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Iggy Pop: Kollaboration mit Måneskin

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Jung bleiben um jeden Preis? Iggy Pop ist mit seinen 74 Jahren gerne Up to Date und am Puls der Zeit. So kollaboriert die Punk-Ikone mal eben mit den jungen Durchstartern von Måneskin, die vor kurzem durch ihren Sieg beim Eurovision Song Contest für Aufsehen gesorgt hatten.

Jetzt singt Iggy auf dem Song ›I Wanna Be Your Slave‹ mit, der jüngsten Single der Italiener.

Iggy Pop dazu: „Måneskin haben mir einen gehörigen Kick verpasst.”

Måneskin wörtlich: „Es war eine solche Ehre, dass er unsere Musik mag und mit uns arbeiten wollte und absolut berührend, als er vor uns stand und ›I Wanna Be Your Slave‹ gesungen hat. Es ist unfassbar beeindruckend zu erleben, das sich ein so großer Künstler so offen und freundlich zeigt. Wir sind ja nicht nur mit seiner Musik aufgewachsen, sondern er hat uns auch überhaupt erst dazu inspiriert, eine Band zu gründen. Es ist unglaublich, dass wir die Chance hatten, ihn kennenzulernen und gemeinsam Musik zu machen.

Trance – METAL FORCES

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Konfusion statt Infusion

Nach der recht gut gelungenen Comeback-Scheibe THE LOSER STRIKES BACK (2017) legen Trance nun mit METAL FORCES nach. Mit neuen Kräften wie dem ehemaligen Vicious-Rumors-Sänger Nick Hollem soll die Band noch etwas an Energie dazugewinnen. Diese ist durchaus hörbar, jedoch zünden die Tracks des Albums nur spärlich.

Da wäre der Opener ›The Fighter‹ oder die Nummer ›Deep Dance‹, die etwas verkünstelt und wirr wirken. Man kommt zwar ins Kopfschütteln, jedoch nicht in die angedachte Headbang-Ausrichtung, sondern eher immer wieder in die der Ungewissheit. Zudem hören sich die an sich tight gespielten Drums von Underground-Ikone Neudi hier leider eher nach Blechtonnen, statt nach fetten Trommeln an und sind auch noch etwas zu laut abgemischt. Zwar noch keine Lars-Ulrich-Dimension der frühen 2000er, jedoch ein klarer Abzug in der B-Note. Ihre glorreichen Zeiten liegen zwar schon fast 40 Jahre zurück, dennoch hätten Trance hier deutlich mehr Oldschool-Metal zeigen können.

6 von 10 Punkten

Trance, METAL FORCES, METALAPOLIS RECORDS/SPV

Night Ranger – ATBPO

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AOR-Helden verlieren den Anschluss

Night Ranger hatten so viele großartige Songs in den 80ern, nicht nur die Powerballade ›Sister Christian‹, die ein Megahit war. Auf drei Alben der letzten zehn Jahre ist diese alte Magie in Form melodischer Rock-Hymnen zurückgekehrt, aber auf ATBPO bleibt das Songwriting hinter den eigentlich hohen Standards zurück. ›Breakout‹ weist viel Doppelgitarren-Zischen von Brad Gillis und Keri Kelli auf, während ›Dance‹ ganz frech den Beat von ›We Will Rock You‹ recycelt.

Aber es ist eigentlich nur der letzte Track, mit dem die Jungs auch nur annähernd in die Nähe ihrer besten Arbeiten kommen. ATBPO ist kein schlechtes Album per se, aber von einer Band solchen Kalibers erwartet man mehr.

6 von 10 Punkten

Night Ranger, ATBPO, FRONTIERS/SOULFOOD

Ellen Foley – FIGHTING WORDS

Vintage-Jukebox-Americana von altgedienter The-Clash- und Meat-Loaf-Kollaborateurin

Mick Jones bestreitet schon lange, dass seine stürmische Romanze mit Ellen Foley den Clash-Klassiker ›Should I Stay Or Should I Go?‹ inspiriert hat. Wahr oder nicht, die in Missouri geborene Schauspielerin/Sängerin hat sich ihren Platz in der Rockgeschichte verdient – mit Duetten mit Meat Loaf auf BAT OUT OF HELL bis hin zu Kollaborationen mit Ian Hunter, Mick Ronson und The Clash. Größtenteils von Paul Foglio geschrieben, folgt Foley’s fünftes Soloalbum bequem Jukebox-Americana-Konventionen, von dem höflich schlüpfrigen Joan-Jett-Style-Riff-Stampfer ›Are You Good Enough?‹ bis zum Springsteen’schen Abriss ›I’m Just Happy To Be Here‹.

Mit 70 kann Foley immer noch Hymnen von Broadway-Format singen, auch wenn sie eher bei den zarten, weltverdrossenen Nummern wie der saloppen Country-Blues-Klage ›I Call My Pain By Your Name‹ glänzt. Weiterhin zieht sie den Hut vor ihrem musikalischen Mentor Jim Steinman mit einem unaufhaltsamen, glitzernden Cover von Meat Loafs ›Heaven Can Wait‹. Eine geradlinige Sammlung an Tracks, Foleys halber Legendenstatus ist sicher.

6 von 10 Punkten

Ellen Foley, FIGHTING WORDS, URBAN NOISE

Guns N‘ Roses: „Neue“ Single ›Absurd‹

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Nachdem Guns N‘ Roses den Song vor wenigen Tagen bei einer ihrer Shows live gespielt hatten, releasen sie ›Absurd‹ nun als Single.

›Absurd‹ ist in seiner Ursprungsform während der Sessions für CHINESE DEMOCRACY entstanden, der eigentliche Titel des Songs, der es damals nicht auf das Album schaffte, lautete ›Silkworms‹.

Die Single ist der erste gemeinsame Studio-Output von Guns N‘ Roses seit ihrer Reunion.

The Rolling Stones: Charlie Watts muss Tour-Pause einlegen

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Gerade eben gaben die Rolling Stones die Nachricht bekannt, dass Charlie Watts bei den anstehenden Shows ihrer „No Filter“-Tour nicht hinter dem Schlagzeug sitzen könne. Der Drummer habe sich einer Operation unterziehen müssen, die wohl laut Pressesprecher erfolgreich verlief. Jetzt jedoch müsse Watts sich ausruhen und alles gut verheilen lassen.

Charlie Watts selbst dazu: „Zum ersten Mal lag mein Timing ein wenig daneben. Ich gebe mir große Mühe, wieder komplett fit zu werden, aber akzeptiere den Ratschlag der Experten. Jene meinen, es werde ein bisschen dauern. Nach der ganzen Covid-Geschichte fällt es mir ehrlich schwer, unsere Fans zu enttäuschen, die schon so lange auf ihren Tickets sitzen. Deshalb habe ich meinen Freund Steve Jordan gebeten, mich derweil zu vertreten.“

Steve Jordan ist ein mehr als kundiger Schlagzeuger. In den 70ern und 80ern spielte er bei den bekannten Sendungen „David Letterman“ und „Saturday Night Live“, seit den 80ern ist er zudem ein Mitglied der X-Pensive Winos von Keith Richards.

Larkin Poe: Neues Live-Album PAINT THE ROSES

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Letzten Dezember spielten die Lovell-Schwestern, auch bekannt als Larkin Poe, eine Livestream-Show zusammen mit einem innovativen Orchester namens Nu Deco Ensemble im Miami Beach Bandshell Club.

Der Live-Mitschnitt dieses Events wird nun unter dem Titel PAINT THE ROSES: LIVE IN CONCERT am 17. September veröffentlicht.

Black Sabbath: Reissue von TECHNICAL ECSTASY

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Am 1. Oktober erscheint eine Neuauflage von Black Sabbaths siebtem Studioalbum. Die Deluxe-Edition von TECHNICAL ECSTASY wird es einmal in der 4-CD und einmal in einer 5-LP-Version geben.

Darauf befinden sich ein neuer Remix der Originaltapes von Sound-Conaisseur Steven Wilson sowie diverse unveröffentlichte Outtakes, Live-Mitschnitte und alternative Mixes.