Review: Buffalo Summer – DESOLATION BLUE

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Review: Buffalo Summer – DESOLATION BLUE

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Das Wunder von Wales

„In Wales scheint Musik in deinem Blut zu sein“, gibt Sänger Andrew Hunt auf der Facebook-Seite von Buffalo Summer zu Protokoll. Und zumindest, was diese Band angeht, scheint dies wirklich so zu sein, hat die 2010 gegründete Combo doch Musik der unterschiedlichsten Art im Blut (und Sound). DESOLATION BLUE, das dritte Album der Waliser, weiß mit großer Vielfalt zwischen Classic- und Alternative-Rock zu gefallen. Da gibt es wuchtige Stücke wie ›Hit The Ground Running‹ und flottere wie ›If Walls Could Speak‹ mit ganz dezentem, eher unterbewusstem Motörhead-›Eat The Rich‹-Gitarrenshuffle.

›The Mirror‹ dann umso hymnischer. Gefolgt von dem Groover par excellence, ›When you Walk Away‹. Alles ziemlich eingängig, so wie auch ›Last To Know‹ mit einem besonders starken und nachhaltigen Refrain. Manchmal balladesk und bluesig im Stil von Gary Moore. Dann ein bisschen UK-Indie und schließlich ein wenig alternatives Flair. Buffalo Summer kriegen auf DESOLATION BLUE die Kurve zwischen zeitlos und zeitgemäß ziemlich gut hin. Nicht zuletzt dank des ausdrucksstarken und stilübergreifenden Gesangs von Andrew Hunt. Ein besonderes Highlight ist die sechsminütige Emotionsnummer ›Dark Valentine‹, die, passend zum Titel, finster, aber auch ziemlich faszinierend ausgefallen ist.

7 von 10 Punkten

Buffalo Summer, DESOLATION BLUE, SILVER LINING/WARNER

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