Saga – SYMMETRY

-

Saga – SYMMETRY

- Advertisment -

Ja, akustisch – aber anders, als ihr glaubt…

Ein Akustik-Album der Prog-Rock-Denkmäler. „Klar, unplugged. Da weiß man ja wie das läuft“, denkt der gemeine Musikfreund jetzt vielleicht. „Die E-Gitarre wird durch eine Wanderklampfe ersetzt, die Drums durch ein paar Bongos und die Synthesizer- und Keyboard-Passagen durch simples Klavierspiel. Ansonsten ändert sich an den allseits bekannten Hits nicht viel.“ Falls ihr ähnlich denkt, kennt ihr die Herren Sadler, Crichton & Co. längst nicht so gut wie ihr glaubt. Denn Saga haben weit mehr getan als nur den Stecker zu ziehen und alles ein wenig herunterzufahren. Man bekommt nämlich den Eindruck, dass sie ihre hier präsentierten Klassiker komplett neu erfunden haben. Was sogar x-mal gehörten Gassenhauern wie ›Wind Him Up‹ unerwartete neue Aspekte verleiht. Auch das Zusammenfügen einiger zuvor für sich allein stehender Stücke – wie etwa drei Nummern vom unterbewerteten TRUST-Album – zu einer Art neuen Suite ist ebenso überraschend wie gelungen. Schade nur, dass die Kanadier auf der Platte nicht mehr neue Musik als ein paar – allerdings sehr schöne – Intros und Zwischenspiele untergebracht haben. Die hätte das Ganze sicher noch spannender gemacht, als es ohnehin schon ist.

8 von 10 Punkten

Saga, SYMMETRY, EARMUSIC/EDEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Udo Lindenberg: 75 Jahre alles klar!

Einer der wichtigsten und eigentümlichsten deutschen Rocker feiert heute Geburtstag: Udo Lindenberg! Udo Gerhard Lindenberg wird heute stolze 75 Jahre...

The Vintage Caravan: Alte Amps, neue Horizonte

Rock’n’Roll ist Bauchsache. Also haben The Vintage Caravan aus Island einfach mal weniger nachgedacht und mehr gefühlt. Herausgekommen ist...

Blackberry Smoke: Neues Video zu ›All Rise Again‹

Unser neuestes Interview mit Blackberry Smoke lest ihr in der aktuellen Ausgabe von CLASSIC ROCK. Nach der Veröffentlichung der Songs...

Rückblende: Dio mit ›Rainbow In The Dark‹

Vivian Campbell hatte die Musik noch vor seinem Einstieg bei Dio geschrieben, doch sie wurde zu einem Teil des...
- Werbung -

Meine erste Liebe: Django Reinhardt von Jan Akkerman

Das war eine der 40er-Jahre-Platten, die meine Eltern zuhause hatten. Django war seiner Zeit in so Vielem so weit...

King Crimson: Geniale Tarnung

King Crimson gelten als studierte Virtuosen, doch in den 70ern, als sie ihre brillante Liveshow auf Tour perfektionierten, waren...

Pflichtlektüre

Review: Mike Patton and Jean-Claude Vannier – CORPSE FLOWER

Vive la liberté, fraternité, Scheißegalité! Kaum ein Musiker befindet sich...

The Doors – LIVE AT THE BOWL ‘68

Endlich komplett: The Doors live in Los Angeles. Die Fähigkeit...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen