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Start Blog Seite 425

Dead Lord – SURRENDER

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So und nicht anders!

Entsprungen aus dem skandinavischen Nährboden des Retro-Rock, sind Dead Lord inzwischen zu einer echten Standarte dieser Subkultur herangewachsen. Mit SURRENDER orientiert sich die Band wieder mehr am kernigmelodischen Stil, der die Songs auf ihrem Debütalbum GOODBYE REPENTANCE (2013) so bemerkenswert machte. Auch wenn den Schweden seit jeher der Stempel „Phil-Lynott-Huldigung“ aufgedrückt wurde, scheinen Dead Lord mit ihrer neuen Scheibe das musikalische Fahrwasser gefunden zu haben, das so gut wie all ihre Einflüsse und Eigenheiten miteinander verbindet. Insbesondere bei den Songs ›Evil Always Wins‹ und ›Distance Over Time‹ fühlt man diese feine irisch/schwedische Hardrock-Symbiose am eindrucksvollsten.

Das starke Songwriting gipfelt sich in ›Letter From Allen St.‹. Hier wird so viel an Gefühl und Hingabe übermittelt, dass so manche AOR-Schnulze dagegen richtig blass wirkt. Und das muss man ohne Keyboards und Synthies erst einmal hinbekommen. In Zeiten wie diesen wirkt das Hören von SURRENDER wie eine Erquickung der Retro-Seele. Das ganze Album geht runter wie Öl und jede Note fühlt sich locker und handverlesen an. Ich kann daher nur meinen imaginären Hut ziehen und komme zum abschließenden Fazit: Alles Knüller, keiner Füller!

9 von 10 Punkten

Dead Lord, SURRENDER, CENTURY MEDIA/SONY

Frontm3en: UP CLOSE – LIVE 2020

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Ein enorm unterhaltsames Unplugged-Hit-Feuerwerk

Peter Howarth, Pete Lincoln und Mick Wilson sind beziehungsweise waren Sänger von Denkmal-Acts wie The Hollies, 10cc, The Sweet und Sailor. Als solche touren sie seit Dekaden um die Welt und haben unzählige Auftritte abgerissen. Diese geballte Bühnenerfahrung bringt das Trio nun seit einer Weile in ein gemeinsames Projekt ein und macht dabei vor allem was? Genau: live auftreten.

Gemeinsam singen sie die Hits ihrer (Ex-)Bands und kleiden sie dabei in wunderbar lebendig-harmonische Akustikversionen – von ›Bus Stop‹ über ›I’m Not In Love‹ bis ›Fox On The Run‹. Ihrer erfolgreichen Europa-Tournee im Winter 2019/20 folgend, ist hier nun die dazugehörige Doppel-CD – mitgeschnitten in Berlin und Halle an der Saale. Das Ganze kommt mit grandios warmem Sound, der die perfekt aufeinander eingespielten, offenbar riesigen Spaß an der Sache habenden Veteranen in die heimischen Wohnzimmer bringt. Dabei jagt ein Evergreen den nächsten, während die zwei Stunden wie im Fluge vergehen. Auch weil mit Mr. Bigs Eric Martin sogar noch ein hochkarätiger Gast dabei ist.

7 von 10 Punkten

Frontm3en, UP CLOSE – LIVE 2020, ARTISTS & ACTS/UNIVERSAL

ANGEL HEADED HIPSTER – THE SONGS OF MARC BOLAN & T.REX

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But you won’t fool the children of the revolution: 26 Coverversionen des King Of Glam Rock

12 Alben und rund drei Dutzend Singles hinterließ Marc Bolan, als er am Morgen des 16. September 1977 bei einem Autounfall in seinem von Lebensabschnittsgefährtin Gloria Jones gesteuerten Mini Cooper mit gerade mal 29 Jahren ums Leben kam. Verinnerlicht blieb der knapp 1,60 Meter kleine, stets glamourös gekleidete Londoner Exzentriker über die Dekaden in mindestens zwei Generationen: Im esoterischen Folk-Duo Tyrannosaurus Rex galt Poet Bolan als Sprachrohr der Spätsechziger-Hippies.

Nach Umbenennung in T. Rex samt Erweiterung zum Quartett begeisterte das 1947 als Mark Feld geborene Allroundtalent als erste Galionsfigur der GlamRock-Bewegung ein Millionenpublikum an Teenagern beiderlei Geschlechts. Mit ANGEL HEADED HIPSTER – THE SONGS OF MARC BOLAN & T. REX liefern der kürzlich an Covid-19 verstorbene US-Produzent Hal Willner unter Konzeption von Bill Curbishley und Ethan Silverman ein All-Star-Tribute an David Bowies Jugendfreund. Im Segment Weltstars firmiert zwar lediglich die seltsame Kombination U2 feat. Elton John, jedoch kann sich das Artist Roster mit u. a. Kesha, Børns, Gavin Friday, Devendra Banhart, Father John Misty, John Cameron Mitchell, Maria McKee sowie Duetten der Lennon-Söhne Sean (mit Freundin Charlotte Kemp Muhl) und Julian (mit Victoria Williams) sehen lassen.

Von den 26 oft gegen den Strich gebürsteten Tracks, ragen indes einige positiv heraus: New York Doll David Johansens R’n’B-Swing-Version ›Bang A Gong (Get It On)‹ etwa, während gleicher Song von U2 feat. Elton John schlicht langweilt. Joan Jett überzeugt mit einer deftigen Fassung von ›Jeepster‹ ebenso wie Nick Caves ›Cosmic Dancer‹, King Khans ›I Love To Boogie‹, Perry Farrells ›Rock On‹, Nenas ›Metal Guru‹, Marc Almonds ›Teenage Dream‹, Peaches ›Solid Gold, Easy Action‹ und Todd Rundgrens ›Planet Queen‹, mögen die zuweilen mit Streichern, Bläsern und Flügelgeklimper überfrachteten Arrangements – als wolle man Brecht/Weill zeitgemäß vertonen – auch noch so vertrackt tönen.

Dabei kann man sich schon verzetteln im Ich-will-ganz-anders-als-das-Original-sein oder so klingen wie ein Teil einer Musical-Aufführung und trotzdem demonstriert ANGEL HEADED HIPSTER,
welch exzellent zeitloser Komponist und Texter Marc Bolan war.

7 von 10 Punkten

Various Artists
ANGEL HEADED HIPSTER – THE SONGS OF MARC BOLAN & T. REX
BMG / WARNER

AC/DC: Plauderstunde mit Joe Walsh und Brian Johnson

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In Joe Walshs „Old Fashioned Rock’n’Roll Radio Show“ plauderte der Gitarrist vor kurzem mit Brian Johnson.

Die beiden Kumpels unterhielten sich ganz locker über Brians Autovernarrtheit, die Auswirkungen der Pandemie und, spaßeshalber, auch darüber, gemeinsam eine Band zu gründen.

Brian Johnson zeigt sich begeistert von der Idee: „Wir holen all die Jungs an Bord. Robert Plant, Roger Daltrey. Und dann singen wir Rock’n’Roll Harmonien. Wie die drei Tenöre, nur als Die Drei Sänger.“

Auf Walshs Frage, ob Brian Johnson eigentlich Kontakt mit AC/DC-Kollege Angus Young habe, meint Johnson: „Ja, wir sprachen erst kürzlich, nicht wegen Musik sondern weil er gerne kocht. Wir haben uns darüber unterhalten, wie man Scones macht. (wenn die Redaktion das richtig verstanden hat) Ihm geht es echt gut. Phil ist irgendwo in den Bergen in North Carolina beim Jagen und Fischen. Was Stevie gerade treibt, weiß ich nicht.“

Achja: Brians Lieblingssong überhaupt: ›Get Back‹ von den Beatles.

Blue Öyster Cult: Neue Single ›That Was Me‹ 

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Am 9. Oktober veröffentlichen Blue Öyster Cult ihr erstes Studioalbum seit 20 Jahren. Bereits vorab veröffentlicht die Band mehrere Singles von THE SYMBOL REMAINS, zum brandneuen Song ›That Was Me‹ haben die legendären Okkult-Rocker auch ein Video am Start.

Originalmitglied Donald “Buck Dharma” Roeser zur kommenden Platte: „Die neue Musik sollte mit der Vielfalt und der Lebendigkeit unseres Erbes mithalten können und ich denke, das ist uns gelungen.“

Kollege Eric Bloom ergänzt: „Der Albumtitel THE SYMBOL REMAINS stammt von einem alten Gedicht von Sandy Pearlman. Wir zeigen damit, dass unsere Band wieder da ist und nach all diesen Jahren immer noch rockt.“

Guns N‘ Roses: „Not In This Lifetime“-Mitschnitte

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Erst kürzlich haben Guns N‘ Roses weitere Mitschnitte ihrer „Not In This Lifetime“-Tour aus dem Jahr 2016 auf Youtube hochgeladen. Die Videos stammen diesmal aus dem NRG Stadion in Houston und dem Foro Sol in Mexico City.

Der gut halbstündige Clip enthält die Songs ›My Michelle‹ (Axl sitzt mit gebrochenem Bein auf seinem Thron), ›Coma‹, ›This I Love‹, ›Out Ta Get Me‹ und ›November Rain‹ sowie das The-Damned-Cover ›New Rose‹.

Flashback: The Clash werfen Mick Jones raus

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Vor 37 Jahren wurde Mick Jones von seinen Bandkollegen in hohem Bogen rausgeworfen.

Heute im Jahr 1983 wurde Mick Jones von seinen Kollegen Strummer und Simonon gefeuert. Bereits länger schwelten bei The Clash bandinterne Brandherde vor sich hin, Drummer Nicky Topper Headon war bereits im Jahr zuvor aufgrund seines ausufernden Drogenkonsums rausgeworfen worden. Im September 1983 sollte ihm Gründungsmitglied Mick Jones folgen. Als Begründung wurden ideologische Uneinigkeiten oder auch Mick Jones Unpünktlichkeit angegeben.

In einem Interview meinte Joe Strummer dazu ein paar Jahre später: „Das Ding mit Mick ist, und das habe ich ihm schon mehrmals persönlich gesagt, dass er anfangs wirklich bei der Sache war. Er hat so viel gemacht. Aber dann wurde er anders, er wollte nicht mehr ins Studio, nicht mehr auf Tour. Er wollte nur noch Urlaub machen, er war einfach nicht mehr bei der Sache.“

Ersetzt wurde Jones durch die Gitarristen Nick Sheppard und Vince White, mit ihnen nehmen The Clash ihr letztes Album CUT THE CRAP! auf. Jones gründete im Anschluss die Gruppe General Public, die er jedoch während der Aufnahmen des Debütalbums schon wieder verließ. Danach gründete er Big Audio Dynamite, von deren Debütalbum zwei Singles in den UK-Charts landeten.

Rückblende: Scorpions – ›In Trance‹

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Dieses Metal-Stück mit ordentlich Pfeffer im Hintern spielte eine Schüsselrolle im Werdegang der nur zu Hause erfolgreichen Band zu einer wirklich internationalen.

Ende 1975, fast zehn Jahre nach ihrer Gründung in Hannover, standen die Scorpions endlich an der Schwelle zum internationalen Durchbruch. Das hatten sie größtenteils ihrem dritten Album IN TRANCE zu verdanken, das den entscheidenden Schritt von ihren früheren, naiveren Alben zum härteren Sound der folgenden Jahre darstellte.

Das Titelstück war der Schlüssel zum Erfolg des Albums. Diese dunkle, psychedelisch angehauchte Ballade mit dem stählernen Rückgrat klang wie nichts, das die Band davor oder seither aufgenommen hat. Dass sie bis heute Teil der Setlist geblieben ist, unterstreicht ihren Status als einer der Fan-Favoriten.

Die Anfänge dieses Stücks, das so oft in Clubs und Stadien rund um die Welt gespielt wurde, waren ungewöhnlich. Klaus Meine und Rhythmusgitarrist Rudolf Schenker kam die Idee zu ›In Trance‹, als sie vor einem Gig die Zeit in einer Kirche im belgischen Ligneuville totschlugen. „Das ist richtig“, erinnert sich Schenker. „Ich hatte schon Teile des Stücks, aber die Atmosphäre dort war unglaublich. Klaus und ich fügten alles während des Soundchecks zusammen. In dieser Kirche zu sein, gab uns den Kick, etwas wirklich Besonderes zu machen.“

Ulrich Jon Roth, von 1973 bis 1978 der schrille, von Hendrix besessene Lead-Gitarrist der Band, gibt heute zu, dass er seine Zweifel an dem Lied hatte: „Ich fand damals, dass es mit nur einer Lead-Gitarre etwas zu nackt war“, so Roth, der auf dem Stück ein uncharakteristisch minimalistisches Solo spielt. „Ich betrachte es nicht als Solo, sondern mehr als einen Wechsel der Tonart. Als unser Produzent Dieter Dierks das Triller und die Harmonie-Parts hörte, sagte er: ‚Oh, das ist ja wie Debussy.‘ Das sollte gar nichts Aufsehenerregendes werden, ich versuchte einfach, die Stimmung des Songs wiederzugeben.“

Diese Stimmung, von der er da spricht, kam von Klaus Meine, der den Text verfasst hatte: eine gebrochene Meditation über den Versuch, Exzesse in den Griff zu bekommen, ob körperlich oder seelisch. Er singt darüber, „too much on a Saturday night“ (zu viel am Samstagabend) zu nehmen, bevor er erklärt: „I wanna stop this life“ – ich will dieses Leben beenden.

Schenker sagt, er wisse genau, was dem Sänger durch den Kopf gegangen sei, als er das schrieb: „Es geht darum, in die Mitte des Leben zurückzukommen – nicht das Extrem links oder rechts“, erklärt er. „Man kann sich festfahren, Dinge tun, die man nicht mag, immer und immer wieder. Vielleicht hatte es mit dem Trinken zu tun.“

Sowohl das Lied als auch das Album wurden zum Wendepunkt für die Scorpions. Auf der Platte fanden sie zu tighteren, kommerzielleren Arrangements. Das lag teilweise an Produzent Dieter Dierks, der in der Folge half, die lange Serie international erfolgreicher Alben der Bands zu ersinnen, die von den späten 70ern durch einen Großteil der 80er anhielt. Wo Kraftwerk-Produzent Conny Plank dem Scorpions-Debütalbum LONESOME CROW ein experimentelles Antlitz gegeben und die Band den Nachfolger FLY TO THE RAINBOW selbst produziert hatte, war Dierks in der Lage, die zwei so unterschiedlichen Hälften der Gruppe erfolgreich zusammenzuführen.

„Auf der einen Seite war Uli, der sich mehr an Hendrix orientierte, und auf der anderen waren Stücke von Klaus und mir“, so Schenker. „Dieter hatte ein tolles Ohr und konnte die beiden Stile kombinieren, um einen richtig scharf gewürzten Sound daraus zu machen.“Mit dem ersten in einer Reihe kontroverser Albumcover läutet IN TRANCE auch in anderer Hinsicht eine neue Ära für die Scorpions ein. Hier hockte eine spärlich bekleidete Blonde über einer weißen Stratocaster, wobei eine ihrer Brüste deutlich sichtbar war (diese „Garderoben-Fehlfunktion“ wurde auf manchen späteren Pressungen wegretuschiert). Als Besitzer besagter Gitarre Drückte Roth später seine Scham über das Foto aus – obwohl Schenker sagt, dass Roth selbst es vorgeschlagen hatte. „Es war seine Idee“, sagt ein reueloser Schenker. „Es war ein tolles Cover für uns. Es ist sexy, mystisch und vor allem ist es nicht brutal.“

Die Scorpions – dazu gehörten auch Bassist Francis Buchholz und Schlagzeuger Rudy Lenners – kamen mit IN TRANCE erstmals nach Großbritannien. Auf dieser Tour spielten sie im Marquee und im Roundhouse in London sowie im Barbarella’s in Birmingham, wo sie für die aufstrebenden Punks The Damned eröffnen sollten – bis die Hannoveraner einen Blick auf das Publikum warfen, ins Auto stiegen und wegfuhren.

Amüsanterweise erinnert sich Schenker an noch seltsamere Szenen von jener Tour, etwa aus dem berühmten Cavern in Liverpool, wo betrunken Fans auf die Anlage urinierten: „Sowas hatten wir noch nie gesehen. Wir kamen erst um ein Uhr morgens auf die Bühne und manche der Fans hatten schon den ganzen Abend getrunken. Sie pissten in die Ecken der Halle, überall.“ Zum Glück wiederholte sich das nicht, als die Band ›In Trance‹ im September 2013 für ihr MTV UNPLUGGED-Album in Athen aufnahm. Dort sang Meine das Stück im Duett mit der Hamburger Singer/Songwriterin Cäthe, was ihm eine zusätzliche Vokaldimension verlieh.

Uli Jon Roth – der 1978 ausgestiegen war, unglücklich über die kommerziellere, USA-freundlichere Richtung, die die Band eingeschlagen hatte – hat das Lied ebenfalls für Konzerte wiederbelebt, bei denen er Songs aus den ersten fünf Scorpions-Alben spielte. Nach über 40 Jahren kann der Mann, der zunächst nicht davon überzeugt war, sich endlich für jenes Stück erwärmen. „So, wie wir es jetzt spielen, gefällt es mir wirklich gut“, sagt er. „Wir verdoppeln all die Harmonien und es hat den richtigen Groove.“

DIE FAKTEN
VERÖFFENTLICHUNG
September 1975
HÖCHSTE CHARTPOSITION
Nie als Single erschienen
PERSONAL
Klaus Meine, Gesang
Ulrich Roth, Lead-Gitarre, Gesang
Rudolf Schenker, Gitarre
Francis Buchholz, Bass
Rudy Lenners, Schlagzeug
GESCHRIEBEN VON
Rudolf Schenker/Klaus Meine
PRODUZENT
Dieter Dierks
LABEL
RCA