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Start Blog Seite 373

Saga – SYMMETRY

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Ja, akustisch – aber anders, als ihr glaubt…

Ein Akustik-Album der Prog-Rock-Denkmäler. „Klar, unplugged. Da weiß man ja wie das läuft“, denkt der gemeine Musikfreund jetzt vielleicht. „Die E-Gitarre wird durch eine Wanderklampfe ersetzt, die Drums durch ein paar Bongos und die Synthesizer- und Keyboard-Passagen durch simples Klavierspiel. Ansonsten ändert sich an den allseits bekannten Hits nicht viel.“ Falls ihr ähnlich denkt, kennt ihr die Herren Sadler, Crichton & Co. längst nicht so gut wie ihr glaubt. Denn Saga haben weit mehr getan als nur den Stecker zu ziehen und alles ein wenig herunterzufahren. Man bekommt nämlich den Eindruck, dass sie ihre hier präsentierten Klassiker komplett neu erfunden haben. Was sogar x-mal gehörten Gassenhauern wie ›Wind Him Up‹ unerwartete neue Aspekte verleiht. Auch das Zusammenfügen einiger zuvor für sich allein stehender Stücke – wie etwa drei Nummern vom unterbewerteten TRUST-Album – zu einer Art neuen Suite ist ebenso überraschend wie gelungen. Schade nur, dass die Kanadier auf der Platte nicht mehr neue Musik als ein paar – allerdings sehr schöne – Intros und Zwischenspiele untergebracht haben. Die hätte das Ganze sicher noch spannender gemacht, als es ohnehin schon ist.

8 von 10 Punkten

Saga, SYMMETRY, EARMUSIC/EDEL

Blackmore’s Night – NATURE’S LIGHT

Frühlingsgefühle

Nach YESTERDAYS legt der ehemalige Deep-Purple– und Rainbow-Gitarrist Ritchie Blackmore ein neues Blackmore’s-Night-Album vor, wenn man die Best-of-Zusammenstellung TO THE MOON AND BACK – 20 YEARS AND BEYOND aus dem Jahr 2017 nicht mitzählt. Zusammen mit seiner Frau Candice Night spielte der 75-Jährige zehn neue Songs ein, die nun unter dem Titel NATURE’S LIGHT erscheinen. Auch hier feiern die beiden musikalisch die Renaissance-Epoche ab, die sie mit Folk, Pop und ein bisschen Rock abrunden. Abrunden ist genau das richtige Wort, kommt das Ganze doch sehr sanft und verträumt rüber – auf dem Cover strahlt nicht umsonst eine fette Sonne, die den Frühlingsanfang und steigende Temperaturen ankündigt. Aber nicht nur die: NATURE’S LIGHT ist eine Liebeserklärung an die Natur und ihre Wunder. Das mag im Jahr 2021 leicht naiv und etwas kitschig klingen, hebt aber – zumindest bei einigen Songs – die Laune, etwa bei der flotten Folk-Dreiminüter-Single ›Four Winds‹ oder dem opulenten, fast schon feierlichen Titeltrack.

Das ist in Zeiten von Pandemie und Isolation auch eine Leistung, zumal der Meister im Instrumentalstück ›Das letzte Musketier‹ seine E-Gitarre dann doch noch sprechen lässt.

7 von 10 Punkten

Blackmore’s Night, NATURE’S LIGHT, EARMUSIC/EDEL

Cheap Trick: ›Boys & Girls & Rock N Roll‹

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In knapp einem Monat erscheint das neue Cheap Trick Album IN ANOTHER WORLD. Wer aber schon vor dem 9. April einen weiteren Eindruck davon bekommen möchte, kann sich jetzt die Single ›Boys & Girls & Rock N Roll‹ anhören und die Vorfreude steigern.

Das 20. Studioalbum, der Nachfolger zu ihrem letzten Album WE’RE ALRIGHT aus dem Jahr 2017, besteht aus 13 Tracks und kommt nicht nur als Download oder CD, sondern erscheint auch als limitierte blau-weiße Splatter Vinyl und exklusiv als Picture Disc.

ROADWOLF: Neues Video zu gleichnamigen Song

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Die letzten Konzerte sind mittlerweile ein Jahr her und viele juckt es in den Fingern, wieder einmal in einer Menschenmenge zu stehen und mitzugröhlen. Da kommt Roadwolfs neues Video zum gleichnamigen Song ganz recht, denn hier wird vor allem Videomaterial von vergangenen Touren verwertet.

ROADWOLF, das im November 2020 erschien, ist das Debütalbum der Österreicher, die sich vor allem live einen Namen gemacht haben – so passt auch das neue Video gut ins Bild. Bis man Roadwolf also wieder live begutachten kann, muss man sich mit Filmmaterial aus diesen Zeiten begnügen.

Aktuelle Ausgabe: Das erwartet euch im neuen CLASSIC ROCK Magazine

Titelstory: Rob Halford – Bekenntnisse eines schwulen Metal-Gottes

Er ist einer der größten Metal-Sänger aller Zeiten und prägte mit Judas Priest die Ästhetik einer ganzen Szene wie kein anderer. In seiner neuen Biographie „Ich bekenne“ beichtet Rob Halford seine Sünden und erzählt vom größten Befreiungsschlag seines Lebens. Mit CLASSIC ROCK sprach der „Metal God“ exklusiv über seine bewegte Vergangenheit.

CLASSIC ROCK #98 jetzt hier bestellen!

Uriah Heep: Der magische Zirkel

Uriah Heep Press Pic

Inspiriert von mystischen Träumen, einem hektischen Rock’n’Roll-Lifestyle und einer abgefuckten Séance, machte das Album DEMONS AND WIZARDS von 1972 Uriah Heep zu globalen Superstars. Sein Erfolg brachte allerdings auch durchgeknallte Okkultisten und „seltsame Mädels“ in ihr Leben.

Pink Floyd: Auf Kurs zum Mond

Nach Syd Barretts Weggang suchten Pink Floyd unablässig nach einem Sound – ihrem Sound. Waters, Gilmour, Wright und Mason fanden ihn letztlich auch. Doch es dauerte, und dieser lange Weg bestand aus einigen seltsamen Auftritten, ein paar verrückten Soundtracks, Experimenten im Studio und Konflikten.

Suzi Quatro: Quatro gewinnt

Suzi Quatro Press 2019

Während sich bei anderen Musikern häufig mit fortschreitendem Alter eine gewisse Milde einstellt, dreht Suzi Quatro noch mal richtig auf und liefert das zumindest stellenweise härteste Album ihrer bisherigen Karriere ab. Wer sich bei NO CONTROL von 2019 schon dachte, diese Frau wäre nicht aufzuhalten, dem haut die 70-Jährige mit THE DEVIL IN ME jetzt ein Werk um die Ohren, das vor Energie nur so übersprudelt. Warum sich die selbstbewusste Künstlerin nach wie vor so dynamisch fühlt, wieso das Songwriting mit ihrem Sohn so ausgezeichnet funktioniert und wie sehr das musikalische Erbe ihrer Heimat Detroit auch heute noch durch ihre Adern pumpt, erzählt Suzi Q im Interview mit CLASSIC ROCK.

Außerdem im Heft: Krokus, Thunder, UFO, Siggi Schwarz, Saxon, Israel Nash, The Blue Stones, Joanna Connor, Blackmore’s Night und viele mehr!

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Wie immer mit Heft-CD mit Songs von Suzi Quatro, The Blue Stones, Black Diamonds und mehr…

Israel Nash: Neues Video zu ›Southern Coasts‹

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Am 12. März erscheint das neue Album TOPAZ von Israel Nash. Kurz vor Release seiner Platte veröffentlicht der Künstler jetzt ein brandneues Video zur Single ›Southern Coasts‹.

Nash selbst über TOPAZ und seinen persönlichen Anspruch an Musik: „Musik kann der Raum sein, in dem Menschen denken – und sei es nur für ein paar Minuten. An diesem Ort geht es nicht darum, ihr Leben, ihre politischen Ansichten oder ihre Parteiliste zu ändern. Es geht darum, etwas zu schaffen, das zum Nachdenken anregt – und aus diesen Reflexionen können Kettenreaktionen entstehen.“

Country 2 Country: Livestream am 13. März

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Nachdem das C2C dieses Jahr leider ausfallen muss, gibt es zum Trost einen Livestream der Highlights des letzten Jahres.

Wenig überraschend konnte das C2C 2021 pandemiebedingt leider nicht stattfinden. Als kleines Trostpflaster gibt es jetzt jedoch einen Stream, um sich an die gute Stimmung zu erinnern.

Drei Tage Festival werden so über Facebook noch einmal durchlebt mit Künstlern wie Lindsay Ell, The Cadillac Three oder Luke Combs. Primetime für die gute Stimmung und das Hoffen auf das C2C im Jahr 2022.

Tom Petty: Neues Video ›You Saw Me Comin’‹

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Bald gibt es einen Einblick in Jam Sessions von Tom Petty aus den 90ern.

Tom Pettys neues Album FINDING WILDFLOWERS erscheint am 16. April. Darauf finden sich alternative Versionen und Jams, die im Zuge der Aufnahmen von WILDFLOWERS entstanden sind. Bereits jetzt wurde ein Video zum bisher unbekannten ›You Saw Me Comin’‹ veröffentlicht.

Fans mussten eine ganze Weile darauf warten, denn der Song wurde im Jahr 1992 aufgenommen. Wer sich noch ein bisschen länger geduldet, kann in gut einem Monat FINDING WILDFLOWERS auf schwarzem oder goldenen Vinyl in den Händen halten.

Insgesamt besteht die Platte aus 16 Songs, alles alternative, längere oder improvisierte Versionen vom Original-Album, an welchem Tom Petty und die Heartbreakers 1994 arbeiteten.

Benmont Tench äußerte sich folgendermaßen zu ›You Saw Me Comin’‹: „Da ist eine ganz bestimmte Sehnsucht in diesem Song, in der Art, wie er die Akkordstrukturen, die Melodie und die Lyrics schrieb. Es ist wehmütig und wäre der perfekte Abschluss der Platte gewesen.“