weitesten Sinn im sozialen Bereich arbeiten, oft unterbezahlt und in unserer Gesellschaft viel zu wenig beachtet sind“, so Niedecken.

Denn gerade sie seien es, die uns helfen, den „Kampf gegen das neue Virus zu gewinnen“, und uns „jetzt den Arsch retten“.

Niedeckens BAP mit ›Huh die Jläser, huh die Tasse‹:

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Eric Clapton: „Mein Leben ist wirklich gesegnet“

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eric clapton 2016Claptons neues Album I STILL DO mit einem von Peter Blake gestalteten Cover ist ein unterhaltsam abwechslungsreicher Mix aus Blues-Stücken, J.J.-Cale-Coverversionen, Kuriositäten und Eigenkompositionen, inklusive gelegentlicher Killer-Soli, um die Überfans zufriedenzustellen. Der einstige Wüstling ist hier vielleicht weniger gequält (seit 2002 ist er glücklich mit Melia McEnery verheiratet und sie haben drei Kinder), aber immer noch in Kontakt zu seiner Muse.

Woher kam der Titel?
Das war etwas, das eine Verwandte – meine liebe Tante – sagte, kurz bevor sie von uns ging. Ich unterhielt mich mit ihr darüber, als ich noch ein Kind war, und dankte ihr dafür, so liebevoll gewesen zu sein. Sie sagte: „Ich mochte dich. Und das tue ich immer noch“ (engl.: „I still do“). Und ich dachte, na ja, etwas Besseres kann man nicht gesagt bekommen. Also speicherte ich es in meinem Kopf ab und sagte mir: „Das werde ich verwenden“.

War es schön, wieder mit Produzent Glyn Johns im Studio zu sein?
Ja, das war es. Eigentlich war es das 40. Jubiläum unseres ersten Mals – SLOWHAND. Und die meiste Zeit seitdem hatte ich ihn wirklich nicht gesehen. Ich wusste, dass er unterwegs war und verschiedene Sachen machte, aber wir sind einander in dieser Zeit nicht sehr oft begegnet.

Musstest du dich bei ihm für die 1977er Session entschuldigen?
(Pause) Ich bin mir nicht sicher, ob ich das getan habe. Und ich denke auch nicht, dass er das erwartet hat. Oder ob ich es wirklich tun musste. Auch wenn ich damals ein wirklich unangenehmer Typ war, die Arbeit habe ich immer gemacht. Tatsächlich glaube ich nicht, dass er in den Jahren, in denen wir zusammengearbeitet haben, mich jemals zurechtweisen musste. Ich sah, wie er das bei anderen tun musste, und ich dachte, das will ich wirklich nicht selber erleben, also werde ich einfach meinen Job machen. (kichert) Also tat ich das. Nein, ich hätte mich eigentlich nicht für allzu viel bei ihm entschuldigen müssen. Meine Persönlichkeit war nicht gut, aber mein Arbeitsethos war nicht übel.

Vermutlich fällt es dir nicht schwer, diese tiefen Emotionen anzuzapfen, die es dir ermöglichen, den Blues zu singen, etwa auf ›Stones In My Passway‹, dem Robert-Johnson-Cover auf I STILL DO.
(lacht lange) Nein! Ich meine, ich musste im vergangenen Jahr mit viel körperlichem Schmerz klarkommen, und ich fange an, das in den Griff zu bekommen. Eine Sache, die ich lernen musste ist, dass diese Krankheit, mit der ich lebe, nicht unbedingt besser werden wird. Manchmal läuft das ja so – man fängt sich etwas ein und dann geht es vorbei. Das ist hier nicht so, und das musste ich akzeptieren und mich darauf einstellen. Das war auch sehr lehrreich, denn ich habe viel darüber erfahren, wieviel ich aushalten kann. Der Mensch hat im Allgemeinen eine enorme Kapazität dafür. Über diese Sachen zu singen, ist für mich also sehr real.

Alan Merrill: ›I Love Rock’n’Roll‹-Songwriter stirbt an Corona

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Alan Merrill an Corona gestorbenAlan Merrill ist an einer Corona-Infektion gestorben. Er war Frontmann der Arrows und schrieb 1975 den späteren Joan-Jett-Hit ›I Love Rock’n’Roll‹.

Alan Merrill ist tot. Der US-Musiker ist gestern mit 69 Jahren an Corona gestorben, seine Tochter Laura bestätigte die Meldung. „Das Corona-Virus hat mir heute Morgen meinen Vater weggenommen. Ich hatte zwei Minuten, mich von ihm zu verabschieden, bevor sie mich rausschickten“, schrieb sie am 29. März auf Facebook.

Er habe auf dem Krankenbett „friedlich“ gewirkt, sodass sie noch Hoffnung gehabt habe, er werde nicht „im News-Ticker auf der rechten Seite des Bildschirms von CNN oder Fox News landen“, so Laura Merrill weiter. Kurz darauf habe sie erfahren, dass ihr Vater gestorben sei.

Alan Merrill wurde am 19.Februar 1951 in New York geboren. Seine bekannteste Band, The Arrows, gründete er 1974 in London. Ein Jahr später schrieb er zusammen mit Jake Hooker den Song ›I Love Rock’n’Roll‹.

Mit den Arrows hatte er damit keinen Erfolg, Anfang der 80er aber wurde ›I Love Rock’n’Roll‹ in der Fassung von Joan Jett & the Blackhearts zum Welterfolg.

John Prine: An Corona erkrankt – „Zustand ist kritisch“

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John Prine CoronaSongwriter John Prine hat sich mit Corona infiziert. Seit Donnerstag ist er im Krankenhaus, er muss beatmet werden.

„Nach plötzlichem Einsetzen von Corona-Symptomen ist John am Donnerstag ins Krankenhaus gebracht worden.“ Das hat die Familie von US-Musiker John Prine via Twitter und Facebook bekannt gegeben.

Prine werde seit Samstag beatmet, sein Zustand sei „kritisch“. „Es sind schlimme Neuigkeiten. Aber so viele von euch haben John über die Jahre Liebe und Unterstützung gegeben, deshalb wollten wir euch benachrichtigen und euch die Chance geben, ihm mehr von eurer Liebe und Unterstützung zu schicken. Wir lieben euch, und John liebt euch.“

Prine ist 73 Jahre alt und hatte in der Vergangenheit mit Krebs zu kämpfen. Bereits am 20. März war seine Frau Fiona positiv auf das Corona-Virus getestet worden, ob Prine selbst da schon infiziert war, konnte damals noch nicht sicher festgestellt werden.

Joan Baez singt für John und Fiona Prine:

Video der Woche: Billy Thorpe & The Aztecs live 1971

Billy Thorpe live 1971Zum Geburtstag von Billy Thorpe hier sein Auftritt bei „GTK“ im Jahr 1971.

Heute wäre Billy Thorpes Geburtstag. Zusammen mit seiner Band The Aztecs feierte der in England geborene und in Australien groß gewordene Songwriter, Sänger und Gitarrist beachtliche Erfolge in Down Under.

Ende der 1960er Jahre wirkte er mit einer neuen Inkarnation seiner Aztecs entscheidend auf die australische Pub-Rock-Szene ein, sie wurden als lauteste Band des Landes bezeichnet.

In Gedenken an diese raue Rockphase des Künstlers gibt es heute ein Video von 1971 zu sehen: Damals spielten Billy Thorpe & The Aztecs unter anderem die über neun Minuten lange, ziemlich harte Nummer ›Mama‹ (auf manchen Pressungen ›Momma‹ geschrieben) in der australischen Fernsehsendung „GTK“.

Billy Thorpe & The Aztecs live mit ›Mama‹:

Rock in der Corona-Krise: Noisolution im Interview

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Arne Gesemann NoisolutionWie geht es der Musikbranche in Corona-Zeiten? CLASSIC ROCK hat mit Arne Gesemann von Noisolution gesprochen…

1995 wurde Noisolution unter dem Dach der Vielklang Musikproduktion als Sublabel gegründet. Zehn Jahre später löste sich das Label mit eigener Promotion-Abteilung los und arbeitet seitdem eigenständig und selbstbestimmt von Kreuzberg aus. Arne Gesemann ist Gründer, Chef und Mädchen für alles. Mit seiner Philosophie abseits des Mainstreams steht er für Authentizität und echtes Interesse an alternativer Musik ein.

Seit Corona die Welt in Atem hält, kämpfen viele in der Musikbranche ums Überleben: Künstler, Veranstalter, Promoter, Techniker, Labelmitarbeiter, Magazinherausgeber, Clubbesitzer – alle leiden unter den krassen Einschränkungen, die der hochdynamische Kampf gegen Covid-19 einfordert und für eine bisher noch unbestimmte Zeit weiterhin einfordern wird.
Im Interview mit CLASSIC ROCK vor einer Woche ermöglichte Gesemann einen Blick hinter die Kulissen seiner Arbeit und erklärte, wo es jetzt ganz besonders brennt und wie er Noisolution gerade am Laufen hält.

Die aktuelle Covid-19-Krise legt den gesamten Musikbetrieb lahm. Wie sehr bist du als Promoter und wie sehr als Label betroffen?
Ich kann das Ausmaß der Krise natürlich nicht einschätzen. Aktuell sind alle unsere Touren und eventuell die Festival-Saison abgesagt. Die Verkäufe während der Tour sind ein immer größerer Anteil der Gesamtverkäufe geworden und fehlen nun gänzlich, ebenso wie die Promotion-Auswirkungen einer Tour. Dazu kommt, dass der Handel für vorerst vier Wochen geschlossen ist und der Vertrieb seine physischen Auslieferungen eingestellt hat. Alben werden also ausschließlich über Mailorder und direkte Bestellungen abgewickelt. Das heißt, dass alle aktuellen Produktionen für den Tourverkauf nun bei uns stehen. Das sind mit den aktuellen April Veröffentlichungen tausende von Tonträgern, die nicht das Büro verlassen und nicht ausgeliefert werden. Und voraussichtlich kann man diese nicht einfach zu einem späteren Zeitpunkt wieder als „neu“ in den Handel geben. Auch eine Record-Store-Day-Veröffentlichung kommt in Kürze, aber der Record Store Day ist in den Juni geschoben – wenn er überhaupt stattfindet. Als Promotion Agentur werden die ersten Aufträge gerade auf „unbekannt“ geschoben und neu datiert. Das heißt, dass auch hier weitere feste Einkünfte erstmal gestrichen sind. Neben den Fix- und Personalkosten kommen also Produktionskosten für Ware hinzu, die zu einem späteren Zeitpunkt schwerer verkäuflich ist

Sind die Konzertausfälle das größte Problem?
Konzerte sind neben Promotion auch als Verkaufsort für uns immer wichtiger geworden. Aber die Handelssituation ist wie bereits angesprochen momentan auf unbestimmte Zeit nicht klar. Wie sich das in der Herstellung auswirken kann, weiß ich noch nicht. Ob die Herbst-Planungen problemlos durchgeführt werden können, wird sich erst zeigen. Stillgelegte Studios, Grafiker, Bandproben, die ausfallen: All das wird geplante Veröffentlichungen beeinträchtigen. Auch das Verschieben von Touren in den Herbst lässt für neue Touren nicht viel Platz. Grundsätzlich laufen VÖ-Planungen teilweise ein Jahr vorher an. Promotion, Herstellung, Touren, all das greift ineinander. Eine aktuelle Hathors-Promotion für Ende April läuft nun beispielsweise schon seit zwei Wochen, aber wir müssen aufgrund der Handelssituation alles verschieben. So sind Promo-Ergebnisse zu früh in den Medien, der Vertrieb muss umplanen.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aktuell aus?
Ich kümmere mich gerade viel um Versand, da aktuelle VÖs bei uns bestellt werden. Außerdem mache ich neue Zeitpläne für alle VÖs und bin mit Promotion-Auftraggebern am neu planen. Aber ich kümmere mich gerade auch um „Kug“ (Kurzarbeitgeld)-Unterstützung beim Arbeitsamt. Das ist Bürokratie und hält vom Tagesgeschäft ab. Zusätzlich hat unsere Praktikantin uns nach einer Woche verlassen, da sie in Österreich wohnt und Angst hatte, bei einer Infektion nicht mehr nach Hause zu kommen. Deshalb müssen wir Arbeitsvorgänge ändern und suchen neue Praktikanten.

Wie planst du für die nahe Zukunft?
Ich schaue Champions League Classics auf DZN statt Live-Spiele auf Sky.(lacht)
Planungssicherheit ist gerade nicht gegeben. Normalerweise laufen viele Vorgänge „automatisch“ ineinander, da wir seit langer Zeit vernetzt sind und die verschiedenen Arbeitsvorgänge, Aufträge und Geschäftspartner ein regelmäßiges Arbeiten ermöglichen. Diese Regelmäßigkeit ist großer Unsicherheit gewichen.

Wo siehst du die größten Schwierigkeiten für dich und Noisolution sowie für die Musikbranche allgemein?
Die Länge der Pause wird entscheidend sein, wie man das anschließend wieder normalisiert. Planungssicherheit in der Branche ist nun mal langfristig und nicht von heute auf morgen umsetzbar. Wenn Konzerte und Festivals bis September abgesagt werden, ist das ein eklatanter Einschnitt. Auch die Länge der Schließung des Handels wird vieles entscheiden. Geplante Veröffentlichungen können nicht einfach geschoben werden, da die einzelnen Arbeitsschritte aufeinander abgestimmt werden müssen (Aufnahme, Vorbereitung, Produktion, Promotion, Marketing, Tour etc.) Sichere Einkünfte werden fehlen, die eigentlich in zukünftige Releases gesteckt werden müssten. Schlimmstenfalls plant man für August oder September neue Releases und Touren – und diese müssen wieder abgesagt werde.

Fühlst du dich von Regierungsseite angemessen unterstützt?
Das wird sich zeigen. Die Versprechen von Regierungsseite sind groß, aber man muss wohl verstehen, dass auch das nur Versprechen sein können. Für diese Situation gibt es scheinbar keinen Plan und man „macht einfach“. Aber ich bin es gewohnt, für mich und die Firma eigenständig zu agieren. Die „Großen“ sind immer wichtiger, haben bessere Argumente, bessere Anwälte und Fachleute, die sich um deren Belange kümmern. Noisolution hat keine Rechtsabteilung und keine interne Buchhaltung.Die Kleinen haben es also sicher schwerer. Aber auch allgemein ist Musik und Kultur leider wieder mal hinten dran. Natürlich auch verständlicherweise, denn viele andere Branchen sind wichtiger für das Allgemeinwohl und das Funktionieren der Gesellschaft. Viele sind auch finanziell stärker und so muss man als „Kulturschaffender“ sich wie fast immer selbst kreativ aus der Krise holen.

Welche Art von Unterstützung von Musik-Supportern macht deiner Meinung jetzt am meisten Sinn? Wie kann man kleinen Labels und Bands am effektivsten helfen?
Kauft Musik und kauft physisch!!! Egal ob direkt bei den Labels und Bands – hier kommt natürlich am meisten beim kreativen Kern an – oder in Plattenläden oder Mailordern, denn die sind auch betroffen. Das Wichtigste ist einfach, kauft Musik, kauft Alben, kauft „physisch“ statt zu streamen. Das digitale Hören minimiert die Einkünfte und sowohl die kreativen Teile der Branche, als auch die Vertriebe und Handel sehen weniger bis gar kein Geld.

Buffalo Summer – DESOLATION BLUE

Das Wunder von Wales

„In Wales scheint Musik in deinem Blut zu sein“, gibt Sänger Andrew Hunt auf der Facebook-Seite von Buffalo Summer zu Protokoll. Und zumindest, was diese Band angeht, scheint dies wirklich so zu sein, hat die 2010 gegründete Combo doch Musik der unterschiedlichsten Art im Blut (und Sound). DESOLATION BLUE, das dritte Album der Waliser, weiß mit großer Vielfalt zwischen Classic- und Alternative-Rock zu gefallen. Da gibt es wuchtige Stücke wie ›Hit The Ground Running‹ und flottere wie ›If Walls Could Speak‹ mit ganz dezentem, eher unterbewusstem Motörhead-›Eat The Rich‹-Gitarrenshuffle.

›The Mirror‹ dann umso hymnischer. Gefolgt von dem Groover par excellence, ›When you Walk Away‹. Alles ziemlich eingängig, so wie auch ›Last To Know‹ mit einem besonders starken und nachhaltigen Refrain. Manchmal balladesk und bluesig im Stil von Gary Moore. Dann ein bisschen UK-Indie und schließlich ein wenig alternatives Flair. Buffalo Summer kriegen auf DESOLATION BLUE die Kurve zwischen zeitlos und zeitgemäß ziemlich gut hin. Nicht zuletzt dank des ausdrucksstarken und stilübergreifenden Gesangs von Andrew Hunt. Ein besonderes Highlight ist die sechsminütige Emotionsnummer ›Dark Valentine‹, die, passend zum Titel, finster, aber auch ziemlich faszinierend ausgefallen ist.

7 von 10 Punkten

Buffalo Summer, DESOLATION BLUE, SILVER LINING/WARNER