Review: Blackmore’s Night – NATURE’S LIGHT

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Review: Blackmore’s Night – NATURE’S LIGHT

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Frühlingsgefühle

Nach YESTERDAYS legt der ehemalige Deep-Purple– und Rainbow-Gitarrist Ritchie Blackmore ein neues Blackmore’s-Night-Album vor, wenn man die Best-of-Zusammenstellung TO THE MOON AND BACK – 20 YEARS AND BEYOND aus dem Jahr 2017 nicht mitzählt. Zusammen mit seiner Frau Candice Night spielte der 75-Jährige zehn neue Songs ein, die nun unter dem Titel NATURE’S LIGHT erscheinen. Auch hier feiern die beiden musikalisch die Renaissance-Epoche ab, die sie mit Folk, Pop und ein bisschen Rock abrunden. Abrunden ist genau das richtige Wort, kommt das Ganze doch sehr sanft und verträumt rüber – auf dem Cover strahlt nicht umsonst eine fette Sonne, die den Frühlingsanfang und steigende Temperaturen ankündigt. Aber nicht nur die: NATURE’S LIGHT ist eine Liebeserklärung an die Natur und ihre Wunder. Das mag im Jahr 2021 leicht naiv und etwas kitschig klingen, hebt aber – zumindest bei einigen Songs – die Laune, etwa bei der flotten Folk-Dreiminüter-Single ›Four Winds‹ oder dem opulenten, fast schon feierlichen Titeltrack.

Das ist in Zeiten von Pandemie und Isolation auch eine Leistung, zumal der Meister im Instrumentalstück ›Das letzte Musketier‹ seine E-Gitarre dann doch noch sprechen lässt.

7 von 10 Punkten

Blackmore’s Night, NATURE’S LIGHT, EARMUSIC/EDEL

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